Mittwoch, 11. Mai 2022

GERT56 mit zwei Podestplätzen am Lausitzring

Julian Puffe holt am Lausitzring zweimal Platz 3
Foto: Jens Hawrda


GERT56 hat mit Julian Puffe und Toni Finsterbusch in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in der Klasse IDM Superbike einen Auftakt nach Maß hingelegt: Beide Piloten fuhren auf das Podest, Puffe sogar in beiden Läufen. Mit den BMW M 1000 RR Maschinen kamen Puffe zwei Mal auf drei und Finsterbusch ein Mal auf zwei ins Ziel. Im ersten Lauf hatte sich Puffe von Startplatz vier aus ziemlich früh den zweiten Platz hinter dem späteren Sieger Markus Reiterberger gesichert. Im weiteren Rennverlauf fiel Puffe noch hinter Jan Mohr zurück, konnte den dritten Platz aber souverän ins Ziel bringen. Es war der erste Podestplatz von GERT56 in der IDM Superbike.

Im zweiten Rennen musste Puffe dann aufgrund der umgedrehten Startaufstellung der ersten neun auf Startplatz sieben zurück. Von da aus kämpfte er sich durch das Feld und brachte am Ende Rang drei ins Ziel.

Für Finsterbusch war Rennen 1 vom fünften Startplatz aus nicht nach Plan gelaufen. Der Mann mit der Startnummer 56 musste in der Spitzkehre den Notausgang nehmen und durch das Kies fahren. Finsterbusch fuhr dem Feld hinterher und legte eine atemberaubende Rennpace an den Tag, die schon vermuten ließ, dass der 21. Platz am Ende „weit unter Wert geschlagen“ bedeuten würde.

Toni Finsterbusch Platz Zwei in Renen 2 am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
 


Im zweiten Rennen startete Finsterbusch von elf und pflügte sich durch das Feld. Kontinuierlich und Runde um Runde arbeitete er sich nach vorn und holte sich sechs Runden vor Schluss den zweiten Platz, den er bis ins Ziel nicht mehr abgab.

Kontrovers war noch der Ausgang und die Rennentscheidung des zweiten Laufes gewesen. Zunächst war Finsterbusch als Sieger und Puffe als Zweiter geehrt worden, da Reiterberger bezichtig worden war im Rennverlauf unter gelb überholt zu haben. Dafür hatte er eine Strafrückversetzung um fünf Plätze erhalten. Doch die nach dem Rennen eingeleitete Video-Analyse und Untersuchung der Stewards brachte zum Vorschein, dass Reiterberger den Überholvorgang vor Erreichen der gelben Flagge abgeschlossen hatte. Damit wurde ihm der Sieg nachträglich wieder zugesprochen. Damit landeten Finsterbusch auf zwei und Puffe auf drei.

In der Gesamtwertung liegt Puffe nach zwei von 14 IDM-Superbike-Saisonläufen mit 32 Punkten auf Rang drei. Finsterbusch hat 20 Zähler aus der Lausitz im Gepäck und ist Sechster. 

Stimmen der Piloten zum Rennwochenende:

Julian Puffe am LÖausirtring zwei mal am Podest
Foto: Jens Hawrda

 Julian Puffe:

„Hätte mir irgendwer vor dem Wochenende gesagt, dass ich zwei Mal auf das Podest fahre – ich hätte mich rumgedreht und wäre gegangen. Trotz dem Hin- und Her mit Reiti – ich bin happy und zufrieden mit den beiden Podesten. Das ist der absolute Hammer. Ich freue mich auch besonders für mein Team von Karsten Wolf und die ganze GERT56-Mannschaft, die immer an mich geglaubt haben und mich aufgefangen haben, als ich dachte es wäre schon alles vorbei. Ein großer Dank geht auch an all unsere Sponsoren, meine Fans und Familie, meine Freundin und Kumpels – alle, die mich immer unterstützt haben. Ich bin sprachlos!“

Toni Finsterbusch Platz zwei in Rennen 2
Foto: Jens Hawrda


Toni Finsterbusch:
„Ich hatte einen guten Start und habe mich echt gut nach vorn kämpfen können. Mit Platz zwei bin ich mega-zufrieden, mit dem ersten Platz hätte ich sowieso nicht gerechnet. Es war allgemein ein hartes Rennen, besonders im zweiten Lauf – überholen war echt schwierig, weil alle richtig hart bremsen konnten. In den flüssigen Passagen kommt man halt nicht vorbei – dort waren wir halt stärker. Daher hat es eine Weile gedauert, ehe man die Chance hatte, sich irgendwo vorbei bremsen zu können. Das war richtig harte Arbeit und man musste wirklich konzentriert bleiben. Mein Überholmanöver gegen Bastien Mackels war vielleicht auch nicht das ganz sauberste – aber egal, ich war vorbei und es war nicht so schlimm.“

Quelle: GERT56.de

 

 

Teams BCC-alpha-Van Zon-BMW mit Erfogreichem Rennwochenende in der Lausitz

Markus Reiterberger dominierte am Lausitzring und übernimmt die Tabellenführung
Foto: Jens Hawrda

Endlich ging am vergangenen Wochenende die Saison 2022 der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft IDM wieder los. Die Winterpause und die Frühjahrstests waren passé und erstmals ging es auf dem Lausitzring um die heißbegehrten Meisterschaftspunkte im Kampf um den neu zu vergebenden Meisterschaftstitel. Mit dem Team BCC-alpha-Van Zon-BMW steht in der Superbike-Kategorie erneut die erfolgreichste Mannschaft der IDM am Start. Im Vorjahr hatte man mit Ilya Mikhalchik den Meistertitel geholt und gemeinsam auch erfolgreich den Hersteller-Titel für BMW Motorrad Motorsport gesichert. In dieser Saison schickt der belgische Teamchef Werner Daemen und sein Technik-Chef Andreas Gerlich gleich vier aussichtsreiche Kandidaten ins Rennen: Markus Reiterberger (D), Pepijn Bijsterbosch (NL), Jan Mohr (A) und Kamil Krzemien (PL).

Schon am Freitag legten sich die Piloten mächtig ins Zeug, bevor am Samstag in den beiden Trainingssitzungen die Startplätze für die beiden Rennen am Sonntag, den ersten zwei von insgesamt 14, herausgefahren wurde. An der Spitze tummelte sich von der ersten Sitzung an Markus Reiterberger, der auch 2022 zu einem der absoluten Titelfavoriten zählt. Der Bayer zeigte sich beim IDM-Auftakt in bester Laune und sehr gut vorbereitet. «Es war gut, dass wir in der Vorwoche noch einen Test hier absolviert haben», erklärte „Reiti“. «Die Tests in Spanien waren wirklich verregnet und ich bin mit dem Set-up von Valencia losgefahren. Das stellte sich hier aber als etwas zu aggressiv heraus und für diese wellige Strecke hatten wir noch ein paar Ideen.» Diese Ideen bescherten ihm dann im Abschlusstraining eine 1:37.113 min und die erste Pole-Position des Jahres. «Das war jetzt meine schnellste jemals hier gefahrene Runde», freute er sich verdientermaßen. «Selbst bei meinem WM-Einsatz hier war ich nicht schneller. Und die Strecke ist seit damals nicht besser geworden. Das war jetzt schone eine Bombenzeit. Die 1:37.1 war jetzt nur eine Runde. Aber 1:37er-Runden habe ich bestimmt zehn, egal mit welchen Reifen und unter allen Bedingungen.»

Markus Reiterberger siegt in Rennen 1 und 2 am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda

Im ersten Rennen legte Reiterberger auch gleich flott los, schüttelte seine Konkurrenten gepflegt ab und raste mit einer konstanten Pace bis zur letzten Runde dem ersten Sieg der Saison entgegen. «Ich hatte mit einem Fight mit Florian Alt gerechnet», gab er nach der Zieldurchfahrt zu. Doch sein härtester Widersache hatte Pech und war mit Motorschaden ausgeschieden. «Ich bin dann einfach in meinem Stil zu Ende gefahren», so Reiterberger. «Mit der Lücke zu den anderen hatte ich schon gerechnet. Kontrolliert war das Rennen von meiner Seite aus auf alle Fälle. Aber ich wollte auch schauen, was geht und konnte den Speed bis zum Ende halten. Ich hatte einfach so ein geiles Bike. Ich bin einfach gut rumgekommen und bin dankbar, wie toll mein Team arbeitet.»

Aufregend wurde es für Reiterberger und seinen Teamchef Werner Daemen nach dem zweite Lauf erst nach der Zieldurchfahrt. Reiterberger war aufgrund des Reverse Grid, der umgekehrten Startreihenfolge, von Platz 9 losgefahren und brauchte ein paar Runden und ein paar Überholmanöver, um sich auch in diesem Rennen an die Spitze zu setzen. Was ihm auch in ein beeindruckender Manier gelang. Doch im Ziel dann die Hiobs-Botschaft. Der Sieg war ihm wegen des vermeintlichen Überholens bei gelber Flagge aberkannt worden und fünf Plätze ging es für ihn zur Strafe nach hinten. Doch Daemen und Reiterberger erhoben gegen diese Entscheidung Einspruch und legten entsprechendes Bildmaterial vor. Das wurde auch umgehend anerkannt, die Entscheidung revidiert und Reiterberger nachträglich doch noch zum Sieger gekürt. Er hatte den Überholvorgang noch vor der ersten gelben Flagge und ohne Risiko für sich und andere sauber zu Ende gebracht. Damit durfte er sich mit leichter Verzögerung über die vollen 50 Punkte des Wochenendes freuen und wird nun auch als Führender der Gesamtwertung gelistet.

Jan Mohr, Platz 2 in Rennen 1
Foto: Jens Hawrda

Jan Mohr war im Vorjahr vor allem bei den letzten Rennen so richtig in Schwung gekommen und setzte diese Dynamik nach vielen Trainingskilometern im Winter auch in Sachen Moto-Cross gleich beim ersten Rennen fort. Nach den Qualifyings glänzte er mit Startplatz 3, den er sich im Abschlusstraining erkämpfte hatte, nachdem die Vormittags-Tour nach einem Defekt am Motor frühzeitig beendet war. «Meine Mechaniker haben dann gezaubert», lobt der Österreicher, «und mir in kürzester Zeit einen neuen Motor eingebaut. Der war bereits auf dem Prüfstand eingefahren und nach drei Testrunden im zweiten Quali konnte ich loslegen. Es hat viel gebracht, dass ich auch im Winter viel Motorrad gefahren bin. Außerdem gehe ich entspannter an die Sache ran, als im letzten Jahr. Das klappt besser.»

Und wie es für den Österreicher klappte. Im ersten Rennen fetzte er gleich mal in der Spitzengruppe mit, als wenn er nie etwas anderes gemacht hätte, und schenkt sich und seinem Team den zweiten Platz. «Unglaublich, fantastisch, einfach nur geil», fasste er seinen überzeugenden Auftritt zusammen. «Seit fünf Jahren bin ich jetzt in der IDM und jetzt endlich mein erstes Podium. Es hat alles geklappt, es war alles kontrolliert, es war einfach nur super.» Im zweiten Rennen war der Österreicher mit seiner BMW ähnlich gut aufgelegt, musste das Rennen wegen der umgekehrten Startaufstellung allerdings von Platz 8 aus in Angriff nehmen. Doch auch davon ließ sich der Vorarlberger nicht aus dem Konzept bringen und schnappte sich einen Konkurrenten nach dem anderen. Als Vierter landete er im Ziel, wurde kurzzeitig sogar als Dritter gewertet, um nach der Richtigstellung des Ergebnissen dann wieder als Vierter auf der Liste aufzutauchen. Seine Freude war dennoch ungebrochen. «Ich hatte ein paar Probleme, durchzukommen», gab er im Anschluss zu. «Zum Schluss wollte ich noch an Julian Puffe ranfahren, aber das ging sich nicht mehr aus. Vom Team war es ein Top-Job. Da machen wir beim nächsten Rennen weiter.»

Pepijn Bijsterbosch
Foto: Jens Hawrda

Pepijn Bijsterbosch hatte nach einer durchwachsenen Saison 2021 seinen Trainingsplan in der Winter-Saison umgestellt und hat wesentlich mehr Kilometer auf dem Motorrad absolviert. «Im Vorjahr war ich einfach zu spät dran», weiß er heute, «dazu kamen Lieferschwierigkeiten und die Corona-Geschichte. Diesen Rückstand konnten wir dann übers Jahr nicht aufholen.» Von Rückstand war beim IDM-Auftakt beim Niederländer keine Rede mehr. Nach Platz 6 in der Startaufstellung hatte Bijsterbosch noch nicht genug. «Mein Gefühl mit dem Motorrad ist echt wieder gut», freute er sich. «Mein Ziel ist es, wieder ums Podest kämpfen zu können. Wir arbeiten dran.»

Ganz hatte es bei dem Niederländer für den Kampf ums Podium noch nicht gereicht, aber die Tendenz zeigt wieder steil nach oben. Bijsterbosch fuhr flott in der Verfolgergruppe mit, konnte sich so manchen Angriffs erwehren und holte sich bei bestem Motorradfahrer-Wetter die Plätze 5 und 6. «Es war ein guter Fight», beurteilte er im Anschluss seine beiden Rennen. «Das letzte Bisschen hat noch gefehlt. Gerade im zweiten Rennen hatte ich ein wenig Trouble beim Bremsen. Aber am Ende lief es echt gut und mein Bike hat sich echt gut angefühlt.» Noch in der Lederkombi setzte sich Bijsterbosch mit seinem Techniker hin, um alle Details zu besprechen und sich bis zum nächsten Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben noch den einen oder anderen Kniff zu überlegen und die nicht mehr allzu große Lücke zu den Podestplätzen zu schließen.

Kamil Krzemien #7
Foto: Jens Hawrda
 

Kamil Krzemien ist seit dieser Saison neu im Team BCC-alpha-Van Zon-BMW und strahlte nach dem zweiten Qualifying über das ganze Gesicht. Er hatte sich vom ersten zum zweiten Zeittraining um eine Sekunde gesteigert und sich dafür mit dem 12. Startplatz belohnt. Für den Polen ist es zwar das zweite Jahr in der IDM, aber eine Premiere auf dem Lausitzring. «Die Strecke ist eine echte Herausforderung», erklärte er nach seinem Trainingserfolg. «Vor allem der letzte Sektor mit den vielen Speedwechseln. Wegen des welligen Belags versuche ich mir die speziellen Linien bei erfahreneren Kollegen abzuschauen.»

Der Pole hatte seinen Kollegen wohl besonders gut zugeschaut, denn in den Rennen bewies er, dass sich Teamchef Werner Daemen nicht umsonst die Dienste des Nachwuchspiloten gesichert hatte. Das Grinsen des BMW-Piloten war nach Platz 8 im ersten Rennen wohlmöglich noch strahlender als nach dem Qualifying. «Es wäre vielleicht sogar noch Platz 6 drin gewesen», überlegte er. «Aber in der letzte Runde habe ich eine kleinen Fehler gemacht und es war echt eng da vorne. Aber ich bin dran an der Spitze. Im zweiten Rennen mache ich es noch besser.» Gesagt getan. Durch die umgekehrte Reihenfolge in Rennen 2 durfte er aus der zweiten Reihe losfahren und setzte diese Chance auch gleich gut um. Platz 7 die Ausbeute. «Es ist besser gelaufen», freute er sich. «An meinem Motorrad haben wir nichts geändert. Ich habe ein wenig meinen Fahrstil angepasst und weniger Fehler als im ersten Rennen gemacht. Herausgekommen ist dann ein besseres Ergebnis.»

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt der Mannschaft des Teams BCC-alpha-Van Zon-BMW nicht. In 14 Tagen steht schon das nächste Event im Rahmen der IDM an. Ziel der Reise ist dann die Motorsport Arena Oschersleben.


Dienstag, 10. Mai 2022

Formel 1-Doppelsitzer bei der DTM am Lausitzring

  • Über drei Stunden Formel 1-Flair auf dem Lausitzring – Red Bull bringt den Oracle Red Bull Racing Doppelsitzer
  • Gerhard Berger bei Fan-Aktion im Rahmen der Bundesligapartie RB Leipzig gegen FC Augsburg
  • Tickets für die DTM am Lausitzring powered by Autohero gibt es auf tickets.dtm.com

Fanerlebnis pur: Der Oracle Red Bull Racing Doppelsitzer fährt bei der DTM am Lausitzring
© Red Bull


Fanerlebnis pur: Red Bull bringt zum ersten DTM-Deutschland-Rennen vom 20.-22. Mai am DEKRA Lausitzring Turn 1 powered by Autohero den Oracle Red Bull Racing 2-Sitzer auf die Strecke. Der umgebaute Formel 1-Wagen mit V10-Motor ist eine Riesen-Attraktion für Fahrer und Fans und bringt Formel 1-Flair und den dazugehörigen Sound in die Lausitz. Der Bolide wird von dem ehemaligen österreichischen Formel-1-Fahrer Patrick Friesacher gesteuert.

Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR: „Dass wir den F1 2-Seater im Rahmen der DTM am Lausitzring so umfangreich einsetzen und präsentieren können, ist was ganz Besonderes. Wir danken Red Bull ganz herzlich für dieses einmalige Fan-Erlebnis. Für unser erstes Deutschland-Event haben wir ein umfangreiches Fan-Package auf die Beine gestellt, das freut uns sehr. Wir haben neben der DTM drei weitere Serien am Start, wir haben das Fanvillage mit verschiedenen Aktivierungsflächen und ein phänomenales Programm auf der Showbühne. Und endlich ist auch wieder uneingeschränktes Camping an der Rennstrecke erlaubt. Wir sind alle voller Vorfreude.“

Zu erleben gibt es das F1 2-Seater-Spektakel am Freitag von 15:50 Uhr bis 16:50 Uhr, am Samstag von 12:00 bis 12:45 sowie von 17:45 bis 18:30 Uhr und am Sonntag von 12:00 bis 12:45. Bevor der Bolide aber über den 4,601 km langen Kurs jagt, wird das Prachtstück erst noch im Rahmen der Bundesligapartie RB Leipzig gegen FC Augsburg, zusammen mit einem Porsche des DTM-Teams SSR Performance und einem Ferrari des DTM-Teams Red Bull AlphaTauri AF Corse vor dem Stadion auf der Festwiese ausgestellt. Gerhard Berger wird bei der Fan-Aktion in Leipzig anwesend sein und einen der Rennwagen in der Halbzeitpause in das Stadion fahren.

Montag, 9. Mai 2022

IDM Sidecar: Saisoneröffnung am Lausitzring

Schlosser/Fries
Foto: Jens Hawrda

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) ist am vergangenen Wochenende in die neue Saison gerollt. Endlich ist das lange Warten vorbei, die Corona-Beschränkungen sind gefallen und die IDM ist wieder eine Serie zum Anfassen. Die Fans in der Lausitz waren begeistert und stürmten beim Pit-Walk die Boxengasse, um sich Autogramme signieren zu lassen. So nah wie bei der IDM kommen die Zuschauer sonst kaum an die Stars von der Rennstrecke. 

Im Rennen 1 gingen 12 Teams an den Start. Die Weltmeister aus der Schweiz standen auf der Pole-Position, aber Reeves/Rousseau erwischtenden besseren Start und konnten sich leicht absetzen. Dahinter folgten die amtierenden IDM-Meister des Vorjahres, Josef Sattler und Beifahrer Luca Schmidt. Reeves/Rousseau (ARS Yamaha 600) konnten die Führung aber nur vier Runden halten, dann fanden Schlosser/Fries (LCR Yamaha) den Weg vorbei. In Runde 6 des Sprentrennens fuhren Schjlossewr/Fries Bestzeit und konnten sich in Folge absetzen.

Schlosser/Fries gewannen schließlich nach zwölf Runden mit rund drei Sekunden Vorsprung von Reeves/Rousseau.Auf Platz 3 kamen Josef Sattler und Beifahrer Luca Schmidt mit schon mehr als 14 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Ergebnis IDM Sidecars Lausitzring Rennen 1 (Top-Ten):

1. Markus Schlosser/Marcel Fries (CH)
2. Tim Reeves/Kevin Rousseau (GB/F) +3.141 sec
3. Josef Sattler/Luca Schmidt (D) +14.514
4. Max Zimmermann/Ronja Mahl (D) +42.636
5. Eero Pärm/Lauri Lipstok (EST) +42.825
6. Peter Kimeswenger/Ondrej Sedlacek (A/CZ) +49.764
7. Wout Vermeule/Jarno Bouius (NL) +1:01.896 min
8. Markus Schwegler/Ondrej Kopecky (D/CZ) +1:11.324
9. Jakob Rutz/Thomas Hofer (CH) +1:11.869
10. Wiggert Kranenburg/Denise Kartheininger (NL/D) +1:27.330

Reeves/Rousseau gewannen schon in Rennen 1 den Start und konnten sich in Folge mit den Verfolgern Schlosser/Fries vom übrigen Feld absetzen. In Runde 8 konnten  Schlosser/Fries sich schließlich an den Führenden vorbeipressen und sich wie in Rennen 1 dann absetzen. Sie siegten schließlich mit mehr als fünf Sekunden Vorsprung. Sattler/Schmidt fuhren wie in Rennen 1 mit ihrer ARS Yamaha ungefärdet auf Platz 3.

Ergebnis IDM Sidecars Lausitzring Rennen 2 (Top-Ten):

1. Markus Schlosser/Marcel Fries (CH) 12 Runden
2. Tim Reeves/Kevin Rousseau (GB/F) +5.014 sec
3. Josef Sattler/Luca Schmidt (D) +36.241
4. Max Zimmermann/Ronja Mahl (D) +1:12.277 min
5. Lennard Göttlich/Uwe Neubert (D) 1:18.463
6. Eero Pärm/Lauri Lipstok (EST) +1:18.733
7. Jakob Rutz/Thomas Hofer (CH) 1:33.203
8. Peter Kimeswenger/Ondrej Sedlacek (A/CZ) +1 Runde
9. Wiggert Kranenburg/Denise Kartheininger (NL/D) +1 Runde

wegen Ausfällenn nur 9 Fahrzeuge im Ziel.


IDM Supersport 300: Saisoneröffnung am Lausitzring

Marvin Siebdrath gilt als Titelfavorit für die Saison 2022
Foto: Jens Hawrda

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) ist am vergangenen Wochenende in die neue Saison gerollt. Endlich ist das lange Warten vorbei, die Corona-Beschränkungen sind gefallen und die IDM ist wieder eine Serie zum Anfassen. Die Fans in der Lausitz waren begeistert und stürmten beim Pit-Walk die Boxengasse, um sich Autogramme signieren zu lassen. So nah wie bei der IDM kommen die Zuschauer sonst kaum an die Stars von der Rennstrecke. 

In der Nachwuchsklasse Supersport 300 dominierte KTM, auch wenn die Heros Lennox Lehmann und Scott Deroue vom Freudenberg KTM-Paligio Racing Team je ein Mal stürzten. Spitzenreiter in der Gesamtwertung ist nach dem Saisonauftakt zwar Marvin Siebdrath (Füsport-RT Motorsports by SKM-Kawasaki) der den zweiten Lauf des Wochenendes für sich entschied, aber ohne KTM wird die Rechnung auch 2022 nicht gemacht.  „Ich kann heute wirklich nicht meckern“, sagt Siebdrath. „Ich hatte mir zuvor zwar einen anderen Plan überlegt wie ich das Rennen fahre, aber in dieser Klasse muss man einfach spontan sein“ , so der Vizemeister des Vorjahres weiter, der an diesem Wochenende satte 40 Punkte einkassieren konnte.

Yamaha hat in Michel-Caspar Wieth eine neue Nachwuchshoffnung gefunden. Mit dem Junior wurde ein Förderprogramm mit dem Kiefer Racing Team ins Leben gerufen. Besonderheit: Hier wird mit dem zweifachen Weltmeister Sandro Cortese zusammengearbeitet. Er ist einer der ehemaligen Fahrer des Teams aus seinen Zeiten in der 125 cm³-Weltmeisterschaft. Cortese begleitet das Projekt als Teamkoordinator und Wieth fuhr bei seinem ersten Auftritt in die Top Ten.

Ergebnis IDM Supersport 300 Rennen 1 (Top-Ten):

1. Lennox Lehmann (KTM)
2. Leo Rammerstorfer (KTM)
3. Marvin Siebdrath (Kawasaki)
4. Thom Molenaar (Kawasaki)
5. Troy Beinlich (Kawasaki)
6. Sven Doornenbal (Kawasaki)
7. Max Zachmann (Kawasaki)
8. Marcel Blersch (KTM)
9. Michel Casper Wieth (Yamaha)
10. Nick Roelfsma (Yamaha)

Ergebnis IDM Supersport 300 Rennen 2 (Top-Ten):

1. Marvin Siebdrath (Kawasaki)
2. Scott Deroue (KTM)
3. Jorke Erwig (Kawasaki)
4. Leo Rammerstorfer (KTM)
5. Troy Beinlich (Kawasaki)
6. Thom Molenaar (Kawasaki)
7. Michel Caspar Wieth (Yamaha)
8. Filip Feigl (Kawasaki)
9. Max Zachmann (Kawasaki)
10. Oliver Svendsen (Kawasaki)