Montag, 22. September 2014

Podium für Mattias Ekström beim deutschen Rallycross-WM-Lauf

Audi S1 RX Nr.10 (Team EKS) Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport
Ganze fünf Tausendstelsekunden fehlten Mattias Ekström mit seinem Audi S1 EKS zum zweiten Sieg in der Rallycross-Weltmeisterschaft. In einem spektakulären Fotofinish musste sich der DTM-Star im Finale der Supercars nur WM-Spitzenreiter Petter Solberg geschlagen werden. Pontus Tidemand komplettierte mit Rang vier den starken Auftritt des Teams EKS auf dem Estering. Während für Ekström am kommenden Wochenende in Zandvoort das nächste DTM-Rennen ansteht, reist sein privates Rallycross-Team direkt weiter zum nächsten WM-Lauf nach Italien.

Marvin Fritz holt Titel in der Supersport 600

Bei den Finalrennen der Supersport 600 am Hockenheimring stand der Meister schon nach dem vorletzten Saisonrennen am Samstag fest.Yamaha-Pilot Marvin Fritz gewann das erste Supersport-Rennendes Wochenendes.
Marvin Fritz mit seinem Cheftechniker Josef "Sepp" Buchner überglücklich nach dem Titelgewinn 2014
Foto: Michael Sonnick
Mit einem Punkt Vorsprung in der Gesamtwertung war Supersport 600-Fahrer Marvin Fritz nach Hockenheim gereist, wo er als Lokalmatador bejubelt wurde. Der Titelkampf zwischen ihm und Roman Stamm (Kawasaki) befand sich auf dem Höhepunkt.

Der Schweizer Roman Stamm kam als Führender aus der ersten Runde zurück, Fritz lag nur auf dem fünften Rang. In Runde vier war Fritz jedoch schon auf den zweiten Platz vorgefahren. Dann konnte Fritz den Ausfall seines Meisterschaftskontrahenten hautnah beobachten. Hinter der Kawasaki von Stamm entwickelte sich eine Rauchwolke: Wasser lief aus. Stamm musste mit dem technischen Defekt vorzeitig die Box ansteuern. Fritz fuhr nach 17 Rennrunden als Sieger des Laufes und auch als Internationaler Deutscher Meister in der Supersport 600-Klasse über die Ziellinie.

Marvin Fritz:
„Ich war etwas aufgeregt vor dem Rennen und hätte nicht gedacht, dass die Entscheidung schon heute fallen würde. In der ersten Runde ist Lukas Pesek (Suzuki) innen in die erste Kurve reingestochen, ich musste einen Bogen fahren und bin dadurch auf den fünften Platz zurückgefallen. Ich konnte zwar schnell auf Roman Stamm aufschließen, aber so einen Ausgang im Finale hatte ich mir nicht gewünscht. Aber es muss eben alles zusammen passen, um zu gewinnen. Fahrer, Technik und Team. Bei mir war es in diesem Jahr so und jetzt bin ich einfach nur glücklich und kann feiern.“ 
 
Am Sonntag in Hockenheim feierte der Vizemeister 2014, Roman Stamm (Kawasaki), dann doch noch einen Sieg. Gastfahrer Lukas Trautmann (Freudenberg Racing), Gewinner des Yamaha R6-Dunlop-Cups, kehrte vor Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) und Lukas Pesek(Suzuki Stoneline-Mayer) als Erster aus Runde eins zurück. Im nächsten Umlauf führte Stamm bereits und fuhr dann auch den letzten Supersport 600-Sieg in der SUPERBIKE*IDM-Saison 2014 ein.
 
Der schon fest stehende Meister Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox Racing) arbeitete sich von der fünften Position an Stamm heran, wagte noch einen Angriff in der letzten Runde, verbremste sich aber, so wurde es für ihn nur der dritte  Platz hinter Lucas Trautmann.
 
Im Dauerstress war Lukas Trautmann (Freudenberg Racing), der morgens den Yamaha R6-Dunlop-Cup gewonnen hatte. Der Österreicher absolvierte wie schon am Samstag einen Gaststart in der Supersport 600-Klasse und kam diesmal sogar aufs Podium fuhr. Lukas Pesek (Suzuki Stoneline-Mayer), im Samstags-Lauf Dritter geworden, stürzte in der neunten Runde.
 
Roman Stamm:
„Ich freue mich über den Sieg, aber logischerweise war der eigentliche Plan anders. Wir wollten den Titel holen. Insgesamt war es aber eine tolle Saison, ich war mit Marvin Fritz immer eng zusammen und es war ein starkes Duell bis zuletzt. Bevor ich überlege, was ich nächstes Jahr mache, gehe ich erst einmal in den Urlaub.“
 
Ergebnis erstes Rennen Hockenheim (Top-Five):
 
1. Marvin Fritz (Yamaha),
2. Stefan Kerschbaumer (Yamaha),
3. Lukas Pesek (Suzuki),
4. Vittorio Ianuzzo (Suzuki),
5. Pepijn Bijsterbosch (Yamaha).
 
Ergebnis zweites Rennen Hockenheim (Top-Five):
 
1. Roman Stamm (Kawasaki),
2. Lucas Traumann (Yamaha),
3. Marvin Fritz (Yamaha),
4. Stefan Kerschbaumer (Yamaha),
5. Jasha Huber (Kawasaki).
 
Endstand Supersport 600 Meisterschaft 2014 (Top-Five):
 
1. Marvin Fritz                 291 Pkt.
2. Roman Stamm            265 Pkt.
3. Stefan Kerschbaumer 226 Pkt.
4. Pepijn Bijsterbosch     161 Pkt.
5. Tatu Lauslehto            160 Pkt.

Sonntag, 21. September 2014

Doppelsieg für v.d.Linde/Rast am Sachsenring

Renè Rast und Kelvin van der Linde
Foto: ADAC-Motorsport
Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt / beide  Prosperia C. Abt Racing) haben auf dem Sachsenring einen entschiedenen Schritt zum ADAC GT  Masters-Titel gemacht. Bei schwierigen Bedingungen mit einsetzendem Regen machten die  Tabellenführer in ihrem Audi R8 einen Doppelsieg auf dem Sachsenring perfekt. Vor dem Finale  in Hockenheim haben van der Linde/Rast nun 35 Punkte Vorsprung auf Verfolger Jaap van  Lagen (37, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport), der im Porsche 911 am Sonntag ohne  Punkte blieb. In einer spannenden Schlussphase erkämpften sich Robert Renauer (29,  München)/Dominik Schwager (37, München / beide TONINO Team Herberth) den zweiten Rang  von Fabian Hamprecht (18, Hagen) und Nicki Thiim (25, DK / beide Prosperia C. Abt Racing), die  in einem Audi R8 Platz drei belegten. „Perfektes Rennen, perfektes Wochenende, unserer  engster Verfolger hat nicht gepunktet, nun haben wir beim Finale in Hockenheim den  Matchball“, jubelte Rast nach dem Rennen.

Renè Rasr hat die Meisterschaft 2014 fest im Blick
Foto: Jens Hawrda
Der dritte Saisonsieg von van der Linde/Rast geriet nie in Gefahr. Am Start ging Rast von  Startplatz drei aus in Führung und wurde bis zum Fahrerwechsel von Teamkollege Thiim nach  hinten abgeschirmt. In der zweiten Rennhälfte wurden die Bedingungen dann bei einsetzendem  Regen für van der Linde deutlich schwieriger. Für eine Schrecksekunde beim führenden  Südafrikaner sorgte dann ein großes Stück Unterboden, das sich bei Topspeed vom Audi löste.
Startphase
Foto: Jens Hawrda
Aber auch das fehlende Karosserieteil und die schwierigen Bedingungen mit dem Slick-bereiften  Audi auf der nassen Strecke konnten das Nachwuchstalent nicht bremsen. Van der Linde  machte den Doppelsieg perfekt und holte sich so mit Rast in beiden Rennen in Sachsen die  volle Punktzahl.
 
Titelkontrahent van Lagen hatte Pech: Bei einen Kontakt am Start wurde der Heckflügel seines  Porsche 911 beschädigt, ein notwendiger Tausch des Flügels beim Boxenstop warf den  Niederländer aus den Punkterängen. Die Tabellendritten Claudia Hürtgen (43, Aachen) und  Dominik Baumann (21, A / beide PIXUM Team Schubert) beendeten das Rennen im BMW Z4  nach einem Dreher im Zweikampf auf Rang sechs und haben mit nun 46 Punkten Rückstand  beim Finale nur noch mathematische Chancen.
 
„Am Start konnte ich die Führung vor meinem Teamkollegen Nicki Thiim übernehmen und ich  konnte ohne Druck vorne weg fahren“, beschrieb Rast die Startphase. „Beim Finale in  Hockenheim in 14 Tagen wird es nicht einfach werden, aber unser Punktepolster ist schon sehr  beruhigend.“
 
„Ein für uns sehr spannendes Rennen, das Mischwetter hat unseren Herzschlag schon ganz  schön in die Höhe getrieben“, erklärte van der Linde „In der zweiten Rennhälfte war es  schwierig, das Auto auf der Strecke zu halten. Dann habe ich noch ein Teil vom Unterboden  verloren, das hat alles nur noch schwieriger gemacht. Ich habe aber nicht zu viel riskiert, denn  ich hatte von hinten nicht viel Druck.“
 
Hinter dem Audi erkämpfte sich Robert Renauer Platz zwei. In der zweiten Rennhälfte zählte der  Porsche-Pilot zu den schnellsten Fahrern auf der Strecke und arbeitete sich von Rang sieben  Position um Position nach vorn und eroberte drei Runden vor dem Rennende Rang zwei vom  Audi-Duo Hamprecht/Thiim.

Podium des zweiten Rennens
Foto: ADAC-Motorsport
 
Ergebnis Rennen 2 Sachsenring (Top-Five):

1. Kelvin van der Linde/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
2. Robert Renauer/Dominik Schwager (TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R),
3. Fabian Hamprecht/Nicki Thiim (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
4. Philip Geipel/Markus Winkelhock (YACO Racing-Audi R8 LMS ultra),
5. Max Sandritter/Jens Klingmann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3).

 

Meisterschaftsstand nach 14 von 16 Rennen (Top-Five):
 
1. Renè Rast                 205 Pkt,
1. Kelvin van der Linde 205 Pkt.
2. Jaap van Lagen        170 Pkt.
3. Claudia Hürtgen        159 Pkt.
3. Dominik Baumann     159 Pkt.
4. Daniel Keilwitz           134 Pkt.
5. Maximilian Götz         117 Pkt.

Xavi Forès Superbike-Meister 2014

Der Superbike-Meister des Jahres 2014 heißt Xavi Forés. Mit einem zweien Platz im ersten Lauf  beim Finale der Superbike*IDM hinter Markus Reiterberger sicherte sich der Spanier vom 3C-RacingTeam auf seiner Ducati 1199 Panigale R den Titel.
Xavi Forès - Suoerbike-Meister 2014
Foto: Jens Hawrda
Markus Reiterberger kam am besten vom Start weg, doch Xavi Forés übernahm schnell die Führung im Rennen. Reiterberger ließ sich jedoch nicht abschütteln und blieb in Schlagdistanz des Spaniers. Dessen Teamkollege Lorenzo Lanzi musste sich nach fünf Runden als Dritter schon eine Sekunde hinter den beiden Spitzenreitern anstellen.

Reiterberger vor Forès
Foto: BMW-Motorsport
Reiterberger versuchte immer wieder Forès zu überholen, der wollte kein Risiko eingehen und ließ Reiterberger in der zehnten Runde ziehen. Reiterberger gewann das Rennen vor dem Spanier, der aber als Zweiter den Meistertitel in der Königsklasse des deutschen Motorradstraßenrennsports holte. Neukirchner wurde Dritter des Rennens, nachdem Lorenzo Lanzi (3C-Racing Team) auf dieser Position gestürzt war.
 
Leon Camier, der normalerweise in der MotoGP zu Hause ist, aber als Gastfahrer beim Hockenheim-Finale der Star im Wilbers-BMW-Team war, kam als Sechster ins Ziel und war damit einen Platz besser als Kollege Stefan Nebel, der seine Abschiedsvorstellung im Team gab. Matej Smrz (Team Yamaha Motor Deutschland) kam wieder einmal im Ziel an und wurde als Fünfter abgewunken.

Markus Reiterberger einziger Fahrer der Saison 2014, der mit den Ducati-Piloten mithalten konnte
Foto: BMW-Motorsport
Das zweite Rennen am Nachmittag startete im Regen. Forés kam wieder als Erster aus der ersten Runde, gefolgt von Reiterberger, Neukirchner, Lanzi, Mackels, Smrz und Camier. Smrz stürzte jedoch in der fünften Runde. An der Spitze kämpften Forès, Reiterberger, Neukirchner und Lanzi um die Führung, die Lanzi in der 14. Runde übernahm. In Rund 15 musste dann das Rennen wegen des sintflutartigen Regens vorzeitig abgebrochen werden. Zur Wertung kam die zuvor komplett zurückgelegte Runde. Das bedeutete: Lanzi gewinnt vor Forés und Reiterberger.

Max Neukirchner wurde damit Vizemeister in der Klasse Superbike und Markus Reiterberger Dritter.
 
XaviForés:
Ich bin absolut glücklich, dass ich den Siegerpokal in den Händen halten kann. Zum Saisonbeginn auf dem Lausitzring wusste ich noch nicht richtig, was auf mich in der SUPERBIKE*IDM zukommt. Nach dem ersten Sieg habe ich aber hart daran gearbeitet, auch den Titel zu gewinnen. Er bedeutet mir viel. Ich habe viel erlebt in diesem Jahr. Die Organisation der SUPERBIKE*IDM hat mir gefallen und ich habe auch neue Freunde wie Matej Smrz und Marco Nekvasil gefunden.“
 
Ergebnis Hockenheim 1.Rennen (Top-Five):
 
1. Markus Reiterberger (BMW),
2. Xavi Forès (Ducati),
3. Max Neukirchner (Ducati),
4. Bastien Makels (BMW),
5. Matej Smrz (Yamaha).
 
Ergebnis Hockenheim 2.Rennnen (Top-Five):
 
1. Lorenzi Lanzi (Ducati),
2. Xavi Forès (Ducati),
3. Markus Reiterberger (BMW),
4. Max Neukirchner (Ducati),
5. Bastien Makels (BMW).
 
Meisterschaftsendstand (Top-Five):
 
1. Xavi Forès                 318 Pkt.
2. Max Neukirchner       281 Pkt.
3. Markus Reiterberger 273 Pkt.
4. Bastien Makels         147 Pkt.
5. Stefan Nebel            130 Pkt.
 

Samstag, 20. September 2014

Audi-Sieg im Duell der ADAC GT Masters-Titelkontrahenten

Der Titelkampf im ADAC GT Masters spitzt sich zu: Auf dem Sachsenring kämpften am Samstag die drei erstplatzierten in der Tabelle um den Sieg. In einem spannenden Duell setzten sich die Tabellenführer Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt / beide Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 gegen den Porsche 911 mit ihren engsten Titelkontrahenten Jaap van Lagen (37, NL) sowie Christian Engelhart (27, Kösching / beide GW IT Racing Team Schütz Motorsport) durch. Das Podium war am Samstag ein Abbild des Tabellenstandes: Rang drei ging an Claudia Hürtgen (43, Aachen) und Dominik Baumann (21, A / beide PIXUM Team Schubert) im BMW Z4. „Der zweite Saisonsieg hat deutlich länger gedauert, als wir uns das gewünscht haben“, jubelte van der Linde nach dem Rennen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir vor allen unseren Verfolgern ins Ziel gekommen sind und damit nun etwas mehr Luft an der Tabellenspitze haben.“

Kevin v.der Linde u. Renè Rast enges Rennen mit Jaap v. Lagen und Christian Engelhart im Porsche
Foto: Jens Hawrda
 
Van der Linde agiert in der Startphase souverän
 
Pole-Setter van der Linde brauchte in der ersten Rennhälfte gute Nerven. Der Audi-Pilot setzte seinen ersten Startplatz in die Führung um, doch dann bremsten zwei Safety-Car-Phasen in den ersten sieben Runden das Feld ein. Nach einem Kontakt zwischen zwischen Alon Day (22, IL / BKK MOBIL OIL Zakspeed) im Mercedes-Benz SLS AMG und Max Sandritter (25, Raubling / PIXUM Team Schubert) im BMW Z4 in der Startrunde und einem technischen Defekt an der auf der Strecke stehenden Corvette von Patrick Assenheimer (22, Heilbronn / Callaway Competition) in Runde sechs rückte das Safety-Car aus. 
Auslöser der  Safety-Car-Phase Alan Day fährt nach Berührung mit Max Sandritter in die Leitplanke
Foto: Jens Hawrda
Nach den Restart verteidigte van der Linde stets die Führung vor Verfolger Engelhart im Porsche 911, konnte sich aber nicht von seinem Kontrahenten absetzen. Erst nach dem Fahrerwechsel von van der Linde auf Rast konnte sich der Audi an der Spitze einen Vorsprung von bis zu 3,5 Sekunden auf nun von van Lagen gesteuerten Porsche herausfahren. Der Vorsprung egalisierte sich allerdings zehn Minuten vor Rennende, als das Safety-Car abermals auf die Strecke ging, nachdem Corvette-Pilot Sebastiaan Bleekemolen (36, NL / Callaway Competition) auf der Strecke nach technischem Defekt ausgerollt war. Sechs Minuten vor dem Rennende wurde das Rennen für fünf Runden wieder freigegeben, in denen sich Rast und van Lagen ein Duell um Rennsieg und Tabellenführung lieferten. Der Audi-Pilot behielt die Spitze und siegte mit 1,3 Sekunden Vorsprung.
mit dem zweiten Platz weiter im Titelrennen Jaap van Lagen und Christian Engelhart
Foto: Jens Hawrda
„Die Safety-Car-Phase zum Schluß hat uns nicht geholfen, ich konnte dann auf den letzten Runden aber noch eine kleine Lücke herausfahren“, so Rast nach seinem siebtem ADAC GT Masters-Laufsieg. „Wir mussten heute mit der Strategie aufpassen. Eigentlich stoppen wir im ersten Rennen im früh, doch in dem Fall hätte der Porsche vielleicht Zeit gewinnen können und dann wäre es nochmals eng geworden. Daher haben wir die Strategie auf den Porsche abgestimmt und sind spät an die Box gekommen.“
 
Baumann/Hürtgen halten sich mit Rang drei im Titelkampf

wahren mit dem dritten Platz ihre Titelchancen: Claudia Hürtgen und Dominik Baumann
Foto: Jens Hawrda
Eine gute Strategie brachte auch Hürtgen und Baumann auf Rang drei und hielt das BMW-Duo im Titelrennen. Hürtgen lag nach dem Start auf Rang sechs, durch einen frühen Stopp konnte Baumann in der zweiten Rennhälfte auf Rang drei nach vorn fahren. Sebastian Asch (28, Ammerbuch) und Philip Frommenwiler (25, CH / beide Farnbacher Racing) hatten nach längerer Durststrecke wieder ein Erfolgserlebnis und kamen im Porsche 911 als Vierte ins Ziel. Über sein bisher bestes Saisonergebnis durfte Philip Geipel (27, Plauen) jubeln. Der Lokalmatador fuhr bei seinem Heimspiel gemeinsam mit Markus Winkelhock (34, Berglen-Steinach / beide YACO Racing) im Audi R8 LMS auf den fünften Rang.

Eine Durchfahrtsstrafe nach einem Tempoverstoss in der Boxengasse vereitelte einen möglichen Podiumsplatz von Luca Stolz (19, Brachbach) und Maximilian Götz (28, Uffenheim / HTP Motorsport). Nachdem das Mercedes-Benz-Duo in der Startphase auf Rang drei lag, kam der Flügeltürer nach absolvieren der Strafe auf Rang sieben hinter ihren Markenkollegen Maro Engel (29, München) und Jan Seyffarth (28, Querfurt / ROWE RACING) ins Ziel.

David Jahn (23, Leipzig) und Sven Barth (33, Weinheim / RWT Racing Team) steuerten die schnellste Corvette auf Rang acht vor Fabian Hamprecht (19, Hagen) und Nicki Thiim (25, DK / beide Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8. Herbert Handlos (31, A), Tabellenführer und Klassensieger in der Gentlemen-Wertung, holte als Zehnter im Porsche 911 mit Alfred Renauer (29, München / beide TONINO Team Herberth) noch einen Punkt.

Podium des Samstagsrennens
Foto: Jens Hawrda
Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):
 
1. Kelvin van der Linde/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
2. Ch. Engelhart/J.v.Lagen (GW IT Racing Team Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R),
3. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), .
4. Philipp Frommenwiler/Sebastian Asch (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R),
5. Philip Geipel/Markus Winkelhock (YACO Racing-Audi R8 LMS ultra).