Samstag, 17. Oktober 2015

DTM: Di Resta Schnellster im zweiten freien Training

Paul Di Resta Schnellster im zweiten Freien Training
Foto: Jens Hawrda
Paul Di Resta war der schnellste Fahrer am Samstagmorgen auf dem Hockenheimring. Die Plätze zwei bis sechs gingen an die Ingolstädter. Bei unverändert kühlen Temperaturen kamen am Samstagmorgen auf dem Hockenheimring sieben der acht Audi-Piloten in die Top Zehn. Der achte Audi RS 5 DTM folgte auf Position 13.

Bester Audi-Fahrer war Timo Scheider im AUTO TEST Audi RS 5 DTM auf Position zwei. „Der Samstag hat gut begonnen – momentan sind wir zufrieden“, sagte der DTM-Champion der Jahre 2008 und 2009. „Aber es ist wieder einmal unglaublich eng.
Die Top Ten liegen in einer Zehntelsekunde. Das heißt, man braucht auch etwas Glück, um eine perfekte Runde zu erwischen. Ich hoffe, das haben wir nachher auch im Qualifying.“

DTM: Daniel Juncadella kann doch starten

  • Daniel Juncadella (PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM) kann nach überstandener Lebensmittelvergiftung doch beim Finale in Hockenheim an den Start gehen
  • Ulrich Fritz: „Ein besonderer Dank gilt unserer medizinischen Abteilung sowie unserem Test- und Ersatzfahrer Esteban Ocon.“
Daniel Juncadella startet doch in Hockenheim
Foto: Jens Hawrda
Mercedes-AMG DTM-Pilot Daniel Juncadella (PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM) kann an diesem Wochenende doch in den letzten beiden Saisonrennen der DTM in Hockenheim an den Start gehen. Der Spanier fiel am Freitag wegen einer Lebensmittelvergiftung kurzfristig aus und konnte nicht am Training teilnehmen. Am Samstag kehrt er ab dem 2. Training wieder in das Cockpit seines PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM zurück.

Am Freitag sprang der Test- und Ersatzfahrer des Mercedes-AMG DTM Teams, Esteban Ocon (19, Frankreich), für den erkrankten Juncadella ein und absolvierte das 1. Training in Hockenheim für ihn.

Freitag, 16. Oktober 2015

DTM: Audi beginnt DTM-Finale mit Bestzeit

Jamie Green mit Bestzeit im ersten Freien Training
Foto: Jens Hawrda
Mit einer souveränen Bestzeit von Jamie Green im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM begann das Finalwochenende der DTM auf dem Hockenheimring. Der dreimalige Saisonsieger, der im Mai an selber Stelle auch den Saisonauftakt gewann, war mehr als vier Zehntelsekunden schneller als der zweitplatzierte Mercedes-Pilot Gary Paffett. Am drittschnellsten war am Freitagnachmittag BMW-Rookie Tom Blomqvist  unterwegs.
 
„Es ist gut, dass es heute trocken war“, sagte Jamie Green nach seiner Tagesbestzeit. „Das zweite Freie Training ist morgen so früh, dass die Strecke möglicherweise noch feucht sein wird. Wir haben uns daher schon heute auf das  Qualifying und das Rennen vorbereitet. Mein Auto fühlt sich super an, wir haben ein gutes Setup und damit beste Chancen auf erfolgreiches Wochenende.“
 
Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM), Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM) und Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM) sorgten mit den Positionen vier, fünf und sechs dafür, das vier Audi RS 5 DTM in die Top Sechs fuhren. Mortara und Ekström absolvierten bei kühlem Herbstwetter auch starke Rennsimulationen.
 
Maximilian Götz, Maxime Martin, Paul Di Resta und Augusto Farfus komplettierten das Feld der schnellsten Zehn.
 
Während Mortara und Ekström erste Duftmarken im Titelkampf setzten, ließ es Pascal Wehrlein scheinbar erst mal recht ruhig angehen. Er benötigte für den Kurs in Baden-Württemberg 1:34,199 Minuten, belegte den 19. Rang und war somit satte 1,350 Sekunden langsamer als Sieger Green – in der DTM eine Welt. Bruno Spengler, der als Vierter zumindest noch theoretische Chancen auf den Gesamtsieg hat, war in seinem BMW M4 DTM mit 1:34,308 Minuten sogar noch langsamer unterwegs.
 
Das Schlusslicht am Freitagnachmittag bildete Esteban Ocon. Der Ersatzmann vom erkrankten Daniel Juncadella steigerte sich im Laufe der ersten DTM-Session seiner Karriere aber enorm.
 
Am Samstag um 9 Uhr steht ein weiteres Freies Training auf dem Programm, ehe es ab 11.10 Uhr um die Startpositionen für das erste der beiden Finalrennen geht, das am Samstag um 13.30 Uhr beginnt.

DTM: Max Verstappen besucht Mattias Ekström

  • Jüngster Formel-1-Pilot aller Zeiten zu Gast beim DTM-Finale
  • Sitzprobe im Red Bull Audi RS 5 DTM
  • Verstappens Freundin startet im Audi Sport TT Cup

Formel-1-Pilot Max Verstappen besucht Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport
Der älteste DTM-Pilot bekommt beim Finale in Hockenheim Unterstützung vom jüngsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten: Der 18-jährige Niederländer Max Verstappen drückt an diesem Wochenende in der Box des Audi Sport Team Abt Sportsline die Daumen für den zweimaligen DTM-Champion Mattias Ekström (37/Schweden).

Die beiden Rennfahrer verbindet ein gemeinsamer Partner: Mattias Ekström startet in der DTM bereits im 14. Jahr mit einem Audi in den Farben von Red Bull. Max Verstappen gehört seit der vergangenen Saison zum Sportlerkader des österreichischen Energydrink-Herstellers.

„Ich habe großen Respekt vor dem, was Max in seinen jungen Jahren bereits erreicht hat“, sagt Mattias Ekström. „Man hat schon in der Formel 3 gesehen, was er kann, und das bestätigt er jetzt auch in der Formel 1. Seit er zur Red-Bull-Familie gehört, verfolge ich seine Karriere noch intensiver als vorher. Dass er sich auch für andere Motorsportarten interessiert, zeigt, dass Max ein echter Racer ist. Das verbindet uns.“

„Die DTM ist eine sehr professionelle Rennserie mit cool aussehenden Autos und spannenden Rennen“, so Verstappen nach einer ausgiebigen Sitzprobe in Ekströms Red Bull Audi RS 5 DTM. „Mattias ist ein sehr starker Fahrer. Als Red-Bull-Mann freue ich mich über seine Erfolge.“
Max Verstappen mit seiner Freundin Mikaela Ählin-Kottulinsky
Foto: Audi-Motorsport
Doch nicht nur das DTM-Finale lockte den Youngster zwischen den beiden Formel-1-Rennen in Sotchi und Austin nach Hockenheim: Verstappens Freundin Mikaela Åhlin-Kottulinsky startet im Audi Sport TT Cup. Die 22-Jährige stammt genau wie Mattias Ekström aus Schweden.


DTM-Finale auf dem Hockenheimring – der Kreis schließt sich

Der Kreis schließt sich – am ersten Mai-Wochenende starteten die 24 Fahrer auf dem Hockenheimring zum ersten Mal zur Jagd auf die DTM-Krone 2015. Fünfeinhalb Monate und 18 Rennen später wird die Hatz dort enden, wo sie begonnen hat. Zwischen dem 16. und 18. Oktober steigt auf dem Hockenheimring das große Finale einer Saison, die an Spannung und Action kaum zu überbieten war. Noch einmal in diesem Jahr kämpfen die DTM-Piloten in zwei Qualifyings um die besten Startpositionen, noch einmal werden in zwei Rennen jeweils 25 Punkte für den Sieger vergeben.
Reichen Pascal Wehrlein 37 Punkte Vorsprung zum Meistertitel ?
Foto: Jens Hawrda
Reicht Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein der 37 Punkte-Vorsprung um sich zum Champion zu krönen? Oder fangen die Audi-Fahrer Edoardo Mortara und Mattias Ekström den Youngster noch auf der Zielgeraden ab? Und wer macht das Rennen in der Team- und Hersteller-Wertung? Das Finale in Baden-Württemberg wird alle Antworten auf die offenen Fragen liefern. Und wie an jedem Rennwochenende der DTM-Saison 2015 werden packende Rahmen-Rennserien und elektrisierende Show-Acts ihren Teil dazu beitragen, dass den Besuchern Unterhaltung der Extraklasse geboten wird.
 
Für Audi begann die Saison nahezu wie aus einem Guss: Auf dem Hockenheimring entschieden im Mai Jamie Green und Mattias Ekström die Auftaktrennen für sich. Doch nach 14 weiteren Rennen hat sich das Blatt gewendet. Der Favorit auf den Titel ist Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein. „Es gibt noch 50 Punkte zu holen und wenn es in Hockenheim schlecht läuft, kann noch viel passieren“, gibt der 20-Jährige zu bedenken, der vor den finalen Läufen 37 Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Konkurrenten Edoardo Mortara im Audi hat.
 
„Er kann sich eigentlich nur noch selber schlagen“, sagt der noch amtierende Champion Marco Wittmann. Dass der BMW-Pilot seinen Titel noch verteidigen kann, ist jedoch ausgeschlossen. Dennoch hat er noch große Ziele: „Wir wollen auf jeden Fall die Herstellerwertung nach München holen. Außerdem ist für mich der zweite Platz noch in Reichweite.“ Den hat momentan Mortara inne, der den Titel trotz beträchtlichem Rückstand noch nicht abgeschrieben hat: „Die Lücke ist groß, aber so lange noch etwas möglich ist, werde ich kämpfen.“ Ob der Italiener oder sein Markenkollege Mattias Ekström – ihm fehlen 38 Punkte auf Wehrlein – den Gesamtführenden noch einmal unter Druck setzten können, wird sich im ersten Rennen des finalen Wochenendes zeigen. Am Samstag hilft nur eine freie Runde und perfektes Timing, um sich im 20-minütigen Qualifying eine möglichst gute Ausgangsposition für den ersten Lauf um 13:30 Uhr zu verschaffen. Ist dieser nach 40 Minuten entschieden, dürfen sich die Fans bereits auf das große Finale am Sonntag freuen. Das 18. und letzte Rennen der Saison wird um 15:15 Uhr gestartet, geht über 60 Minuten und sieht – anders als am Samstag – für jeden Akteur mindestens einen Boxenstopp vor.
 
Neben den Entscheidungen in der DTM, stehen am Hockenheimring noch drei weitere Finalrennen an. So dürfen sich die Besucher auf die letzten Entscheidungen in der Formel 3, dem Porsche Carrera Cup Deutschland und dem Audi Sport TT Cup freuen. Während der Porsche-Champion mit Philipp Eng und der Formel 3-Europameister mit Felix Rosenqvist bereits feststeht, kämpfen im TT-Cup noch drei Piloten um den Titel.
 
Autogrammstunden, das Fahrerlager, der beliebte Pit-Walk und Demo-Runden von geschichtsträchtigen Porsche-Rennfahrzeugen werden ebenso für Abwechslung sorgen wie die Geschehnisse auf der Show-Bühne. Dort werden am Samstagabend die Guano Apes, die in diesem Jahr den offiziellen DTM-Song ‚Fire’ stellen, abrocken. Später am Abend lädt DJ Antoine im Rahmen der SWR3-Elch-Party zur großen Feier im DTM-Fanzelt ein. Vor dem großen Finale wird am Sonntag die derzeit angesagteste deutsche Band die Stimmung anheizen: The BossHoss werden Stücke aus ihrem neusten Album ‚Dos Bros’ – das in den Charts von Null auf eins einstieg – zum Besten geben.