Montag, 19. Januar 2015

DTM-Champion Bruno Spengler besucht Weltcup in Ruhpolding

Der BMW IBU Weltcup Biathlon macht in dieser Woche Station im bayrischen Ruhpolding. Unter den 11.500 Wintersport-Fans in der traditionell sehr gut besuchten Chiemgau Arena war am Freitag auch Bruno Spengler. Der Kanadier, im BMW M3 DTM Sieger des Deutschen Tourenwagen Masters 2012, bereitet sich derzeit auf die neue DTM-Saison vor und nutzte die Gelegenheit, seinen Leidenschaften Biathlon und Langlauf nachzugehen – und dies unter Anleitung eines Olympiasiegers.
Bruno Spengler und Fritz Fischer in Ruhpolding
Foto: BMW-Motorsport
Fritz Fischer – bis zu seinem Karriereende 1993 einer der besten deutschen Biathleten – betreibt in Ruhpolding das „BiathlonCamp Fritz Fischer powered by BMW“ und gab Spengler eine Trainingseinheit im Skaten, ehe es zum Schießen an den für den Weltcup bestens präpartierten Schießstand im Stadion ging. Der Gesamtweltcupsieger der Saison 1987/1988 hatte in Spengler einen überaus gelehrigen und fortgeschrittenen Schüler: Der 31-Jährige ist begeisterter Langläufer und auch im Biathlon kein Novize.
Bruno Spengler beim Langlauftraining unter Anleitung von Fritz Fischer
Foto: BMW-Motorsport
„Im Winter genieße ich es sehr, mich in meiner kanadischen Heimat mit Langlauf und Biathlon fit zu halten. Ich finde das unglaublich entspannend, gleichzeitig ist es ein exzellentes Grundlagentraining“, sagte Spengler. „Umso mehr habe ich den Tag beim BMW IBU Weltcup Biathlon genossen. Es ist faszinierend, mit welcher Präzision und welchem Tempo die Weltspitze zu Werke geht. Und das Training mit Fritz hat mir viel Freude bereitet. Von einem Haudegen wie ihm konnte ich eine Menge lernen.“
Bruno Spengler beim Schießtraining mit Ole Einer Bjoerndalen ....
Foto: BMW-Motorsport
Fischer, der 1992 in Albertville Gold in der Staffel gewann, war beeindruckt von Spenglers Leistungen. „Im BiathlonCamp fördern wir junge Athleten und wollen früh die Basis für den Spitzensport legen. Bruno ist leider kein Junior mehr, aber das Talent hat er allemal. Ich glaube wirklich, aus ihm wäre auch ein guter Biathlet geworden“, sagte der BMW Biathlon Botschafter. „Aber gut, als Rennfahrer hat er ja auch eine beeindruckende Karriere hingelegt. Er ist ein toller Sportler und ein klasse Typ, mit dem ich viel Spaß hatte.“
....und beim Schießen mit Fritz Fischer
Foto: BMW-Motorsport
Spenglers Biathlon-Tag klang mit einem Grillabend aus, den neben zahlreichen Medienvertretern auch das norwegische Biathlon-Team mit dem bis dato erfolgreichsten Biathleten und Olympioniken der Geschichte, Ole Einar Bjørndalen, besuchte. Auch Bjørndalen ist BMW Biathlon Botschafter. „Mit 13 olympischen Medaillen und seinen weiteren Rekorden ist Ole Einar nicht nur der herausragende Biathlet, sondern einer der erfolgreichsten Sportler überhaupt. Ich habe es sehr genossen, ihn zu treffen und mich mit ihm auszutauschen“, meinte Spengler. „Das ist das Schöne an der BMW Sport-Familie: Athleten unterschiedlichster Disziplinen kommen zusammen, und wir können viel voneinander lernen.“

Nachdem BMW den IBU Weltcup Biathlon vier Jahre als Hauptsponsor begleitet hatte, wurde das Unternehmen vor der laufenden Saison wichtigster Partner und Namensgeber des BMW IBU Weltcup Biathlon. BMW ist zudem „Offizieller Automobilpartner des BMW IBU Biathlon Weltcups und der IBU Weltmeisterschaften Biathlon“ sowie „Offizieller Presenting Sponsor der IBU Weltmeisterschaften Biathlon“, die zwischen dem 3. und 15. März 2015 im finnischen Kontiolahti stattfinden.

Montag, 12. Januar 2015

Heißer Start in die Rennsaison

Die Berliner Stefan Mücke und Roland Rehfeld fahren beim 10. Hankook 24-Stunden-Rennen in Dubai vom 9.-10. Januar. Gleich zu Jahresbeginn – mitten im Winter – laufen die Reifen heiß beim 10. Hankook 24-Stunden-Rennen in Dubai. Unter den 95 Teams in sieben Klassen sind zwei Berliner Lokalmatadore, die im Wüstenstaat ihren ersten Renneinsatz in diesem Jahr bestreiten.
Stefan Mücke startet in Dubai
Foto: Alexander Trienitz 
Der erfahrene Sportwagen-Pilot Stefan Mücke fährt im Aston Martin Vantage GT3 für das englische Team KPM Racing 1. Im Wechsel mit seinen britischen Teamkollegen Paul White und Jonathan Adam muss er die Strecke von 5,399 Kilometer 24 Stunden lang hinterm Steuer bewältigen. Der 33-jährige Berliner geht 2015 bereits zum achten Mal in Folge als Aston-Martin-Werksfahrer in die Saison. „Wir hoffen auf ein problemloses Rennen und wollen am Ende einen Podestplatz in der GT3 einfahren“, zeigt sich Mücke optimistisch, „allerdings wird es kein einfaches Rennen, denn es sind 95 Autos am Start, unter denen ein großer Geschwindigkeitsunterschied herrscht.“
 
Roland Rehfeld startet für das Schweitzer Team Hofor-Racing in Dubai
Foto: Rehfeld
Der zweite Pilot aus Berlin ist Rennfahrer Roland Rehfeld. Der 37-Jährige ist seit Jahren auf den Langstreckenrennen zu Hause. Nach 2010 geht er nun zum zweiten Mal in Dubai an den Start – diesmal für das erfolgreiche, international besetzte Schweizer Team Hofor-Racing. Das Steuer des Mercedes SLS AMG GT3 teilt er sich mit seinem Landsmann Kenneth Heyer, den Schweizern Michael Kroll und Roland Eggimann sowie Christiaan Frankenhout aus den Niederlanden. Auch Rehfeld will mit seinem Team ganz vorn mitmischen: „Unser realistisches Ziel ist eine Platzierung unter den Top 5.“ Die besondere Herausforderung bei diesem Rennen in Dubai besteht für Rehfeld in der extremen Verkehrsdichte auf der Strecke, die an die 400 Rennwagen auf der Nordschleife des Nürburgringes entspräche. Wer sich mit Übersicht, Konstanz und funktionierender Technik durchkämpft sowie bei den Stopps schadlos hält, hat gute Siegchancen.
 
In Dubai treffen internationale Profifahrer-Teams auf leidenschaftliche Amateure und Gentleman-Fahrer. Diese Konstellation macht das 24-Stunden-Rennen so populär und spannend.
 
Wer von Deutschland aus das Rennen live verfolgen möchte, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen und einfach ins Internet unter www.24Hseries.com/live/onboard-9 gehen: Die Onboardkamera überträgt das Rennen live aus dem Cockpit des Schweizer Teams Hofor-Racing mit Roland Rehfeld.

Sonntag, 11. Januar 2015

FIA Formula E Championship: DTM-Pilot Félix da Costa siegt in Buenos Aires

Felix da Costa siegt in Buenos Aires
Foto: Formel-E-Media
BMW DTM-Fahrer António Félix da Costa (PT) hat das vierte Saisonrennen der FIA Formula E Championship in Buenos Aires (AR) gewonnen und damit seinen ersten Sieg in der Rennserie für rein elektrisch betriebene Formelfahrzeuge gefeiert. Vor 20.000 Zuschauern am ausverkauften Stadtkurs in der argentinischen Hauptstadt zeigte Félix da Costa vom achten Startplatz eine hervorragende Aufholjagd und gewann nach 35 Runden mit 5,354 Sekunden Vorsprung auf Nicolas Prost (FR).

Sie für da Costa
Foto: Formel-E-Media
„Ich habe schon im Qualifying gemerkt, dass wir den Speed haben, um ganz vorne mitfahren zu können“, sagte Félix da Costa. „Ich bin sehr glücklich, dass es sogar zum Sieg gereicht hat.“
 
In einem turbulenten Rennen, in dem es einige Unfälle gab, kam auch das BMW i8 Safety Car wieder zum Einsatz. Der nächste Lauf zur FIA Formula E Championship findet am 14. März in den Straßen von Miami (US) statt.


Ergebnisse Buenos Aires ePrix (Top-Five):
1. Antonio Felix da Costa    Amlin Aguri
2. Nicolas Prost                  e.dams-Renault 
3. Nelson Piquet jr.             China Racing 
4. Jaime Alguersuari           Virgin Racing
5. Bruno Senna                  Mahindra Racing   


Meisterschaftsstand (Fahrerwertung) Top-Five:
1. Lucas di Grassi     Audi Sport ABT   58 Pkt.
2. Sam Bird               Virgin Racing      48 Pkt.
3. Sébastien Buemi   e.dams Renault  43 Pkt.
4. Nicolas Prost         e.dams Renault  42 Pkt.
5. Nelson Piquet        China Racing     37 Pkt.

Samstag, 10. Januar 2015

Bentley im ADAC GT Masters

  • Bentley Continental jüngster Neuzugang im ADAC GT Masters
  • Bentley Team HTP mit zwei 600 PS starken Continental am Start
  • Continental ist erster GT-Rennwagen in der Geschichte von Bentley
Foto: Bentley
Er ist der spektakulärste Neuzugang der ADAC GT Masters-Saison 2015: HTP Motorsport bringt unter dem Bentley Team HTP zwei Bentley Continental in das ADAC GT Masters. Bentley ist damit die 17. Automarke, die seit dem Start des ADAC GT Masters in der „Liga der Supersportwagen“ antritt. Die Exklusivität bewahrt sich Bentley dabei auch im Motorsport: Das Bentley Team HTP ist das einzige Team neben dem Werksteam M-Sport, das den Continental europaweit in GT-Meisterschaften und bei Langstreckenrennen einsetzt. Das Luxus-Coupé mit einem rund 600 PS starken V8-Turbomotor startet nach einer Entwicklungssaison 2014 nun durch und stellt sich ab dem Saisonstart in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben (24. bis 26. April) der Konkurrenz in der „Liga der Supersportwagen“.

Bentley kehrte zehn Jahre nach dem Gesamtsieg bei den 24h von Le Mans 2003 im Jahr 2013 mit dem Modell dem Continental in den Motorsport zurück. Eine Bestmarke ist dem ersten GT3-Sportwagen von Bentley bereits vor dem Saisonstart des ADAC GT Masters sicher: Das stattliche Coupé aus Großbritannien ist der von den Abmessungen größte Supersportwagen im Feld. In der Länge schlägt der Continental den Chevrolet Camaro um sechs Millimeter und überragt in der Höhe eine Flunder wie den McLaren 12C um 20 Zentimeter.

Entwickelt wurde der Bentley vom erfolgreichen Rallye-Team M-Sport gemeinsam mit Bentley Motorsport am Stammsitz von Bentley in Crewe. Die erfahrenen Briten von M-Sport, die mit Ford in der Vergangenheit zwei Mal die Rallye-Weltmeisterschaft gewannen, haben aus dem Coupé zusammen mit Bentley Motorsport ein reinrassiges Rennfahrzeug geformt. Die Leder- und Holzausstattung wurde ebenso wie die elektrischen Systeme des Serienautos entfernt. Insgesamt wurden mehr als 1.000 Kilogramm Gewicht eingespart, die Rennversion bringt nun wie die Fahrzeuge der Konkurrenz rund 1.300 Kilogramm auf die Waage. Angetrieben wird der Continental von einem seriennahen V8-Turbomotor mit vier Liter Hubraum, der auch die Serienversionen Continental GT V8 und V8 S antreibt. Für den Rennsport wurde der Turbomotor modifiziert, greift aber weiterhin auf viele Serienteile zurück. Seine stattlichen Abmessungen macht sich der Bentley mit einer ausgeklügelten Aerodynamik zu Nutze. Aerodynamisch optimierte Karosserieteile sorgen zusammen mit einem großem Frontsplitter und Heckflügel für optimale Bodenhaftung.

Für das Bentley Team HTP, das den Continental im ADAC GT Masters einsetzen wird, haben die Saisonvorbereitungen bereits begonnen. In dieser Woche ist der erste von zwei Continental GT3, den das Team in der „Liga der Supersportwagen“ einsetzen wird, am neuen Teamsitz in Altendiez bei Limburg eingetroffen, Ende Januar beginnt das Testprogramm für die ADAC GT Masters-Saison 2015 in Südeuropa Wer die beiden Continental des Bentley Team HTP steuern wird, bestätigt das Team zu einem späteren Zeitpunkt.

„Wir freuen uns auf die Herausforderung mit dem Bentley im ADAC GT Masters zu starten“, sagt Norbert Brückner, Teamchef des Bentley Team HTP. „Wir glauben daran, dass der Bentley ein sehr großes Potenzial hat und sind nach ersten vielversprechenden Tests am Ende des vergangenen Jahres sicher, dass wir im ADAC GT Masters gute Ergebnisse erzielen können.“

In seiner ersten Saison sorgte der Bentley 2014 schon für Furore und konnte bereits Rennsiege in Großbritannien, Frankreich und den USA feiern. Die Erfolgsbilanz will Bentley nun auch im ADAC GT Masters ausbauen.

Zukünftige Bentley-Piloten im ADAC GT Masters müssen dann auch in der Rennversion nicht auf die Bentley-Exklusivität verzichten. Das Lenkrad, die Türschlaufen und die Sitze der Continental-Rennwagen werden ebenso in Crewe handgefertigt, wie die Ausstattung ihrer Brüder mit Straßenzulassung.

Freitag, 9. Januar 2015

Prosperia C. Abt Racing will den ADAC GT Masters-Hattrick

  • Audi-Team strebt den dritten Titelgewinn in Folge an
  • Prosperia C. Abt greift mit drei Audi R8 LMS ultra an
  • Dritte Saison für Team von Slobodan Cvetkovic und Christian Abt im ADAC GT Masters
Foto ADAC-Motorsport
Aller guten Dinge sind für Prosperia C. Abt Racing Drei: Das Audi-Team um Slobodan Cvetkovic und den ehemaligen DTM-Fahrer und ADAC GT Masters-Sieger Christian Abt macht in der Saison 2015 jagt auf den Titel-Hattrick in der "Liga der Supersportwagen". Prosperia C. Abt Racing gewann in den beiden vergangenen Jahren die Teamwertung des ADAC GT Masters und siegte 2014 mit Kelvin van der Linde/René Rast in der Fahrerwertung. Auch 2015 wird das Team mit dem Audi R8 im ADAC GT Masters angreifen.

"Wir starten im ADAC GT Masters 2015 wieder mit drei Audi R8", kündigt Christian Abt an. "Die Saison wird sicherlich wieder sehr spannend. Die Serie hat mit Pirelli einen neuen Reifenausrüster und wir erwarten durch neue Fahrzeuge und Fahrer im kommenden Jahr nochmals einen härteren Wettbewerb."

Wer die drei Audi R8 von Prosperia C. Abt Racing steuert, bestätigt das Team zu einem späteren Zeitpunkt. Die Audi-Mannschaft zählt mit drei Titeln, fünf Laufsiegen und acht Pole Positions zu den erfolgreichsten Teams in den beiden vergangenen Jahren. Für Prosperia C. Abt Racing startete 2014 neben den Champions van der Linde/Rast unter anderem auch der ehemalige Formel-1-Pilot und FIA GT1-Weltmeister Markus Winkelhock sowie der zweifache Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier.