Freitag, 5. Februar 2016

BMW Motorsport gibt DTM-Fahrerpaarungen 2016 bekannt

Bereits anlässlich des Jahresabschlusses 2015 hatte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt verkündet, dass 2016 in Bruno Spengler (CA), Marco Wittmann (DE), António Félix da Costa (PT), Timo Glock (DE), Augusto Farfus (BR), Tom Blomqvist (GB), Maxime Martin (BE) und Martin Tomczyk (DE) dieselben acht Fahrer im BMW M4 DTM starten werden wie im Vorjahr.
Foto: Jens Hawrda
Nun steht auch fest, in welchen Teams die Piloten zum Einsatz kommen. Einzig beim BMW Team Schnitzer bleibt die Fahrerpaarung mit Félix da Costa und Tomczyk unverändert. Bei allen anderen Rennställen kommt es zu Verschiebungen. Glock wechselt vom BMW Team MTEK zum BMW Team RMG an die Seite von Wittmann. Die beiden waren bereits 2013 Teamkollegen, damals noch beim BMW Team MTEK. Dort nimmt Farfus den Platz von Glock an der Seite von Spengler ein. Der Brasilianer verlässt damit nach vielen erfolgreichen gemeinsamen Jahren das BMW Team RBM. Bei der belgischen Mannschaft um Teamchef Bart Mampaey (BE) wird Martin neuer Teamkollege von Blomqvist.

„Wir haben einen sehr starken und stabilen Fahrerkader, der in der vergangenen Saison im Kampf um den Herstellertitel einen herausragenden Teamgeist gezeigt hat“, sagt Marquardt. „Von daher hatten wir keinen Grund, an unserem Aufgebot etwas zu ändern. Allerdings war es schon immer unsere Philosophie, durch gezielte Variationen in den Zusammensetzungen unserer vier DTM-Teams neue Impulse zu setzen und dadurch das Optimum aus unserem Gesamtpaket herauszuholen. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Entsprechend zuversichtlich sind wir, dass uns das auch mit den Änderungen für die kommende Saison wieder gelingen wird. Augusto Farfus, Timo Glock und Maxime Martin haben bewiesen, dass sie in der DTM zu den Besten zählen und Rennen gewinnen können. Nun stehen sie vor neuen Herausforderungen, die ihnen hoffentlich dabei helfen, einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung zu gehen.“

Für alle drei Fahrer ist es der erste Teamwechsel ihrer Karrieren in der DTM. Farfus ist vier Jahre für das BMW Team RBM gefahren, mit dem er zuvor schon in der FIA World Touring Car Championship (WTCC) Erfolge gefeiert hatte. 2013 gewann Farfus drei DTM-Rennen und wurde am Saisonende Zweiter in der Fahrerwertung. Glock kam 2013 in die DTM und war seitdem fester Bestandteil des BMW Team MTEK. 2013 und 2015 gewann er jeweils ein Rennen für den Rennstall von Teamchef Ernest Knoors (NL). In seinem Debütjahr startete er an der Seite von Wittmann, mit dem er 2016 beim BMW Team RMG erneut ein Gespann bildet. Für die Mannschaft von Teamchef Stefan Reinhold (DE) hat Martin in den beiden Jahren seit seinem DTM-Einstieg jeweils ein Rennen gewonnen. 2014 feierten sie gemeinsam den Gewinn des Teamtitels. Nun wechselt der Belgier Martin an die Seite seiner Landsleute vom BMW Team RBM.

Die Fahrerpaarungen in der DTM-Saison 2016 im Überblick:

 BMW Team RMG:
#11 Marco Wittmann
#16 Timo Glock

BMW Team MTEK:
#7 Bruno Spengler
#18 Augusto Farfus

BMW Team RBM:
#31 Tom Blomqvist
#36 Maxime Martin

BMW Team Schnitzer:
#13 António Félix da Costa
#77 Martin Tomczyk

Montag, 1. Februar 2016

DTM-Piloten im BMW M6 GTLM und BMW M6 GT3 in Daytona.

Foto: BMW-Motorsport
Sowohl der neue BMW M6 GTLM als auch der BMW M6 GT3 haben beim Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ihr viel versprechendes Potenzial unter Beweis gestellt: Beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen von Daytona (US) überquerte der BMW M6 GTLM mit der Startnummer 25 in der GTLM-Klasse auf Platz fünf die Ziellinie. Im Verlauf ihrer 721 Rennrunden hatten sich Bill Auberlen (US), Dirk Werner (DE), Augusto Farfus (BR) und Bruno Spengler (CA) am Steuer abgewechselt.
 
In der GTD-Kategorie kam der von Turner Motorsport eingesetzte BMW M6 GT3 mit der Nummer 97 und den Fahrern Michael Marsal (US), Markus Palttala (FI), Maxime Martin (BE) und Jesse Krohn (FI) auf den sechsten Rang. Auch für den neuen GT3-Herausforderer von BMW Motorsport war es der erste Renneinsatz überhaupt. Der zweite BMW M6 GT3 von Turner Motorsport war wegen technischer Probleme früh weit zurückgefallen und sah schließlich auf GTD-Platz 17 die Zielflagge.
 
Foto: BMW-Motorsport
Augusto Farfus (BMW M6 GTLM, Startnummer 25, Platz 5):
„Nachdem ich beim Roar-Test gesehen hatte, was der BMW M6 GTLM kann, war ich sehr gespannt auf dieses Rennen. Meine Hoffnung war, dass wir hier in Daytona mit dem neuen Auto gut zurechtkommen würden – und genau das war der Fall. Ich bin natürlich glücklich darüber, dass ich den letzten Stint fahren und den BMW M6 GTLM ins Ziel bringen durfte. Es bei einem 24-Stunden-Rennen bis ins Ziel zu schaffen, ist schon für sich genommen eine großartige Leistung. Okay, uns hat ein wenig Top-Speed gefehlt. Aber BMW wird daran arbeiten, dies ist noch immer erst der Anfang dieses Projekts. Ich hatte einige sehr intensive Stints. Am frühen Morgen hat es sich angefühlt wie in einem doppelten Qualifying, als ich mich an die Porsches und Corvettes gehängt habe.“
 
Bruno Spengler (BMW M6 GTLM, Startnummer 25, Platz 5):
„Es war das erste 24-Stunden-Rennen für den BMW M6 GTLM – und entsprechend ging es darum, Erfahrungen und ordentlich Kilometer zu sammeln. Leider hat uns im Vergleich zu einigen Konkurrenten etwas Performance gefehlt. Aber das Auto ist noch jung. Positiv ist, dass wir kein größeres technisches Problem zu beklagen hatten und dass das Fahrzeug gut lief. Jetzt werden wir daran arbeiten, es für die Zukunft noch schneller zu machen.“
 
Foto: BMW-Motorsport
Maxime Martin (BMW M6 GT3, Startnummer 97, Platz 6):
„Wir hatten ein ziemlich gutes Rennen. Es gab keine größeren Schwierigkeiten. Unglücklicherweise hatten wir nicht den Top-Speed unserer Konkurrenten. Aber der BMW M6 GT3 hat definitiv Potenzial. Platz sechs im ersten Rennen – noch dazu einem 24-Stunden-Marathon – ist großartig. Ich bin sicher, dass der BMW M6 GT3 schon bald zeigen wird, was noch alles in ihm steckt.“

Nico Müller besucht Audi quattro Ski Cup

Foto: Tino Scherer
Audi-Pilot Nico Müller gönnte sich am Wochenende einen Ausflug in den Skisport. Der Schweizer DTM-Rennfahrer nahm in Verbier im Kanton Wallis an der Qualifikation für den Audi quattro Ski Cup teil. Amateur-Skifahrer konnten dort unter Anleitung der ehemaligen Weltklasse-Skiläuferin Fränzi Aufdenblatten und des früheren Ski-Alpin-Weltcupsiegers Didier Cuche ihren Schwung optimieren und mit Audi Wintersport der Extraklasse genießen. Mit dem Sieg in seiner Altersklasse qualifizierte sich der 23-Jährige für das Weltfinale des Audi quattro Ski Cups vom 18. bis 23. März in St. Moritz.

Erneuter Podiumserfolg für Tambay in der Trophée Andros

Foto: Trophèe Andros
Bei der vorletzten Etappe der Eisrennserie Trophée Andros im französischen Wintersportort Super Besse fuhr Audi-DTM-Pilot Adrien Tambay im Audi A1 quattro des Belgian Audi Club Team WRT erneut auf das Podium der führenden Elite-Pro-Klasse. Der 24-jährige Franzose erzielte im Finale und in der Punktwertung, in der auch die Ergebnisse der Qualifyings und Vorläufe berücksichtigt werden, Platz drei. Vor dem abschließenden siebten Rennwochenende in Saint-Dié-des-Vosges liegt Tambay damit weiterhin auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung.

Sonntag, 31. Januar 2016

Herberth Motorsport mit Titelambitionen zurück im ADAC GT Masters

  • Robert Renauer und Martin Ragginger starten für Herberth Motorsport
  • Herberth Motorsport setzt im ADAC GT Masters auf neuen Porsche 911 GT3 R
  • Renauer: „Wir wollen 2016 um den Titel kämpfen“
Team Herberth Motorsport 2013 auf dem Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Herberth Motorsport ist zurück im ADAC GT Masters. Mit einem Porsche 911 GT3 R geht das Team der Zwillinge Robert und Alfred Renauer nach einem Jahr Pause wieder bei allen Rennen in der „Liga der Supersportwagen“ an den Start. Während der Porsche brandneu ist, setzt das Team auf eine bewährte Fahrerpaarung. Robert Renauer (30, Jedenhofen) und Martin Ragginger (27, A) gehen gemeinsam ins Rennen, 2013 brachte diese Kombination Renauer den Vizetitel im ADAC GT Masters. Das ADAC GT Masters startet vom 15. bis 17. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2016.
 
„Mit großem Stolz dürfen wir unser Engagement im ADAC GT Masters bekanntgeben. Wir haben ein schlagkräftiges Paket geschnürt, um in der kommenden Saison um den Titel zu kämpfen“, sagt Renauer.
 
Herberth Motorsport engagiert sich seit 2011 ausschließlich mit Porsche-Rennfahrzeugen im ADAC GT Masters. Neben dem Vizetitel von Renauer 2013 gewann das Team aus Bayern 2014 mit Herbert Handlos die Gentlemen-Wertung. „Mit dem Einsatz des neuen Porsche 911 GT3 R setzen wir diese Tradition erfolgreich fort. Wir sind uns sicher, mit dem Fahrzeug auf Anhieb konkurrenzfähig zu sein“, erklärt Teamchef Alfred Renauer. Der Porsche wird erneut im Design des Technologie-Unternehmens precote an den Start gehen.
 
Das ADAC GT Masters 2016 startet vom 15. bis 17. April 2016 in der Motorsport Arena Oschersleben. Tickets sind im Vorverkauf online unter www.adac.de/motorsport erhältlich.