Montag, 13. Mai 2013

IDM Superbike – Cudlin gewinnt erstes Rennen in Zolder


Sieger 1. Lauf: Damian Cudlin (AUS) BMW S 1000 RR
Foto: Jens Hawrda
 Im Regebrennen des ersten Laufes kam der Niederländer Kevin Valk (BMW) als Führender aus der ersten Rennrunde zurück, gefolgt von Matej Smrz (Yamaha), Gareth Jones (Yamaha), Damian Cudlin (BMW), Markus Reiterberger (BMW) sowie den HRP Honda-Teamkollegen Michael Ranseder und Freddy Foray. Der Trainings-Schnellste Valk und Smrz kehrten aus der vierten Runde nicht zurück. Beide waren gestürzt. Nun führte Jones das Feld an, doch es dauerte lediglich zwei weitere Runden, ehe sich Cudlin an die Spitze gesetzt hatte. Aber auch er hatte nur kurz das Vergnügen, denn Titelverteidiger Erwan Nigon (BMW) hatte sich nach vorn gearbeitet und wollte an die Sitze.

Jones und Cudlin versuchten das zu verhindern und es entspann sich ein Dreikampf. In der 13. Rennrunde stürzte Nigon in Führung liegend aus dem Geschehen. Cudlin erbte die Position des Titelverteidigers mit Jones im Schlepptau. Ranseder, der mit fünfeinhalb Sekunden Rückstand die zweite Gruppe anführte, wurde Dritter. Das Rennen wurde nach 13 Runden vorzeitig beendet. Nigon hatte den Versuch unternommen, aus dem Kiesbett auf die Strecke zurückzukehren, um noch Punkte zu retten, doch mitten auf der Piste blockierte das Hinterrad seiner S 1000 RR. Weil der Franzose inmitten der Gefahrenzone stehenblieb, musste der Lauf abgebrochen werden.

Ergebnis 1. Rennen (Top Five):

1. Damian Cudlin (AUS)     BMW S 1000 RR
2. Gareth Jones (AUS)        Yamaha R1
3. Michael Ranseder (A)     Honda CBR 1000 RR
4. Arie Vos (NED)               BMW S 1000 RR
5. Freddy Foray (F)             Honda CBR 1000 RR

Hürtgen/Baumann (BMW) gewinnen Regenrennen in Spa


Hürtgen / Bauman (PIXUM Team Schubert)
Foto: ADAC
 Auch der zweite Lauf in Spa-Francorchamps in Belgien machte es den ADAC GT Masters Piloten nicht einfach. Eine zu Rennbeginn nasse und gegen Rennende abtrocknende Strecke sorgte für schwierige Bedingungen. Mit den Mischbedingungen kam das BMW-Team Claudia Hürtgen  und Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) am besten zurecht. Das Mixed-Duo feierte im BMW Z4 nach einem spannenden Duell mit dem Mercedes-Benz SLS AMG von Maximilian Buhk und Maximilian Götz (Polarweiss Racing) den ersten Saisonsieg. Die beiden Niederländer Simon Knap /Jeroen den Boer (DB Motorsport) wurden im BMW Z4 Dritte und fuhren damit in beiden Läufen in Belgien auf das Podium.
Die erste Rennhälfte prägte eine lange Safety-Car-Phase. In einem Zweikampf in der ersten Rennrunde zwischen Mario Farnbacher (Farnbacher Racing) im Porsche 911 und René Rast (Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 drehte sich Rast auf der Anfahrt zur Raidillion-Kuppe. BMW-Pilot Jörg Müller (PIXUM Team Schubert) konnte eine Kollision mit dem auf der Strecke stehenden Audi nicht vermeiden, aufgrund des Unfalls ging das Safety-Car auf die Strecke. Rast wurde nach der Kollision zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, Müller überstand den Unfall unversehrt.

Nach gut 20 Minuten hinter dem Safety-Car wurde das Rennen kurz vor den Fahrerwechsel wieder freigegeben. Die Reihenfolge an der Spitze blieb nach dem Fahrerwechsel unverändert mit Buhk vor Hürtgen, auf abtrocknender Strecke holte die BMW-Pilotin aber auf. Zehn Minuten vor dem Rennende nutzte Hürtgen einen Fehler von Buhk aus und ging in Führung. Der Mercedes Benz-Pilot vermochte nicht mehr zu kontern, mit sieben Sekunden Vorsprung fuhr Hürtgen zum Sieg bei ihrem Heimrennen.

Andreas Simonsen und Sergey Afanasiev (Polarweiss Racing) komplettierten im Mercedes-Benz eine gute Teamleistung von Polarweiss Racing und fuhren hinter dem niederländischen BMW-Duo Knap/den Boer auf den vierten Rang.

Pech hatten die Sieger vom Rennen am Samstag, Nico Verdonck  und Frank Kechele (Lambda Performance) im Ford GT. Für die zweite Rennhälfte setzt das Ford-Team auf der noch feuchten Strecke auf profillose Slicks. Doch die Strecke trocknete nicht schnell genug ab, damit die mutige Reifenstrategie des Lambda-Teams aufging, Verdonck/Kechele beendeten das Rennen als Neunte.

Hürtgen / Baumann (BMW Z4 GT3)
Foto: ADAC
Ergebnis Rennen 2

1. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3),
2.
Maximilian Buhk/Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3),
3.
Simon Knap/Jereon den Boer (DB Motorsport-BMW Z4 GT3),
4.
Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3),
5. Robert Renauer/Martin Ragginger (Tonino by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R),
6. Martin Matzke/Yelmer Buurman (Vita4One Racing Team-BMW Z4 GT3), +32,531 Sek.
7. Christer Jöns/Christian Mamerow (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
8.
Christian Engelhart/Nicolas Armindo (Geyer & Weinig/Schütz Motorsport-Porsche 911GT3 R,

Sonntag, 12. Mai 2013

IDM Superbike – Zeittraining in Zolder Kevin Valk clever


kann jubeln: Trainingsschnellster Kevin Valk (NL)
Foto: Jens Hawrda

IDM-Neueinsteiger Kevin Valk vom Team RAC BMW  hatte bei der Wettervorhersage für den Samstag im belgischen Zolder am besten aufgepasst, er nutzte die wenigen Trainingsminuten im Trockenen und fährt Bestzeit.

Von Beginn des Trainings an war klar das es regnen wird. Es war nur eine Frage wann und wie stark. Michael Ranseder wurde das erste Opfer des Regens. Nach der Kuppe war, für ihn nicht einsehbar, die Strecke bereits nass und Ranseder stürzte. Nur wenig später legte sich sein Teamkollege Freddy Foray dazu, was dem schon auf dem Lausitzring arg gebeutelten Teamchef Jens Holzhauer reichlich Arbeit bescherte. Auch vor Titelverteidiger Erwan Nigon machte das Wetter nicht halt und der  Franzose vervollständigte das Trio. Alle blieben, bis auf die schmerzhaften Abschürfungen an Ranseders linkem Handballen unverletzt.

Nach seinem Doppelsieg beim IDM-Saisonauftakt auf dem Lausitzring Mitte April hatte Damian Cudlin von seinem BMW-Kollegen Erwan Nigon den Titel Mister Lausitzring verliehen bekommen. Beim IDM-Lauf im belgischen Zolder lief es für den Australier aber nicht ganz wie geplant. Lediglich Startplatz 13 sprang für Damian Cudlin heraus.




 Startaufstellung für das 1.Rennen am Sonntag (Top Five):

1. Kevin Valk (NL)                BMW S 1000 RR
2. Markus Reiterberger (A) BMW S 1000 RR
3. Gareth Jones (AUS)       Yamaha YZF-R1
4. Michael Ranseder (A)     Honda CBR 1000 RR
5. Freddy Foray (F)             Honda CBR 1000 RR

GT-Masters – Nach Pole-Position Laufsieg für Verdonck-Kechele am Sonnabend

Sieg im ersten Lauf: Verdonck / Kechele (Ford GT)
Foto: ADAC
Die belgische Formel-1-Strecke in Spa-Francorchamps machte ihrem berüchtigten Ruf bei der Rennpremiere des ADAC GT Masters alle Ehre. Nach einem Start auf trockener Piste sorgte ein Wolkenbruch nach dem ersten Renndrittel für schwierigen Bedingungen auf einer der anspruchvollsten Rennstrecken der Welt. Die Wetterkapriolen konnten Nico Verdonck (27, B) und Frank Kechele (26, Ulm / Lambda Performance) in ihrem Ford GT jedoch nicht beeindrucken. Das Ford-Duo fuhr in Belgien einen ungefährdeten Sieg vor Titelverteidiger Maximilian Götz (27, Uffenheim)/Maximilian Buhk (20, Dassendorf / Polarweiss Racing) im Mercedes-Benz SLS AMG ein. Rang drei ging an die beiden Niederländer Simon Knap (24)/Jeroen den Boer (25/DB Motorsport) im BMW Z4. "Nachdem ich im ADAC GT Masters bereits sechs Mal auf der Pole stand, hat es nun endlich zum ersten Sieg gereicht. Ich hoffe, es folgen noch viele weitere Siege in diesem Jahr", jubelte Kechele, dem sein erster ADAC GT Masters-Laufsieg in seinem 61. Rennen in der "Liga der Supersportwagen" gelang.

Verdonck/Kechele (Ford GT)
Foto ADAC
Das Rennen auf der Berg- und Talbahn in den Ardennen kontrollierten Verdonck und Kechele vom Anfang bis Ende. Nach dem Start schaffte es Polesetter Verdonck zwar nicht, den BMW Z4 von Verfolger Simon Knap abzuschütteln, die Wende brachte dann aber ein Regenschauer nach rund 20 Minuten. Dem führenden Ford-Team gelang ein extrem schneller Fahrer- und Reifenwechsel beim Boxenstopp. Als Kechele nach dem Fahrerwechsel die erste Runde absolvierte, lag der Ford mehr als 18 Sekunden vor dem BMW Z4. Die Verfolgerrolle übernahm in der zweiten Rennhälfte nicht mehr der niederländische BMW von Knap/den Boer, sondern Maximilian Götz im Mercedes-Benz. Der Titelverteidiger hatte den BMW mit einem schnelleren Boxenstopp in der Boxengasse überholt, und fuhr auf dem zweiten Platz erstmals in dieser Saison auf das Podium.

Ganz problemlos verlief die Fahrt zum Sieg von Verdonck/Kechele aber nicht. Zehn Minuten vor Rennende drehte sich Kechele kurz von der Strecke, konnte die Fahrt aber mit fünf Sekunden Zeitverlust fortsetzen.

Im zweiten Lauf am Sonntag haben Verdonck und Kechele die besten Chancen auf einen weiteren Erfolg. Kechele startet vor Porsche-Pilot Martin Ragginger (25, A / Tonino by Herberth Motorsport) von der Pole Position, die zweite Startreihe teilen sich Maximilian Götz im Mercedes-Benz und René Rast im Audi.
Ergebnis Rennen 1
1. Nico Verdonck/Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT)
2. Maximilian Buhk/Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3)
3. Simon Knap/Jeroen den Boer (DB Motorsport-BMW Z4 GT3)
4.
Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3)
5. Christopher Mies/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra)
6. Rahel Frey/Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing-Audi R9 LMS ultra)
7. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3)
8. Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3)

Freitag, 10. Mai 2013

GT-Masters - Ford-Duo Verdonck/Kechele holt Doppel-Pole in Spa

Lokalmatador Nico Verdonck und Copilot Frank Kechele holen sich im Ford GT bei der ADAC GT Masters-Premiere in Spa die ersten Startplätze.

Verdonck / Kechele (Ford GT-Team Lambda Performance)
Foto: Jens Hawrda
Der Regen zu Beginn und am Ende des Qualifyings sorgte für Hochspannung bei der Premiere des ADAC GT Masters auf der Formel-1-Strecke im belgischen Spa-Francorchamps. Die wechselhafte Witterung in den Ardennen hatten die beiden Ford GT-Piloten Nico Verdonck und Frank Kechele (Lambda Performance) am besten im Griff. Das Ford-Duo fuhr für beide Läufe des ADAC GT Masters in Belgien auf die Pole Position und sorgte damit für die erste Pole Position der US-Sportwagenikone Ford GT in der «Liga der Supersportwagen» seit fünf Jahren. Ein besonderer Rekord gelang Kechele: Im zweiten Qualifying für den ADAC GT Masters-Lauf am Sonntag fuhr der Ulmer mit einem Rundenschnitt von 181 km/h, der bisher schnellsten Qualifyingrunde in der Geschichte des ADAC GT Masters, auf den ersten Startplatz.

Ergebnis Qualifying 1 (Top-Fünf)
1. Nico Verdonck (Lambda Performance-Ford GT), 2:20,789 Min.
2. Simon Knap (DB Motorsport-BMW Z4 GT3), +0,413 Sek.
3. Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3), +0,465 Sek.
4.
Claudia Hürtgen (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), +0,553 Sek.
5. Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), +1,020 Sek.

Ergebnis Qualifying 2 (Top-Fünf):
1. Frank Kechele (Lambda Performance-Ford GT), 2:19,390 Min.
2. Martin Ragginger (Tonino by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), +0,399 Sek.
3. Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3), +0,615 Sek.
4. René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), +0,821 Sek.
5.
Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), +0,925 Sek.