Dienstag, 12. April 2016

Startschuss zur Jubiläumssaison des ADAC GT Masters

  • ADAC GT Masters geht 2016 in seine zehnte Saison
  • Oschersleben markiert das erste von sieben Rennwochenenden
  • Großes Starterfeld und viele Neuerungen sorgen für Spannung
Foto: Jens Hawrda
Am kommenden Wochenende startet das ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben (15. bis 17. April) in seine zehnte Saison. Die Fans können sich bei der ersten von sieben Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden auf ein prall gefülltes Starterfeld mit neuen Teams und neuen Supersportwagen freuen. Ein optimierter Ablaufplan sorgt an den Rennwochenende dabei für die Fans für noch mehr Spannung. Alle Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2016 live und in voller Länge von SPORT1 im Free-TV übertragen. Den Saisonstart in Oschersleben zeigt SPORT1 Samstag und Sonntag live ab 13.00 Uhr.

Das Startfeld der zehnten Saison ist imposant: 19 Teams mit mehr als 30 Supersportwagen von acht Marken und einem bunten Fahrermix wollen in Oschersleben einen möglichst guten Einstand in die große Jubiläumssaison des ADAC GT Masters geben. Favoriten für die ersten beiden Rennen auszumachen, ist schwierig. Legt man die Zeiten des offiziellen Vorsaisontests in Oschersleben zugrunde, könnten die Neueinsteiger vom Team Montaplast by Land-Motorsport eine gute Rolle spielen. Bei drei der sechs Testsessions standen die beiden Audi R8 des Rennstalls aus Niederdreisbach an der Spitze der Zeitentableaus. Christopher Mies (26, Heiligenhaus) gelang der insgesamt schnellste Umlauf. "Die Zeiten bei Tests sind immer mit Vorsicht zu genießen", so Mies, der sich einen neuen Audi mit Connor De Phillippi (23, USA) teilen wird. "Kein Team hat die Karten aufgedeckt. Alle haben einfach nur ihre Programme abgespult. Was natürlich ein Vorteil aller Audi-Teams für die Saison 2016 ist: Der R8 hat 2015 schon einige Rennen absolviert und auch gewonnen. In Oschersleben ist aber alles offen. Ich freue mich auf ein großes und starkes Feld. Gute Qualifyingergebnisse werden auf so einem engen Kurs wichtig sein, um vorn mitzumischen."

Schon vom Papier her muss man die beiden Champions 2015, Luca Ludwig (27, Bonn) und Sebastian Asch (29, Ammerbuch), zu den Titelaspiranten zählen. Das Duo fährt erneut für das AMG-Team Zakspeed und teilt sich einen neuen Mercedes-AMG. Déjà-vu für Asch, der wie schon 2013 als aktueller Titelträger in das ADAC GT Masters startet. Er zeigt sich zuversichtlich, dass die anstehende Saison nicht so endet wie jene vor drei Jahren, als er im Jahr der Titelverteidigung Gesamtrang 18 belegte: "Damals wechselte mein Team die Automarke und ich bekam einen neuen Teamkollegen zur Seite. In diesem Jahr sind wir eine eingespielte Truppe. Unser Mercedes hat sich beim Test gut angefühlt. Ich hoffe, dass wir beim Saisonstart in den Top Sechs mitmischen können. Ich komme in Oschersleben eigentlich immer ganz gut zurecht."

Titelverteidiger der Teamwertung ist Schubert Motorsport. Allein das ist schon genug Motivation. Aber die Mannschaft um Teamchef Torsten Schubert, die 2016 mit dem neuen BMW M6 antreten wird, hat zusätzlich noch ein Heimspiel: Der Firmensitz liegt in Sichtweite zur Motorsport Arena Oschersleben. "Die Rennen in Oschersleben sind für uns natürlich immer ganz spezielle. Viele Leute aus der Umgebung drücken uns die Daumen", so Schubert. Beim ersten Rennwochenende teilt sich BMW-Motorsport-Junior Jesse Krohn (25, FIN) das Cockpit mit Martin Tomczyk (34, Rosenheim). Der DTM-Pilot vertritt Stammfahrer Louis Delétraz (19, CH), ebenfalls BMW-Motorsport-Junior, der wegen Terminüberschneidungen passen muss. Schubert: "Auf den Einsatz von Martin, mit dem wir schon bei dem ADSC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zusammen gearbeitet haben, freuen wir uns besonders."

Der letztjährige Gewinner der Meisterschaft für nicht-professionelle Fahrer – ehemals Gentlemen-Wertung, ab diesem Jahr Trophy – Andreas Weishaupt (43, Ulm), ist auch im Starterfeld 2016 vertreten. Er teilt sich einen von drei Bentley Continental des neu formierten Bentley Team ABT mit Jordan Pepper (19, ZA). "Schön, dass die ‚Mission Titelverteidigung’ in der Trophy-Wertung endlich losgeht. Für die Rennen in Oschersleben bin ich allerdings nur verhalten optimistisch", so Weishaupt. "Zum einen liegt mir die Strecke nicht wirklich, zum anderen muss ich mich noch an das neue Auto gewöhnen. Aber ich habe ein erfahrenes Team im Rücken und mit Jordan Pepper einen sehr professionellen Mitstreiter an der Seite. Beides wird helfen, fehlende Testkilometer zumindest teilweise zu kompensieren. Beim Blick auf die Starterliste muss man sagen, dass es nicht einfacher geworden ist, sich als ambitionierter Amateur zu behaupten, aber genau das macht für mich den Reiz des ADAC GT Masters aus."

Aus dem großen Pool der Piloten ohne aktuelle Titelehren gehen weitere spannende Fahrerkombinationen hervor. In einem der beiden neuen Lamborghini Huracán von HB Racing bilden mit Norbert Siedler (33, Wildschönau) und Jaap van Lagen (38, NL) zwei erfahrene GT-Spezialisten eine schlagkräftige Kombination. Im Audi R8 von Phoenix Racing wechseln sich hingegen mit Markus Pommer (25, Heilbronn) ein Rookie und Markus Winkelhock (35, Berglen-Steinach) ein Routinier ab. Eine von drei Porsche-Mannschaften ist das KÜS TEAM75 Bernhard. Der Rennstall von Sportwagenweltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard vertraut in seiner ADAC GT Master-Debütsaison auf die Dienste von David Jahn (25, Leipzig) und Kévin Estre (27, F). Letzterer wird beim Auftakt in Oschersleben von Chris van der Drift (30, NZ) vertreten.

Zum engeren Favoritenkreis zählt auch das Fahrer-Duo Laurens Vanthoor (24, B), Shootingstar der vergangenen GT-Saison sowie Schnellster am ersten Tag des Tests in Oschersleben und Florian Stoll (34, Rickenbach), der einen Erfahrungsschatz von 80 ADAC GT Masters-Rennen vorweisen kann Das Duo greift im Audi R8 von kfzteile24 - APR Motorsport an. Das Audi-Team Car Collection Motorsport weiß zwei ehemalige ADAC GT Masters-Champions in seinem Fahrerkader: Christopher Haase (28, Kulmbach), Gesamtsieger 2007 und Kelvin van der Linde (19, ZA), Titelträger 2014. Das Traditionsteam Callaway Competition bringt seine neue Corvette C7 an den Start und zählt unter anderem auf die Dienste von ADAC GT Masters-Rekordsieger Daniel Keilwitz (26, Villingen) .

Neuer Ablauf, neue Juniorwertung und größerer Preisgeldtopf

In der Saison 2016 kämpfen die Fahrer um einen noch größeren Preisgeldtopf und eine neue Juniorwertung. Insgesamt ist das ADAC GT Masters mit einer Summe von 500.000 Euro in Geld- und Sachpreisen dotiert. In jedem der insgesamt 14 Saisonrennen kämpfen die Fahrer um ein Preisgeld von 25.000 Euro. Wertvolle Sachpreise können die Fahrer in der neuen Junior-Wertung und in der Trophy-Wertung, die die Gentlemen-Klasse ablöst, gewinnen. In beiden Wertungen kämpfen die Piloten um Reifen von ADAC GT Masters-Exklusivreifenpartner Pirelli zur Verwendung in der Saison 2017 In der Junior-Wertung sind Fahrer bis zu einem Alter von 25 Jahren aus den Fahrerkategorien Silber und Bronze startberechtigt. Fans dürfen sich an den beiden Renntagen in dieser Saison über noch mehr Action freuen. Die Zeittrainings finden immer am Samstag und Sonntag wenige Stunden vor den Rennen statt.

Spannendes Rahmenprogramm in Oschersleben

Der abwechslungsreiche Zeitplan in der Motorsport Arena Oschersleben sieht neben dem Geschehen des ADAC GT Masters auch Action von weiteren Rennserien des ADAC vor. Die ADAC Formel 4 bestreitet nach ihrem erfolgreichen Debüt im Vorjahr 2016 die zweite Saison. Brandneu ist die ADAC TCR Germany. Die Tourenwagenserie absolviert sechs von sieben Rennwochenenden innerhalb des ADAC GT Masters-Veranstaltungspakets. Darüber hinaus ist beim Saisonstart auch der Porsche Carrera Cup Deutschland und der Deutsche Tourenwagen Cup am Start.

Montag, 11. April 2016

Fahrer von Aust Motorsport im ADAC GT Masters stehen fest

  • ADAC GT Masters begrüßt mit Aust Motorsport ist ein weiteres neues Team
  • Rennstall aus Rietberg tritt 2016 mit zwei neuen Audi R8 an
  • Bonanomi, Åhlin-Kottulinsky, Maassen und Schreier bilden Fahrerquartett
M.Ahlin-Kottulinsky u. M. Bonanomi starten im Audi R8 mit Startrnummer 44
Foto: Jens Hawrda
Das ADAC GT Masters erhält weiteren Zuwachs: Mit Aust Motorsport geht in der zehnten Saison der „Liga der Supersportwagen“ ein weiteres neues Team an den Start. Die Mannschaft um Frank Aust ist neu im GT3-Sport und vertraut im ADAC GT Masters ab dem Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben (15. bis 17. April) auf den neuen Audi R8.

In Sachen Fahrer fiel die Wahl auf eine spannende Mischung: Mikaela Åhlin-Kottulinsky (23, S), zuletzt im Audi Sport TT Cup unterwegs, tritt gemeinsam mit Audi-Werksfahrer Marco Bonanomi (31, I) im ersten R8 an. Der Italiener war schon in diversen Formel-Serien unterwegs, startete in Le Mans und in der Langstrecken-Weltmeisterschaft für Sportwagen: „Für mich ist das eine neue Rennserie, ein neues Team, ein neues Auto und eine neue Teamkollegin. Aber ich bin zuversichtlich für die Saison. Der Vorsaisontest hat mir gezeigt, dass das ADAC GT Masters auf einem sehr hohen Level agiert.“ Das Schwesterfahrzeug wird von dem Formel- und Sportwagen-erfahrenen Xavier Maassen (35, NL) und Lukas Schreier (20, Augsburg) gesteuert.
im zweiten Fahrzeug von Aust Motorsport starten X. Maassen u. L.Schreier
Foto: Jens Hawrda
Die Mannschaft aus Ostwestfalen ist in der deutschen Motorsportszene keine Unbekannte. Bereits in den 1980er- und 1990er-Jahren starteten Aust-Fahrer im Motorrad- und Rallye-Sport. Mit der Jahrtausendwende stieg das Team in den Rundstreckensport ein und etablierte sich vor allen Dingen auf der Nürburgring-Nordschleife. Zuletzt machte sich Aust Motorsport im Porsche Carrera Cup Deutschland einen Namen.

2016 folgt nun der Umstieg in den GT3-Bereich. „Wir freuen uns auf diese neue Herausforderung“, sagt Teamchef Frank Aust. „Das ADAC GT Masters ist für uns eine sehr interessante Plattform, in der wir uns gern beweisen möchten. Unser Ziel ist es, einige Highlights zu setzen und gute Platzierungen einzufahren. Der Audi hat uns überzeugt und passt genau in unser Anforderungsprofil.“

Samstag, 9. April 2016

DTM vierter Testtag: Schnellster Mike Rockenfeller Audi

Schnellster am letzten Testtag: Mike Rockenfeller (Audi)
Foto: Jens Hawrda
Die wechselnde Witterung während der vier Testtage in Hockenheim sorgte dafür, dass Hersteller, Teams und Fahrer unter nahezu allen denkbaren Bedingingen wichtige Daten sammeln konnten.  An allen vier Tagen legten BMW, Audi und Mercedes-Benz zusammen mehr als 25.000 Kilometer zurück. Während BMW mit Augusto Farfus am ersten und Tom Blomqvist am zweiten Tag die Bestzeiten markierte, meldete sich an den beiden weiteren Tagen Audi zu Wort. Mike Rockenfeller gelang am Freitag mit 1:33.197 Minuten die schnellste Zeit des Tages und Mattias Ekström umrundete am Donnerstag den 4,574 Kilometer langen Kurs in 1:32.964 Minuten. Der Schwede markierte mit seiner Zeit vom Donnerstag die schnellste Zeit der Woche.
 
Die Ergebnisse des Tests bestätigen, was die Fans und Zuschauer von der DTM gewohnt sind: Weniger als eine Sekunde trennte am Ende nahezu das gesamte Feld. Einzige Ausnahme war Christian Vietoris, der knapp eine halbe Sekunde langsamer war als der DTM-Neuling Esteban Ocon auf dem 23. Gesamtrang. Beim Gönnersdorfer lief längst nicht alles nach Maß, was seine Pensum von gerade 135 Runde belegt - es waren die wenigsten aller Piloten. Ganz anders lief es bei Markenkollge Daniel Juncadella. Trotz eines Unfalls am Mittwoch absolvierte er satte 348 Runden und setzte mit 1:33.141 Minuten die zweitschnellste Zeit der Woche. Exakt die selbe Distanz legte Ekström – der DTM-Champion von 2004 – zurück. Beide waren die fleißigsten Fahrer an allen vier Tagen, legten jeweils knapp 1.592 Kilomter zurück. Ekström: "Ja, es lief wirklich sehr gut. Ich hatte viel Zeit zum Testen – wir sind bereit, die Saison kann kommen."
 
Die schnellsten Runden der vier Tage (Top-Five):

1. Mattias Ekström, Audi, 1:32.964, 348 Runden
2. Daniel Juncadella, Mercedes-Benz, 1:33.141 348 Runden
3. Mike Rockenfeller, Audi, 1:33.197, 244 Runden
4. Tom Blomqvist, BMW, 1:33.214 251 Runden
5. Edoardo Mortara, Audi, 1:33.222, 233 Runden


Freitag, 8. April 2016

DTM dritter Testtag - Ekström mit Bestzeit

Mattias Ekström - Bestzeit am dritten Testtag
Foto: Jens Hawrda
Der dritte Testtag war zumindest am Vormittag durch Regen gekennzeichnet, Bestzeiten waren also nicht möglich. Besonders Christian Vietoris, Gary Paffett, Robert Wickens und Paul Di Resta (alle Mercedes), die am Donnerstagmorgen erstmals ihr Auto bestiegen hatten, fanden keine optimalen Voraussetzungen vor.

"Um vernünftige Ergebnisse zu erzielen, brauchen wir eine trockene Strecke", sagte Vietoris, dessen Bitte am Nachmittag erhört wurde.  Schon in den ersten Runden der zweiten Tagessession benötigten die Fahrer knapp zehn Sekunden weniger, als noch am Morgen. Als die Sonne dann so richtig freie Bahn hatte, war auch der Moment von Mattias Ekström gekommen. Der Schwede legte die 4,574 Kilomter des Hockenheimrings im Audi-Testwagen in 1:32.964 Minuten zurück, ist damit der einzige Pilot der in dieser Woche die 1:33-Marke knackte. 

Der zweite Platz ging an Daniel Juncadella (1:33.141 Minuten) im Mercedes-AMG C63 DTM, der seinen Unfall vom Vortag offensichtlich gut verkraftete und schon am Morgen die schnellste Zeit setzte. Timo Scheider (1:33.285 Minuten) belegte als zweitbester Audi-Pilot den vierten Rang: "Das Auto läuft wirklich schon richtig gut. Ich gehörte eigentlich immer zu den Schnellsten, was ja schon mal nicht schlecht ist. Auch wenn das natürlich noch überhaupt nichts bedeutet."

Die schnellsten Runden des dritten Testtages (Top-Five):


 1. Mattias Ekström, Audi, 1:32.964, 118 Runden
 2. Daniel Juncadella, Mercedes-Benz, 1:33.141, 123 Runden
 3. Martin Tomczyk, BMW, 1:33.259, 104 Runden
 4. Timo Scheider, Audi, 1:33.285, 99 Runden
 5. Miguel Molina, Audi, 1:33.413, 111 Runden

Erfolgreiche Generalprobe der ADAC TCR Germany

  • Benjamin Leuchter fährt in der Motorsport Arena Oschersleben die Bestzeit
  • Gelungener erster Test der neuen Tourenwagen-Serie
  • Noch neun Tage bis zum Saisonstart in Oschersleben


Foto: ADAC-Motorsport
Gelungene Generalprobe für die ADAC TCR Germany in der Motorsport Arena in Oschersleben: Am Dienstag und Mittwoch sammelten die Piloten der neuen Tourenwagen-Serie des ADAC fleißig Kilometer und probten bereits für den "Ernstfall". An den beiden Testtagen in Oschersleben waren die Fahrer erstmals mit Reifen des neuen Exklusivreifenpartners Hankook unterwegs. In neun Tagen, vom 15. bis 17. April, startet die ADAC TCR Germany im Rahmen des ADAC GT Masters an Ort und Stelle in ihre Debütsaison.

Das Tempo während der Testtage gab Benjamin Leuchter vom Rennstall Racing One vor. Im VW Golf GTI TCR überzeugte er mit konstant schnellen Runden in allen Sessions, seine Bestzeit von 1:35.615 Minuten aus der fünften Einheit am Mittwochmittag war für die Konkurrenz nicht zu schlagen. ADAC Formel 4-Umsteiger Tim Zimmermann vom Rennstall Liqui Moly Team Engstler um Teamchef Franz Engstler fehlten im VW Golf knapp zweieinhalb Zehntelsekunden auf Leuchter, in seiner schnellsten Runde blieb die Uhr bei 1:35.875 stehen. Hinter den beiden Golf war der Österreicher Harald Prozcyk im Seat Leon Cup Racer (1:35.932) Drittschnellster vor seinem Schweizer Markenkollegen Pascal Eberle (Motorsport Steibel/1:36.001).

Racing One und Benjamin Leuchter wollen auch in den Rennen vorne landen
Benjamin Leuchtner vor Bestzeit in Oschersleben
Foto: ADAC-Motorsport
Leuchters Teamchef Martin Kohlhaas war mit den Testtagen auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde zufrieden. "Unsere Tests sind sehr gut verlaufen, mit den Zeiten sind wir sehr zufrieden", sagte Kohlhaas: "Wir sind gut aufgestellt für das erste Rennen. Zu sagen, dass wir um den Meistertitel fahren, wäre vielleicht vermessen. Aber unser Saisonziel ist es, vorne mitzufahren. Die Top fünf in jedem Rennen sind unser Ziel." In fünf von sechs Durchgängen war Leuchter vorne, nur zum Abschluss war Prozcyk der Schnellste. Der 28 Jahre alte Leuchter sagte: "Ich freue mich schon total auf die TCR-Saison. Ich bin richtig heiß darauf, wieder richtig Rennen fahren zu können."

Die Premierensaison der ADAC TCR Germany wird mit Spannung erwartet. Junge Nachwuchstalente und motorsportbegeisterte Privat-Fahrer treten an den Rennwochenenden in jeweils zwei Sprintrennen über eine Distanz von jeweils 30 Minuten an. Die 330 PS starken Kraftpakete Seat Leon, Opel Astra, Honda Civic und VW Golf lassen die Herzen der Fans höher schlagen und garantieren Spektakel.