Dienstag, 25. Dezember 2018

Mercedes-AMG Motorsport DTM-Dokumentation „To the very last second“

Mercedes verabschiedet sich aus der DTM
Foto: Mercedes-Motorsport

Vor 30 Jahren schlug Mercedes-AMG Motorsport mit dem werksseitigen Einstieg in die DTM das erste Kapitel einer langen und äußerst erfolgreichen Motorsportgeschichte auf. Seitdem erlebte die erfolgreichste Marke in der Geschichte der Rennserie viele spektakuläre Siege, neue Rekorde und emotionale Momente.

In ihrer Jubiläumssaison, ihrer letzten in der DTM, setzte die Marke mit dem Stern in diesem Jahr mit dem Gewinn des Titel-Triples einen perfekten Schlusspunkt für 30 denkwürdige Jahre in der DTM. In dieser Zeit wurden Fahrer zu umjubelten Legenden, sorgten Rennwagen für unvergessliche Momente und führte die harte Arbeit der gesamten Mannschaft zu unzähligen glänzenden Siegerpokalen in den Vitrinen.

Mercedes fasst in einer 100-minütige Dokumentation die emotionalen Höhepunkte, aber auch bittere Rückschläge und Niederlagen aus 30 Jahren DTM-Geschichte zusammen. Sie blickt gemeinsam mit Fahrern, DTM-Legenden und Verantwortlichen auf die DTM-Historie der Marke zurück, wirft aber vor allem einen Blick hinter die Kulissen der Jubiläumssaison und deren märchenhaften Abschluss bei unserem Heimrennen in Hockenheim. 

Pünktlich zu Weihnachten kann die 100 Minuten lange Dokumentation auf dem YouTube-Kanal von Mercedes angesehen werden: Zum Video auf Youtube

Montag, 24. Dezember 2018

Frohe Weihnachten !!!

Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in's neue Jahr.


Samstag, 22. Dezember 2018

TCR Swiss Trophy im Rahmen der ADAC TCR Germany 2019

  • Eigene Wertung für Fahrer mit Schweizer Nationalität oder Lizenz
  • Piloten aus der Alpenrepublik zweitstärkste Fraktion hinter Deutschland
  • ADAC TCR Germany 2019 mit sieben Rennwochenenden mit 14 Saisonrennen
Foto: Jens Hawrda
Die ADAC TCR Germany wird ab dem kommenden Jahr noch attraktiver: Erstmals wird innerhalb der Tourenwagenserie des ADAC in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Automobilsportverband Auto Sport Schweiz eine eigene Wertung für Fahrer aus der Schweiz ausgeschrieben, die „TCR Swiss Trophy“. Nennungen für die Saison 2019 der ADAC TCR Germany sind online unter adac.de/motorsport möglich, Saisonstart ist vom 27. bis 29. April 2019 in der Motorsport Arena Oschersleben.

Startberechtigt in der „TCR Swiss Trophy“ sind alle fest in die Serie eingeschriebenen Fahrer mit Schweizer Pass oder Lizenznehmer von Auto Sport Schweiz. Diese werden bei einer Nennung in der ADAC TCR Germany automatisch in der „TCR Swiss Trophy“ geführt, eine separate Registrierung ist nicht notwendig. Punkte für die „TCR Swiss Trophy“ können im Qualifying und in allen 14 Saisonrennen gesammelt werden.

„Für die Schweiz und im speziellen für Auto Sport Schweiz ist es eine sensationelle Möglichkeit, mit der Integration der TCR Swiss Trophy in der ADAC TCR Germany die Möglichkeit zu schaffen, dass die Schweizer Piloten so in kleinen Schritten wieder in den Rundstreckensport zurückfinden können. Die hochprofessionell organisierte ADAC TCR Germany bietet europaweit die besten Bedingungen für hochklassigen Tourenwagensport und wird so für die Schweizer Piloten noch attraktiver“, sagt Auto Sport Schweiz Geschäftsführer Daniel Fausel.

„In den vergangenen Jahren waren Fahrer aus der Schweiz in der ADAC TCR Germany immer stark vertreten und stellten nach deutschen Fahrern die zweitstärkste Fraktion. Die TCR Swiss Trophy ist ein guter Schritt, die Serie für Fahrer aus der Schweiz noch attraktiver zu gestalten und für die ADAC TCR Germany eine deutliche Steigerung der sportlichen Bedeutung der Serie. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Automobilsportverband Auto Sport Schweiz“, sagt der ADAC .

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Sechs Richtige: Audi bestätigt Fahrer für die DTM

  • Audi Sport mit bewährtem Fahrerkader beim Auftakt der Turbo-Ära in der DTM
  • Sextett mit 32 DTM-Siegen, 26 Pole-Positions und 42 Schnellsten Runden
  • DTM-Champions René Rast und Mike Rockenfeller als Speerspitzen
Die Audi-DTM-Piloten für die Saison 2019 sind bestätigt
Foto: Audi-Motorsport / Michael Kunkel

Audi Sport startet mit einem bewährten Fahrerkader in die neue Turbo-Ära der DTM. Loïc Duval (F/36), Robin Frijns (NL/27), Jamie Green (GB/36), Nico Müller (CH/26), René Rast (D/32) und Mike Rockenfeller (D/35) sind als Piloten für die DTM-Saison 2019 bestätigt. Auch die bisherigen Paarungen bei den drei Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg bleiben bestehen. In der neuen Saison kommt der leistungsstärkere Turbomotor zum Einsatz.

„In der DTM gibt es im nächsten Jahr viele spannende Neuerungen“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Die größte ist sicherlich der stärkere Motor.“ Die ersten Testfahrten haben bestätigt, dass es am Steuer der neuen Class-One-Rennwagen noch mehr auf den Fahrer ankommt. Deshalb besetzt Audi seine sechs Cockpits mit Piloten, die bereits über DTM-Erfahrung verfügen und mit den nochmals gewachsenen Anforderungen klarkommen. „Wir hatten mit Loïc, Robin, Jamie, Nico, René und Mike bereits 2018 einen extrem starken Fahrerkader und knüpfen in der neuen Saison daran an. Aus meiner Sicht sind sie für Audi Sport die sechs Richtigen. Alle sechs haben das Potenzial, in der DTM um den Titel zu kämpfen. Abgesehen davon haben sie sich in der vergangenen Saison erneut als extrem gute Teamplayer präsentiert.“

Mit Mike Rockenfeller (2013) und René Rast (2017) zählen zwei ehemalige DTM-Champions zum Audi-Fahrerkader. Vier der sechs Audi-Piloten haben bereits DTM-Rennen gewonnen. Insgesamt gehen 32 Siege, 26 Pole-Positions und 42 Schnellste Runden auf das Konto des Audi-Sextetts. 16 der Siege hat Jamie Green erzielt. Das Team bringt Erfahrung aus 514 DTM-Rennen mit und hat bisher 2.573,5 Punkte in der populären Rennserie gesammelt.

Robin Frijns und Nico Müller starten für das Audi Sport Team Abt Sportsline. Loïc Duval und Mike Rockenfeller bilden das Audi Sport Team Phoenix, Jamie Green und René Rast das Audi Sport Team Rosberg. „In der Vergangenheit haben wir die Teamzusammensetzungen immer mal wieder geändert“, sagt Dieter Gass. „In der aktuellen Zusammenstellung ergänzen sich die Fahrer aber perfekt, sodass hier kein Verbesserungspotenzial erkennbar war.“

Das Audi-Kundenteam WRT setzt 2019 zwei weitere Audi RS 5 DTM der neuen Generation ein. Ihre Fahrer gibt diese Mannschaft zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

Die Audi-Teams in der DTM 2019:

Audi Sport Team Abt Sportsline
#4 Robin Frijns (NL)
#51 Nico Müller (CH)

Audi Sport Team Phoenix
#28 Loïc Duval (F)
#99 Mike Rockenfeller (D)

Audi Sport Team Rosberg
#33 René Rast (D)
#53 Jamie Green (GB)

Sonntag, 16. Dezember 2018

Formel-E: Drei Fragen an ... António Félix da Costa

Antònio Felix da Costa nach seinem Sieg 
Foto: BMW-Motorsport
António, jetzt haben Sie nach Ihrem Sieg in Ad Diriyah eine Nacht geschlafen, wie fühlt es sich an?

António Félix da Costa: „Um ehrlich zu sein, fühlt es sich immer noch unwirklich an. Als ich in der dritten Staffel zum Andretti-Team kam, wollte ich immer diesen Punkt erreichen. In den letzten zwei Jahren gab es jedoch viele schwierige Rennen und knifflige Momente. Ich wurde in dieser schwierigen Zeit von vielen Teammitgliedern begleitet, die unseren Sieg dieses Mal erlebten. Das ist einfach eine großartige Geschichte und ich bin unglaublich begeistert, wie es gelaufen ist. ”

Wie hat sich der verstärkte Einfluss von BMW auf den Fortschritt des Teams ausgewirkt?

Félix da Costa: „Die Möglichkeiten und das Know-how von BMW haben das Projekt in eine völlig neue Richtung gelenkt. Ich war regelmäßig in der Vorbereitungsphase für die neue Saison in München und habe gesehen, wie die Serienentwickler ihre Arbeit erledigen. Der von mir entwickelte BMW i-Antrieb ist einfach fantastisch. Trotzdem ist es vor dem ersten Rennen unmöglich zu wissen, wo Sie im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Wir haben gesehen, dass wir in Ad Diriyah nicht das schnellste Auto im Feld hatten. Das motiviert jeden, etwas härter zu arbeiten. Aber wir haben das Rennen trotzdem gewonnen, weil wir als Team keine Fehler gemacht haben. Deshalb habe ich ein sehr gutes Gefühl für den Rest der Saison. “

Wie bewerten Sie den neuen "ATTACK MODE" und den "FANBOOST"?

Félix da Costa: „Aus strategischer Sicht ist der„ ATTACK-MODUS “eine große Herausforderung, da es sehr schwierig ist, zu entscheiden, wann und wie er richtig im Rennen eingesetzt wird. Das macht das Rennen weniger vorhersehbar, was für die Fans aufregender ist. Ich freue mich, dass ich zum ersten Mal in meiner Karriere in der Formel E die „FANBOOST“ erhalten habe. Das zeigt, dass ich viel Unterstützung bekomme, nicht nur von portugiesischen Fans, sondern auch von BMW-Fans auf der ganzen Welt und von Andretti-Fans in Nordamerika. Das ist wirklich cool. Ich denke, dass diese beiden Boost-Ideen für die Fans großartig sind. “