Freitag, 31. Januar 2014

Daniel Juncadella neuer Ersatzfahrer bei Force India


Daniel Juncadella
Foto: DTM-Media
DTM-Pilot Daniel Juncadella ist in der Saison 2014 auch als Ersatzfahrer für das Formel-1-Team Force India tätig. Der 22-jährige Spanier wird bei allen 19 Rennen der Königsklasse vor Ort sein und zeitweise freitags in den Freien Trainings die Gelegenheit bekommen, den neuen Formel-1-Renner VJM07 zu pilotieren.

„Für mich geht ein Traum in Erfüllung, Mitglied des Teams Sahara Force India zu sein. Es ist für mich eine unglaubliche Chance, zu lernen, und bringt mich hoffentlich einen Schritt weiter, um vielleicht mal in der Formel 1 Rennen zu fahren zu können. Durch die Arbeit mit dem Team auf der Strecke und in der Fabrik werde ich wertvolle Erfahrungen sammeln und natürlich werde ich mein Bestes geben, um meinen Beitrag zum Erreichen der Ziele des Teams im Jahr 2014 zu leisten“, sagt Daniel Juncadella. Die Stammpiloten bei Force India sind 2014 Nico Hülkenberg und Sergio Perez.

Der Spanier geht auch weiterhin in der populärsten internationalen Tourenwagenserie für Mercedes-Benz an den Start und bestreitet 2014 seine zweite Saison. Die DTM-Saison 2013 beendete Juncadella auf Gesamtrang 16. Der Stuttgarter Automobilbauer liefert zudem die Motoren für Force India.

Donnerstag, 30. Januar 2014

BMW-DTM-Piloten bei Gaststart in Daytona stark

holten in Daytona Platz zwei für BMW Joey Hand, Andy Priaulx, Bill Auberlen und Maxime Martin (v.l.)
Foto: BMW-Motorsport
BMW Motorsport und das BMW Team RLL sind erfolgreich in die United SportsCar Championship (USCC) gestartet und haben beim Aufbruch in eine neue Ära des nordamerikanischen Motorsports einen Podestplatz errungen. Der BMW Z4 GTLM mit der Startnummer 55 überquerte beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (US) nach 679 Runden auf Platz zwei in der GTLM-Klasse die Ziellinie. Bill Auberlen (US), Andy Priaulx (GB), Joey Hand (US) und Maxime Martin (BE) konnten zwar aufgrund des erheblichen Top-Speed-Nachteils ihres BMW Z4 GTLM auf den langen Geraden über weite Teile des Langstreckenklassikers nicht das Tempo der Konkurrenz mitgehen. Allerdings gelang es dem BMW Team RLL dank einer exzellenten Strategie, konstanten Rundenzeiten und einer nahezu fehlerlosen Vorstellung der Crew dennoch, das erste Podium in der neuen USCC perfekt zu machen. Der Sieg auf dem „Daytona International Speedway“ ging an die Porsche-Piloten Nick Tandy (GB), Richard Lietz (AT) und Patrick Pilet (FR). Am Ende lagen lediglich 2,838 Sekunden zwischen den Schlussfahrern Hand und Pilet. 
BMW in Daytona
Foto: BMW-Motorsport
Auch das Auto mit der Startnummer 56, gefahren von Dirk Müller (DE), John Edwards (US), Dirk Werner (DE) und Graham Rahal (US), mischte lange in der Spitzengruppe der GTLM-Kategorie mit und fuhr gut vier Stunden vor Rennende auf Position drei, als die Reparatur eines Aufhängungsschadens am rechten Hinterrad Zeit kostete und den weißen BMW Z4 GTLM zurückwarf. Auf Platz vier sammelte jedoch auch das zweite BMW Team RLL Fahrerquartett wertvolle Punkte beim Saisonstart. 

In der hart umkämpften GTD-Klasse vertrat das Team von Turner Motorsport die BMW Farben. Augusto Farfus (BR), Paul Dalla Lana (CA), Dane Cameron (US) und Markus Palttala (FI) ließen sich im BMW Z4 GTD mit der Startnummer 94 von einigen Rückschlägen in der Frühphase des Rennens nicht entmutigen und arbeiteten sich kontinuierlich wieder nach vorn. Nach 24 Stunden und 659 Runden stand für Turner Motorsport schließlich der siebte Platz zu Buche. 

Nach dem vielversprechenden Start in die USCC-Saison 2014 – und das bei seinem ersten Start beim 24-Stunden-Rennen von Daytona überhaupt – richtet sich der Blick vom BMW Team RLL nun auf das zweite Highlight des Jahres: Am 15. März kämpfen die beiden BMW Z4 GTLM beim legendären 12-Stunden-Rennen von Sebring (US) wieder um eine Top-Platzierung. In der GT-Klasse der American Le Mans Series hatte die Mannschaft von Teamchef Bobby Rahal (US) diesen Klassiker bereits 2011 und 2012 gewonnen, damals noch mit dem BMW M3 GT. 

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Wir können mit unserem ersten Einsatz in der neuen United SportsCar Championship sehr zufrieden sein. Dieses harte Rennen bei einer für uns alles andere als einfachen Ausgangslage auf den Plätzen zwei und vier zu beenden, ist ein großartiger Erfolg. In Sachen Performance – insbesondere beim Top-Speed auf der Geraden – hatten wir in Daytona gegenüber unseren direkten Konkurrenten auf dieser Strecke zweifelsohne einen Nachteil. Diesen haben wir jedoch durch ein exzellentes Gesamtpaket aus starken Fahrern, einem fehlerfreien Team und einer cleveren Taktik wieder wettgemacht. Im Vordergrund stand, keine Fehler zu machen und die beiden BMW Z4 GTLM sicher ins Ziel zu bringen. Diese Strategie ist weitestgehend aufgegangen. Zwar haben auch wir, genau wie viele andere Teams in diesem extrem anspruchsvollen Rennen, bei außerplanmäßigen Reparaturen Zeit verloren. Dennoch konnten wir am Ende die Plätze zwei und vier feiern. Auf diesem Ergebnis lässt sich definitiv aufbauen, denn die meisten anderen Strecken im USCC-Kalender sollten den Stärken unseres Autos eher entgegenkommen. Glückwunsch auch an Turner Motorsport zum siebten Platz in der GTD-Klasse. Das Team konnte sich nach einer schwierigen Anfangsphase toll ins Rennen zurückkämpfen und mit dem BMW Z4 GTD eine gute Vorstellung zeigen. Insgesamt war es ein beeindruckendes Debüt der United SportsCar Championship in Daytona – und das 24-Stunden-Rennen hat alles geboten, was sich Motorsport-Fans wünschen. Dieser Auftakt macht Lust auf mehr.“ 
 
Andy Priaulx (#55 BMW Z4 GTLM):
„Platz zwei ist ein sensationelles Ergebnis zum Start in die United SportsCar Championship. Ich habe drei solide Stints zeigen können und eine Menge über die Autos, die Fahrer und natürlich die Strecke in Daytona gelernt. Das war mein erstes GT-Rennen seit mehreren Jahren. Und nach diesem Erfolgserlebnis freue ich noch mehr auf die Saison 2014.“ 
 
Joey Hand (#55 BMW Z4 GTLM):
„Es ist verrückt, wie gut unser Plan aufgegangen ist. Uns hat die Pace gefehlt, also wussten wir, dass wir uns keine Kollisionen oder irgendwelche Zwischenfälle leisten durften. Wenn man das Auto hier sauber auf der Strecke hält und wenig Zeit in der Box verbringt, dann hat man eine Chance. Das haben wir perfekt hinbekommen und innerhalb von 24 Stunden nur 14 Minuten in der Box verbracht. Das ist einfach unfassbar. Die Jungs vom BMW Team RLL haben sowohl hier als auch in der Werkstatt unglaublich hart gearbeitet. Ich bin sehr stolz, ein Teil dieses Programms zu sein.“ 
 
Maxime Martin (#55 BMW Z4 GTLM):
„Für mich war es eines der einfachsten 24-Stunden-Rennen meiner Karriere, denn ich saß vergleichsweise wenig im Auto. Wir hatten zwar auch mit einigen kleinen Problemen zu kämpfen, konnten uns aber die meiste Zeit in der Spitzengruppe behaupten. Und wenn man es dann schafft, sich aus Zwischenfällen herauszuhalten, wird man dafür auch bei solch einem harten Rennen mit einem Podestplatz belohnt. Das Team hat einen großartigen Job gemacht und kann auf den zweiten Platz stolz sein.“ 
 
Augusto Farfus (#94 BMW Z4 GTD, Turner Motorsport):
„Das war das wohl härteste 24-Stunden-Rennen, an dem ich jemals teilgenommen habe. Insgesamt saß ich bestimmt zehn Stunden im Auto. Es ist sehr schade, dass wir gleich zu Beginn fünf Runden wegen eines Problems mit der Elektronik bei den Rücklichtern verloren haben. Trotzdem hätten wir vielleicht noch um den Sieg kämpfen können, aber dann waren es in der Nacht doch zu wenige Gelbphasen, um uns die Runden zurückholen zu können. Das Team hat dennoch super gearbeitet, und das Auto ist im Verlauf des Rennens ohne Probleme gelaufen. Es war gut für mich, so in das Jahr zu starten. Jetzt bin ich bereit für den DTM-Start.“
 
 

Mittwoch, 29. Januar 2014

Nachgefragt bei … Timo Scheider

Timo Scheider fährt im Jahr 2014 im Team Audi Sport Team Phoenix
Foto: Jens Hawrda
Nach sieben Jahren bei ABT Sportsline starten Sie 2014 für das Audi Sport Team Phoenix. Wie schwer fiel der Abschied?

Schon sehr schwer. Ich habe mich persönlich bei den Jungs verabschiedet und habe in meiner kleinen Rede immer wieder geschluckt und mit den Tränen gekämpft. Wir haben in den vergangenen Jahren viele einmalige Momente und Emotionen erlebt, darunter Höhepunkte wie meinen ersten Sieg und natürlich meine beiden Titel. Alles, was ich in der DTM erreicht habe, habe ich Audi und den Äbten zu verdanken.

Was für Erwartungen verbinden Sie mit dem Wechsel ins Meisterteam?
Ich habe mich gemeinsam mit Audi zu diesem Schritt entschieden, weil ich glaube, dass mir ein Neuanfang mit neuen Menschen, neuer Energie und einem freien Kopf gut tun wird. Die Phoenix-Jungs haben bewiesen, dass Sie zu den Top-Teams der DTM gehören. Ich glaube, die Vorfreude ist auf beiden Seiten groß.

Mit Champion Mike Rockenfeller haben Sie den stärksten aller möglichen Teamkollegen an Ihrer Seite?
Mike und ich kennen uns schon lange, kommen aus der gleichen Gegend und verstehen uns gut. Trotzdem will ich mich auf der Strecke mit ihm messen und wenn möglich natürlich schlagen. Auf diesen Wettkampf freue ich mich und er sich auch.

An diesem Wochenende waren Sie zu Gast beim Ski-Weltcup in Kitzbühel – eine willkommene Abwechslung?
Ja, das waren tolle Tage. Ich habe mich sehr über die Einladung von Audi gefreut und bei den Veranstaltungen zwischen den Weltcup-Rennen viele tolle Sportler kennengelernt.

Wie sieht Ihre weitere Vorbereitung auf die Saison aus?
Im Moment bestimmt das Training den Tagesablauf. Ich verbringe den Winter dieses Mal in Kitzbühel und habe mir dort ein volles Programm zusammengestellt. Im Februar treffe ich mich mit allen Audi-Piloten zum gemeinsamen Trainingslager, dazu kommen Termine beim Team und dann auch endlich die ersten Testfahrten. Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder im Rennauto zu sitzen.


Dienstag, 28. Januar 2014

Drei Fragen an… Alessandro Zanardi

Diesem Moment hat er lange entgegengefiebert: Alessandro Zanardi (IT) ist endgültig zurück auf der Rennstrecke. Ende der letzten Woche absolvierte der BMW Werksfahrer auf dem „Adria Raceway“ bei Venedig (IT) ein erfolgreiches Roll-out im BMW Z4 GT3, mit dem er 2014 in der Blancpain Sprint Series antreten wird.

Alessandro Zanardi zwischen den beiden Teamchefs vom BMW Team ROAL
Aldo Preo (l.) und Roberto Ravalia
Foto: BMW-Motorsport
Alessandro, wie ist Ihr Roll-out mit dem BMW Z4 GT3 verlaufen?  


Alessandro Zanardi: „Ich möchte nicht zu überschwänglich klingen, aber ich hätte mir kein besseres Roll-out wünschen können. Ich bin Roberto Ravaglia und Aldo Preo von ROAL Motorsport, Jens Marquardt und allen bei BMW Motorsport, die dies möglich gemacht haben, sehr dankbar. Ich habe ein neues Auto, das toll zu fahren ist, ich arbeite mit einem Team aus alten Freunden und ich bin wirklich sehr stolz darauf, als Werksfahrer die Farben von BMW Motorsport zu tragen. Es war ein guter Auftakt. Natürlich müssen wir die für mich vorgenommenen Umbauten weiter verbessern. Aber wir wissen bereits, welche Änderungen wir vornehmen müssen. Außerdem muss ich noch ein Gefühl für mein ‚Baby‘ entwickeln und eine Beziehung zu ihm aufbauen. Aber wir haben erst Ende Januar. Wir testen bereits auf der Strecke, unsere Erfahrung wird wachsen, und ich bin sehr optimistisch, dass wir gut vorbereitet in die Saison gehen werden.“ 

Foto: BMW-Motorsport


Warum haben Sie sich dazu entschieden, ins Cockpit zurückzukehren, und wie lauten Ihre Ziele für die Saison 2014?  

Zanardi: „Was mich dazu bewegt hat, war eine Kombination aus Leidenschaft und Ehrgeiz. Natürlich war meine Leidenschaft immer größer als mein Ehrgeiz. Sonst wäre ich heute nicht dort, wo ich bin. Ehrgeiz allein hält nicht lange an. Natürlich wäre ich froh, wenn ich in dieser Saison ein Rennen gewinnen könnte. Sonst wäre ich ja nicht hier. Aber vor allem möchte ich nach jedem Wochenende die Gewissheit haben, dass ich zusammen mit dem Team alles gegeben habe. Es gibt viele starke Fahrer in guten Autos. Und mit den Einschränkungen, die ich habe, wäre es irrational zu glauben, dass ich ihnen allen um die Ohren fahren und einen Sieg nach dem anderen holen kann. Aber wir werden unser Bestes versuchen.“ 

Foto: BMW-Motorsport

Werden die Fans Sie auch weiter auf dem Handbike sehen? 

Zanardi: „Wenn ich etwas liebe, dann kann ich nicht einfach damit aufhören. Deshalb werde ich weiter Handbikes fahren. Der Motorsportkalender ist gut über die Saison verteilt. Das gibt mir ausreichend Zeit, um mich auch anderen Dingen zu widmen. Dazu gehören auch meine Aktivitäten als Handbike-Fahrer. Mir ist klar, dass ich Kompromisse eingehen muss. Aber mein Ziel ist, 2016 bei den Spielen in Rio de Janeiro anzutreten. Dann muss ich wahrscheinlich eine Entscheidung treffen. Denn man kann sich nicht auf Olympische Spiele vorbereiten und gleichzeitig im Motorsport aktiv sein. Doch bis 2016 haben wir noch zwei Jahre. Konzentrieren wir uns auf das, was jetzt ist. Und im Moment bin ich einfach nur sehr, sehr glücklich und aufgeregt.“ 

Montag, 27. Januar 2014

Alessandro Zanardi - erste Fahrt im BMW Z4 GT3


Der Countdown für das Comeback von Alessandro Zanardi (IT) mit BMW läuft: Auf dem „Adria Raceway“ nahe Venedig (IT) hat der 47-Jährige am Donnerstag dem 23. Februar 2014 ein erfolgreiches Roll-out mit dem für seine Bedürfnisse umgebauten BMW Z4 GT3 absolviert. Zanardi wird in der Saison 2014 mit ROAL Motorsport als BMW Werksfahrer in der Blancpain GT Sprint Series an den Start gehen.
Alessando Zanardi bei dem Test am Adria Raceway
Foto: BMW-Motorsport
Der Routinier nutzte die erste Ausfahrt in Adria, um sich mit dem für ihn neuen BMW Z4 GT3 vertraut zu machen. Gleichzeitig gewann die Mannschaft von Teamchef Roberto Ravaglia (IT) wertvolle Erkenntnisse, wie das Fahrzeug weiter modifiziert werden kann, um den Bedürfnissen des beinamputierten Rennfahrers optimal gerecht zu werden. Für Zanardi und ROAL Motorsport verlief der erste Testeinsatz äußerst zufriedenstellend.

Alessando Zanardi beim Test
Foto:BMW-Motorsport
„Ich möchte nicht zu überschwänglich klingen, aber ich hätte mir keinen besseren ersten Test erträumen können. Das Auto ist super zu fahren, und ich bin zurück in einem Team, in dem ich viele alte Freunde treffe“, sagt Zanardi, der bereits von 2003 bis 2009 für ROAL Motorsport antrat. „Der BMW Z4 GT3 macht großen Spaß. Er ist kraftvoll und passt sehr gut zu meinem Fahrstil. Die speziellen Umbauten, die jemand wie ich zum Fahren benötigt, funktionieren bereits gut. Natürlich haben wir noch viel Arbeit vor uns, aber ich habe keinen Zweifel, dass wir das schaffen. Der erste Tag hat uns gezeigt, was wir jetzt zu tun haben. Wir werden die Größe des Bremspedals verändern und das mechanische System am Lenkrad, mit dem ich den Gaszug steuere, modifizieren, damit ich optimal aus den Kurven herausbeschleunigen kann. Ich bin recht zuversichtlich, dass wir die Zeit nutzen und gut vorbereitet zum ersten Rennen reisen können.“
Alessando Zanardi schildert seine Eindrücke unmittelbar nach der Testfahrt am Adria Raceway
Foto: BMW-Motorsport
 
„Es war ein ganz besonderer Tag, denn Alex ist zurück auf der Strecke und wieder bei uns“, ergänzt Ravaglia. „Wir hatten viele tolle gemeinsame Jahre in der WTCC, und deshalb sind wir glücklich, dass Alex gemeinsam mit BMW entschieden hat, in den Motorsport zurückzukehren und wieder bei ROAL Motorsport zu fahren. Es war ein sehr emotionaler Moment, als er aus der Box kam. Ich muss zugeben, dass ich den Tränen nahe war, als er in unserem Auto die Boxengasse hinunter fuhr. Der erste Test ist sehr gut verlaufen. Wir konnten bestätigen, dass die speziellen Umbauten, die wir gemeinsam mit BMW Motorsport für Alex entwickelt haben, funktionieren. Wir müssen sicherlich noch einiges modifizieren und verbessern, aber mit dem Auftakt sind wir zufrieden. Alex ist rund 150 Kilometer gefahren. Obwohl er vier Jahre lang keinen Motorsport betrieben hat, waren seine Rundenzeiten immer noch gut. Ich bin optimistisch, dass wir in dieser Saison in der Blancpain GT Sprint Series eine gute Performance abliefern können.“

Zanardi hatte bei einem schweren Rennunfall 2001 beide Beine verloren, kehrte aber nur zwei Jahre später mit BMW erfolgreich in den Motorsport zurück. Unter anderem startete er mehrere Jahre in der FIA World Touring Car Championship (WTCC) und feierte vier Laufsiege. Nachdem er 2012 bei den Paralympics in London (GB) zwei Goldmedaillen auf dem Handbike gewonnen und im selben Jahr eine Testfahrt im BMW M3 DTM absolviert hat, bestreitet er 2014 nun zum ersten Mal seit 2009 wieder eine komplette Rennsport-Saison für BMW. Zanardis erstes Rennen in der Blancpain GT