Samstag, 20. Juni 2026

ADAC GT Masters: Rookie Blum fährt auf dem Dekra Lausitzring zur Pole

Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) hat es geschafft: Der Rookie hat sich auf dem Dekra Lausitzring die Pole-Position gesichert. In seinem Ford Mustang GT3 wartete er lange an der Box und setzte erst gegen Ende des Qualifyings die Bestzeit von 1:20.346 Minuten. „Wir sind spät rausgefahren, haben dem Reifen Zeit gelassen, denn wenn der Asphalt so heiß ist, geht nur eine Runde. Auf diese eine haben wir gesetzt und das hat zum Glück funktioniert“, strahlte Blum, der eine klare Ansage an die Konkurrenz schickt. „Wir waren auf Pole, wir waren Zweite und Dritte im Rennen, nur der Sieg fehlt noch. Wir wissen, dass der BMW und der Lamborghini sehr stark sind hier, gerade wenn das Rennen länger wird. Aber wir werden das Beste aus unserem Paket herausholen und alles geben, damit es heute der erste Rennsieg für uns wird.“

#2 Kiano Blum / Ford Mustang GT3 / Haupt Racing Team
Foto: ADAC-Motorsport

Schon morgens zum Qualifying des ADAC GT Masters präsentierte sich der Dekra Lausitzring mit sommerlichen Temperaturen von 27 Grad. Die meisten Piloten warteten mit ihren schnellen Runden bis zum Ende des Zeittrainings, so auch Sandro Holzem (22/Polch/Schubert Motorsport). Er fuhr in seinem BMW mit 0,095 Sekunden Rückstand auf die zweite Startposition. Rang drei sicherte sich sein Markenkollege Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport). Dem aktuell Meisterschaftszweiten fehlten 0,206 Sekunden zur Spitze.

Den vierten Startplatz erzielte Colin Bönighausen (21/Isernhagen). Im bestplatzierten Porsche 911 GT3 R war er 0,304 Sekunden hinter der Bestzeit. Sein Team Razoon – more than Racing gewann mit Teamkollege Leo Pichler (24/AUT) im Vorjahr beide Rennen auf dem Dekra Lausitzring und hat auch von Platz vier gute Chancen auf ein starkes Ergebnis. 

Die Top-5 komplettierte Tabellenführer Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport). Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten, war er im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 sehr früh auf der Strecke. „Ich bin grundsätzlich zufrieden, denn wir stehen etwa auf der erwarteten Position. Die Session lief solide und ich war am Limit dessen, was möglich war“, so Hirsiger. „Ich habe eine schnelle Runde zusammenbekommen, nur leider wurde ich auf meinem schnellsten Versuch von einem Konkurrenten blockiert. Sonst wären vielleicht noch die Top-3 möglich gewesen.“

Für das erste Endurance-Rennen des ADAC GT Masters der Saison auf dem Dekra Lausitzring ist Spannung garantiert. Temperaturen von über 30 Grad, zwei Boxenstopps mit Fahrerwechsel, Nachtanken und ein Reifenwechsel bringen viel Action. Ein drohendes Gewitter während des Rennens stellt die Teams und Fahrer vor zusätzliche Herausforderungen. Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat ab 15:10 Uhr die Möglichkeit, das Rennen in voller Länge auf Joyn, ServusTV On und youtube.com/ADACMotorsports zu sehen. 

Quelle: adac-motorsport.de

Zweite DTM-Pole: Nicki Thiim mir bärenstarkem Qualifying am Lausitzring

Nicki Thiim hat sich am Samstagmorgen auf dem Dekra Lausitzring im Aston Martin Vantage GT3 mit einem bärenstarken Qualifying die Pole-Position gesichert. Er umrundete den 3,478 Kilometer langen Kurs in 1:19,463 Minuten und stellte einen neuen Qualifying-Rundenrekord auf. Damit geht der Däne zum zweiten Mal von Startplatz eins aus in ein DTM-Rennen.

#7 Nicki Thiim (DNK / Aston Martin Vantage GT3 / Comtoyou Racing)
Foto: ADAC-Motorsport

„Meine erste Pole-Position für Aston Martin in der DTM, das ist ein ganz besonderer Moment für mich. Für einen Dänen herrschen in der Lausitz an diesem Wochenende ungewohnt heiße Temperaturen. Auf genau solche Bedingungen habe ich mich zu Hause in der Sauna vorbereitet. Ich bin ein riesiger Fan vom Lausitzring und freue mich aufs Rennen“, sagte Thiim, der den Pirelli Pole Position Award aus den Händen von Riccardo Morteni, Head of Marketing Pirelli Germany, entgegennahm. Arjun Maini bestätigte seine guten Trainingsleistungen und belegte im Ford Mustang GT3 Rang zwei. Dahinter führt Lucas Auer als Dritter ein Mercedes-AMG-Trio an. Hinter dem Österreicher sicherte sich sein Markenkollege Jules Gounon Platz vier. Tabellenführer Maro Engel geht im Mercedes-AMG GT3 von Position fünf in das Samstagsrennen.

Bei strahlendem Sonnenschein und 28 Grad Celsius Lufttemperatur wurde das Qualifying am Samstagmorgen um 9:00 Uhr auf dem Lausitzring gestartet. In den letzten fünf Minuten des Zeittrainings schalteten die Fahrer in den Angriffsmodus. Thiim sorgte für den ersten Paukenschlag und stellte gut dreieinhalb Minuten vor Schluss einen neuen Qualifyingrekord auf, den er mit der Topzeit in seinem siebten Umlauf noch einmal unterbot. Maini gelang seine schnellste Runde kurz vor Schluss, kam aber nicht näher als 0,062 Sekunden an den Dänen heran. Die Top-Fünf-Piloten blieben unter der alten Qualifying-Bestzeit, das gesamte Feld lag innerhalb einer Sekunde.

Ergebnis Qualifying, 5. Saisonlauf, Dekra Lausitzring (Top-Five)

1. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing), 1:19,463 Minuten

2. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing), +0,062 Sekunden

3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,160 Sekunden

4. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +0,250 Sekunden

5. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +0,362 Sekunden


Quelle: dtm.com


Freitag, 19. Juni 2026

ADAC GT Masters: Sandro Holzem am Lausitzring Freitags-Schnellster

Sandro Holzem (22/Polch) hat sich in seinem BMW M4 GT3 Evo die Bestzeit des Freitags im ADAC GT Masters gesichert. Der Pilot von Schubert Motorsport setzte kurz vor Schluss der Nachmittagssession seine Zeit von 1:21.518 Minuten.

#56 Sandro Holzem BMW M4 GT3 Evo / Schubert Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

„Ich bin mit meiner Runde wirklich sehr zufrieden. Wir wissen, dass unsere Qualifying-Performance stimmt, das haben wir damit erneut unter Beweis gestellt“, freute sich Holzem, der sich sein Auto mit Zwillingsbruder Juliano teilt. „Im Fokus standen die Longruns in Hinblick auf die beiden Endurance-Rennen am Wochenende. Ich erwarte sehr schwierige Rennen bei diesen hohen Temperaturen. Es wird viel um Management gehen. Auch die Temperaturen im Auto werden mit rund 70 bis 80 Grad zum Ende des Rennens eine Herausforderung, bei der die Kondition eine wichtige Rolle spielt. Ich hoffe trotzdem, dass wir ein trockenes Rennen haben. Ich werde lieber durch meinen Schweiß als durch Regen nass.“

Wie überall in Deutschland, herrschten auch am Lausitzring hochsommerliche Temperaturen mit 34 Grad Luft- und 42 Grad Asphalttemperatur. Neben Holzem kam auch Tabellenführer Felix Hirsiger (28/CHE) sehr gut mit diesen Bedingungen zurecht. Er fuhr mit seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport mit 0,235 Sekunden Rückstand auf Rang zwei. Storm Gjerdrum (16/NOR/FK Performance Motorsport) fehlten in seinem BMW M4 GT3 Evo als Drittem 0,416 Sekunden zur Bestzeit. Im bestplatzierten Ford Mustang GT3 kam Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) auf Rang vier. Sein Abstand zu Holzem betrug 0,493 Sekunden. Die Top-5 komplettierte Mark Kastelic (18/SLO/ Razoon - more than Racing). Ihm fehlten in seinem Porsche 911 GT3 R 0,507 Sekunden zur Spitze.

Lokalmatador Primm am Morgen vorne

In der ersten Session am Freitagmorgen setzte sich Lokalmatador Simon Connor Primm (21) aus Großschirma durch. Er fuhr in seinem Audi R8 LMS GT3 Evo eine Zeit von 1:22.080 Minuten und war damit neun Tausendstel-Sekunden schneller als Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Platz drei ging an Niklas Kalus (21/Duisburg/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3. Vierter wurde Alain Valente (29/CHE), der das Wochenende am Lausitzring kurzfristig für FK Performance Motorsport im BMW absolviert. Die Top-5 des Vormittags komplettierte der Tagesschnellste Sandro Holzem.

Das Qualifying zum ersten Endurance-Rennen auf dem Lausitzring findet am Samstag um 8:25 Uhr statt und wird live auf youtube.com/ADACMotorsports und Joyn gestreamt. Das Rennen beginnt um 15:10 Uhr und wird noch zusätzlich von ServusTV On gezeigt.

Quelle: adac-motorsport.de

Ansage mit Sternchen: Engel und Auer mit Mercedes-AMG im Training vorn

  • Tabellenführer Engel fährt Trainingsbestzeit am Dekra Lausitzring
  • Der Gesamtzweite Auer nur zwei Tausendstel hinter seinem Markenkollegen
  • Ford-Pilot Maini überzeugt mit Platz drei beim Auftakt in der Lausitz

Tabellenführer Maro Engel fuhr in der Lausitz die Trainingsbestzeit
Foto: ADAC-Motorsport

Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) drückt weiter aufs Tempo. Der DTM-Spitzenreiter war am Freitag im Freien Training auf dem Dekra Lausitzring der Schnellste und fuhr mit 1:20,408 Minuten die Tagesbestzeit. „Das Auto fühlt sich super an! Nach dem ersten Freien Training haben wir am Fahrzeug ein paar Dinge am Setup optimiert, das hat sich ausgezahlt. Der Lausitzring ist eine Strecke, die mir schon immer gelegen hat. Ich freue mich auf das Wochenende und möchte in beiden Rennen aufs Podium fahren“, sagte der Mercedes-AMG-Pilot.

Sein Markenkollege Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), in der Lausitz bereits viermaliger Rennsieger, belegte mit dem hauchdünnen Rückstand von 0,002 Sekunden Rang zwei. Dahinter folgte Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) auf Platz drei. Der Inder überzeugte im Ford Mustang GT3 mit konstant starken Rundenzeiten und markierte in der ersten Session am Vormittag mit 1:20,986 Minuten die Bestmarke. „Es ist immer ein gutes Gefühl, eine Trainingssession als Schnellster zu beenden. Der echte Gradmesser wird aber das Qualifying am Samstagmorgen. Ein Faktor könnte das Wetter werden. Sollten wir vorne starten, darf es gerne trocken bleiben. Falls wir aber weiter hinten stehen, hätte ich auch nichts gegen wilde Regenrennen“, verriet Maini. Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A/Manthey) steuerte seinen Neunelfer auf Position vier, Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) bestätigte im McLaren 720S GT3 Evo als Fünfter seine starke Form.

Das Freie Training am Lausitzring wurde am Freitag bei Temperaturen von über 33 Grad Celsius zu einem Hitzetest für das DTM-Feld. Vormittags sammelten die Piloten vor allem im Long Run wertvolle Erkenntnisse für die Rennabstimmung. Am Nachmittag ging es von Anfang an um schnelle Rundenzeiten. Nach 15 Minuten gelang Engel in seinem fünften Umlauf die Top-Marke, Auer schob sich in seiner achten Runde auf Rang zwei vor. Preining erzielte kurz vor Schluss seine persönliche Bestzeit, mit der er sich hinter Maini Position vier sicherte.

Das erste Qualifying auf dem Lausitzring wird am Samstag um 9:00 Uhr gestartet. Fans können das Zeittraining live im Stream auf ran.de verfolgen. ProSieben zeigt alle 16 Saisonrennen live im Free-TV, die Übertragungen beginnen am Samstag und am Sonntag jeweils um 13 Uhr. Im kostenlosen Stream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joyn, ServusTV On und auf dem YouTube-Kanal @DTM zu sehen.

Alle Ergebnisse vom Lausitzring gibt es unter dtm.com/de/ergebnisse.


Mittwoch, 17. Juni 2026

DTM: Emil Frey Racing blickt optimistisch auf den nächsten DTM-Lauf am Lausitzring

Foto: Michele Scudiero / Emil Frey Racing Team

Nach einem erfolgreichen Wochenende in Zandvoort reist Emil Frey Racing zum dritten DTM-Saisonlauf an den DEKRA Lausitzring. In den Niederlanden zeigte das Team eine solide Gesamtleistung: Matteo Cairoli gewann sein erstes DTM-Rennen von der Pole Position aus, Thierry Vermeulen sicherte mit Platz drei einen weiteren Podestplatz für den Schweizer Rennstall. In der Teamwertung belegt Emil Frey Racing aktuell mit 77 Punkten den dritten Platz.

Der DEKRA Lausitzring stellt andere Anforderungen als der Küstenkurs in den Dünen. Die 4,6 Kilometer lange Strecke in Brandenburg verbindet enge, technisch anspruchsvolle Sektoren mit einem schnellen Schlussabschnitt. Bodenwellen und ein griparmer Belag verlangen präzise Abstimmungsarbeit – Faktoren, die das Team beim offiziellen DTM-Test Anfang Juni bereits unter die Lupe nehmen konnte. Hinzu kommt das Wetter: In der Vergangenheit sorgten am Lausitzring immer wieder kräftige Regenschauer für Überraschungen und stellten die Strategen vor kurzfristige Entscheidungen.

Für Emil Frey Racing geht es am Lausitzring darum, die Erkenntnisse aus Zandvoort zu nutzen und erneut konstant Punkte einzufahren. Es ist gleichzeitig der erste Deutschland-Auftritt der Saison – ein Wochenende, das traditionell viele Zuschauer anzieht und dem Motorsport in der Region besondere Aufmerksamkeit beschert.

Fahrerstimmen zum Rennwochenende am Lausitzring

Matteo Cairoli (Italien)

„Der Lausitzring ist eine Strecke, an die ich zum Glück gute Erinnerungen habe – auch wenn ich zuletzt im Jahr 2018 dort Rennen gefahren bin. Wir sollten konkurrenzfähig sein, und ich werde alles geben, um über das gesamte Wochenende gute Ergebnisse und Punkte einzufahren.“

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Am Lausitzring liegen die Autos im Qualifying immer sehr eng zusammen – das macht die Startaufstellung jedes Mal zu einem spannenden Unterfangen. Gleichzeitig bietet die Strecke gute Möglichkeiten zum Überholen, was die Rennen interessant macht. Was mich persönlich zuversichtlich stimmt: Beim Test konnten wir die Fortschritte, die wir in Zandvoort gemacht haben, bestätigen. Das Auto fühlt sich gut an, und wir gehen vorbereitet ins Wochenende."