Mittwoch, 14. Oktober 2015

DTM: Stimme der Mercedes-Piloten vor dem Rennwochenende in Hockenheim

Gary Paffett (34 Jahre, England):
Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
Fahrzeug: EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich komme mit gemischten Gefühlen nach Hockenheim. Natürlich freue ich mich auf das Wochenende, denn angesichts unserer zuletzt gezeigten Form sollten wir ein konkurrenzfähiges Auto haben. Hoffentlich können wir damit einige Punkte einfahren und die Saison mit einer positiven Note beenden. Andererseits ist es eben das Ende der Saison und ich denke, dass ART und ich gut gearbeitet haben. Wir kommen jetzt gerade erst an den Punkt, an dem wir sein wollen – nämlich konkurrenzfähig zu sein. So gesehen ist es ein wenig enttäuschend, dass die Saison nun zu Ende ist. Aber darauf können wir über den Winter aufbauen.“

Paul Di Resta (29 Jahre, Schottland):
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Es ist schade, dass die Saison schon fast wieder vorbei ist. Dennoch freue ich mich auf die letzten beiden Rennen in Hockenheim. Wir sollten dort sehr stark sein und es wäre schön, die Saison mit zwei sehr guten Punkteplatzierungen abzuschließen. Danach können wir in die Winterpause gehen und darauf für das kommende Jahr aufbauen.“
Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens (26 Jahre, Kanada):
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM
„Nach einer Saison voller Aufs und Abs habe ich mir für Hockenheim vorgenommen, zwei starke Ergebnisse einzufahren, um damit Mercedes zu helfen, die Hersteller-Wertung zu gewinnen. Hockenheim wäre als Heimrennen von Mercedes-Benz der perfekte Ort dafür. Ich bin in meiner Karriere schon auf vielen Rennstrecken gefahren, aber die fantastische Atmosphäre im Motodrom sowie auf der Mercedes-Tribüne sucht ihresgleichen.“
Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
Christian Vietoris (26 Jahre, Deutschland):
Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich freue mich natürlich auf das letzte Rennwochenende, nachdem die letzten drei nicht so gut für mich gelaufen sind. Ich bin froh, dass wir eine letzte Chance haben, um nochmal das Bestmögliche aus der Saison herauszuholen. Wir sind durch die letzten Platzierungen leider in der Gesamtwertung abgerutscht. Daher hoffe ich für meine Jungs und mich auf einen guten Abschluss. Dies wäre auch ein positiver Schwung, den wir mit in die Wintertests nehmen können. Das Team hat das ganze Jahr über hart gearbeitet und verdient es, dass wir am Wochenende gute Resultate einfahren.“

Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien):
Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
Fahrzeug: PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Hockenheim ist eine besondere Strecke, da wir dort am Anfang des Jahres unseren Auftakt hatten. Für mich ging die Saison nicht perfekt los, aber Hockenheim ist eine Strecke, dir mir persönlich gut gefällt. Daher hoffe ich zum Saisonende auf ein gutes Ergebnis. Wir stehen in der Meisterschaftswertung gut da und Pascal hat die Chance, den DTM-Titel zu gewinnen. Das freut uns alle sehr. Sollten sich die Wetteraussichten bewahrheiten, könnte Regen für zusätzliche Spannung beim Rennen sorgen.“
Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer (21 Jahre, Österreich):
Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
„Auf dem Hockenheimring habe ich viele Formel-3-Rennen gewonnen und konnte dort nun auch in der DTM erste Erfahrungen sammeln. Ich freue mich riesig auf die letzten beiden Rennen der Saison. Ich möchte einen guten Abschluss einfahren. Grundsätzlich war die ganze Saison gut für mich. Ich bin von Rennen zu Rennen besser geworden. Ein paar Highlights wie meine Pole Position waren auch dabei. Jetzt möchte ich das gute Gefühl vom Nürburgring mit nach Hockenheim nehmen und nochmal voll angreifen.“

Maximilian Götz (29 Jahre, Deutschland):
Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das Wochenende am Nürburgring war sehr erfolgreich für mich. Ich habe die bisher beste Platzierung in meiner DTM-Karriere eingefahren. Auch im Qualifying lief es sehr gut. Die Balance und das Setup haben wir super getroffen. Das versuchen wir nun, für die letzten beiden Rennen am Hockenheimring mitzunehmen. Mein Ziel wird daher sein, wieder ein gutes Qualifying abzuliefern, um aus den Top-10 starten zu können. Zudem bereite ich mich perfekt vor. Die Strecke liegt mir generell gut und ich fahre sie sehr gerne. Durch die zwei Rennwochenenden am Hockenheimring hat auch jeder Fahrer eine gewisse Fahrpraxis. Ich gehe daher von einem sehr engen und spannenden Finale aus. Zudem hoffe ich natürlich, dass wir den Meister-Titel holen werden.“

Pascal Wehrlein (20 Jahre, Deutschland):
Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: gooix Mercedes-AMG C 63 DTM
„An diesem Wochenende geht es bereits zum Finale nach Hockenheim. Es ist einerseits schade, dass die Saison schon wieder vorbei ist. Andererseits bin ich sehr happy damit, wie das Jahr bislang verlaufen ist und dass ich mich in einer guten Ausgangslage im Titelkampf befinde. Entsprechend freue ich mich auf die letzten beiden Saisonrennen vor meinen Freunden, meiner Familie und den vielen Fans auf der Mercedes-Tribüne.“

DTM: BMW Motorsport peilt erfolgreichen Abschluss der Saison 2015 an

Mit den Läufen 17 und 18 endet am kommenden Samstag und Sonntag die DTM-Saison 2015. Die Bühne für ein spannendes Finale ist bereitet: Erstmals seit 2012, als BMW beim Comeback in der Tourenwagenserie sowohl in der Fahrer- als auch in der Team- und Herstellerwertung triumphieren konnte, fällt die Entscheidung um alle drei Titel erst beim traditionellen Saisonabschluss auf dem Hockenheimring (DE).
Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Dank des Heimsiegs von Maxime Martin (BE) für sein BMW Team RMG, dem Podiumserfolg von Bruno Spengler (CA) sowie weiteren Top-10-Platzierungen am vergangenen Rennwochenende auf dem Nürburgring (DE) hat sich BMW in eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Herstellertitel gebracht. Vor den beiden finalen Läufen in Hockenheim führt BMW das Klassement mit 554 Punkten und einem Vorsprung von 51 Zählern auf Mercedes an. Das Ziel lautet deshalb, möglichst viele Fahrzeuge in die Punkteränge zu bringen, um die Herstellerwertung zum dritten Mal in vier Jahren zu gewinnen.
 
Vor fünf Monaten war BMW Motorsport in Hockenheim in die DTM-Saison gestartet, nun schließt sich an gleicher Stelle der Kreis: Nach fünf Saisonsiegen – darunter der historische Siebenfach-Triumph in Zandvoort (NL) – kehren die BMW Teams und Fahrer am 17. und 18. Oktober zurück. Die 4,574 Kilometer lange Strecke war bisher ein gutes Pflaster für BMW. Seit der DTM-Rückkehr 2012 konnten BMW Piloten vier Läufe – und damit die Hälfte aller Rennen – auf dem Hockenheimring gewinnen.
 
Beim großen DTM-Finale können sich die vier BMW Teams prominenter Unterstützung sicher sein: BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (IT), der noch am vergangenen Samstag beim härtesten Triathlon der Welt auf Hawaii (US) antrat, wird den acht BMW Piloten an der Strecke die Daumen drücken. Zudem geht er im speziell auf seine Bedürfnisse umgebauten BMW M4 DTM Race Taxi selbst auf die Strecke.

Dienstag, 13. Oktober 2015

DTM-Finale: Audi mobilisiert alle Kräfte

  • Audi RS 5 DTM in Hockenheim besonders erfolgreich
  • Audi mit Minimalchance auf Fahrer- und Herstellertitel
  • Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport: „In Hockenheim waren wir schon immer stark“
Foto: Jens Hawrda
Beim mit Spannung erwarteten Finale der DTM am 17. und 18. Oktober auf dem Hockenheimring gilt für Audi die Devise: „Maximum attack!“

„Wir werden noch einmal alle Kräfte mobilisieren und um die Meisterschaften kämpfen, auch wenn die Chancen nur noch minimal sind“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „In Hockenheim waren wir schon immer stark – ob bei Regen oder Sonnenschein.“

Der Audi RS 5 DTM ist auf dem Grand-Prix-Kurs in Baden-Württemberg unweit des Audi-Werks Neckarsulm seit drei Rennen unbesiegt. Beim Finale vor einem Jahr gelang in Hockenheim sogar ein Dreifachtriumph. Seitdem ist der Audi RS 5 DTM das DTM-Auto, das es zu schlagen gilt: Acht Siege feierte Audi bei den bisherigen 16 Rennen der Saison 2015. Fünfmal siegte BMW, dreimal Mercedes-Benz.

Audi kann in Hockenheim theoretisch noch aus eigener Kraft die DTM-Hersteller- und Fahrerwertung gewinnen. Dazu müsste den Vier Ringen allerdings gleich zweimal eine ähnlich perfekte Vorstellung gelingen wie zuletzt beim Sonntagsrennen auf dem Lausitzring, als Audi mit sieben Autos in die Top Ten fuhr.
Mattias Ekström
Foto: Jens Hawrda
 
„Realistisch haben wir keine Chance auf den Titel“, weiß Audi-Pilot Mattias Ekström. „Aber wir haben in der DTM in diesem Jahr schon viel erlebt. Es ist toll für die Fans, dass noch vier Fahrer aller drei Marken Titelchancen haben. Wenn unsere Gegner schwächeln sollten, sind wir da, um mitzunehmen, was es mitzunehmen gibt.“

Ähnlich sieht es sein Markenkollege Edoardo Mortara, der beim Saisonauftakt in Hockenheim die meisten Punkte aller Fahrer sammelte und aktuell einen Zähler vor Ekström auf dem zweiten Tabellenrang liegt. „Natürlich sind meine Titelchancen auf dem Nürburgring kleiner geworden“, sagt der Italiener. „Aber für mich ist es klasse, zum ersten Mal in meiner DTM-Karriere vor dem letzten Wochenende noch im Titelrennen zu sein. Das zeigt mir, dass ich gegenüber den Vorjahren Fortschritte gemacht habe. Hockenheim war schon immer eine Strecke, auf der ich mich wohlgefühlt habe. Ich hoffe auf ein positives Saisonende und werde hart kämpfen.“

Dieter Gass wünscht sich zum Saisonabschluss vor allem „schönen, hochwertigen Sport“ und möchte nach dem Nürburgring auch in Hockenheim bestätigen, dass der RS 5 das schnellste Auto im Feld ist. „Es gibt in Hockenheim gute Überholmöglichkeiten. Die Performance unter den drei Herstellern war in den letzten Rennen sehr ausgeglichen, auch wenn man den Gewichtsunterschied herausrechnet“, so Gass. „Deshalb dürfen sich die Fans auf zwei interessante Rennen freuen, in denen wir uns bestmöglich verkaufen möchten.“

GT-Masters Teamchampions 2015: Das BMW Sports Trophy Team Schubert

  • Erster Titel für die BMW-Mannschaft von Torsten Schubert im ADAC GT Masters
  • Schubert zählt zu den erfolgreichsten Teams in den vergangenen vier Jahren
  • Für 2016 plant Schubert Wechsel auf den neuen BMW M6

die Fahrzeuge vom Team Schubert aus Oschersleben
sind fester Bestandteil der ADAC GT-Masters-Serie
Foto: ADAC-Motorsport
Eins, zwei, drei, vier: Erster in der Teamwertung, Rang zwei und drei in der Fahrerwertung und vier Saisonsiege: Die ADAC GT Masters-Saison 2015 war die bisher erfolgreichste des BMW Sports Trophy Team Schubert. Mit dem Sieg in der Teamwertung holte die Mannschaft aus Oschersleben ihren ersten Titel in der „Liga der Supersportwagen“ und blickt auf eine der bisher erfolgreichsten Saisons im GT-Sport zurück. Das Team um den ehemaligen Rennfahrer Torsten Schubert sorgte auch für den ersten Titel von BMW im ADAC GT Masters.
 
Seit 1999 geht das Team von Schubert, der insgesamt acht BMW-Autohäuser betreibt, als Schubert Motorsport an den Start und vertraut seit dem ausschließlich auf Rennfahrzeuge von BMW. Nach vielen erfolgreichen Jahren im Tourenwagensport und bei Langstreckenrennen konzentrierte sich das Team seit dem Renndebüt des BMW Z4 im Jahr 2010 auf den GT-Sport. Nach zwei Testeinsätzen im ADAC GT Masters zum Saisonende 2010 ist Schubert seit dem Jahr 2012 fester Bestandteil der „Liga der Supersportwagen“. Fester Bestandteil im Team des ehemaligen Autocross-Europameisters Schubert ist auch Claudia Hürtgen (43, Aachen). Die erfolgreichste Dame im ADAC GT Masters saß an bisher allen 34 Rennwochenenden, an denen Schubert in der „Liga der Supersportwagen“ startete, in einem Z4 der Oscherslebener.
 
Schon im Debütjahr im ADAC GT Masters 2012 gelang dem BMW-Team beim Finale in Hockenheim der erste Sieg. Insgesamt neun weitere Erfolge sollten folgen, vier davon alleine in der Saison 2015. In den vergangenen vier Jahren zählte der Rennstall zu den erfolgreichsten Teams in der Serie und lag stets bis zum Finale im Titelrennen. Für die Erfolge von Schubert in der aktuellen Saison mit insgesamt sieben Podiumsplätzen waren nicht nur Dominik Baumann (23, A)/Jens Klingmann (25, Leimen) und Claudia Hürtgen/Uwe Alzen (48, Betzdorf) verantwortlich, sondern auch BMW-Junior Jesse Krohn (25, FI) und DTM-Star Bruno Spengler (32, CA), die beim Saisonstart und beim Finale aushalfen.
 
Im Fahrerlager des ADAC GT Masters zählen die neuen Team-Champions zu den am meisten respektierten Teams. Das BMW Sports Trophy Team Schubert beeindruckte die Konkurrenten nicht nur immer wieder mit harter Arbeit, sondern auch mit großem Sportsgeist.
 
„Der Titel in der Teamwertung war toll für die gesamte Mannschaft und war in Hockenheim diesem Wochenende auch das angestrebte Ziel. Das hat geklappt, darüber sind wir sehr glücklich“, lautete das Fazit zur ADAC GT Masters-Saison von Torsten Schubert. „Wir sind nun erste, zweite und dritte – Sieger der Teamwertung und Zweiter und Dritter in der Fahrerwertung. Der Sieg in der Teamwertung ist bisher unser größter Erfolg im ADAC GT Masters und unser erster Titel in der Serie. Auch Platz zwei in der Fahrerwertung von Dominik Baumann und von Jens Klingmann, denn ich damit gleich setzen möchte, ist ein toller Erfolg.“
 
Nach der erfolgreichen Saison kehrt bei dem BMW Sports Trophy Team Schubert aber keine Ruhe ein. Im kommenden Jahr wechselt das Team auf den neuen BMW M6, der bereits am vergangenen Wochenende in Hockenheim im Fahrerlager ausgestellt war, und dort viele Fans begeisterte. Schubert: „Wir werden mit dem BMW M6 über den Winter intensiv testen, ganz besonders im Hinblick auf Langstreckeneinsätze. Dann schauen wir, wie konkurrenzfähig wir sind und entscheiden, ob wir zum Saisonstart 2016 bereits mit dem M6 angreifen, oder in den ersten Rennen nochmals auf den bewährten Z4 zurückgreifen.“

Montag, 12. Oktober 2015

DTM: Mattias Ekström testet für das „Goldene Lenkrad“

Foto: Audi-Motorsport
Die Vorbereitungen für die 40. Verleihung des „Goldenen Lenkrads“ des Axel-Springer-Verlags sind in vollem Gange. Audi-Werkspilot Mattias Ekström gehört in diesem Jahr erneut der Experten-Jury bestehend aus Chefredakteuren, Designern, Prominenten, Technikern und Digital-Experten an. Der zweimalige DTM-Champion erprobte in den vergangenen Tagen verschiedene Modelle auf einem Testgelände im italienischen Balocco. Zur Wahl stehen 38 Autos in sieben Klassen. Die Verleihung der bedeutendsten Automobil-Auszeichnung Europas findet am 10. November in Berlin statt.