Dienstag, 7. Oktober 2014

BMW Motorsport entwickelt BMW M6 GT3 für die Saison 2016

In der Saison 2016 schlägt BMW Motorsport ein neues Kapitel seiner erfolgreichen Geschichte im GT-Rennsport auf. Der BMW M6 GT3 wird dann den seit 2010 eingesetzten BMW Z4 GT3 ablösen. Die Entwicklung des neuen Fahrzeugs läuft bereits auf Hochtouren. Die ersten Testfahrten mit dem auf dem BMW M6 Coupé basierenden Fahrzeug sind für das erste Quartal 2015 geplant. Kunden haben ab dem Ende 2015 die Möglichkeit, einen BMW M6 GT3 zu erwerben und damit ab 2016 in verschiedenen Rennserien und im Rahmen der BMW Sports Trophy anzutreten. Wann die Bestellphase beginnt, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Frontansicht Studie BMW M6 GT3
Bild: BMW-Motorsport
„Für mich als BMW Motorsport Direktor gibt es kaum etwas Spannenderes als die Entwicklung eines völlig neuen Fahrzeugs wie den BMW M6 GT3“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Dieses Fahrzeug ist für die Nachfolge des BMW Z4 GT3 auf Grund seiner Produkteigenschaften geradezu prädestiniert. Der BMW Z4 GT3 hat in den vergangenen Jahren weltweit Erfolge gefeiert und ist bei den Kunden beliebt. Daran wollen wir natürlich mit dem BMW M6 GT3 anknüpfen, schließlich lautet unser Anspruch, unseren Kunden das bestmögliche Material zur Verfügung zu stellen. Außerdem wollen wir mit dem BMW M6 GT3 die hohe Produktsubstanz von BMW M Fahrzeugen auch im Motorsport demonstrieren. Nun sind wir alle sehr gespannt darauf, ihn bei den ersten Testfahrten in Aktion zu sehen. Die erste Designskizze zeigt schon eines: Dieses Fahrzeug wird begeistern. Natürlich werden wir unsere BMW Z4 GT3 Kunden auch weiterhin mit aller Kraft unterstützen, so wie sie es von uns gewöhnt sind.“

Studie BME M6 GT3
Bild: BMW-Motorsport
Herz des BMW M6 GT3 ist der aus dem Serienmodell bekannte und für den Rennsport modifizierte BMW M TwinPower Turbo 8-Zylinder Benzinmotor mit 4,4 Litern Hubraum. Das Chassis wird bei BMW Motorsport in München (DE) aufgebaut, die Aerodynamik im BMW eigenen Windkanal entwickelt und optimiert. Auf technischer Seite kommen Extras auf dem neuesten Stand der Motorsport-Entwicklung wie Renngetriebe, Renn-ABS und Renn-Elektronik zum Einsatz. Wie immer steht bei BMW die Sicherheit an erster Stelle. Ebenso stehen Zuverlässigkeit und günstige Einsatzkosten im Fokus, damit die Kunden mit dem BMW M6 GT3 erfolgreich Motorsport auf hohem Niveau mit vertretbaren Budgets betreiben können.

Nachgefragt bei ... Christian Abt

Teamchef Christian Abt
Foto: Audi-Motorsport
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem fünften Titel im ADAC GT Masters – 2009 als Fahrer, 2010 mit dem Team Abt Sportsline, 2013 mit dem Team Prosperia C. Abt Racing und in diesem Jahr sowohl als Teamchef als auch der Fahrertitel ihrer Piloten René Rast und Kelvin van der Linde. Was zeichnet ihre beiden Champions aus?

Die beiden haben eine nahezu fehlerfreie Saison hinter sich. René Rast ist in meinen Augen in der Form seines Lebens. Als wir Kelvin van der Linde vor der Saison verpflichtet haben, wurden wir angesichts seines jungen Alters von damals noch 17Jahren belächelt. Aber es hat sich herausgestellt: Er hat unser Vertrauen mit einer tollen Leistung zurückgezahlt.
 

Ganz ehrlich: Hat es Sie mehr Nerven gekostet, früher selbst im Cockpit die Entscheidung herbeizuführen, oder ist es heute anstrengender, an der Boxenmauer um den Titel zu kämpfen?

Ich finde die Arbeit als Teamchef herausfordernder und auch anstrengender. Als Fahrer konzentriert man sich im Auto nur auf das Rennen. Als Teamchef muss ich ein ganzes Team motivieren und viele verschiedene Dinge beachten.

Welche Ziele haben Sie mit Ihrem Team in diesem Jahr noch?

Wir werden am 1./2. November beim Finale der Blancpain Sprint Series in Baku mit den Piloten Christopher Mies und Kelvin van der Linde antreten. Das Event ist ein idealer Gradmesser dafür, um zu sehen, wo das Team Prosperia C. Abt Racing im internationalen Vergleich steht. Ich hoffe, wir werden eine gewichtige Rolle spielen.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Corvette-Doppelsieg beim ADAC GT Masters-Finale

  • Andreas Wirth und Daniel Keilwitz siegen auch im zweiten Rennen in Hockenheim
  • Prosperia C. Abt Racing gewinnt nach dem Fahrertitel auch die Teamwertung
  • Corvette-Duo Lips/Marioneck holt Gentlemen-Klassensieg beim letzten Rennen
wie am Samstag Keilwitz/Wirth, Sieg auch am Sonntag
Foto: ADAC-Motorsport
Andreas Wirth (29, Heidelberg) und Daniel Keilwitz (25, Villingen / Callaway Competition) machten ihr Wochenende vor rund 18.000 Zuschauern beim ADAC GT Masters in Hockenheim mit einem Doppelsieg perfekt. In ihrer Corvette gewannen Wirth und Keilwitz nach dem Rennen am Samstag auch das letzte Rennen der Saison am Sonntag. „Besser kann es zum Saisonende nicht laufen als mit einem Doppelsieg, damit können wir sehr zufrieden sein“, freute sich Keilwitz nach seinem sechsten Saisonsieg. In einer spannenden Schlussphase ging Platz zwei an den Porsche von Jaap van Lagen (37, NL) und Christian Engelhart (27, Kösching / beide GW IT Racing Team Schütz Motorsport), der Podiumsplatz sicherte van Lagen den Vize-Titel in der Fahrerwertung. Luca Stolz (19, Brachbach) und Maximilian Götz (28, Uffenheim / beide HTP Motorsport) wurden im Mercedes-Benz SLS AMG Dritte. Die neuen ADAC GT Masters-Champions Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt / beide Prosperia C. Abt Racing), die den Fahrertitel im Audi R8 bereits am Samstag gewannen, wurden am Sonntag als Sechste gewertet und sicherten dem Team Prosperia C. Abt Racing damit den Titel in der Teamwertung.

Keilwitz stürmt nach dem Start davon

Die erste Rennhälfte beim letzten ADAC GT Masters-Rennen der Saison wurde zur Corvette-Show. Keilwitz stürmte vor Teamkollege Andreas Simonsen (24, S / Callaway Competition) von der Pole Position in Führung, bis zur Rennmitte lag das Corvette-Duo sechs Sekunden vor Dominik Baumann (22, A / PIXUM Team Schubert) im BMW Z4. Nach dem Fahrerwechsel von Keilwitz auf Wirth lag der Lokalmatador weiter souverän an der Spitze. Dahinter geriet der Teamkollege von Simonsen, Toni Seiler (56, CH / Callaway Competition), allerdings unter Druck von Claudia Hürtgen im BMW. Seiler drehte sich von der Strecke und löste dadurch eine Safety-Car-Phase über zwei Runden aus.
 
Beim Restart verteidigte Wirth die Führung, dahinter fiel Hürtgen hinter Engelhart im Porsche und Stolz im Mercedes-Benz auf Rang vier zurück. Zwei Runden nach dem Restart musste das Safety-Car abermals nach einem Kontakt zwischen Sebastian Asch (28, Ammerbuch / Farnbacher Racing) im Porsche 911 und Christer Jöns (27, Ingelheim / Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 kurz auf die Strecke. Während Wirth auch den zweien Restart meisterte und gemeinsam mit Keilwitz ungefährdet zum vierten Saisonsieg fuhr, war Hürtgen abermals die Leidtragende und fiel hinter den Audi R8 der neuen Champions van der Linde/Rast und den Porsche 911 von Robert Renauer (29, Jedenhofen) und Martin Ragginger (26, A / beide TONINO Team Herberth) auf Rang sechs zurück. Van der Linde/Rast wurden nachträglich aufgrund des Kontaktes mit Hürtgen im Kampf um Platz vier mit einer Zeitstrafe belegt und auf Rang sechs gewertet. Renauer/Ragginger belegten somit Rang vier vor Baumann/Hürtgen.

Prosperia C.Abt Racing holt neben dem Fahrertitel auch die Teamwertung
Foto: ADAC-Motorsport
Platz sechs von van der Linde/Rast reichte Prosperia C. Abt Racing um den ehemaligen ADAC GT Masters-Champion Christian Abt zum Gewinn der Meisterschaft in der Teamwertung vor Callaway Competition. Prosperia C. Abt Racing gelingt damit das Titel-Doppel aus Fahrer- und Teamwertung.
 
„Ich habe einen guten Start erwischt, Andreas hat mich in der Startphase nach hinten gut abgeschirmt und wir konnten uns absetzen“, sagte Keilwitz. „Der Doppelsieg ist ein perfekter Saisonabschluss beim Heimrennen vom Team. Die Corvette wurde von Callaway in Hockenheim entwickelt. Es ist toll, das wir mit dem Auto hier nun erstmals gewinnen konnten und dann gleich einen Doppelsieg einfahren.“
Wirth blieb auf dem Weg zum Sieg auch bei den zwei Safety-Car-Phasen cool: „Ich hatte großes Vertrauen in das Auto, deswegen haben mich die beiden Restarts nicht aus der Ruhe gebracht. Zwei Siege bei meinem Heimrennen, das ist mehr, als man sich wünschen kann.“
die neuen GT-Masters Meister Renè Rast/Kelvin van der Linde
Foto: ADAC-Motorsport
Der zweite Platz sicherte van Lagen den Vizetitel in der Fahrerwertung. „Unser Rennen am Samstag war ein Desaster, das hat uns leider die Chance genommen heute noch um die Meisterschaft zu fahren“, sagte der Niederländer. „Wir rätseln immer noch, warum uns der Fehler im Samstagsrennen unterlaufen ist. Wir haben uns heute darauf konzentriert, den Vizetitel zu holen. Ich habe vom Anfang bis zum Ende voll attackiert, Christian hat dann Platz zwei sehr gut ins Ziel gebracht. Das Ergebnis ist fanatisch. In diesem Jahr bin ich Tabellenzweiter und im kommenden Jahr liege ich am Saisonende hoffentlich einen Platz weiter vorn.“
 
Patrick Assenheimer (22, Heilbronn) und der ADAC GT Masters-Champion von 2013, Diego Alessi (42, I / Callaway Competition), fuhren in ihrer Corvette auf Rang sieben vor dem Chevrolet Camaro mit Albert von Thurn und Taxis (31, Regensburg) und Tomas Enge (38, CZ / Reiter Engineering). Luca Ludwig (25, Bonn) und Harald Schlegelmilch (26, LV / BKK MOBIL OIL Zakspeed) beendeten das Rennen im Mercedes-Benz SLS AMG als Neunte. Der letzte Meisterschaftspunkt in der ADAC GT Masters-Saison 2014 ging an Remo Lips (32, CH) und ADAC Stiftung Sport Förderpilot Lennart Marioneck (25, Bamberg / beide Callaway Competition), die mit Rang zehn auch den Klassensieg in der Gentlemen-Wertung holten.
 
Gentlemen-Champion Herbert Handlos (31, A / TONINO Team Herberth), der sich den Titel mit Unterstützung von Alfred Renauer (29, München) im Porsche bereits im Rennen am Samstag sicherte, belegte im letzten Saisonrennen Platz zwei in der Klasse. Seine Markenkollegen Anton Wossos (48, GR) und Wolf Nathan (45, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport) fuhren im letzten Rennen der ADAC GT Masters-Saison auf Rang drei.

Ergebnis Rennen 2 (Top-Five):

1. Andreas Wirth/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3),
2. Ch.Engelhart/J.v.Lagen (GW IT Racing Team Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R),
3. Luca Stolz/Maximilian Götz (HTP Motorsport-Mercedes-Benz SLS AMG GT3),
4. Robert Renauer/Martin Ragginger (TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R),
5. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3).

Samstag, 4. Oktober 2014

Sebastian Vettel verlässt Red-Bull-Racing zum Saisonende

Sebastian Vettel verlässt Red-Bull zum Saisonende
Foto: Jens Hawrda
Wie Sebastian Vettel heute im Rahmen des Grand-Prix von Japan bekannt gab, wird er Red-Bull zum Ende der Saison verlassen. Er hat jedoch auch für 2015 bei Red Bull einen Vertrag, eine Ausstiegsklausel bietet ihm jedoch die Möglichkeit den Vertrag vorzeitig zu kündigen. 
 
Für welches Team er ab 2015 fahren wird sagte er jedoch nicht, es zeichnet sich aber ab, das sein neues Team Ferrari sein wird, auch wenn Sebastian Vettel das heute noch nicht bestätigen wollte.

Rast / van der Linde holen Meistertitel in der ADAC-GT-Master

Bereits im vorletzten Rennen der Saison sichern sich Renè Rast und Kelvin van der Linde mit einem zehnten Platz den Meistertitel in der ADAC GT-Masters. Sie profitierten dabei von einem Fehler beim Boxenstopp von Christian Engelhart und Jaap v. Lagen. Diese lagen aussichtsreich auf Platz zwei und kämpften um den Sieg, als Sie mit einer Stopp and Go Strafe belegt wurden, die sie auf Platz elf im Rennen und aus dem Titelkampf warfen.
Teamchef Christian Abt mit seinen Fahrern v.d.Linde (l.) und Rast, die Meister 2014
Foto: ADAC-Motorsport
"Es war ein Krimi und eine Achterbahn der Gefühle", sagte der frisch gekürte Champion Rast nach dem Rennen. "Nach dem Start hingen die Mundwinkel erst tief, in der zweiten Rennhälfte konnten wir dann durchatmen und am Ende jubeln." Der Laufsieg beim vorletzten Rennen des ADAC GT Masters ging an Andreas Wirth (29, Heidelberg) und Daniel Keilwitz (25, Villingen / beide Callaway Competition), die sich in ihrer Corvette in einem spannenden Dreikampf gegen den Mercedes-Benz SLS AMG von Luca Ludwig (25, Bonn)/Harald Schlegelmilch (26, LV / beide BKK MOBIL OIL Zakspeed) und den Porsche 911 von Robert Renauer (29, Jedenhofen) und Martin Ragginger (26, A / TONINO Team Herberth) durchsetzten.
hier war die Meisterschaft noch offen van Lagen auf Platz zwei will mehr
Foto: ADAC-Motorsport
Fehler beim Boxenstopp kostet van Lagen Titelchance

Der Kampf um den ADAC GT Masters-Titel geriet in Hockenheim zu einem wahren Krimi. Nach dem Start lief alles zugunsten für van Lagen. Dessen Teamkollege Christian Engelhart (27, Kösching) lag auf Rang drei hinter dem von der Pole gestarteten Ludwig im Mercedes-Benz und Renauer im Porsche, während van der Linde im Audi nur ausserhalb der Punkteränge auf Rang elf lag. Beim Fahrerwechsel von Engelhart auf van Lagen leistete sich das Porsche-Duo dann einen Fehler und unterschritt die vorgeschriebene Mindeststandzeit um 0,394 Sekunden. Für das Vergehen musste van Lagen eine Stop-und-Go-Strafe absolvieren. Dadurch kam der Niederländer nur ausserhalb der Punkteränge als Elfter ins Ziel und büßte seine Titelchance ein. So konnten van der Linde und Rast vorzeitig jubeln, die ihren Audi auf Rang zehn ins Ziel steuerten und damit vor dem Finalrennen am Sonntag in der Tabelle uneinholbar an der Spitze liegen. "Es fühlt sich für mich momentan noch unglaublich an, den Titel in der Tasche zu haben", jubelte van der Linde. "Ich habe noch überhaupt keine Worte, ich werde mindestens noch bis morgen brauchen, bis ich den Titelgewinn realisieren kann."

 "Nachdem wir in der Startphase ausserhalb der Punkte lagen und van Lagen auf Podiumskurs war, haben wir uns schon Sorgen um unseren Vorsprung in der Tabelle gemacht", sagte Rast. "Ich habe dann darauf gehofft, dass vorn noch etwas passiert oder es vielleicht eine Safety-Car-Phase gibt. Es ist dann auch etwas passiert, die Porsche-Jungs haben einen Fehler gemacht. Um diese Meisterschaft zu gewinnen, muss man das ganze Jahr einen perfekten Job machen und darf sich keine Fehler erlauben. Darum stehen wir nun ganz vorn. Das ADAC GT Masters halte ich für die konkurrenzfähigste GT-Rennserie in Europa und hier den Titel zu gewinnen, macht mich schon sehr stolz."
Keilwitz und Wirth holen den Sieg am Samstag
Foto: ADAC-Motorsport
Fünfter Saisonsieg für Corvette-Pilot Daniel Keilwitz

So spannend wie der Titelkampf war auch der Kampf um die Spitze beim vorletzten Saisonrennen. Ludwig übergab seinen Flügeltürer-Mercedes-Benz zur Rennmitte in Führung liegend an Schlegelmilch, der dann allerdings unter Druck von Ragginger und Wirth geriet. Corvette-Pilot Wirth, der nach dem Fahrerwechsel einen 14-Sekunden-Rückstand auf den Spitzenreiter aufholte, zog erst an Ragginger und nach einem harten und fairen Duell drei Runden vor Rennende an Schlegelmilch vorbei und feierte seinen fünften Saisonsieg. Keilwitz: "Wir haben unser Auto so eingestellt, dass wir in der zweiten Rennhälfte angreifen können und über die Distanz schnell sind. Das wir in der Schlussphase am Ende einfach schneller waren als die Konkurrenz, war der ausschlaggebende Punkt zum Sieg heute." Für Lokalmatador Wirth, der nur wenige Kilometer vom Hockenheimring aufgewachsen ist, war es der erste Triumph bei seinem Heimspiel: "Dank einer überragenden Fahrt von Daniel und einem perfekten Auto kenne ich nun auch endlich auch den Weg zum Podium hier in Hockenheim", jubelte Wirth.


Max Sandritter (25, Raubling) und Jens Klingmann (24, Leimen) beendeten das Renen im BMW Z4 als Vierte und wahrten damit die Chancen für ihr PIXUM Team Schubert in der Teamwertung. Diese wird erst am Sonntag entschieden, die Audi-Mannschaft Prosperia C. Abt Racing führt für dem Finale mit zehn Punkten vor dem BMW-Team aus Oschersleben.
 
Maro Engel (29, München) und Jan Seyffarth (28, Querfurt/ROWE Racing) fuhren im Mercedes-Benz SLS AMG auf Rang fünf vor Claudia Hürtgen (43, Aachen) und Dominik Baumann (22, A / PIXUM Team Schubert) im BMW Z4, die am Sonntag noch mit van Lagen und Keilwitz um den Vizetitel kämpfen. Sebastian Asch (28, Ammerbuch)/Philipp Frommenwiler (25, CH / Kreuzlingen) beendeten das Rennen im Porsche 911 als Achte vor den beiden Mercedes-Benz SLS AMG von Luca Stolz (19, Brachbach)/Maximilian Götz (28, Uffenheim / HTP Motorsport) und Nico Bastian (24, Frankfurt)/Jaime Alguersuari (24, E / beide ROWE Racing).

Handlos holt sich den Gentlemen-Titel

Auch in der Gentlemen-Wertung wurde der Titel am Samstag bereits vorzeitig vergeben. Tabellenführer Herbert Handlos (31, A / TONINO Team Herberth) reichte ein zweiter Platz, um in der Gentlemen-Tabelle uneinholbar an der Spitze zu stehen. Die Fahrt zur Meisterschaft verlief auch für den Österreicher nicht ohne Dramatik. Nach einem Dreher im Duell mit Markenkollege Nathan Morcom (22, AUS / Farnbacher Racing) beendete Handlos mit Alfred Renauer (29, München) das Rennen als Zweiter. Der Sieg ging an Dominic Jöst (36, Absteinach) und Florian Scholze (41, Leipzig / beide TONINO Team Herberth) im Porsche 911, die erstmals in der Gentlemen-Wertung triumphierten.


Beim Finalrennen wird am Sonntag noch die Teamwertung entschieden

Daniel Keilwitz und Andreas Wirth haben im Finalrennen am Sonntag (ab 11:45 Uhr live bei kabel eins) die besten Chancen ihre Saison mit dem vierten gemeinsamen Saisonsieg zu beenden. Das Corvette-Duo startet von der Pole Position vor Andreas Simonsen (24, S / Callaway Competition) in einer weiteren Corvette. Van Lagen geht als als Dritter vor Baumann im BMW ins Rennen. Im Finalrennen am Sonntag wird noch die Teamwertung entschieden.


Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):

1. AndreasWirth/Daniel Keilwitz (Chevrolet Corvette),
2. Harald Schlegelmilch/Luca Ludwig (Mercedes SLS AMG GT3),
3. Martin Ragginger/Robert Renauer (Porsche 911 GT3),
4. Max Sandritter/Jens Klingmann (BMW Z4 GT3),
5. Maro Engel/Jan Seyffarth (Mercedes SLS AMG GT3).