Donnerstag, 23. März 2017

DTM: Drei Fragen an Lucas Auer

Zwei von drei DTM-Testfahrten vor dem Saisonbeginn liegen hinter dem Mercedes-AMG Motorsport DTM Team. Dabei absolvierten Robert Wickens, Gary Paffett und Edoardo Mortara in der vergangenen Woche im italienischen Vallelunga ein wahres Mammut-Testprogramm. Mit mehr als 2.100 km legten sie an den drei Testtagen die meisten Runden aller drei Hersteller zurück. Zusammen mit den Testkilometern aus der ersten Testwoche des Jahres in Portimao blickt das Team auf die stolze Zahl von 4.218 absolvierten Testkilometern zurück. Weiter geht es vom 3. bis 6. April beim letzten Test vor dem Saisonauftakt in Hockenheim.
Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer im Kurzinterview:


Luggi, gestern wurde bekannt, dass dein Onkel den Vorsitz der ITR übernimmt und nun sozusagen Chef der DTM ist. Was war dein erster Gedanke?

Lucas Auer: Zuerst dachte ich: Stark da wird sich die Mama freuen, wenn der Onkel jetzt bei allen Rennen ist. Dann können sie sich noch öfter sehen und für die Telefonrechnung ist das dann ja auch gut! Natürlich habe ich mich gefreut, dass Gerhard sich jetzt in der DTM engagiert. Aber nicht weil er mein Onkel ist, sondern weil er einfach viel Ahnung im Motorsport hat.

Hat dein Onkel sich im Vorfeld auch mit dir über die DTM ausgetauscht, bevor er die Entscheidung getroffen hat?

Lucas Auer: Musste er gar nicht. Gerhard war ja unabhängig von mir oft bei der DTM vor Ort und hat auch so genug Informationen über die Serie, um sich ein Bild zu machen. Da braucht er mich als Ratgeber sicher nicht. Man muss das auch strikt trennen. Wenn er mich zu meiner Meinung fragen würde, dann den Rennfahrer Lucas Auer und nicht seinen Neffen.

Dann jetzt die Frage an den Rennfahrer Lucas Auer, was er sich von dem Vorsitzenden Gerhard Berger erhofft?

Lucas Auer: Ich finde, wir sind mit der DTM eh auf einem guten Weg, aber wir müssen daran arbeiten, die breite Öffentlichkeit noch mehr für unsere Serie zu begeistern. Und dann kann er gern schauen, ob er meinen Traum vom Nachtrennen in Singapur umsetzen kann. Das wäre stark.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen