Freitag, 3. Oktober 2014

van Lagen setzt ADAC GT Masters-Tabellenführer unter Druck

  • Gute Ausgangsposition für Tabellenzweiten Jaap van Lagen im Porsche
  • Luca Ludwig holt im Mercedes-Benz ersten Startplatz für Samstagrennen
  • Corvette-Doppelpole durch Keilwitz und Simonsen für Finalrennen am Sonntag
Jaap van Lagen  macht Druck
Foto: Jens Hawrda
Jaap van Lagen (37, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport) greift beim Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim an. Der Tabellenzweite und engste Verfolger der Tabellenführer Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt / Prosperia C. Abt Racing) sicherte sich gemeinsam mit Teamkollegen Christian Engelhart (27, Kösching) im Porsche 911 eine gute Ausgangsposition für die beiden titelenscheidenden Finalläufe. Engelhart startet am Samstag als Zweiter, van Lagen im Rennen am Sonntag als Dritter. Die Audi-Piloten van der Linde und Rast gehen von Positionen acht und sieben in die beiden letzten Saisonrennen. Die Pole Position gingen in Hockenheim an Luca Ludwig (25, Bonn / BKK MOBIL OIL Zakspeed) im Mercedes-Benz SLS AMG für das Rennen am Samstag und den Champion der Saison 2013, Daniel Keilwitz (25, Villingen / Callaway Competition) in einer Corvette für das Rennen am Sonntag. "Wir wissen, dass wir ein gutes Auto haben, aber unsere Startplätze für die beiden Rennen sind schon eine kleine Überraschung", freute sich van Lagen. "Ich hoffe, dass setzt die Audi-Jungs etwas unter Druck und ich hoffe aus dieser Position können wir das erste Rennen für uns entscheiden."

Qualifying 1 für Rennen 1 am Samstag:

Ludwig gewann ein hart umkämpftes Qualifying für das Samstagsrennen beim Finale in Hockenheim und eroberte seine erste Pole Position im ADAC GT Masters seit 2011. Der Sohn von Tourenwagenlegende Klaus Ludwig duellierte sich mit Markenkollege Maro Engel (29, München / ROWE Racing) und Sebastian Asch (28, Ammerbuch / Farnbacher Racing) im Porsche 911 um den ersten Startplatz und setzte sich schließlich durch. "Ich bin wahnsinnig glücklich, endlich mal wieder ganz vorn zu stehen, denn ich hatte in diesem Jahr bisher sehr viel Pech im Qualifying", so Ludwig nach seiner vierten Pole Position im ADAC GT Masters. "Heute hat alles gepasst. Ich habe genau den richtigen Moment erwischt und die Runde war einfach perfekt. Jetzt liegt es morgen an uns, aus der Pole Position das Beste zu machen."

 
Hinter Ludwig, der in Hockenheim mit Harald Schlegelmilch (26, LV) als neuem Teamkollegen startet, folgen gleich drei Porsche. Engelhart wahrte als Zweiter die Titelchancen von seinem Teamkollegen van Lagen, dahinter starten Robert Renauer (29, Jedenhofen / TONINO Team Herberth) und Asch. Max Sandritter (25, Raubling / PIXUM Team Schubert) fuhr mit seinem BMW Z4 auf Startplatz fünf vor Engel, der zwischenzeitlich führte und am Ende auf Platz sechs landete.
Claudia Hürtgen geht am Samstag als Zwölfte ins Rennen, Dominiki Baumann am Sonntag als Dritter
Foto: Jens Hawrda
Tabellenführer van der Linde startet als Achter. Claudia Hürtgen (43, Aachen / PIXUM Team Schubert), die noch rechnerische Titelchancen besitzt, startet im BMW Z4 als Zwölfte. Das Qualifying wurde zwischenzeitlich für 45 Minuten nach einem Unfall von Fabian Hamprecht (19, Hagen / Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 unterbrochen. Hamprecht überstand den Crash unverletzt, wird allerdings nicht in die beiden Rennen starten. Christer Jöns (27, Ingelheim) springt für Hamprecht ein und startet gemeinsam mit Nicki Thiim (25, DK)

Qualifying 2 für Rennen 2 am Sonntag:

Im Qualifying für das letzte ADAC GT Masters-Rennen der Saison 2014 war Keilwitz in seiner Corvette nicht zu schlagen. Der fünffache Saisonsieger setzt sich gleich zu Beginn der Session an die Spitze und setzte einen neuen Qualifyingrekord für das ADAC GT Masters in Hockenheim. Bis zum Ende unterbot kein Konkurrent die Rundenzeit von Keilwitz.
"Ich habe es im Qualifying einfach gut getroffen, wie man gesehen hat war es nicht einfach die eine perfekte Runde hinzubekommen", sagte Keilwitz. "Ich hatte freie Fahrt und habe es gut geschafft. Nun hoffe ich, dass wir die Saison noch mit einem Sieg beenden können."
 
Der Corvette-Pilot wird von seinem Teamkollegen Andreas Simonsen (24, S / Callaway Competition) in der ersten Startreihe flankiert, die Reihe zwei teilen sich van Lagen im Porsche und Dominik Baumann (21, A / PIXUM Team Schubert) im BMW Z4. Diego Alessi (42, I / Callaway Competition) geht als Fünfter vor Maximilian Götz (28, Uffenheim / HTP Motorsport) im schnellsten Mercedes-Benz SLS AMG in das Sonntagrennen. Tabellenführer Rast startet als Siebter.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Fakten zum Finale: ADAC GT Masters in Hockenheim

  • Hockenheim zum fünften Mal Austragungsort des ADAC GT Masters-Finales
  • Heimrennen für zahlreiche Teams und Fahrer
  • Beim Finale werden Fahrer-, Team-, und Gentlemen-Wertung entschieden
Hockenheim. Spannung und Dramatik pur: Das ADAC GT Masters-Finale in Hockenheim lieferte in den vergangenen Jahren spektakuläre Rennen und packenden Motorsport. In den beiden Finalrennen am kommenden Wochenende (Samstag und Sonntag um 11:45 Uhr live bei kabel eins) fallen auch in diesem Jahr die Titelentscheidungen in der Fahrer-, Team-, und Gentlemen-Wertung des ADAC GT Masters. Die wichtigsten Fakten zum Finale der „Liga der Supersportwagen“ auf der Formel-1-Rennstrecke in Baden:
Foto: Jens Hawrda
  • Der Meister des ADAC GT Masters wird in diesem Jahr zum fünften Mal in Hockenheim gekrönt. Das badische Motodrom ist zum vierten Mal in Folge Austragungsort der beiden Finalläufe.
  • Die Tabellenführer Kelvin van der Linde und René Rast haben im Audi R8 vor dem Finale 35 Punkte Vorsprung. Kein Tabellenführer in der Geschichte des ADAC GT Masters reiste in den vergangenen sieben Jahren mit einem komfortableren Vorsprung zu den beiden Finalläufen.
  • Spannung bis zum Schluss: Erst zwei Mal fiel die Titelentscheidung im vorletzten Rennen, fünf Mal mussten die neuen Champions bis zur letzten Rennminute der Saison um den Titel kämpfen.
  • Die Tabellenführung vor dem Finale ist die halbe Miete zum Titel. Nur einmal in sieben Jahren wechselte die Tabellenspitze am Finalwochenende nochmals.
  • Teams mit Audi, Porsche und BMW fahren 2014 um den Titel, alle drei Hersteller hatten auch im vergangenen Jahr vor dem Finale noch Titelchancen. Porsche kämpft beim Finale bereits im dritten Jahr in Folge um den zweiten Fahrertitel nach 2008. Audi-Piloten haben zum vierten Mal in fünf Jahren Titelchancen.
  • Erprobt im Titelkampf des ADAC GT Masters sind Tabellenführer René Rast und das BMW-Duo Claudia Hürtgen und Dominik Baumann. Alle drei Fahrer traten bereits im vergangenen mit Meisterschaftschancen zum Finale an.
  • Besonders gut lag der Hockenheimring bisher Mittelmotor-Sportwagen. Acht von zwölf Siegen gingen beim ADAC GT Masters in Hockenheim an Supersportwagen mit einem in der Mitte verbauten V8- oder V10-Saugmotor wie dem Audi R8, dem Ferrari F430 und dem Ford GT.
  • Audi ist die erfolgreichste Marke beim ADAC GT Masters in Hockenheim. Der von der Quattro GmbH in Heilbronn-Biberach gebaute Supersportwagen holte in Hockenheim bereits drei Laufsiege.
  • Der Hockenheimring zählt mit dem Slovakia Ring und dem Red Bull Ring zu den schnellsten Strecken im Kalender des ADAC GT Masters.
  • Porsche-Pilot Martin Ragginger hält seit 2012 den Qualifyingrekord im ADAC GT Masters auf dem 4,5 km langen Grand-Prix-Kurs mit einer Rundenzeit von 1:39,650 Min.. Frank Kechele ist Rundenrekordhalter im Ford GT mit 1:40,418 Min.
  • In Hockenheim werden stets die höchsten Topspeeds der Saison gemessen. An der schnellsten Stelle der Strecke, der Parabolica, sind die Supersportwagen des ADAC GT Masters bis zu 270 km/h schnell.
  • Alle drei Teams, deren Piloten in Hockenheim um den Titel in der Fahrerwertung kämpfen, haben auch noch Chancen in der Teamwertung. Das Doppel aus Fahrer- und Teamwertung gab es erst zwei Mal: 2007 mit Reiter Engineering und Christopher Haase im Lamborghini Gallardo und 2012 mit Sebastian Asch/Maximilian Götz und MS Racing im Mercedes-Benz SLS AMG.
  • Mit einem Sieg zum Titel fahren, das gelang bisher erst zwei Mal. Alexandros Margaritis und Dino Lunardi fuhren 2011 in Hockenheim mit einem Sieg im BMW ALPINA B6 zur Meisterschaft, im Jahr darauf gelang dies Maximilian Götz und Sebastian Asch im Mercedes-Benz SLS AMG.
  • In bisher sieben Jahren ADAC GT Masters hat es noch kein Champion geschafft, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Daran wird sich 2014 nichts ändern, denn Diego Alessi und Daniel Keilwitz, auf Corvette Champions im vergangenen Jahr, haben beim Finale keine Titelchancen mehr.
  • Für zahlreiche Teams und Fahrer markiert das Finale auch das Heimrennen im ADAC GT Masters. Callaway Competition (Leingarten), ROWE Racing (Worms), GW IT Racing Team Schütz Motorsport (Bobenheim-Roxheim), RWT Racing Team (Eberbach), René Rast (Frankfurt), Nico Bastian (Frankfurt), Andreas Wirth (Heidelberg), David Jahn (Speyer), Sven Barth (Weinheim) und Jens Klingmann (Leimen) haben nur eine sehr kurze Anreise nach Hockenheim.
  • Einen Titel im ADAC GT Masters hat noch keiner der Titelkandidaten, dafür ist deren Liste mit Meisterschaftsgewinnen in anderen Serien sehr lang. Die Titelaspiranten gewannen unter anderem den Porsche Supercup und den Porsche Carrera Cup (René Rast), die FIA GT3-Europameisterschaft (Dominik Baumann), die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (Claudia Hürtgen), den Renault Megane Eurocup (Jaap van Lagen) und den Volkswagen Scirocco R-Cup (Kelvin van der Linde).

Daniel Juncadella nach dem Rennen bestraft

Das Rennergebnis des 9. DTM-Laufes in Zandvoort wure nachträglich noch einmal korrigiert. Daniel Juncadell wurde aufgrund seiner Attacke gegen Augusto Farfus, in deren Folge Farfus heftig in die Leitplanken einschlug und das Rennen beenden musste, von den Rennkommissaren mit einer 30-Sekunden Zeitstrafe belegt. Damit fällt Juncadella vom achten auf den 17. Platz in der Endklassifikation zurück.
für diese Aktion wurde Jucadella bestraft,
er schickt Farfus bei relativ hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken
Foto: DTM-Media
Im Weiteren wurden nach dem Rennen gegen Daniel Juncadella, seinen Mercedes-Benz-Markenkollegen Robert Wickens, Augusto Farfus, Bruno Spengler (beide BMW) sowie die Audi-Piloten Mike Rockenfeller, Edoardo Mortara und Timo Scheider Verwarnungen ausgesprochen, weil sie das DRS zu einem falschen Zeitpunkt genutzt hatten. Zur Erklärung: In den ersten drei Runden nach einer Safety-Car-Phase ist es nicht gestattet, den Klappflügel zu betätigen. Trotzdem kamen die Fahrer mit einer Verwarnung davon, weil sich nach dem Rennen herausstellte, dass das Computersystem, das die Nutzung des Klappflügels zu bestimmten Zeiten verhindern soll, fehlerhaft arbeitete.

 

ADAC GT Masters-Titelkampf: Das sind die Favoriten

Zwei Rennen und fünf Titelaspiranten in drei verschiedenen Supersportwagen: In den beiden Finalläufen des ADAC GT Masters (Samstag und Sonntag live ab 11:45 Uhr bei kabel eins) kämpfen am Wochenende (3. bis 5. Oktober) in Hockenheim fünf Fahrer mit Audi, Porsche und BMW um die Fahrerwertung des ADAC GT Masters. Das sind die fünf Titelkandidaten des ADAC GT Masters 2014:

Renè Rast (links) und Kelvin van der Linde haben die besten Titelchancen
Foto: ADAC-Motorsport
Die Tabellenführer im Audi R8 von Prosperia C. Abt Racing: Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt), 205 Punkte

Eine Mischung von Jugend und Erfahrung brachte Kelvin van der Linde und René Rast im Audi R8 bis ganz an die Spitze. Das Audi-Duo fuhr drei Laufsiege ein und punktete bisher in allen Läufen. In den beiden Finalrennen haben die Tabellenführer nun die besten Chancen auf den Titel. Van der Linde beeindruckte in seiner ersten Saison im ADAC GT Masters mit einer ebenso starken wie fehlerlosen Leistung und Rast scheint in diesem Jahr einfach alles zu gelingen. Im Audi R8 gewann er bereits die 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa. Nun will der Wahl-Frankfurter seine Saison mit dem Titel bei seinem Heimrennen krönen. Im Titelkampf zu stehen, ist für Rast schon eine Routine: Im siebten Jahr in Folge fährt er in einem Porsche-Markenpokal oder im ADAC GT Masters um die Meisterschaft. „Nervös bin ich vor dem Finale nicht, denn ich war in den vergangenen Jahren bereits sehr oft in dieser Situation. Aber angespannt bin ich schon“, sagt Rast. „Unser Polster ist mit 35 Punkten Vorsprung sehr gross, das beruhigt mich. Allerdings kann gerade in Hockenheim beim Finale alles passieren, das kenne ich selbst nur zu gut. Die Rennen dort und ganz besonders die Spitzkehre in der Startrunde haben es in sich. Im ADAC GT Masters haben wir das bereits in den vergangenen Jahren gesehen und ich selbst habe dort bereits schon in der Vergangenheit einen Titel verloren.“
Jaap van Lagen hat auch noch Titelchancen
Foto: ADAC-Motorsport
Der Verfolger im Porsche 911 von GW IT Racing Team Schütz Motorsport: Jaap van Lagen (37, NL), 170 Punkte

In seiner ersten Saison im ADAC GT Masters fährt Jaap van Lagen gleich um den Titel. Beim Finale wird der zweifache Saisonsieger von Christian Engelhart unterstützt, der selbst vor zwei Jahren um den Titel kämpfte. Vor dem letzten Rennwochenende der Saison ist van Lagen kämpferisch: „Ich habe nichts zu verlieren, ich kann nur gewinnen. Daher bin ich vor dem letzten Rennen auch nicht nervös. Ich werde einfach versuchen, in beiden Läufen einen sehr guten Job zu machen und will beide gewinnen. Dazu brauche ich natürlich etwas Glück und muss hoffen, dass van der Linde und Rast in einem Rennen nicht punkten. Spannend wird es in Hockenheim am Freitag im Qualifying, denn eine gute Startposition ist für die beiden Finalrennen sehr wichtig. In Hockenheim war ich in der Vergangenheit in anderen Serien schon erfolgreich und bin dort mehrfach von der Pole Position gestartet.“
mit Aussenseiterchancen Claudia Hürtgen und Dominik Baumann
Foto: ADAC-Motorsport
Die Außenseiter im BMW Z4 des PIXUM Team Schubert: Claudia Hürtgen (43, Aachen) und Dominik Baumann (21, A), 159 Punkte

Auf der Zielgeraden der Meisterschaft fehlte Claudia Hürtgen und Dominik Baumann auf dem Nürburgring und dem Sachsenring das Glück, zum Finale startet das BMW-Duo im Z4 so mit einer Aussenseiterchance. Die zweifachen Saisonsieger geben sich aber dennoch nicht geschlagen. Baumann: „Wir haben sicherlich keine realistische Chance mehr um den Titel mitzureden und starten daher komplett ohne Druck in Hockenheim. Dort wollen wir gemeinsam mit unseren Teamkollegen noch um die Teamwertung kämpfen. Ich glaube, dass wir auf der Strecke eine gute Performance haben und beim Finale weiß man nie, was so alles passiert. Wir wollen in den beiden letzten Rennen nochmals angreifen und die Saison möglichst noch mit dem Vizetitel beenden.“

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Fünfkampf um ADAC GT Masters-Titel beim Finale

Fünf Fahrer aus drei Teams mit Audi R8, Porsche 911 und BMW Z4 kämpfen beim Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim am Feiertagswochenende vom 3. bis 5. Oktober noch um den Titel in der „Liga der Supersportwagen“. Auf der Zielgeraden im spannenden Meisterschaftskampf haben die Tabellenführer Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt / beide Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 die besten Chancen. Die Audi-Piloten bauten zuletzt mit einem Doppelsieg auf dem Sachsenring ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf Verfolger Jaap van Lagen (37, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport) im Porsche 911 aus.
Foto: Jens Hawrda
 „Wir haben nun ganz klar den Matchball, aber bei einem Finalwochenende weiss man nie, was noch alles passiert“, ist Rast vor dem Finale dennoch vorsichtig. Nichts unversucht werden Claudia Hürtgen (43, Aachen) und Dominik Baumann (21, A / beide PIXUM Team Schubert) in den beiden Läufen in Hockenheim (Samstag und Sonntag ab 11:45 Uhr live bei kabel eins) lassen. Im BMW Z4 haben die Tabellendritten nur mathematische Titelchancen, kämpfen aber noch um die Teamwertung und die Vizemeisterschaft.
 
Keyfacts:
Hockenheimring Baden-Württemberg, Hockenheim, Saisonläufe 15 und 16 von 16
Streckenlänge: 4.574 Meter
Layout: 17 Kurven, sechs Links-, elf Rechtskurven, im Uhrzeigersinn befahren
Vorjahressieger Rennen 1 und 2: Frank Kechele/Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT)
ADAC GT Masters aus Hockenheim im TV: Die beiden Rennen vom Hockenheimring werden Samstag und Sonntag bei „ran Racing“ ab 11:45 Uhr live und in voller Länge auf kabel eins übertragen.