Donnerstag, 7. April 2016

Stimmen ausgewählter Piloten zum zweiten Testtag in Hockenheim

Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport

Mattias Ekström (Audi RS 5 DTM): „Wir hatten einen tollen Tag, ich bin viele Runden gefahren. Wir haben einige neue Details getestet, von denen wir dachten, dass sie gut sind – sie sind es. Wir haben heute einige wertvolle Hundertstelsekunden gefunden.“
 
Maximilian Götze
Foto: Mercedes-Motorsport
Maximilian Götz (Mercedes-AMG DTM): „Es war super, nach so langer Zeit wieder im Auto zu sitzen. Ich bin gestern und heute die meisten Runden aller Piloten gefahren und damit der Rundenkönig. Wir haben alle fleißig gearbeitet. Jeder ist ein unterschiedliches Programm gefahren, um uns bestmöglich auf die Saison vorzubereiten. Das war bisher ein sehr produktiver Test. Wir haben ein großes Programm abgespult. Der Winterrost ist abgeschüttelt, jetzt bin ich heiß auf den Saisonstart.“

Esteban Ocon (Mercedes-AMG DTM): „Das war ein sehr guter Tag. Heute Morgen war es noch ein wenig feucht, dann hatten wir aber perfekte Bedingungen. Wir sind viele Kilometer gefahren und haben dabei zahlreiche Daten gesammelt. Das verschafft uns eine sehr gute Basis für die weiteren Arbeiten bis zum Saisonauftakt. Jetzt bin ich sehr gespannt und freue mich auf mein erstes DTM-Rennen in Hockenheim.“

Daniel Juncadella (Mercedes-AMG DTM): „Schade, dass wir nicht die kompletten Tests fahren konnten. Ich hatte vormittags leider einen kleinen Unfall. Die Strecke war nass und ich habe die Kontrolle über das Auto verloren. Ich möchte mich beim Team dafür entschuldigen. Bis dahin lief es aber sehr gut. Mit den Rundenzeiten, der Teamarbeit und unserem absolvierten Programm bin ich glücklich. Ich fühle mich definitiv bereit für den Saisonbeginn.“

DTM: BMW auch am zweiten Testtag am schnellsten

Tom Blomqvist Schnellster am zweiten Testtag
Foto: Jens Hawrda
Bei Mercedes testeten die selben Piloten wie am ersten Tag, Maximilian Götz, Daniel Juncadella, Estaban Ocon und Lucas Auer. BMW und Audi wälten den umgekehrten Weg, hier testeten die Piloten die am ersten Tag pausierten. Auch am Mittwoch stellte BMW den schnellsten Piloten, die Bestzeit gelang Tom Blomqvist. Er benötigte am Nachmittag für seine Runde 1:33.214 Minuten und verwies damit die beiden Audi-Fahrer Mattias Ekström (1:33.300 Minuten) und Mike Rockenfeller (1:33.330 Minuten) auf die Plätze zwei und drei.

Maximilian Götz legte wieder die längste Distanz aller Piloten zurück. Schon am Dienstag hatte er die meisten Testkilometer absolviert und ließ seinen 113 Runden vom Vortag weitere 139 am Mittwoch folgen. Damit legte Götz an den ersten beiden Tagen knapp 1153 Kilometer zurück. Eine weitere Parallele zum Vortag: Mit 1:33.647 Minuten war Götz erneut der schnellste Pilot in einem Mercedes-AMG C63 DTM - es war die siebtbeste Zeit des Tages.

Für Daniel Juncadella endete die Vormittagssession ähnlich unsanft wie für Timo Glock am Vortag. Der Spanier verunfallte mit seinem Mercedes-AMG C63 DTM nach 34 Runden in der zwölften Kurve. Juncadella blieb unverletzt, die Schäden am Wagen machten jedoch - wie bei Timo Glock am Dienstag - einen Start in der Nachmittagssession unmöglich.


Die schnellsten Runden des zweiten Testtages (Top-Five):

 1. Tom Blomqvist, BMW, 1:33.214, 134 Runden
 2. Mattias Ekström, Audi, 1:33.300, 128 Runden
 3. Mike Rockenfeller, Audi, 1:33.330, 131 Runden
 4. Marco Wittmann, BMW,  1:33.485, 119 Runden
 5. António Félix da Costa, BMW, 1:33.510, 129 Runden

Lucas Auer & Christian Vietoris starten 2016 im leuchtenden Pink

  • erstmals zwei BWT Mercedes-AMG C 63 DTM im bekannt auffälligen Design
  • Pilotiert werden die Fahrzeuge von Lucas Auer und Christian Vietoris (Team Mücke)
  • BWT verlängert das Engagement für weitere zwei Jahre bis Ende 2017
  • BWT Produkt-Placement in der Team-Hospitality
  • BWT Renntaxi und Showcar kommen in den BWT Farben zum Einsatz
  • Mercedes-AMG DTM-Piloten verwenden alle die BWT-Trinkflasche
2016 starten zwei Mercedes im rosa BWT-Design
Foto: Mercedes-Motorsport
Frische Farben für die neue DTM-Saison 2016: BWT weitet sein Engagement in der DTM aus und schickt in diesem Jahr gleich zwei Mercedes-AMG C 63 DTM im bekannten, einmaligen BWT-Design ins Rennen. Neben Lucas Auer, der 2015 als Rookie in die Saison gestartet ist, geht 2016 als sein Teamkollege der erfahrene DTM-Pilot Christian Vietoris an den Start. Ernst wird es in der zweiten Aprilwoche bei den Vorsaison-Testfahren in Hockenheim von 04.–08. April. BWT stieg zu Beginn der vergangenen DTM-Saison als Fahrzeugsponsor des Mercedes-AMG DTM Teams in die international populäre Tourenwagenserie ein und verlängerte die Partnerschaft nun um zwei weitere Jahre bis Ende 2017.

Lutz Hübner, Geschäftsführer der BWT Wassertechnik GmbH: „Die Rennsport-Kooperation mit Mercedes-AMG stärkt den internationalen Markenauftritt der BWT und hilft uns, unsere Markenbekanntheit beim Endkunden weiter dynamisch auszubauen. Mit Mercedes verbindet uns der hohe Anspruch an Qualität, innovative Technologie sowie die Leidenschaft für alles, was wir tun – immer mit dem Ziel, das Beste für unsere Kunden zu geben.“

Lucas Auer: „Mein leuchtender BWT Mercedes-AMG C 63 DTM wird mir immer als das Auto in Erinnerung bleiben, mit dem ich im vergangenen Jahr mein DTM-Debüt gegeben habe. Umso mehr freue ich mich, 2016 wieder in den auffälligen Farben von BWT an den Start zu gehen. Das Design gefällt mir jedenfalls sehr gut!“

Christian Vietoris: „Wir wollen in der DTM herausstechen und das gelingt uns mit dem speziellen Farbdesign von BWT besonders gut. Im Motorsport gibt es viele schwarze oder blaue Autos, aber ein rosa Fahrzeug genießt gleich viel mehr Aufmerksamkeit. Jetzt liegt es an mir, damit auf den vorderen Plätzen für Farbe zu sorgen.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM-Teamchef: „BWT zeichnet sich durch seine innovativen Wasseraufbereitungsprodukte aus. Für sie wie für uns gehören Technologie und Innovation zum Alltag. Entsprechend freuen wir uns sehr, unsere erfolgreiche Partnerschaft in den kommenden beiden Jahren weiter fortzusetzen und sie sogar noch auszubauen. Ich bin überzeugt, dass Lucas Auer und Christian Vietoris mit ihrem auffällig lackierten BWT Mercedes-AMG C 63 DTM in dieser Saison nicht nur optische Reize setzen werden

milon unterstützt Mercedes-AMG DTM Team beim Fitnesstraining


Foto: Mercedes-Motorsport
Fit in die neue DTM-Saison: Die Teammitglieder und Fahrer des Mercedes-AMG DTM Teams bereiten sich im neuen milon Kraft-Zirkel auf die kommenden Renneinsätze vor. Der deutsche Marktführer für elektronisch gesteuertes Zirkeltraining wird offizieller Partner des Teams. Im Zuge der langfristig angelegten Kooperation stattet milon das betriebseigene Fitnesszentrum von HWA in Affalterbach mit einem milon Kraft-Zirkel aus. Das System besteht aus acht elektronisch gesteuerten Hightech-Geräten und einem milonizer, einem biometrischen Erkennungssystem zur sekundenschnellen Voreinstellung der Geräte. Zum Training loggen sich die Teammitglieder per Chipkarte am Gerät ein, das sich sofort automatisch auf die Anatomie und den individuellen Trainingsplan einstellt. Das Training im milon Kraft-Zirkel ist besonders einfach, sicher und effektiv, da es unter anderem verschiedene Belastungen in den einzelnen Bewegungsphasen (konzentrisch, exzentrisch) sowie adaptives und isokinetisches Training ermöglicht. Über die cloudbasierte Software-Lösung milon CARE lässt sich das Training zudem exakt planen, dokumentieren und analysieren.

Das in der Nähe von Augsburg ansässige Unternehmen milon gehört seit Jahrzehnten zu den Impulsgebern seiner Branche. Die elektronisch gesteuerten Zirkel kommen weltweit in professionellen Fitness- und Gesundheitsanlagen wie auch im Reha- und Klinikbereich zum Einsatz.

Udo Münster, CEO milon industries GmbH: „Jeder bei milon ist begeistert von der neuen Partnerschaft. Das Mercedes-AMG DTM Team steht für leidenschaftliche Performance und höchste technische Präzision – zwei Eigenschaften, die auch uns auszeichnen. Mit der Zusammenarbeit wird einmal mehr deutlich, wie wichtig gutes Training ist, um erfolgreich Höchstleistungen abzurufen.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM-Teamchef: „Die DTM ist Leistungssport. Fahrer und Crew müssen topfit sein, um die Anforderungen eines Rennwochen-endes zu meistern. Auch für die Ingenieure und Techniker ist Training ein idealer Ausgleich. Der neue milon Kraft-Zirkel leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Unsere Fitness-Trainer schätzen vor allem die einzigartigen Analyse-Möglichkeiten für eine noch professionellere Vorbereitung der Fahrer und Teammitglieder.“

Mittwoch, 6. April 2016

Audi mit Bestzeit bei ADAC GT Masters-Generalprobe in Oschersleben

  • Christopher Mies setzt Testbestzeit im Audi R8
  • Neue Supersportwagen überzeugen in der Motorsport Arena Oschersleben
  • Saison 2016 des ADAC GT Masters startet in zehn Tagen an gleicher Stelle
Christopher Mies im Audi R8 setz die Bestzeit beim Test in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda
Generalprobe erfolgreich absolviert – der Ernst kann beginnen: Beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben hatten Teams und Fahrer an zwei Tagen die Gelegenheit, sich auf das erste Rennwochenende, das vom 15. bis 17. April an gleicher Stelle die Saison 2016 einläutet, vorzubereiten. Neben dem Testschnellsten Christopher Mies (26, Heiligenhaus/Montaplast by Land Motorsport) im Audi R8 überzeugten auch die weiteren neuen Supersportwagen. Schon beim Test wies das Feld eine hohe Leistungsdichte auf: In der finalen Session am Dienstagnachmittag lagen die schnellsten 21 Fahrzeuge innerhalb von nur einer Sekunde.

Die Teilnehmerliste des Tests in Oschersleben war gut gefüllt: 19 der 20 eingeschriebenen Teams rückten mit insgesamt 31 Fahrzeugen und 69 Fahrern zur Generalprobe an. Am ersten Testtag erstrahlte die Motorsport Arena Oschersleben bei schönstem Frühlingswetter. Entsprechend schnell waren gleich zu Beginn die Rundenzeiten. In der ersten von drei Sessions gelang Neueinsteiger Laurens Vanthoor (24, B/Kfzteile24 - APR Motorsport) im neuen Audi R8 der beste Umlauf des Tages. „Das war ein guter Test“, so Vanthoor, der 2016 in seine erste Saison im ADAC GT Masters starten wird. „Ich habe Gas gegeben. Ansonsten fühle ich mich bei meinem neuen Team sehr wohl. Mit Audi habe ich im vergangenen Jahr bereits das ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen und kenne das neue Auto so schon sehr gut. Auch die Strecke von Oschersleben war mir aus der Formel 3 nicht unbekannt. Ich freue mich auf den Saisonstart."

Der erste Testtag stand ganz im Zeichen der Rookies: Die schnellsten Zeiten wurden von Fahrern erzielt, die 2016 erstmals im ADAC GT Masters antreten: Jules Gounon (21, F/Callaway Competition), Sohn von Ex-Formel-Pilot Jean-Marc Gounon, in der neuen Corvette C7, Marco Bonanomi (31, I/Aust Motorsport) im Audi R8 und Connor De Philippi (23, USA) in einem weiteren R8 des Teams Montaplast by Land-Motorsport.
der neue BMW M6 GT3
Foto: Jens Hawrda
Teamkollege von Gounon und ADAC GT Masters-Rekordsieger Daniel Keilwitz (26, Villingen/Callaway Competition) über den ersten Wettbewerbseinsatz der Corvette: „Die Basis ist gut. Das Potenzial ist da. Allerdings müssen wir bis zum Saisonauftakt noch die eine oder andere Kinderkrankheit ausmerzen. Das Auto wurde hier erst kurz vor dem Test fertiggestellt.“ Wurden die ersten beiden Sessions noch von Piloten der neuen Supersportwagen dominiert, drängten in der dritten Session am Montag auch die arrivierten Modelle in den Vordergrund: Ex-Le-Mans-Sieger Guy Smith (41, GB) setzte im Bentley Continental des neu formierten Bentley Team ABT die zweitschnellste Runde, Marc Gassner (25, Kempen) belegte im Nissan GT-R von MRS GT-Racing Rang drei.

Am Morgen des zweiten Testtages hielt die Magdeburger Börde einen kurzen aber kräftigen Schauer für die Teilnehmer des ADAC GT Masters-Tests bereit. Die Zeiten der ersten Session blieben auf zunächst feuchtem Asphalt deutlich unter jenen des Vortages. Die Bestzeit gelang Robert Renauer (31, Jedenhofen/Precote Herberth Motorsport) im Porsche 911. Dann begann die Strecke abzutrocknen und wurde deutlich schneller. In der zweiten Session erzielte Christopher Mies im Audi R8 die schnellste Zeit des Tests. Seine 1.27,244 Minuten war nur knapp vier Zehntelsekunden langsamer als die schnellste Qualifying-Zeit beim Saisonauftakt der „Liga der Supersportwagen“ 2015 in Oschersleben. „Natürlich fühlt sich die Bestzeit gut an“, so Mies. „Aber man weiß nicht, in wieweit die anderen Teams die Karten offengelegt haben. Wir haben hier unser Testprogramm ohne Probleme abgespult und am Set-up gearbeitet. Der Vorteil aller Audi-Teams ist natürlich, dass der R8 schon im vergangenen Jahr einige Rennen absolviert hat. Ich wünsche mir für den Auftakt ein enges Feld und viel Spannung.“

In der finalen Testsession fuhr mit Peter Hoevenaars (20, NL/Montaplast by Land-Motorsport) ein weiterer Fahrer eines Audi R8 an die Spitze des Zeitentableaus. Die beiden Titelverteidiger Luca Ludwig (27, Bonn) und Sebastian Asch (29, Ammerbuch), im neuen Mercedes-AMG GT3 des AMG - Team Zakspeed unterwegs, hielten sich bei den Sessions eins bis fünf im Mittelfeld, bei der finalen Session schaffte Ludwig die drittbeste Zeit.

Schon in zehn Tagen kommen Teams und Fahrer erneut in Oschersleben zum ersten von insgesamt sieben Rennwochenenden der Saison 2016 zusammen. Dann geht es zum ersten Mal um Punkte in der Fahrerwertung, in der Teamwertung, in der Trophy für nicht-professionelle Piloten und im neuen Junior Cup für Fahrer unter 25 Jahren.


Bestzeiten beide Testtage kombiniert (Top-Five):

1. Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8), 1.27,244 Min.
2. Laurens Vanthoor (kfzteile24 - APR Motorsport, Audi R8), 1.27,294 Min.
3. Markus Winkelhock (Phoenix Racing, Audi R8), 1.27,702 Min.

4. Marc Basseng (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8), 1.27,757 Min.
5. Jules Gounon (Callaway Competition, Corvette C7), 1.27,758 Min.