Donnerstag, 17. Oktober 2013

DTM Hockenheim - Stimmen von BMW vor dem Saisonfinale


Mit dem zehnten Lauf des Jahres geht die DTM-Saison 2013 am 20. Oktober in Hockenheim (DE) zu Ende. BMW Motorsport reist mit guten Erinnerungen an die 4,574 Kilometer lange Strecke: Sowohl beim Finale 2012 als auch zum Auftakt 2013 überquerte ein BMW M3 DTM als Erster die Ziellinie. Vor genau einem Jahr triumphierte Bruno Spengler (CA) und sicherte sich in der Comeback-Saison von BMW Motorsport sensationell den Fahrertitel. Im Mai gewann Farfus das erste Rennen der Saison 2013 vor seinem BMW Markenkollegen Dirk Werner (DE).
Das BMW-Team RBM mit Augusto Farfus kämpft im letzten Saisonrennen
um den Titel in der Teamwertung
Foto: Jens Hawrda
 
Während die Entscheidung in der Fahrerwertung bereits gefallen ist, kämpfen BMW bei den Herstellern und das BMW Team RBM in der Teamwertung jeweils um den Titel. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge in Oschersleben (DE) und Zandvoort (NL) durch Farfus liegt die Mannschaft von Bart Mampaey (BE) lediglich drei Punkte hinter den Spitzenreitern vom Audi Sport Team Phoenix um den frisch gekürten DTM-Champion Mike Rockenfeller (DE). Bei den Herstellern beträgt der Rückstand auf Audi lediglich acht Zähler. Marco Wittmann (DE) hat den Titel des besten DTM-Neueinsteigers bereits vor dem Rennen in Hockenheim sicher. Der 23-Jährige folgt damit auf Farfus, der 2012 der erfolgreichste Rookie in der populären Tourenwagenserie gewesen war.
 
Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Der Hockenheimring ist eine Strecke, auf der es für BMW in der DTM bisher immer gut gelaufen ist. Nirgends sonst haben wir so viele Siege errungen wie dort. Auch die Triumphe von Bruno Spengler 2012 und Augusto Farfus zum Start in die Saison 2013 haben wir natürlich noch in bester Erinnerung. Dennoch erwartet uns beim Finale ein großer Kampf – denn es sind in der Hersteller- und Teamwertung noch zwei Titel zu vergeben. In beiden Wertungen sind wir in unmittelbarer Schlagdistanz zur Konkurrenz. Außerdem bestreitet der BMW M3 DTM sein letztes Rennen, bevor wir im nächsten Jahr mit dem BMW M4 DTM an den Start gehen. Wir wollen ihn natürlich standesgemäß mit einem Top-Ergebnis verabschieden. Wir gehen gut vorbereitet ins letzte Saisonrennen – und freuen uns auf die vielen Fans sowie die einmalige Atmosphäre beim Finale.“
Marco Wittmann kann mit seiner ersten Saison zufrieden sein
Foto: Jens Hawrda
 
Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM):
„Wir liegen nur drei Punkte hinter den Führenden in der Teamwertung. Natürlich wird meine Mannschaft alles daran setzen, nach dem letzten Rennen in Hockenheim den Pokal mit nach Hause zu nehmen. Aber ganz gleich, wie das Finale auch ausgehen wird: Es ist großartig, was wir in unserer erst zweiten DTM-Saison erreicht haben. Jeder im BMW Team RBM ist mit Herzblut dabei. Das macht mich unglaublich stolz. Wenn wir ein ähnlich gutes Resultat wie in Zandvoort oder beim Saisonauftakt in Hockenheim erreichen, können wir den Teamtitel noch gewinnen. Das wäre einfach fantastisch.“
 
Augusto Farfus (Startnummer 7, BMW Team RBM):
„Unser BMW Team RBM hat in seiner erst zweiten DTM-Saison Großartiges geleistet. Der zweite Platz in der Fahrerwertung ist uns nicht mehr zu nehmen. Und dass wir vor dem letzten Rennen noch die Chance auf den Gewinn der Teamwertung haben, ist großartig. Wenn wir konzentriert bleiben, können wir uns diesen Titel schnappen. Ich würde mir wünschen, die Saison so zu beenden, wie sie begonnen hat: mit einem Sieg in Hockenheim.“
 
Bruno Spengler (Startnummer 1, BMW Team Schnitzer):
„Das Rennen in Hockenheim ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Dieser Moment beim Finale 2012, als ich die Ziellinie überquert und meinen ersten DTM-Titel gewonnen habe, wird unvergesslich bleiben. Ich hätte gerne die Nummer eins auf meinem Auto verteidigt. Aber es sollte in diesem Jahr nicht sein. Jetzt gilt es, den Blick nach vorn zu richten. Ich werde beim letzten Rennen noch einmal richtig pushen, um mich mit einem Sieg von den Fans aus der Saison zu verabschieden. 2014 werde ich dann wieder voll angreifen und versuchen, den Fahrertitel zurück zu BMW zu holen.“
 
Timo Glock (Startnummer 22, BMW Team MTEK):
„Schade, dass die Saison schon bald wieder vorbei ist. Sie ist wirklich wie im Flug vergangen. Ich freue mich auf das Finale in Hockenheim, denn jetzt habe ich dort ein bisschen mehr Erfahrung im DTM-Auto. Außerdem war unsere Performance dort zu Saisonbeginn recht gut. Hoffentlich gelingt es uns, viele Punkte einzufahren, damit BMW den Titel in der Herstellerwertung verteidigen kann. Für mein Team und mich wäre es klasse, wenn wir uns mit einem guten Resultat in die DTM-Pause verabschieden könnten.“
 



Mittwoch, 16. Oktober 2013

Tiefe Trauer um Rennfahrer Sean Edwards


Sean Edwards
Foto: Porsche-Motorsport
Der britische Rennfahrer Sean Edwards verunglückte gestern, am 15.Oktober 2013,  bei einem privaten Fahrertraining auf dem Queensland Raceway in Australien tödlich. Der 26-jährige Edwards, der in dieser Saison im Porsche Carrera Cup Deutschland und im Porsche Mobil 1 Supercup an den Start ging, saß als Instruktor auf dem Beifahrersitz als der Unfall passierte.
Bei Porsche löste die Nachricht großes Bedauern aus, denn Edwards war seit Jahren einer der erfolgreichsten und beliebtesten Piloten in den Porsche Markenpokalen.

„Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und drücken seinen Angehörigen unser tiefstes Beileid aus“, sagte Porsche-Sportchef Hartmut Kristen.

Im Jahr 2006 wurde Edwards Meister in der FIA GT3 Europameisterschaft, seit 2008 fuhr er im Porsche Mobil 1 Supercup und seit 2010 im Porsche Carrera Cup Deutschland. Sean Edwards war der Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Guy Edwards.

DTM-Fans ist der Name Sean Edwards kein Unbekannter, er war bei der DTM regelmäßig als Fahrer der Audi-Renntaxis im Einsatz und damit ein Teil der Audi-Motorsport-Familie. Auch Audi Sport ist zutiefst bestürzt und in Gedanken bei der Familie und den Freunden des jungen Briten.
Sean Edwards im Audi-Racetaxi im Rahmen der DTM
Foto: Audi-Motorsport
Für Sean Edwards war das bisherige Jahr sehr erfolgreich verlaufen. Er wäre zum Saisonabschluss des Porsche Supercups Anfang November als Gesamtführender mit 18 Punkten Vorsprung auf seinen Verfolger Nicki Thiim gereist. Er könnte damit sogar posthum Champion werden. Edwards gewann in diesem Jahr zusammen mit Bernd Schneider, Nicke Thiim und Jeroen Bleekemolen auch das 24h-Rennen am Nürburgring.

Zur Zeit ist Sean Edwards auch im Kino zu sehen. In demFormel 1 Film "Rush" spielt er seinen Vater Guy Edwards. Gey Edwards ist der Formel 1 Fahrer, der Nicki Lauda nach seinem Feuerunfall 1976 am Nürburgring aus dem brennenden Rennwagen zog und ihm damit das Leben rettete.

Der Tod von Sean Edwards ist ein schwerer Verlust für den Motorsport. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und Freunden.

R.I.P. Sean !!!

 

Saisonfinale Supersport 600 auf dem Lausitzring


1.     Rennen:
Im ersten in der Supersport 600-Klasse ist Kevin Wahr (Yamaha) der Titel des deutschen Meisters nicht mehr zu nehmen. Schon nach der ersten Runde, von Startplatz drei gestartet,  setzte er sich an die Spitze des Feldes und baute seinen Abstand systematisch auf seine Verfolger aus.

Hinter Wahr kommt der Schweizer Roman Stamm (Kawasaki) ins Ziel. Nach einem schlechten Start musste er für dieses Ergebnis kämpfen und kam mit einem Rückstand von eineinhalb Sekunden ins Ziel.
Rennergebnis gleich Meisterschaftsergebnis: Kevin Wahr vor Roman Stamm
Foto: Jens Hawrda
Nach einem verpatzten Qualifikationstraining am gestrigen Samstag holte heute Yamaha-Pilot Luca Grünwald alles aus sich heraus. Von Startposition 14 fuhr er in Runde elf an Gaststarter Lucas Mahias (ebenfalls Yamaha) und an Markenkollege Stefan Kerschbaumer vorbei und platzierte sich auf dem dritten und letzten Platz des Podiums.

Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):

1.     KevinWahr, Yamaha,

2.     Roman Stamm, Kawasaki,

3.     Luca Grünwald, Yamaha,

4.     Lucas Mahias, Yamaha,

5.     Stefan Kerschbaumer, Yamaha.



2.     Rennen:
Wie bereits im ersten Rennen, verdeutlichte Yamaha-Pilot Kevin Wahr noch einmal seine Überlegenheit. Nach einem super Start vom dritten Platz setzte er sich bereits wieder in der ersten Runde an die Spitze des Feldes und fuhr allen davon. Nur Kawasaki-Pilot Roman Stamm war ihm konnte ihm folgen und sah dennoch erst sieben Sekunden nach Wahr die Zielflagge. Für das letzte Rennen der Saison, wie auch in der Meisterschaft, sicherte sich Stamm den zweiten Platz auf dem Podium und den Vizetitel in der Supersport-Klasse.
Roman Stamm kämpfte, musste sich aber mit dem zweiten Platz zufrieden geben
Foto: Jens Hawrda

Gaststarter Lucas Mahias (Yamaha), der sich auf Grund seiner Glanzleistung in beiden Qualifikationstrainings die Pole Position einfuhr, kam mit einem Zeitrückstand von zwölf Sekunden auf Stamm als Dritter über die Zielgerade.

Für den Drittplatzierten des letzten Rennens Luca Grünwald (ebenfalls Yamaha) lief es diesmal gar nicht gut. Durch eine Kollision in der zweiten Runde mit Kawasaki-Pilot Christian von Gunten, fiel er vorerst auf den letzten Platz zurück. Vorerst konnte er das Rennen wieder aufnehmen und musste wenig später dennoch kapitulieren.

Ergebnis Rennen 2 (Top-Five):

1.       KevinWahr, Yamaha,

2.         Roman Stamm, Kawasaki,

3.         Lucas Mahias, Yamaha,

4.         Stefan Kerschbaumer, Yamaha,

5.         Jan Bühn, Yamaha.

Meister in der Supersport 600 2013: Kevin Wahr
Foto: Jens Hawrda
  
Meisterschaftsendstand (Top-Five):

 
1.     Kevin Wahr

2.     Roman Stamm

3.     Stefan Kerschbaumer

4.     Jed Metcher

5.     Jan Bühn

Dienstag, 15. Oktober 2013

DTM Finale in Hockenheim - Audi hat große Ziele


DTM-Fans erwartet in Hockenheim ein spannendes Saisonfinale. Zwar hat sich Audi-Pilot Mike Rockenfeller bereits beim neunten Lauf in Zandvoort vorzeitig den Fahrertitel gesichert. Doch in der Team- und Herstellerwertung verspricht die Ausgangslage einen packenden Dreikampf: Das Audi Sport Team Phoenix liegt nur drei Zähler vor dem besten BMW-Team und zehn Punkte vor der besten Mercedes-Mannschaft. Im Hersteller-Klassement führt Audi mit sieben Zählern Vorsprung auf BMW. Der Gewinn aller drei Titel war Audi zuletzt beim werksseitigen Comeback 2004 gelungen.
Audi hat sich für das Saisonfinale in Hockenheim viel vorgenommen
Foto: Audi-Motorsport
Für die Audi-Piloten ist Hockenheim traditionell ein gutes Pflaster. Aus dem aktuellen Kader haben Mattias Ekström, Jamie Green und Timo Scheider auf dem Kurs bereits Siege erzielen können. Seit dem Comeback der DTM im Jahr 2000 stand fünfmal ein Audi-Fahrer ganz oben auf dem Podium. Im Mai dieses Jahres startete der zweimalige Champion Timo Scheider in Hockenheim mit einer Pole-Position in die Saison. Neuzugang Green gewann das Finale in seiner Karriere schon zweimal.

Der 4,574 Kilometer lange Hockenheimring zählt zu den Lieblingskursen vieler DTM-Piloten. Grund ist neben der einmaligen Stimmung im stadionähnlichen Motodrom auch die Charakteristik der Strecke, die als technisch anspruchsvoll gilt und einen Mix aus schnellen Kurven und langsamen Passagen parat hält. Die lange Parabolika mit anschließender Spitzkehre bietet eine der besten Überholmöglichkeiten im ganzen DTM-Kalender. Die lange Gerade ist auch ein optimaler Bereich für den Einsatz des „Drag Reduction Systems“ (DRS), mit dem die Fahrer den Heckflügel per Knopfdruck am Lenkrad flach stellen können. Hockenheim ist zudem die erste Strecke, auf der Teams und Fahrer bereits Erfahrungen mit dem Optionsreifen gesammelt haben. Die neue, weichere Reifenmischung wurde beim Saisonauftakt im Mai zum ersten Mal im Rennen eingesetzt.
 
Mike Rockenfeller über Hockenheim:
„Der Hockenheimring ist anspruchsvoll und macht sehr viel Spaß – und er ist etwas Besonderes, weil er gefühlt die Heimat der DTM ist. So empfinde ich das jedenfalls. Ich fühle mich sehr wohl dort und besonders heimisch, obwohl ja der Nürburgring meine Heimstrecke ist. Es ist auch insgesamt eine gute Gegend mit sehr vielen Motorsport- und DTM-Fans. Man hat dort immer volle Tribünen, speziell beim Finale. Natürlich ist auch für uns als Fahrer das Gefühl beim Finale ein anderes als beim ersten Rennen. Beim Finale weißt du, wie die Saison gelaufen ist. Nach einer schlechten Saison bist du froh, dass sie vorbei ist. Nach einer guten hast du schon etwas zu feiern. Und anschließend gibt es immer eine gute Party. Die schwierigste Stelle in Hockenheim ist für mich die Spitzkehre. Man kommt mit sehr hoher Geschwindigkeit an und muss sehr stark bremsen. Theoretisch gibt es mehrere Linien, weil die Strecke so breit ist. Aber am Ende ist doch nur eine schnell. Und die zu treffen, finde ich persönlich sehr schwierig. Ich muss mich jedes Mal ganz besonders darauf fokussieren.“

Montag, 14. Oktober 2013

Superbike - Saisonfinale Lausitzring


Nachdem Michi Ranseder das Zeittraining am Sonnabend deutlich dominiert hatte, war von Ihm beim Saisonfinale am Sonntag auf dem Lausitzring einiges zu erwarten. Ransender fur als Einziger eine 1:40er-Zeit. Teamkollege Freddy Foray blieb mit 1:41,059 min bereits 0,431 Sekunden darüber. Allerdings waren auch sowohl mit Damian Cudlin und Erwan Nigon zwei starke fahrer an diesem Wochenende nicht am Start. Der Australier hatte, nachdem der Superbike-Titel bereits vor drei Wochen in Hockenheim an Markus Reiterberger vergeben worden war, einen CRT-Einsatz in der MotoGP-WM nicht ausschlagen können, der in Malaysia zeitgleich zum SUPERBIKE*IDM-Finale auf dem Lausitzring stattfindet. Nigon wiederum ist wegen seines gebrochenen Fußes noch immer außer Gefecht.

Markus Reiterberger holte sich zum Saisonabschluss nochmals zwei Siege
Foto: Jens Hawrda

Mit Markus Reiterberger und Stefan Nebel gesellten sich zwei BMW-Fahrer mit in die erste Reihe, wenn auch der Bayer mit einer S1000 RR und der Nordrhein-Westfale auf einer HP4 unterwegs ist. Die zweite Startreihe eröffnet Mark Aitchison, der wie schon zuletzt in Hockenheim den an der Hand verletzten Matej Smrz (Yamaha Motor Deutschland by Monster Energy) vertritt.

Ein kurzes Comeback in der Superbike-Klasse hat Ghisbert van Ginhoven (RAC Racing). Der Gesamt-Neunte von 2012 ist im Team inzwischen eigentlich der Experte für das Data Recording, übernimmt aber den verwaisten Platz auf der BMW von Damian Cudlin. Der 31-jährige Niederländer geht nach einem Jahr Abstinenz vom 15. Startplatz ins Rennen.
1.     Rennen:
Aus der ersten Startreihe heraus setzte sich Stefan Nebel (BMW) sofort an die Spitze und dominierte in der ersten Hälfte des Rennens. Bis Markus Reiterberger (BMW) kam. Dem Superbike-Champion 2013 hatte Nebel auf Dauer nichts entgegen zu setzen, auch wenn er die ersten Angriffe erfolgreich abwehren konnte. Reiterberger hatte Michi Ranseder (Honda) im Schlepptau. Der Österreicher war durch seine Pole Position sichtlich beflügelt und verdrängte Nebel noch auf den dritten Rang, der jedoch froh war, überhaupt einen Podestplatz in dieser Saison erreicht zu haben. Damit war das Teamziel endlich erreicht.

Michael Ranseder konnte seine Pole-Position nicht in einen Sieg umsetzen
Foto: Jens Hawrda

Freddy Foray holte als Vierter Punkte für das Honda Holzhauer Racing Team. Mark Aitchison, Vertreter des am Karpaltunnel operierten Matej Smrz (Yamaha Motor Deutschland by Monster Energy), wurde mit lediglich vier Zehntelsekunden hinter dem Australier Fünfter.
Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):
1.     Markus Reiterberger (BMW),
2.     Michael Ranseder (Honda),
3.     Stefan Nebel (BMW),
4.     Freddy Foray (Honda),
5.     Marks Aitchison (Yamaha).

2.     Rennen:
Den zweiten Lauf führte zuerst Michi Ranseder bis in Runde sieben zum Teil deutlich an. Dann konnte Reiterberger ihn überholen. Auch Mark Aitchison und sein Yamaha-Teamkollege Gareth Jones stürmten am Österreicher vorbei, der sich trotzdem den Vizetitel sichern konnte. Denn er holte immer noch so viele Punkte, dass er den in Malaysia bei der MotoGP weilenden Damian Cudlin in der Fahrer-Gesamtwertung der Superbikes übertrumpfte.

Mit großem Equipment, aber weitgehend abgeschirmt, war auch wieder das 3C-Racing-Team am Start. Diesmal brachte es mit Ivan Goi und Matteo Baiocco gleich zwei Fahrer auf der Panigale an den Start, die direkt aus dem Ducati-Stall stammen. Baiacco ist Testfahrer der italienischen Marke, Goi Vierter der italienischen Superbike-Meisterschaft. Ausbeute: in beiden Rennen gab es Top-Ten-Platzierungen.
Ergebnis Rennen 2 (Top-Five):
1.     Markus Reiterberger (BMW),
2.     Mark Aitchison (Yamaha),
3.     Gareth Jones (Yamaha),
4.     Freddy Foray (Honda),
5.     Michael Ranseder (Honda).
Internationaler Deutscher Superbike-Meister 2013: Markus Reiterberger
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis Meisterschaft (Top-Five):
1.     Markus Reiterber (BMW),
2.     Michael Ranseder (Honda),
3.     Damian Cudlin (BMW),
4.     Gareth Jones (Yamaha),
5.     Freddy Foray (Honda).