Freitag, 8. April 2016

Erfolgreiche Generalprobe der ADAC TCR Germany

  • Benjamin Leuchter fährt in der Motorsport Arena Oschersleben die Bestzeit
  • Gelungener erster Test der neuen Tourenwagen-Serie
  • Noch neun Tage bis zum Saisonstart in Oschersleben


Foto: ADAC-Motorsport
Gelungene Generalprobe für die ADAC TCR Germany in der Motorsport Arena in Oschersleben: Am Dienstag und Mittwoch sammelten die Piloten der neuen Tourenwagen-Serie des ADAC fleißig Kilometer und probten bereits für den "Ernstfall". An den beiden Testtagen in Oschersleben waren die Fahrer erstmals mit Reifen des neuen Exklusivreifenpartners Hankook unterwegs. In neun Tagen, vom 15. bis 17. April, startet die ADAC TCR Germany im Rahmen des ADAC GT Masters an Ort und Stelle in ihre Debütsaison.

Das Tempo während der Testtage gab Benjamin Leuchter vom Rennstall Racing One vor. Im VW Golf GTI TCR überzeugte er mit konstant schnellen Runden in allen Sessions, seine Bestzeit von 1:35.615 Minuten aus der fünften Einheit am Mittwochmittag war für die Konkurrenz nicht zu schlagen. ADAC Formel 4-Umsteiger Tim Zimmermann vom Rennstall Liqui Moly Team Engstler um Teamchef Franz Engstler fehlten im VW Golf knapp zweieinhalb Zehntelsekunden auf Leuchter, in seiner schnellsten Runde blieb die Uhr bei 1:35.875 stehen. Hinter den beiden Golf war der Österreicher Harald Prozcyk im Seat Leon Cup Racer (1:35.932) Drittschnellster vor seinem Schweizer Markenkollegen Pascal Eberle (Motorsport Steibel/1:36.001).

Racing One und Benjamin Leuchter wollen auch in den Rennen vorne landen
Benjamin Leuchtner vor Bestzeit in Oschersleben
Foto: ADAC-Motorsport
Leuchters Teamchef Martin Kohlhaas war mit den Testtagen auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde zufrieden. "Unsere Tests sind sehr gut verlaufen, mit den Zeiten sind wir sehr zufrieden", sagte Kohlhaas: "Wir sind gut aufgestellt für das erste Rennen. Zu sagen, dass wir um den Meistertitel fahren, wäre vielleicht vermessen. Aber unser Saisonziel ist es, vorne mitzufahren. Die Top fünf in jedem Rennen sind unser Ziel." In fünf von sechs Durchgängen war Leuchter vorne, nur zum Abschluss war Prozcyk der Schnellste. Der 28 Jahre alte Leuchter sagte: "Ich freue mich schon total auf die TCR-Saison. Ich bin richtig heiß darauf, wieder richtig Rennen fahren zu können."

Die Premierensaison der ADAC TCR Germany wird mit Spannung erwartet. Junge Nachwuchstalente und motorsportbegeisterte Privat-Fahrer treten an den Rennwochenenden in jeweils zwei Sprintrennen über eine Distanz von jeweils 30 Minuten an. Die 330 PS starken Kraftpakete Seat Leon, Opel Astra, Honda Civic und VW Golf lassen die Herzen der Fans höher schlagen und garantieren Spektakel.

Donnerstag, 7. April 2016

Stimmen ausgewählter Piloten zum zweiten Testtag in Hockenheim

Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport

Mattias Ekström (Audi RS 5 DTM): „Wir hatten einen tollen Tag, ich bin viele Runden gefahren. Wir haben einige neue Details getestet, von denen wir dachten, dass sie gut sind – sie sind es. Wir haben heute einige wertvolle Hundertstelsekunden gefunden.“
 
Maximilian Götze
Foto: Mercedes-Motorsport
Maximilian Götz (Mercedes-AMG DTM): „Es war super, nach so langer Zeit wieder im Auto zu sitzen. Ich bin gestern und heute die meisten Runden aller Piloten gefahren und damit der Rundenkönig. Wir haben alle fleißig gearbeitet. Jeder ist ein unterschiedliches Programm gefahren, um uns bestmöglich auf die Saison vorzubereiten. Das war bisher ein sehr produktiver Test. Wir haben ein großes Programm abgespult. Der Winterrost ist abgeschüttelt, jetzt bin ich heiß auf den Saisonstart.“

Esteban Ocon (Mercedes-AMG DTM): „Das war ein sehr guter Tag. Heute Morgen war es noch ein wenig feucht, dann hatten wir aber perfekte Bedingungen. Wir sind viele Kilometer gefahren und haben dabei zahlreiche Daten gesammelt. Das verschafft uns eine sehr gute Basis für die weiteren Arbeiten bis zum Saisonauftakt. Jetzt bin ich sehr gespannt und freue mich auf mein erstes DTM-Rennen in Hockenheim.“

Daniel Juncadella (Mercedes-AMG DTM): „Schade, dass wir nicht die kompletten Tests fahren konnten. Ich hatte vormittags leider einen kleinen Unfall. Die Strecke war nass und ich habe die Kontrolle über das Auto verloren. Ich möchte mich beim Team dafür entschuldigen. Bis dahin lief es aber sehr gut. Mit den Rundenzeiten, der Teamarbeit und unserem absolvierten Programm bin ich glücklich. Ich fühle mich definitiv bereit für den Saisonbeginn.“

DTM: BMW auch am zweiten Testtag am schnellsten

Tom Blomqvist Schnellster am zweiten Testtag
Foto: Jens Hawrda
Bei Mercedes testeten die selben Piloten wie am ersten Tag, Maximilian Götz, Daniel Juncadella, Estaban Ocon und Lucas Auer. BMW und Audi wälten den umgekehrten Weg, hier testeten die Piloten die am ersten Tag pausierten. Auch am Mittwoch stellte BMW den schnellsten Piloten, die Bestzeit gelang Tom Blomqvist. Er benötigte am Nachmittag für seine Runde 1:33.214 Minuten und verwies damit die beiden Audi-Fahrer Mattias Ekström (1:33.300 Minuten) und Mike Rockenfeller (1:33.330 Minuten) auf die Plätze zwei und drei.

Maximilian Götz legte wieder die längste Distanz aller Piloten zurück. Schon am Dienstag hatte er die meisten Testkilometer absolviert und ließ seinen 113 Runden vom Vortag weitere 139 am Mittwoch folgen. Damit legte Götz an den ersten beiden Tagen knapp 1153 Kilometer zurück. Eine weitere Parallele zum Vortag: Mit 1:33.647 Minuten war Götz erneut der schnellste Pilot in einem Mercedes-AMG C63 DTM - es war die siebtbeste Zeit des Tages.

Für Daniel Juncadella endete die Vormittagssession ähnlich unsanft wie für Timo Glock am Vortag. Der Spanier verunfallte mit seinem Mercedes-AMG C63 DTM nach 34 Runden in der zwölften Kurve. Juncadella blieb unverletzt, die Schäden am Wagen machten jedoch - wie bei Timo Glock am Dienstag - einen Start in der Nachmittagssession unmöglich.


Die schnellsten Runden des zweiten Testtages (Top-Five):

 1. Tom Blomqvist, BMW, 1:33.214, 134 Runden
 2. Mattias Ekström, Audi, 1:33.300, 128 Runden
 3. Mike Rockenfeller, Audi, 1:33.330, 131 Runden
 4. Marco Wittmann, BMW,  1:33.485, 119 Runden
 5. António Félix da Costa, BMW, 1:33.510, 129 Runden

Lucas Auer & Christian Vietoris starten 2016 im leuchtenden Pink

  • erstmals zwei BWT Mercedes-AMG C 63 DTM im bekannt auffälligen Design
  • Pilotiert werden die Fahrzeuge von Lucas Auer und Christian Vietoris (Team Mücke)
  • BWT verlängert das Engagement für weitere zwei Jahre bis Ende 2017
  • BWT Produkt-Placement in der Team-Hospitality
  • BWT Renntaxi und Showcar kommen in den BWT Farben zum Einsatz
  • Mercedes-AMG DTM-Piloten verwenden alle die BWT-Trinkflasche
2016 starten zwei Mercedes im rosa BWT-Design
Foto: Mercedes-Motorsport
Frische Farben für die neue DTM-Saison 2016: BWT weitet sein Engagement in der DTM aus und schickt in diesem Jahr gleich zwei Mercedes-AMG C 63 DTM im bekannten, einmaligen BWT-Design ins Rennen. Neben Lucas Auer, der 2015 als Rookie in die Saison gestartet ist, geht 2016 als sein Teamkollege der erfahrene DTM-Pilot Christian Vietoris an den Start. Ernst wird es in der zweiten Aprilwoche bei den Vorsaison-Testfahren in Hockenheim von 04.–08. April. BWT stieg zu Beginn der vergangenen DTM-Saison als Fahrzeugsponsor des Mercedes-AMG DTM Teams in die international populäre Tourenwagenserie ein und verlängerte die Partnerschaft nun um zwei weitere Jahre bis Ende 2017.

Lutz Hübner, Geschäftsführer der BWT Wassertechnik GmbH: „Die Rennsport-Kooperation mit Mercedes-AMG stärkt den internationalen Markenauftritt der BWT und hilft uns, unsere Markenbekanntheit beim Endkunden weiter dynamisch auszubauen. Mit Mercedes verbindet uns der hohe Anspruch an Qualität, innovative Technologie sowie die Leidenschaft für alles, was wir tun – immer mit dem Ziel, das Beste für unsere Kunden zu geben.“

Lucas Auer: „Mein leuchtender BWT Mercedes-AMG C 63 DTM wird mir immer als das Auto in Erinnerung bleiben, mit dem ich im vergangenen Jahr mein DTM-Debüt gegeben habe. Umso mehr freue ich mich, 2016 wieder in den auffälligen Farben von BWT an den Start zu gehen. Das Design gefällt mir jedenfalls sehr gut!“

Christian Vietoris: „Wir wollen in der DTM herausstechen und das gelingt uns mit dem speziellen Farbdesign von BWT besonders gut. Im Motorsport gibt es viele schwarze oder blaue Autos, aber ein rosa Fahrzeug genießt gleich viel mehr Aufmerksamkeit. Jetzt liegt es an mir, damit auf den vorderen Plätzen für Farbe zu sorgen.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM-Teamchef: „BWT zeichnet sich durch seine innovativen Wasseraufbereitungsprodukte aus. Für sie wie für uns gehören Technologie und Innovation zum Alltag. Entsprechend freuen wir uns sehr, unsere erfolgreiche Partnerschaft in den kommenden beiden Jahren weiter fortzusetzen und sie sogar noch auszubauen. Ich bin überzeugt, dass Lucas Auer und Christian Vietoris mit ihrem auffällig lackierten BWT Mercedes-AMG C 63 DTM in dieser Saison nicht nur optische Reize setzen werden

milon unterstützt Mercedes-AMG DTM Team beim Fitnesstraining


Foto: Mercedes-Motorsport
Fit in die neue DTM-Saison: Die Teammitglieder und Fahrer des Mercedes-AMG DTM Teams bereiten sich im neuen milon Kraft-Zirkel auf die kommenden Renneinsätze vor. Der deutsche Marktführer für elektronisch gesteuertes Zirkeltraining wird offizieller Partner des Teams. Im Zuge der langfristig angelegten Kooperation stattet milon das betriebseigene Fitnesszentrum von HWA in Affalterbach mit einem milon Kraft-Zirkel aus. Das System besteht aus acht elektronisch gesteuerten Hightech-Geräten und einem milonizer, einem biometrischen Erkennungssystem zur sekundenschnellen Voreinstellung der Geräte. Zum Training loggen sich die Teammitglieder per Chipkarte am Gerät ein, das sich sofort automatisch auf die Anatomie und den individuellen Trainingsplan einstellt. Das Training im milon Kraft-Zirkel ist besonders einfach, sicher und effektiv, da es unter anderem verschiedene Belastungen in den einzelnen Bewegungsphasen (konzentrisch, exzentrisch) sowie adaptives und isokinetisches Training ermöglicht. Über die cloudbasierte Software-Lösung milon CARE lässt sich das Training zudem exakt planen, dokumentieren und analysieren.

Das in der Nähe von Augsburg ansässige Unternehmen milon gehört seit Jahrzehnten zu den Impulsgebern seiner Branche. Die elektronisch gesteuerten Zirkel kommen weltweit in professionellen Fitness- und Gesundheitsanlagen wie auch im Reha- und Klinikbereich zum Einsatz.

Udo Münster, CEO milon industries GmbH: „Jeder bei milon ist begeistert von der neuen Partnerschaft. Das Mercedes-AMG DTM Team steht für leidenschaftliche Performance und höchste technische Präzision – zwei Eigenschaften, die auch uns auszeichnen. Mit der Zusammenarbeit wird einmal mehr deutlich, wie wichtig gutes Training ist, um erfolgreich Höchstleistungen abzurufen.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM-Teamchef: „Die DTM ist Leistungssport. Fahrer und Crew müssen topfit sein, um die Anforderungen eines Rennwochen-endes zu meistern. Auch für die Ingenieure und Techniker ist Training ein idealer Ausgleich. Der neue milon Kraft-Zirkel leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Unsere Fitness-Trainer schätzen vor allem die einzigartigen Analyse-Möglichkeiten für eine noch professionellere Vorbereitung der Fahrer und Teammitglieder.“