Donnerstag, 20. März 2014

Ticketvorverkauf für SUPERBIKE*IDM Saisonauftakt Lausitzring gestartet

Heute Donnerstag (20. März), um 12:00 Uhr, startet der Kartenvorverkauf für das Auftaktrennen der höchsten deutschen Motorradmeisterschaft auf dem Lausitzring (02.-04. Mai 2014).
 
Foto: Jens Hawrda
Mit der neuen Saison haben sich der ADAC Berlin-Brandenburg e.V. als Veranstalter, die SUPERBIKE*IDM und der Lausitzring gemeinsam einige Neuerungen einfallen lassen, um den Fans in diesem Jahr noch mehr bieten zu können. „Wir wollen Familien und Bikern den Besuch der SUPERBIKE*IDM erleichtern und haben hierzu zwei preisgünstige Ticketkategorien ins Leben gerufen. Neu im Programm ist zudem der SUPERBIKER-Korso für alle interessierten Motorradfahrer auf der Grand-Prix-Strecke des Lausitzrings am Samstag sowie viele weitere Highlights für die gesamte Familie über das komplette Rennwochenende hinweg.“ berichtet Josef Meier, geschäftsführender Gesellschafter der EuroSpeedway Verwaltungs GmbH.
 
Wochenendtickets sind im Vorverkauf bereits für nur 22 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich. Das neue Familienticket (nur Sonntag) für bis zu zwei Erwachsene mit bis zu zwei Kindern unter 18 Jahren gibt es im Vorverkauf schon für 25 Euro und an der Tageskasse für 33 Euro. Motorradfahrer in einer Gruppe von mindestens fünf Personen erhalten im Vorverkauf für nur 25 Euro pro Person das neue SUPERBIKER-Ticket inkl. Wochenend- und Campingticket von Freitag bis Montag und sparen somit über 50 Prozent. 
 
Zudem bekommen Besucher mit Wohnort in der Gemeinde Schipkau und dem Ortsteil Hörlitz gegen Vorlage des Personalausweises kostenfreien Zugang zum Auftaktlauf auf dem Lausitzring. „Wir möchten uns damit bei allen Anwohnern in direkter Nähe zum Lausitzring für die Unterstützung bedanken und zusammen beim Start in die Saison 2014 Vollgas geben.“ bekundet Josef Meier.

Mittwoch, 19. März 2014

DTM-Pilot Joey Hand auch in den USA stark


BMW Motorsport und das BMW Team RLL haben in Sebring (US) da weitergemacht, wo sie beim ersten Rennen der United SportsCar Championship (USCC) in Daytona (US) aufgehört hatten: mit einem Podiumsplatz für den BMW Z4 GTLM. Trotz guten Beginns entwickelte sich das 12-Stunden-Rennen zu einer schwierigen Angelegenheit. Trotz einiger Rückschläge konnte die Besatzung des schwarzen BMW Z4 GTLM mit der Nummer 55 nach 286 Runden feiern. Bill Auberlen (US), Joey Hand (US) und Andy Priaulx (US) belegten Rang drei in der GTLM-Klasse und übernahmen damit die Führung in der Fahrerwertung. Hand fuhr 20 Minuten vor Schluss außerhalb der Top-3. Doch der US-Amerikaner, der in Sebring das Team mit Auberlen und Priaulx verstärkte, gab nicht auf. Im Dunkeln, und mit einem Auto, an dem sogar ein Frontscheinwerfer fehlte, zeigte Hand nach der letzten Gelbphase einen beeindruckenden Schlussspurt, ging an einem Ferrari vorbei und übernahm damit noch Rang drei.
Priaulx, Hand und Auberlen (v.l.) holen 3. Platz für BMW in Daytona
Foto: BMW-Motorsport
 
Drei Fragen an … Joey Hand.

Joey, mit welchen Erwartungen sind Sie in dieses Rennen gegangen?

Joey Hand: „Das Endergebnis entspricht nicht ganz meinen Erwartungen, denn ich wollte dieses Rennen gewinnen. Ich hatte ein wirklich gutes Gefühl. Aber in den zwölf Stunden ist dann einiges passiert, und es sollte nicht sein. Doch wenn man nach den ersten beiden Saisonläufen und insgesamt 36 Stunden Langstreckensport einen zweiten und einen dritten Platz auf seinem Konto hat und die Meisterschaft anführt, dann ist das alles andere als schlecht. Man will immer Rennen gewinnen, doch wenn es um einen Titel geht, muss man konstant sein. Wenn sie in dieser Saison in jedem Lauf Zweiter oder Dritter werden, dann werden die Jungs den Titel gewinnen.“
fährt den BMW Z4 GTLM in Daytona in der Schlussphase auf Platz 3: Joey Hand
Foto: BMW-Motorsport

In Ihrem letzten Stint haben Sie sich am Schluss noch einmal einen packenden Zweikampf geliefert. Immer wieder sind Sie kurz vor Rennende an den entscheidenden Duellen beteiligt...
 
Hand: „In diesen letzten 20 Minuten dachte ich, dass es wieder solch ein richtig hartes Duell werden würde. Ich lande regelmäßig in solchen Showdowns am Schluss, aber das macht mir riesigen Spaß. Ich war wieder hellwach und bereit, anzugreifen. Ich wusste, dass wir noch etwas herausholen konnten. Der Porsche war zu weit weg, aber Platz zwei war durchaus in Reichweite. Beim Re-Start habe ich alles gegeben, voll attackiert und dabei meine beste Rundenzeiten hingelegt. Das Auto war vorne rechts ziemlich beschädigt. Rechts hat fast das gesamte Licht gefehlt. Es war wirklich dunkel, und leider gibt es in Sebring eine Menge Rechtskurven. Wir haben das Maximum herausgeholt. Der Sieg war für uns nach dem, was wir im Rennen durchgemacht haben, nicht mehr realistisch.“

Wie lautete Ihre persönliche Zielsetzung, vor allem weil dies bis zum Finale beim Petit Le Mans Ihr vorerst letztes USCC-Rennen gewesen ist?

Hand: „Ich wollte das Auto heile ins Ziel bringen und sicherstellen, dass Andy und Bill eine gute Ausgangslage für die weitere Saison haben. Ich werde nicht das ganze Jahr über dabei sein, aber falls sie den Titel gewinnen sollten, dann hätte ich sicherlich auch Anteil daran. Ich bestreite nun neun DTM-Rennen, bevor man mich wieder in der USCC sieht. Das ist etwas schade, denn ich mag diese Kategorie. Ich hatte dort eine gute Zeit, habe einiges gelernt und mich zuhause gefühlt. Ich werde es vermissen, freue mich nun aber riesig auf meine dritte Saison in der DTM.“

Erstausgabe INSIDE SUPERBIKE*IDM veröffentlicht

Wie die Serienbetreiber der Superbike IDM gerade mitteilen, ist die erste Ausgabe eines neuen Online-Magazins mit dem Titel "INSIDE SUPERBIKE*IDM" gerade online gestellt.

 
Foto: Jens Hawrda

Das Magazin enthält Hintergrundberichte, Interviews und Artikel über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Serie.  In der aktuellen ersten Ausgabe findet Ihr Berichte über die Top-Fahrer 2013, Kurzberichte über Markus Reiterberger, Michael Ranseder, Damian Cudlin und Gareth Jones. Außerdem gibt es eine Menge Interviews z.B. mit Lucy Glöckner und Sarah Heide, News vom ADAC Junior Cup powered by KTM und vieles mehr.

Ein echt gelungenes Maganzin, lesen lohnt sich, unbedingt anklicken. Viel Spass beim lesen.

Das Magazin findet Ihr hier: INSIDE SUPERBIKE*IDM

Dienstag, 18. März 2014

Vier von acht Designs des BMW M4 DTM stehen fest


Wenige Wochen nach seiner offiziellen Vorstellung bekommt der neue BMW M4 DTM drei weitere Gesichter. Neben dem BMW M Performance Zubehör M4 DTM, den Martin Tomczyk (DE) in der Saison 2014 fahren wird, sind nun auch die ersten Bilder der Fahrzeuge von Joey Hand (US), Bruno Spengler (CA) und Timo Glock (DE) veröffentlicht.
Martin Tomczyk und sein M Performance Zubehör M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Drei der vier Kombinationen aus Fahrer und Fahrzeug bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Tomczyk wird für Premium Partner BMW M Performance Zubehör weiterhin im traditionsreichen BMW Motorsport Design auf die Strecke gehen. „Weiß mit blauen und roten Streifen: Das sind die klassischen Farben von BMW Motorsport. Ich bin sehr stolz, im dritten Jahr in Folge mit diesem Design antreten zu können“, sagt der BMW Team Schnitzer Pilot. Spengler wird wie schon in den Jahren 2012 und 2013 im mattschwarzen BMW Bank M4 DTM sitzen. „Ich freue mich riesig, dass mir mein ‚schwarzes Biest‘ erhalten bleibt“, meint der Kanadier. „Mit diesem Look meines Rennwagens werde ich immer den Gewinn des Fahrertitels 2012 verbinden. Außerdem habe ich zur BMW Bank ein super Verhältnis. Die ‚Drive like Bruno‘-Events, die in jeder Saison stattfinden,  machen mir genauso viel Spaß wie den Teilnehmern.“

auch 2014 geht Bruno Spengler mit seinem "schwarzen Biest" auf Titeljagd
Foto: BMW-Motorsport 
Die Farbe Gelb ist auch in der kommenden DTM-Saison eng mit Timo Glock verbunden. Er tritt wie 2013 im DEUTSCHE POST BMW M4 DTM an. „Ich habe schon so lange eine sehr gute Partnerschaft mit der Deutschen Post, dass ich natürlich stolz bin, ihre Farben auch 2014 vertreten zu können“, sagt der Fahrer vom BMW Team MTEK, der im vergangenen Jahr beim Saisonfinale in Hockenheim (DE) triumphieren konnte. Hand sitzt zukünftig am Steuer des Crowne Plaza Hotels BMW M4 DTM. „Crowne Plaza Hotels & Resorts und ich sind schon seit meiner Zeit beim BMW Team RLL in Nordamerika sehr gute Partner“, meinte der BMW Team RBM Pilot. „Der BMW M4 DTM gefällt mir in diesem neuen Design sehr gut. Er sieht schnell aus, und Autos, die schnell aussehen, sind nach meiner Erfahrung auch schnell.“
 
Timo Glock starten 2014 wieder im gelben Postdesign
Foto: BMW-Motorsport
Die vier weiteren BMW M4 DTM von Augusto Farfus (BR), António Félix da Costa (PT), Marco Wittmann (DE) und Maxime Martin (BE) werden in ihren 2014er-Designs zum ersten Mal bei den offiziellen ITR-Testfahrten in Budapest (HU, 31. März – 3. April) zu sehen sein.
Joy Hand startet 2014 im Crowne Plaza Hotel Design
Foto: BMW-Motorsport

Alle acht Rennwagen für die DTM-Saison 2014 stellt BMW Motorsport bei der Präsentation am 25. April in der BMW Welt in München (DE) der Öffentlichkeit vor.

 

Montag, 17. März 2014

DTM - Nachgefragt bei … Arno Zensen


Das Audi Sport Team Rosberg startet dieses Jahr mit einem komplett neuen Fahrer-Duo. Teamchef Arno Zensen über Herausforderungen und Ziele in der Saison 2014.
Nico Müller, Arno Zensen und Jamie Green (v.l.)
Foto: Audi-Motorsport
 
Mit Jamie Green und Nico Müller starten zwei neue Piloten für Ihr Team. Wie gehen Sie mit dieser Situation um?


Zunächst einmal freuen wir uns über diese Herausforderung. Mit Jamie (Green) haben wir zum ersten Mal einen richtig erfahrenen Piloten in unserem Team. Er ist seit zehn Jahren in der DTM unterwegs und wartet wie wir auch auf den ersten Titel. Jamie war schon oft bei uns in der Firma und hat intensiv mit den Ingenieuren gearbeitet. Wir freuen uns, dass er bei uns ist.

Mit Nico Müller haben Sie auch einen absoluten Neuling im Team …


Alles, was wir zuvor an positiven Dingen über Nico gehört hatten, hat sich mehr als bestätigt. Er ist ein sympathischer, aufgeschlossener und toller Kerl, der heiß auf die DTM ist. Und dass er richtig gut Auto fahren kann, hat er ja schon mehrmals gezeigt.

Ist es schwierig, als Teamchef Greenhorn und Routinier zusammenzubringen?


Überhaupt nicht, das ist eine tolle Aufgabe. Wir haben schon während unserer Fitnesswoche gemerkt, dass sich Jamie und Nico prima verstehen und sehr gut zusammenpassen. Jamie spielt ein bisschen den Lehrmeister und Nico nimmt es dankend an. Beide haben verstanden, worum es in diesem Jahr geht und geben alles dafür – das kann ich jetzt schon sagen, obwohl wir noch keinen Kilometer gefahren sind.

Was ist der aktuelle Stand der Vorbereitung?


Alles läuft nach Plan. Ein Teil der Mannschaft ist in Ingolstadt und baut unser erstes Einsatzauto auf, der andere Teil bereitet das Equipment vor und trainiert an unserem Simulator zweimal am Tag Boxenstopps. Und alle gemeinsam können kaum erwarten, dass es endlich auf die Strecke geht.

Was sind Ihre Ziele für die Saison 2014?


Das Jahr 2013 war schlecht, darum brauchen wir nicht herumzureden. Unser erstes Ziel ist es, an 2012 anzuknüpfen und in dieser Saison das beste Audi-Team zu sein. Und dann wollen wir natürlich ein Wort im Titelkampf mitreden.