Dienstag, 22. Oktober 2013

DTM - Stimmen aus dem Audi-Lager nach dem Hockenheimrennen


Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef):
„Das war ein toller Abschluss für eine spannende und abwechslungsreiche DTM-Saison, in der die Fans mehr Zweikämpfe und Überholmanöver gesehen haben als je zuvor. Dass trotz des extrem schlechten Wetters und der bereits vorzeitig entschiedenen Meisterschaft so viele Zuschauer zum Finale nach Hockenheim gekommen sind, spricht ganz klar für die DTM.
 
Glückwunsch an alle, die mitgeholfen haben, den Fahrer- und die Teamwertung nach Ingolstadt, Neckarsulm und Meuspath zu holen. Nach der für uns schwierigen DTM-Saison 2012 zwei der drei DTM-Titel zu gewinnen, ist eine fantastische Leistung. Mit dem Triumph in Le Mans, dem vorzeitigen Gewinn der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und den beiden Titeln in der DTM ist Audi eine weitere große Motorsport-Saison gelungen.“

  
DTM-Champion 2013: Mike Rockenfeller
Foto: Audi-Motorsport

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 4

„Platz vier ist nicht das, was ich mir erhofft habe, als ich um den Sieg gekämpft habe. Aber es spiegelt ein wenig diese Saison wieder: Ich hatte ein gutes Rennauto, konnte aber am Ende nicht oft genug den Sack zumachen. Ich habe trotzdem viel gelernt.“
Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), Platz 5

„Wir haben gute Punkte für die Teamwertung geholt und sind Fünfte geworden. Anfangs waren die BMW etwas schneller als ich. Danach habe ich meinen Rhythmus gefunden und konnte einige Fahrer überholen. Mein Auto war heute sehr gut. Es war ein guter Tag für das gesamte Team. Ich hoffe, das Ergebnis hilft mir mit Blick auf die nächste Saison.“
Miguel Molina nach starkem Rennen Platz 5
Foto: Audi-Motorsport
Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 12

„Ich hatte einen sehr guten Start, war allerdings nach der zweiten Kurve mitten im Feld, so dass es einige Berührungen gab und ich einige Positionen verlor. Danach lief es gut, wir konnten uns mit schnellen Rennrunden nach vorne kämpfen und lagen auf Platz sechs oder sieben. Kurz vor Schluss ging es um den letzten Reifenwechsel und die Entscheidung, was wir machen. Es wurde vom Team entschieden, auf Slicks und den Optionsreifen zu wechseln. Das war die falsche Entscheidung, wir sind fünf oder sechs Sekunden langsamer gefahren und haben viele Positionen verloren.“

Montag, 21. Oktober 2013

BMW schließt DTM Saison 2013 erfolgreich ab

  • zweiter und dritter Platz mit Farfus und Spengler in der Meisterschaft
  • Sieg in der Herstellerwertung
  • zweiter Platz in der Teamwertung durch BMW-Team RBM 

 
Tino Glock holt in seinem zehnten Rennen den ersten Sieg
Foto: BMW-Motorsport
Der BMW Team MTEK Pilot fuhr bei schwierigen Bedingungen vom vierten Startplatz ein starkes Rennen und überquerte nach 41 Runden in seinem DEUTSCHE POST BMW M3 DTM als Erster die Ziellinie. Damit sicherte der ehemalige Formel-1-Pilot Glock dem BMW Team MTEK in seinem erst zehnten DTM-Rennen den ersten Sieg. Bruno Spengler (CA) schaffte als Dritter in seinem BMW Bank M3 DTM ebenfalls den Sprung auf das Podium. Andy Priaulx (GB, Crowne Plaza Hotels BMW M3 DTM) und Dirk Werner (DE, SAMSUNG BMW M3 DTM) sammelten auf den Plätzen sechs und acht ebenfalls Punkte, so dass BMW in der Herstellerwertung noch den ersten Platz übernahm und seinen Titel aus der Comeback-Saison 2012 verteidigen konnte. Im Gesamtklassement stehen für BMW 369 Zähler zu Buche. Audi folgt auf Rang zwei mit 347 Punkten, Mercedes bringt es auf 266 Zähler.
Andy Priaulx feiert im letzten Saisonrennen sein bestes DTM-Ergebnis
Foto: BMW-Motorsport

Augusto Farfus (BR) hatte Pech: Der BMW Team RBM Pilot fiel in der ersten Runde nach einer Kollision und dem folgenden Dreher weit zurück und verpasste nach einem dann starken Rennen als Elfter in seinem Castrol EDGE BMW M3 DTM knapp die Punkteränge. Sein Teamkollege Joey Hand (US) sah im BMW M3 DTM auf Position 20 die Zielflagge. Das BMW Team RBM beendet mit diesem Ergebnis seiner beiden Piloten die Saison mit 148 Punkten auf dem zweiten Platz der Teamwertung. Martin Tomczyk (DE, BMW M Performance Zubehör M3 DTM) und Marco Wittmann (DE, Ice-Watch BMW M3 DTM) kamen nach einem schwierigen Rennen auf den Plätzen 19 und 21 in die Wertung.

Bereits vor dem Rennen hatte Mike Rockenfeller (DE, Audi) als DTM-Champion 2013 festgestanden. Farfus belegte in der Fahrerwertung mit 116 Punkten den zweiten Platz, Spengler verbesserte sich dank des dritten Platzes beim Finale auch im Gesamtklassement noch auf Rang drei (82 Punkte). Mit 49 Zählern und dem achten Platz schloss Wittmann sein erstes Jahr in der DTM als bester Rookie ab. In der Wertung für die schnellsten Boxenstopps feierte das BMW Team Schnitzer den souveränen Gesamtsieg.

BMW Motorsport blickt in der zweiten DTM-Saison nach dem Comeback im vergangenen Jahr auf fünf Siege zurück – kein anderer Hersteller konnte so viele Erfolge verbuchen. Drei Mal stand Farfus ganz oben auf dem Podium (Hockenheim I, Oschersleben, Zandvoort), je einmal triumphierten Spengler (Spielberg) und Glock (Hockenheim II). Die vier Polepositions gingen an Spengler (Spielberg, Hockenheim II), Farfus (Nürburgring) und Wittmann (Zandvoort). Dazu kamen vier schnellste Rennrunden durch Wittmann (Spielberg, Zandvoort), Farfus (Hockenheim I) und Hand (Oschersleben). In den zehn Rennen der Saison stand zwölf Mal ein BMW Fahrer auf dem Podium.

Glock und Merhi - Was für ein Rennen !!!



War das ein Rennen !!!! Timo Glock heißt der große Gewinner des Regen-Krimis beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim der an Spannung wohl kaum zu überbieten war.

Timo Glock siegt beim Saisonfinale 2013 in Hockenheim
Foto: BMW-Motorsport
In einem ereignisreichen Rennen mit vielen Zweikämpfen und Überholmanövern überquerte er nach 41 Runden als Erster die Ziellinie. Mit 2,787 Sekunden Rückstand wurde Roberto Merhi (Mercedes-Benz) Zweiter. Der Spanier war neben Glock der Man des Rennens, vom 21. Startplatz in das Rennen gegangen und musste zusätzlich zu den beiden Pflichtboxenstopps noch eine Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts antreten. Ohne die Durchfahrtsstrafe hätte Mehri das Rennen wohl mit deutlichem Abstand gewonnen. Was wurde der Spanier zu Beginn der Saison für seine unüberlegte Fahrweise kritisiert, gestern hat er allen gezeigt, das es ein excellenter Rennfahrer ist.

Roberto Merhi hat beim letzten Saisonrennen gezeigt was für ein excellenter Rennfahrer er ist
Foto: Jens Hawrda
Das Podium beim Finale in Hockenheim komplettierte Bruno Spengler (BMW). Mattias Ekström war als Vierter bester Audi-Pilot. Der schon als Champion feststehende Mike Rockenfeller (Audi) kam zum einzigen Mal in diesem Jahr nicht in die Punkteränge. Er belegte Platz 16.
 
Für uns war der Saisonabschluss in Hockenheim das spannendste Rennen der Saison und das obwohl der Meister bereits feststand.


Rennergebnis (Top-Five):
1. Timo Glock, BMW,
2. Roberto Merhi, Mercedes,
3. Bruno Spengler, BMW,
4. Mattias Ekström, Audi,
5. Miguel Molina, Audi. 

Meisterschaftsendstand Fahrerwertung (Top-Five):
1. Mike Rockenfeller,
2. Augusto Farfus,
3. Bruno Spengler,
4. Christian Vietoris,
5. Robert Wickens.


Sonntag, 20. Oktober 2013

Schwieriges Qualifying für Mercedes-Benz beim Saisonfinale

Am Samstag absolvierten die DTM-Piloten beim großen Saisonfinale in Hockenheim das letzte Qualifying des Jahres. Mercedes-Benz Pilot Robert Wickens (STIHL Mercedes AMG C-Coupé) fuhr im Qualifying mit einer Rundenzeit von 1:33.719 Minuten auf den 13. Startplatz für das DTM-Finale am Sonntag.
 
Bester Mercedes-Pilot Rober Wickens Startplatz 13
Foto: Mercedes-Motorsport
 
Mercedes-Junior Pascal Wehrlein (DTM Mercedes AMG C-Coupé / 1:33.839 Minuten) und der Brite Gary Paffett (EURONICS Mercedes AMG C-Coupé / 1:33.899 Minuten) belegten die Plätze 15 und 16.
Daniel Juncadella (stern Mercedes AMG C-Coupé / 1:33.963 Minuten), Christian Vietoris (DTM Mercedes AMG C-Coupé / 1:34.170 Minuten) und Roberto Merhi (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé / 1:34.308 Minuten) starten von den Plätzen 17, 20 und 21 in das letzte Saisonrennen.

Stimmen zum Qualifying:

Robert Wickens, STIHL Mercedes AMG C-Coupe
Foto: Mercedes-Motorsport

Robert Wickens (24, Kanada, STIHL Mercedes AMG C-Coupé, 13. Platz):
„Die DTM ist eine harte Serie. Leider habe ich in Q2 einen kleinen Fehler in meiner Runde gemacht und um in der DTM über den zweiten Qualifyingabschnitt hinaus zu kommen, brauchst du eine perfekte Runde. Die ist mir nicht gelungen. Aber morgen kann alles passieren."

Pascal Wehrlein (19, Deutschland, DTM Mercedes AMG C-Coupé, 15. Platz):
„Schon das Freie Training heute Vormittag ist nicht perfekt verlaufen und das hat sich leider im Qualifying auch nicht geändert. Wir wissen momentan selbst noch nicht, woran es liegt. Wir hoffen jetzt, dass wir im Rennen wieder einen guten Speed haben und nach vorne fahren können. Falls wirklich der angekündigte Regen kommt, ist sowieso alles offen. Zudem müssen wir schauen, dass wir eine gute Strategie haben, gut durch die erste Runde kommen und dann überholen."

Gary Paffett startet nur von Platz 16
Foto: Mercedes-Motorsport

Gary Paffett (32, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé, 16. Platz):
„Das Qualifying verlief sehr enttäuschend. In Q1 habe ich alles aus dem Auto herausgeholt und konnte auf Platz sieben fahren. Im zweiten Qualifikationsabschnitt hatte ich zwar einen kleinen Fehler in meiner Runde, aber die Jungs vorne haben einen zu großen Sprung im Vergleich zu Q1 gemacht. Das ist bei uns momentan einfach nicht drin. Es ist schwer zu sagen, woran es liegt, aber unter dem Strich fehlt uns einfach die Geschwindigkeit."

Audi-Stimmen nach dem Qualifying in Hockenheim

Mattias Ekström gelang im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline die schnellste Runde des Zeittrainings – allerdings im zweiten Abschnitt (Q2) der vierteiligen Jagd um die besten Startpositionen. Seine Zeit von 1.33,294 Minuten blieb anschließend unerreicht – auch von Ekström selbst, der sich mit einer Zeit von 1.33,707 Minuten am Ende den siebten Startplatz sicherte.
Miguel Molina bester Audi auf Startplatz fünf
Foto: Audi-Motorsport

Zwei Positionen besser war Miguel Molina, der im Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix mit 1.33,572 Minuten den Einzug in das entscheidende vierte Segment des Zeittrainings um hauchdünne 0,012 Sekunden verpasste. Trotzdem überwog beim Spanier die Freude über die eigene Leistung:
„Es ist toll, im letzten Qualifying des Jahres der beste Audi-Fahrer zu sein", sagte der Spanier. „Heute habe ich das Maximale aus dem Auto herausgeholt und keine Fehler gemacht. Morgen werden wir um die Hersteller- und Teammeisterschaft k
ämpfen."

Eine starke Form zeigte am Samstag Adrien Tambay im Audi ultra RS 5 DTM: Zweiter im Freien Training am Vormittag, Schnellster im ersten Abschnitt des Zeittrainings, Dritter im zweiten Abschnitt. Ähnlich wie Ekström konnte der Franzose seine persönliche Bestzeit in Q3 jedoch nicht wiederholen
– Startplatz acht.
 
Mattias Ekström startet von Platz sieben
Foto: Audi-Motorsport
 
Stimmen nach dem Qualifying:
 
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef):
„Vier Autos in den ersten beiden Startreihen: Das hatten wir in der DTM auch schon und am Ende trotzdem keines unserer Autos ganz vorn. Unser Ziel ist daher unverändert: Wir wollen die für Audi tolle DTM-Saison mit einem guten Finale abschließen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass ‚Rocky’ bereits Meister ist."
 
Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), Startplatz 5
„Ein toller Moment für mich! Es ist schön, im letzten Qualifying der beste Audi-Fahrer zu sein. Ich bin glücklich. Heute habe ich das Maximale aus dem Auto herausgeholt und keine Fehler gemacht. Morgen werden wir um die Hersteller- und Teammeisterschaft kämpfen."

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Startplatz 7
„In Q2 habe ich alles auf den Punkt gebracht und mir ist die schnellste Zeit gelungen. In Q3 habe ich hingegen nicht die beste Runde meines Lebens erwischt. Am Ende hat es f
ür Platz sieben gereicht. Es ist wichtig, auf den ersten Plätzen zu stehen, denn dann hat man immer eine Chance, das Rennen zu gewinnen."
 
Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM), Startplatz 8
„Es hätte besser laufen können, aber es hätte auch schlechter sein können. Die BMW waren heute sehr stark. Wir hoffen auf ein gutes Rennen und ich glaube, wir werden weiter nach vorn fahren. Mein RS 5 passt zu meinem Fahrstil, in Q1 und Q2 lief es sehr gut. Wir wollen morgen ein gutes Resultat erzielen."

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Startplatz 9
„Es war von Anfang an schwierig, wir waren nie vorn dabei. Es ist natürlich schade, auf Platz neun zu stehen. Wir haben uns mehr erhofft. Aber wir wissen, wenn es in der DTM nicht perfekt läuft, kann man nicht vorn stehen. Wir geben aber nicht auf und versuchen ein gutes und sauberes Rennen zu fahren."