Samstag, 21. Mai 2016

DTM: Zweites Freies Training am Red Bull Ring

Mike Rockenfeller
Foto: Jens Hawrda
Im zweiten Freien Training am Sonnabend setzt Audi-Pilot Mike Rockenfeller die Bestzeit. Dank exzellenter Wetterbedingungen waren die DTM-Piloten erneut sehr schnell unterwegs, deutlich schneller als noch am Freitag. Rockenfeller unterbot die gestrige Bestzeit Blomqvists (1:23.941 Minuten) und absolvierte die 4,362 Kilometer lange Strecke in 1:23.540 Minuten.
 
Nur vier Hundertstel dahinter setzte Timo Scheider die zweitschnellste Zeit. Maximilian Götz war erneut der schnellste Mercedes-Benz-Fahrer. 78 Hundertstel fehlten zur Bestzeit. Tom Blomqvist setzte als bester BMW-Pilot die viertschnellste Marke (1:23.651 Minuten). Einmal mehr trennten das Feld nur Nuancen. Augusto Farfus wurde mit lediglich 0,857 Sekunden Rückstand auf die schnellste Zeit – im Training nur  22. und damit Letzter.

Freitag, 20. Mai 2016

DTM: Blomqvist setzt erste Bestzeit am Red Bull Ring

Tom Blomqvist holt erste Bestzeit am Red Bull Ring
Foto: Jens Hawrda
Der BMW-Pilot unterbot als einziger Fahrer im Feld die 1:24-Marke und setzte in 1:23.941 Minuten die schnellste Zeit des ersten Freien Trainings. Paul Di Restas Vermutung im Vorfeld, dass die neu asphaltierte Strecke schnellere Zeiten ermöglichen könnte, hat sich also nach dem ersten Freien Training bestätigt.

So waren die Hälfte aller Piloten schneller, als im Samstagsqualifying des Vorjahres – die Pole-Zeit von Edoardo Mortara (1:27.714 Minuten) war damals die beste des gesamten Wochenendes.
 
Hinter Blomqvist reihten sich Audi-Pilot Edoardo Mortara (1:24.042 Minuten) und Mercedes-Benz-Pilot Maximilian Götz (1:24.202 Minuten) im Zeitentableau ein. Drei Marken auf den ersten drei Rängen und verdammt schnelle Zeiten – die erste Session des Wochenendes verspricht jede Menge Action und Spannung.

Wenn die trockene Witterung anhält, könnte im Samstagsrennen (ab 17.50 Uhr) der Rennrundenrekord von Mike Rockenfeller aus dem Jahre 2013 (1:25.266 Minuten) pulverisiert werden.

Donnerstag, 19. Mai 2016

DTM: Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennen in Spielberg

Marco Wittmann
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann (Startnummer 11, BMW Team RMG):
"Erlich gesagt, Spielberg gefällt mir wirklich. Ich erzielte dort mein erstes Podium in der DTM und gewann im Jahr 2014. Es ist wenn man so will auch das Heimrennen für meinen neuen Partner Red Bull. Ich freue mich auf die vielen Fans an der Strecke. Es wird sicherlich ein besonderes Wochenende zu sein. "
Timo Glock
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock (Startnummer 16, BMW Team RMG):
"Der Red Bull Ring ist zweifellos einer der schönsten Rennstrecken der Welt, und ein Ich habe eine Menge schöne Erinnerungen von dort. Hier erzielte ich mein erstes DTM-Podium im Jahr 2013 und habe viele Rennen während meiner Formel-3-Tagen dort bestritten. Abgesehen vom letzten Jahr lief es in Spielberg immer gut für mich."

Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team Mtek):
"Die Strecke in Spielberg ist besonders. Für mich als Rennfahrer, hat sie alles, was ich an einer Rennstrecke liebe: schnelle Kurven, langsame Kurven, Berauf,-Bergabpassagen und eine lange Gerade mit Überholmöglichkeiten. Hinzu kommen die leidenschaftlichen Motorsportfans in Österreich. Ich bin sehr gespannt auf das Wochenende. "

Augusto Farfus (Startnummer 18, BMW Team Mtek):
"Spielberg ist eine der attraktivsten Rennstrecken in Europa. Dort zu fahren, ist immer äußerst angenehm. Nach den guten Ergebnissen in Hockenheim, freue ich mich sehr auf Spielberg. Wir werden natürlich unser Bestes geben, und wollen so weit wie möglich nach vorn kommen."


Tom Blomqvist (Startnummer 31, BMW Team RBM):
"Ich genieße es wirklich in Spielberg zu fahren. Hier erzielte ich einige gute Ergebnisse es während meiner Zeit in Einsitzer-Rennenwagen. Deshalb bin ich schon sehr gespannt, nach Österreich zurückzukehren. Im vergangenen Jahr war es offensichtlich nicht besonders gut für uns, wegen des Wetters. Die Umgebung ist schön, aber, und es ist ein großer Spaß auf dieser Strecke zu fahren. "


Maxime Martin (Startnummer 36, BMW Team RBM):
"Ich freue mich wirklich auf Spielberg, obwohl wir dort im vergangenen Jahr einige Probleme hatten. Aber jetzt ist eine neue Saison und es kann ganz anders verlaufen. Ich denke, wir haben eine gute Chance, einige wertvolle Punkte für BMW erzielten. Die Strecke selbst ist sehr hügelig und hat eine sehr lange Gerade. Allerdings das faszinierendste, das ist die Landschaft. Es gibt wenige Orte die so schön sind. "


António Félix da Costa (Startnummer 13, BMW Team Schnitzer):
"Der Red Bull Ring hat viele Herausforderungen, es ist nicht so einfach, eine schnelle Rundenzeit zu erzielen. Die Rennstrecke hat alles, um sicherzustellen, dass wir großartige DTM-Rennen sehen werden."


Martin Tomczyk (Startnummer 100, BMW Team Schnitzer):
"Spielberg ist einer meiner persönlichen Highlights der Motorsport-Saison. Auf der einen Seite, weil es eine schöne Rennstrecke ist. Selbst als Rennfahrer, kann man nicht dem einen oder anderen Seitenblick auf die Landschaft widerstehen. Darüber hinaus ist die Strecke in einem Top-Zustand und hat ein tolles Layout. Sie hebt sich von einigen anderen Strecken in dieser Hinsicht ab. Sie hat auch eine Menge Möglichkeiten auf den Geraden zu überholen, was offensichtlich dazu beiträgt die Rennen wirklich spannend zu machen. "

Dienstag, 17. Mai 2016

Mattias Ekström siegt auch in Belgien

Mattias Ekström siegt auch in Belgien und führt die WM an
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström ist der Mann der Stunde in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft: Nur eine Woche nach dem Doppelsieg seines Teams EKS im Rahmen der DTM in Hockenheim gewann der schwedische Audi-Pilot auch den WM-Lauf in Mettet (Belgien). Zum dritten Mal in Folge war Ekström mit seinem Audi S1 EKS RX quattro nach den vier Qualifikationsrennen der „Top Qualifier“. Nach souveränen Siegen im Halbfinale und im Finale ist der zweimalige DTM-Champion nun erstmals in seiner Rallycross-Karriere alleiniger WM-Spitzenreiter. Sein Team EKS führt weiter die Teamwertung der Rallycross-WM an.

Montag, 16. Mai 2016

Audi-Pilot Mortara einer der Favoriten in Spielberg

  • Italienischer DTM-Star mit besonderer Beziehung zum Red Bull Ring
  • Zwei Siege, drei Podien und zweimal Startplatz eins
  • Edoardo Mortara: „Ich mag die Strecke, aber auch die Umgebung“
Hat Edoardo Mortara die Favoritenrolle am Red-Bull-Ring
Foto: Jens Hawrda
Edoardo Mortara ist mit einem Sieg in die neue DTM-Saison gestartet. Er liegt als bester Fahrer von Audi Sport auf dem dritten Tabellenrang und gilt als einer der Top-Favoriten für die beiden nächsten DTM-Rennen am 21. und 22. Mai auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Zur österreichischen Rennstrecke hat „Edo“ eine ganz besondere Beziehung: Zwei seiner bisherigen vier DTM-Siege feierte Mortara auf dem Red Bull Ring (2012 und 2015). Im vergangenen Jahr stand er trotz einer Handverletzung nach beiden Rennen auf dem Podium. Schon zweimal sicherte sich der Audi-Pilot in der Steiermark den besten Startplatz.

„Der Red Bull Ring ist ganz klar eine meiner Lieblingsstrecken in der DTM“, sagt der in der Schweiz lebende Italiener aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline. „Ich mag die Strecke, aber auch die schöne Umgebung mit den Bergen und der grünen Natur. Ich komme immer wieder gerne nach Spielberg.“
 
Auch die DTM-Fans lieben den Red Bull Ring. Der pittoresk gelegene Kurs in der Nähe von Graz hat den Ruf, Schauplatz besonders ereignisreicher Rennen mit harten Positionskämpfen und Überholmanövern zu sein. Ausverkaufte Tribünenplätze sind bei der DTM in Spielberg keine Seltenheit.
Foto: Jens Hawrda
Auch dieses Mal dürfte das Interesse groß sein, denn nach dem turbulenten und heiß diskutierten Saisonauftakt in Hockenheim sind die Gemüter noch immer erhitzt. „Wie einige Fahrer in Hockenheim gefahren sind, war inakzeptabel“, kritisiert Mortara, der im zweiten Rennen am Sonntag kurz nach dem Start umgedreht wurde und die Tabellenführung verlor. Seine Konsequenz daraus für Spielberg und den Rest der Saison: „Wir müssen in der Startaufstellung einfach so weit wie möglich vorne stehen, um dem Chaos im Mittelfeld zu entgehen.“ 
 
Diese Erkenntnis hat seit Hockenheim auch Nico Müller. Der mit 24 Jahren jüngste Audi-Pilot holte beim Saisonauftakt die erste Pole-Position in der DTM, das erste Podium und in beiden Rennen Punkte. Müllers Playboy Audi RS 5 DTM hatte nach den beiden Auftaktrennen kaum Kratzer. „Ich hoffe, dass es so weitergeht“, sagt der Schweizer, der im vergangenen Jahr in Spielberg Fünfter wurde – sein bis dahin bestes Ergebnis in der DTM. „Auch ich mag den Red Bull Ring – ich kann es kaum erwarten, dort wieder in meinem RS 5 DTM zu sitzen.“
 
Den DTM-Streckenrekord in Spielberg hält seit dem Jahr 2014 Mike Rockenfeller (1.25,266 Minuten). Mit Mattias Ekström (Ellmau) und Timo Scheider (Lochau) leben zwei der acht Audi-Piloten in Österreich und betrachten den Red Bull Ring als eine Art Heimspiel.
 
„Erfahrungsgemäß ist der Red Bull Ring Garant für spannende DTM-Rennen“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Da das Feld in diesem Jahr durch die Regeländerungen wie erwartet noch enger zusammengerückt ist, dürfen sich die Fans auf zwei interessante Renntage freuen. Ich persönlich hoffe, dass es nicht ganz so hektisch zugeht wie in Hockenheim...“