Sonntag, 27. Juli 2014

Katherine Legge fährt 2014 in der FIA Formel E-Serie

Die britische Rennfahrerin Katherine Legge ist die erste Frau unter den elf insgesamt bisher als Fahrer bestätigten Formel-E-Piloten. Sie wird für das Amlin Aguri Formel-E Team an den Start gehen.

Katherine Legge
Foto: FIA Formel-E-Media
Im Jahr 2005 startete Legge in der Toyota Altlantic-Meisterschaft und gewann dort gleich das Auftaktrennen in Long Beach. Damit wurde sie zur ersten Frau, die in einer großen nordamerikanischen Monoposto-Rennserie ein Rennen für sich entschied. Sie beendete die Saison als Dritte .In diesem Jahr wurde sie vom RACER-Magazin mit dem Titel „Most Promising Road Racer of The Year“ ausgezeichnet.

In diesem Jahr nam sie auch für das Minardi Team an den Formel-1 Test in  Vallelunga teil.
Im Jahr 2006 fuhr sie in der amerikanischen Champ Car Serie und war dort die erste Frau mit einer Führungsrunde in dieser Serie.

Beim Rennen in Elkhart Lake löste sich bei ihrem Fahrzeug ein Teil des Heckflügels. Das Fahrzeug verlor in einer schnellen Rechtskurve die Bodenhaftung und prallte mit hoher Geschwindigkeit seitlich in die Begrenzungsmauer, überschlug sich anschließend mehrfach und wurde vollkommen zerstört. Das Rennen wurde daraufhin unterbrochen. Legge überstand den Einschlag in die Mauer nahezu unverletzt und zog sich nur leichte Blessuren zu. Am Ende der Saison lag Legge mit einem sechsten Platz als bestes Resultat auf dem 16. Gesamtrang. 2007 fuhr Sie ein weiteres Jahr in dieser Meisterschaft und erreechte Gesamtplatz 15.
 
2008 wechselte Legge in die DTM zum Audi-Kundenteam Futurecom TME. Sie fuhr einen zwei Jahre alten Audi A4 DTM. Ihr Teamkollege war der ehemalige DTM-Vizemeister Christijan Albers. Die beiden blieben ohne Punkte. Während ein zehnter Platz das beste Ergebnis von Albers war, stellte zwei 15. Plätze Legges beste Platzierungen dar.
2009 wechselte Legge innerhalb der Audi-Teams zu Abt Sportsline und erhielt einen „Jahreswagen“ des Audi A4 DTM. Beim dritten Saisonrennen auf dem Norisring fuhr Legge erstmals die schnellste Rennrunde ein. Nach einem fünften Startplatz fuhr sie allerdings wegen eines schlechten Starts nicht in die Punkteränge. Im Gegensatz zu den anderen Audi-Piloten in einem „Jahreswagen“ blieb sie punktelos.
2010 erhielt Legge ein Audi-Cockpit beim Team Rosberg in einem Jahreswagen. Während alle anderen Audi-Piloten punkteten, blieb Legge erneut ohne Punkte. Mehrere 14. Plätze waren ihre besten Positionen. Ihr Teamkollege Markus Winkelhock erreichte als bestes Ergebnis einen vierten Platz. Nach der Saison 2010 endete Legges DTM-Engagement.
 
Für das Jahr 2011 fand Katherine Legge kein Cockpit und kehrte erst 2012 im Rahmen der IndyCar Serie in den Motorsport zurück. Beim Saisonfinale, dem MAVTV 500, erreichte sie mit dem neunten Platz ihre erste Top-10-Platzierung in der IndyCar Series. Legge schloss die Saison auf dem 26. Gesamtrang ab. Im Jahr 2013 bestritt Legge diverse Rennen im Rahmen der American Le Man Series (ALMS), der IndyCar Series und der Rolex Sports Car Series.

Katherine Legge: "Für mich ist dies eine wirklich aufregende Gelegenheit. Das Auto ist fantastisch, es sieht erstaunlich aus, und es wird sehr schnell sein. Rennen durch die Straßen der weltweit führenden Städte zu fahren wird eine unglaubliche Erfahrung, und ich denke, es ist eine große Chance, den menschen Motorsport näher zu bringen."

Samstag, 26. Juli 2014

Miguel Molina begeistert Medien in Spanien

Miguel Molina
Foto: Audi-Motorsport
Audi-Pilot Miguel Molina nutzte die Zeit zwischen den DTM-Rennen in Moskau und Spielberg für ausgiebige Medientermine. In seiner spanischen Heimat gab der 25 Jahre alte Profi-Pilot am Dienstag und am Mittwoch auf einer ausgedehnten Medien-Tour diverse Interviews und besuchte einzelne Redaktionen auch mit einem Testwagen. Am Donnerstag stand ein Termin der Audi driving experience auf der Rennstrecke von Barcelona im Programm. Dort erlebten die Beifahrer des Katalanen das Fahren im Grenzbereich in einer neuen Dimension.

Drei Fragen an... Maxime Martin

Maxime Martin erster belgischer DTM-Sieger
Foto: BMW-Motorsport
Maxime, wie fühlt man sich als DTM-Rennsieger ?

Maxime Martin: „Fantastisch. Langsam begreife ich, was da am vergangenen Sonntag in Moskau passiert ist. Es war immer mein Traum, in der DTM anzutreten. Aber jetzt auch als erster Belgier in der Siegerliste zu stehen, ist einmalig. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, an meinem erst fünften DTM-Wochenende die Poleposition und den Sieg zu erringen. Wenn ich mir jetzt all die Glückwünsche und Nachrichten, die ich erhalten habe, ansehe, dann macht mich das stolz. Das war ein großer Schritt.“
 
Wie haben Sie gefeiert ?

Martin: „Ich habe mit meiner Familie und meinen Freunden am Montag, als ich aus Moskau wieder zurückgekehrt war, eine kleine Party gefeiert. Es waren ungefähr 40 Leute da. Das hat großen Spaß gemacht – und es war der perfekte Ausklang eines großartigen Wochenendes.“
 
Macht es Sie besonders stolz, als erster Belgier in der DTM gewonnen zu haben ?

Martin:
„Natürlich ist es toll, wenn man etwas als Erster in seinem Land schafft. Es gab ja vor mir einige Belgier in der DTM, darunter mein Vater Jean-Michel und Eric van de Poele, der 1987 sogar den Titel geholt hat. Ein Rennen gewinnen konnte jedoch vor mir noch niemand. Das bedeutet mir schon etwas. Eric hat sich nach dem Rennen auch bei mir gemeldet und gratuliert. Wir kennen und verstehen uns sehr gut.“

Freitag, 25. Juli 2014

Christian Danner testet Formel-E Rennwagen


Christian Danner testet Formel E Spark-Renault
Foto: Formel-E-Media
Vor drei Wochen testete der ehemalige Formel-1-Rennfahrer und jetzige Formel-1 Co-Kommentator des Fernsehsenders RTL, Christian Danner  in Donigton Park einen Formel E Spark-Renault und zeigte sich danach angenehm überrascht.
Der 35malige Grand Prix Teilnehmer der jetzt auch als Botschafter für Serienpartner DHL fungiert hatte nur wenige Runden Zeit, während der offiziellen Tests in  Donigton Park, diese haben bei ihm aber einen positiven Eindruck hinterlassen.
"Ich war sehr angenehm überrascht, da ich auch eine Menge Vorurteile hatte ob das überhaupt funktionieren wird. Aber wenn man sich tatsächlich in das Auto setzt, merkt man sofort dass man in einem Rennwagen sitzt.  Die Reifen haben viel Grip, das war eine große Überraschung, das hätte ich nicht für möglich gehalten. "
Danner glaubt, dass die Formel E das Potenzial hat, eine ganz neue Fangemeinde ansprechen.

"Es ist schon sehr anders und man sollte nicht zu viele Vergleiche zu anderen Rennserien suchen. Es ist einzigartig und von daher kann die Serie  viele neue Fans für unseren Sport anziehen.“

"Ich liebe Rennsport, ob das Auto einen Elektromotor oder ein Verbrennungsmotor hat ist mir letztlich egal, für mich ist es ein Rennauto. Und diese Serie schein ein sehr guter Weg zu sein eine Menge Menschen anzusprechen, die sich vorher nicht für Rennsport interessierten.“

DTM benennt Zandvoort als Ersatzrennen für China

Foto: DTM-Media
Der neunte Lauf zur DTM wird vom 27. – 28. September im niederländischen Zandvoort ausgetragen. Das ursprünglich für diesen Termin geplante Gastspiel im chinesischen Guangzhou musste abgesagt werden, weil sich die zum Streckenaufbau notwendigen Umbauten deutlich aufwendiger gestalteten, als ursprünglich geplant. Auch eine Ersatzveranstaltung auf einer permanenten Rennstrecke in China konnte kurzfristig nicht realisiert werden. Stattdessen wird der vorletzte Lauf der DTM-Saison 2014 nun auf dem Dünenkurs in Zandvoort stattfinden.
 
Die Rennstrecke in der Nähe von Amsterdam ist den Fans der populärsten internationalen Tourenwagenserie aus den vergangenen Jahren bestens bekannt, und auch die DTM-Teams und -Fahrer werden sich am letzten September-Wochenende auf vertrautem Terrain bewegen.

„Wir müssen den DTM-Standard auch bei unseren Rennen außerhalb Europas gewährleisten können”, so ITR-Vorstand Hans Werner Aufrecht. „Dies gilt für Sicherheitsaspekte rund um die Rennstrecke ebenso wie für Fahrerlager, Boxenanlagen und Zuschauerplätze. Zudem muss eine solide Finanzierung gewährleistet sein. Dies war für den geplanten Lauf in China 2014 nicht im notwendigen Maß umzusetzen. Dennoch bleibt es unser Ziel, in Zukunft wieder DTM-Rennen im bevölkerungsreichsten Land der Erde und damit einem der wichtigsten Märkte für die in der DTM engagierten Premium-Hersteller auszutragen. Daran werden wir weiter arbeiten.”