Montag, 12. September 2022

BMW in Meisterschaftswertung weiter vorn

Sheldon van der Linde fährt am Sonntag in Spa-Francorchamps als Zweiter aufs Podium und baut seine Gesamtführung aus

Sheldon van der Linde baut seine Meisterschaftsführung aus
Foto: Jens Hawrda

Nach drei Siegen ist Sheldon van der Linde (RSA) im Sonntagsrennen in Spa-Francorchamps (BEL) zum vierten Mal in dieser DTM-Saison aufs Podium gefahren. Als Zweiter baute er seine Führung in der Fahrerwertung weiter aus. Bei noch vier ausstehenden Läufen liegt er mit 130 Punkten 32 Zähler vor seinem ersten Verfolger. In der Teamwertung hat Schubert Motorsport 175 Punkte auf dem Konto, 37 mehr als die zweitplatzierte Mannschaft. Neben van der Linde konnten in Spa-Francorchamps auch Philipp Eng (AUT) und Marco Wittmann (GER) in die Top-10 fahren.

Das drittletzte Rennwochenende der DTM-Saison hatte für die BMW M Motorsport Teams zwei Gesichter. Am Samstag taten sich bei Regen im Qualifying und auf abtrocknender Strecke im Rennen alle BMW M4 GT3 sehr schwer. Letztlich war Wittmann der Einzige, der als Neunter Punkte sammeln konnte. Van der Linde ging als Zwölfter leer aus, hatte aber Glück im Unglück, dass auch die meisten seiner Titelkonkurrenten keine Punkte holen konnten.

Am Sonntag bewies van der Linde auf abtrocknender Strecke im Qualifying starke Nerven und fuhr als Zweiter in die erste Startreihe. Von dort übernahm er zunächst die Führung, die er jedoch wegen leichter Probleme beim Boxenstopp an den späteren Sieger Nick Cassidy (NZL, Ferrari) verlor. Dennoch baute er mit den 18 Punkten für Platz zwei und den zwei Zählern für sein Qualifying-Ergebnis die Gesamtführung deutlich aus. Sein Teamkollege Philipp Eng erkämpfte mit einigen starken Zweikämpfen Platz sieben im Sonntagsrennen. Am Samstag war er wegen technischer Probleme ausgeschieden. Wittmann wiederholte im zweiten Rennen seinen neunten Platz vom Vortag.

Esteban Muth (BEL) trat bei seinem Heimspiel in einem ganz besonderen Fahrzeugdesign an. Mit der von der belgischen Prinzessin Delphine de Saxe-Cobourg gestalteten Livery seines BMW M4 GT3 unterstützte Muth die Charity-Organisation „Make-A-Wish“. Er belegte in den beiden Rennen die Plätze 13 und 24.

Das vorletzte Rennwochenende der DTM-Saison findet vom 23-25. September auf dem Red Bull Ring (AUT) statt.


Stimmen zum DTM-Wochenende in Spa-Francorchamps.

Sheldon van der Linde (#31 BMW M4 GT3, Schubert Motorsport): „Der Sonntag ist super für mich gelaufen. Nachdem ich am Samstag keine Punkte geholt habe, konnte ich nun meine Führung in der Fahrerwertung sogar ausbauen – das ist großartig. Ich denke, ich hätte das Rennen sogar gewinnen können, aber leider haben wir beim Boxenstopp etwas Zeit verloren. So etwas passiert, die Jungs haben ansonsten das ganze Jahr über einen fantastischen Job gemacht. Im Zweikampf mit Nick Cassidy habe ich dann an die Punkte gedacht und nichts Verrücktes versucht. Natürlich sieht es in der Meisterschaft gut für mich aus, aber ich bin bisher immer gut damit gefahren, mich nur auf das nächste Rennen zu konzentrieren. Daran werde ich nichts ändern.“

Philipp Eng (#25 BMW M4 GT3, Schubert Motorsport): „Das war insgesamt ein schwieriges Wochenende für mich. Am Samstag habe ich im Qualifying den falschen Luftdruck für die Reifen gewählt und musste daher weit hinten starten. Im Rennen musste ich aufgrund eines technischen Problems dann aufgeben. Am Sonntag hat der Luftdruck gepasst. Danach hatte ich einen guten Start ins Rennen, generell gute Pace und auch einen guten Restart nach der Gelbphase. Platz sieben bedeuten gute Punkte. Jetzt hoffe ich auf Top-Ergebnisse bei meinem Heimspiel in Österreich.“

Marco Wittmann (#11 BMW M4 GT3, Walkenhorst Motorsport): „Leider wieder ein hartes Wochenende für uns. Zum einen hat uns auch im Vergleich zu unseren Markenkollegen etwas die Pace gefehlt. Zum anderen haben wir leider in den Qualifyings keine guten strategischen Entscheidungen getroffen, was uns in der Startaufstellung jeweils weit zurückgeworfen hat. Positiv war, dass ich mich in beiden Rennen noch in die Punkte kämpfen konnte und dabei viele gute Zweikämpfte hatte. Aber die Ausbeute ist natürlich trotzdem mager.“

DTM Classic Cup: BMW gegen Ford

 Yannik Trautwein gewinnt nach spannendem Duell gegen Ronny Scheer in der DTM Classic

  •     In der Schlussrunde: Entscheidender Konter von Trautwein auf der Außenlinie
  •     Wie am Samstag: BMW siegt vor Ford und Mercedes-Benz
  •     Finale zum DTM Classic Cup vom 7. bis 9. Oktober auf dem Hockenheimring

R. Scheer, K. Koppejan, Y. Trautwein (l-r) © DTM

BMW vor Ford und Mercedes-Benz – der Zieleinlauf zum achten Saisonrennen im DTM Classic Cup war identisch zum Samstagrennen, der Sieger jedoch war ein anderer: Yannik Trautwein erzielte auf der Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps einen hartumkämpften Sieg. Im BMW E36 320is aus dem Team Schnitzer Motorsport Classic feierte der 23-Jährige seinen zweiten Erfolg nach dem Auftaktrennen auf dem Lausitzring. Nach einem sehenswerten Zweikampf mit Trautwein steuerte Ronny Scheer seinen Ford Sierra Cosworth RS500 wie im Samstagsrennen als Zweiter über die Ziellinie, der Niederländer Ko Koppejan wurde im Mercedes-Benz 190E 2.5 Evo erneut Dritter. Damit waren die drei Marken BMW, Ford und Mercedes-Benz, die Ende der Achtzigerjahre die DTM geprägt hatten, erneut auf dem Podium vertreten.

Der 7,004 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps machte es den Fahrern am Sonntag deutlich leichter als im Regenrennen am Samstag. Dafür war der Spaßfaktor auf der mit 19 Kurven gespickten Strecke umso größer. Schon im Qualifying hatten Trautwein, Scheer und Koppejan die ersten drei Plätze übernommen, gefolgt vom Samstagsieger Marc Hessel, der das Cockpit des BMW E30 320is kurzfristig von DTM-Legende Prinz Leopold von Bayern übernommen hatte.

Vom Start weg entwickelte sich ein unterhaltsames Wechselspiel zwischen Trautwein und Scheer um die Führungsposition. Schon auf den ersten Metern zog Scheer an Trautwein vorbei, der in der Spitzkehre „La Source“ auf der Außenlinie erfolgreich konterte, um sich dann auf der Anfahrt zur legendären „Eau Rouge“ wieder von Scheer überholen zu lassen. Der Dresdener nutze auf allen geraden Streckenpassagen die über 500 Turbo-PS des Sierra Cosworth voll aus, während Trautwein in den Kurvenpassagen die Fahrwerks-Qualitäten des ehemaligen STW-BMW ausspielte. Dieses muntere Spielchen dauerte bis zur Zielflagge, und Trautwein musste alles aufbieten, um in der finalen Runde sich in „Blanchimont“ erneut auf der Außenbahn am Ford vorbeizupressen und somit den Sieg vor Scheer einzufahren. Koppejan musste über die gesamte Distanz seinen dritten Platz gegen Marc Hessel verteidigen, doch der ehemalige BMW-Junior und DTM-Dritte von 1987 kam nicht vorbei und musste sich am Sonntag mit Rang vier begnügen. Hinter Audi-Pilot Thomas Wandel (GER) auf Rang fünf komplettierte ein BMW-Quintet mit Moritz Horn (GER), Mark Verhaegh (NLD), René Ruch (SUI), Jürgen Adi Schumann (GER) und Reinier van Abbe (NLD) die Top Ten.

Beim Finale zum DTM Classic Cup mit Tourenwagen aus den Jahren 1984 bis 2007, vor allem aus der DTM, das vom 7. bis 9. Oktober auf dem Hockenheimring ausgetragen wird, startet der zweimalige DTM-Vizemeister Olaf Manthey (GER) im BMW 635 CSi als Titelfavorit.

DTM Trophy: Fünfter Sieg für Tim Heinemann

 Tim Heinemann mit großem Schritt zum zweiten Titel in der DTM Trophy

  •     Toyota-Pilot baut Vorsprung in der Tabelle auf 64 Punkte aus
  •     BMW auf zwei und drei: Theo Oeverhaus und Moritz Löhner
  •     Colin Caresani und Samstag-Sieger Daniel Gregor gehen leer aus

Toyota-Pilot Tim Heinemann hat mit seinem fünften Saisonsieg in Spa-Francorchamps seine Tabellenführung in der DTM Trophy weiter ausgebaut © DTM

Tim Heinemann aus dem Team Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring-Racing scheint nicht zu stoppen: Im Sonntagsrennen der Talentschmiede DTM Trophy schnappte sich der deutsche Toyota-Pilot auf der legendären Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps bereits seinen fünften Saisonerfolg im zehnten Rennen. Auf dem Podium flankierten mit Theo Oeverhaus (GER, Walkenhorst Motorsport) als Zweitplatziertem und Moritz Löhner (GER, FK Performance Motorsport) als Drittplatziertem zwei BMW-Piloten den strahlenden Sieger.

Mit nunmehr 182 Punkten hat Tim Heinemann seinen Vorsprung in der Fahrerwertung auf 64 Punkte auf Colin Caresani (118 Punkte, Project 1 BMW) ausgebaut. Der Niederländer ging am Sonntag in Belgien als 13. genauso leer aus wie Samstagsieger Daniel Gregor (GER), der im Porsche des KÜS Team Bernhard nach einem Reifenschaden vorzeitig ausschied, und der Brasilianer Thiago Vivacqua (Heide Audi). Dritter in der Punktetabelle ist Oeverhaus (115), der mit zwei zweiten Plätzen in Spa-Francorchamps bis auf drei Punkte an Caresani heranrückte. Dahinter folgen vor dem nächsten Gastspiel der DTM Trophy auf dem Red Bull Ring in Österreich (23. bis 25. September) Vivacqua (92), der Franzose Eduoard Cauhapé (72, BWT Mücke Mercedes-AMG) und Gregor (69).

Tim Heinemann, 2020 der erste Champion der mit seriennahen GT-Sportwagen ausgetragenen DTM Trophy, ließ auf dem anspruchsvollen 7,004-km-Kurs in Belgien nichts anbrennen. Von der Pole-Position, seiner vierten der laufenden Saison, dominierte er das Geschehen über die gesamte Distanz von 14 Runden. Im Ziel verwies er Oeverhaus um 5,526 Sekunden auf Rang zwei, der in einem einsamen Rennen seine vierte Podiumsplatzierung dfer Saison erzielte. Über mehr als die Hälfte des Rennen fuhr Jacob Riegel (GER), im Aston Martin des Teams Speed Monkeys aus der dritten Position gestartet, auf Rang drei. Dich Löhner wurde im Verlauf des Rennens immer stärker, zog im Schlussdrittel an Riegel vorbei und sicherte sich den letzten Podiumsplatz. Riegel sah die Zielflagge als Vierter.

Riegels Teamkollege Hancke lieferte sich mit den KÜS-Team-Bernhard-Teamkollegen Daniel Gregor und Ricky Capo (AUS) sehenswerte Positionskämpfe. verwickelt. Nach einer Vorteilsnahme durch das Überschreiten der Track-Limits musste Hancke jedoch Gregor zunächst den Vortritt lassen. Kurz darauf bezwang er den Porsche-Youngster im Zweikampf erneut. Doch damit nicht genug, denn in der Schlussphase überholte er auch noch den Mercedes-AMG von Rodrigo Dias Almeida (MOZ, BWT Mücke Motorsport) für Platz fünf. Hinter Hancke und Almeida kamen die beiden Mercedes-AMG von Edouard Cauhaupé und Alexandre Papadopulos (USA, Selleslagh Racing Team) auf die Plätze sieben und acht, gefolgt von den dem Bulgaren Steriyan Folev und Jordan Wallace (beide FK Performance BMW). Wie Gregor schied auch Capo aufgrund eines Reifenschadens vorzeitig aus.

Sonntag, 11. September 2022

Langersehnter erster DTM-Sieg für Neuseeländer Nick Cassidy

  • Erlösung: Cassidy verteidigt bis zum Schluss und fährt ersten DTM-Sieg ein
  • Heiße Rad-an-Rad-Duelle: Spannende Zweikämpfe an der Spitze
  • Topfavorit: Sheldon van der Linde bleibt Meisterschaftsführender

Nick Cassidy (NZL), AlphaTauri AF Corse Ferrari © DTM

Es ist der erste Sieg für den Neuseeländer Nick Cassidy in der DTM. Der 28 Jahre alte Ferrari-Pilot aus dem Team Red Bull AlphaTauri AF Corse setzte sich beim Sonntagsrennen auf dem Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps in extrem spannenden Zweikämpfen ganz vorne an der Spitze stets durch. Gestartet von Platz drei, ist Cassidy der glückliche Rennsieger vor Sheldon van der Linde im Schubert BMW und Thomas Preining im KÜS Team Bernhard Porsche. Der Südafrikaner Sheldon van der Linde startete gut, überholte direkt Polesitter René Rast (ABT Sportsline Audi) und führte das Feld an, ehe er Ende der neunten Runde zum Pflichtboxenstopp kam, bei dem es ein Problem vorne links gab und der ihn mit über elf Sekunden die Führungsposition kostete. Nick Cassidy musste fortan die Spitze bis zur letzten Runde mehrfach hart verteidigen.

Nick Cassidy: „Es fühlt sich wirklich fantastisch an, und in dieser Meisterschaft zu gewinnen, ist etwas, das ich schon lange machen wollte. Der Kampf mit René war sehr, sehr hart, genauso wie der mit Sheldon auf den kalten Reifen. Und ja, ich habe alles gegeben, ich hatte nichts zu verlieren, aber ich wollte unbedingt gewinnen, und ich habe nichts ausgelassen.“

Polesitter René Rast war in der Qualifikation am Morgen mit einer Zeit von 2.23,424 Minuten der Schnellste und sicherte sich damit drei Punkte. Nachdem er von Sheldon van der Linde direkt beim Start überholt wurde, touchierte der 35-Jährige im unmittelbaren Duell Nick Cassidy. Mit ihm lieferte er sich einen spannenden Zweikampf über mehrere Runden. Die Berührung hätte ihn eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe gekostet, jedoch musste Rast kurz vor Schluss seinen Boliden mit Reifenschaden abstellen, wodurch er eine Full-Course-Yellow-Phase auslöste. Der Re-Start nur eine Runde vor Schluss machte es noch einmal spannend. Im spektakulären Formations-Start konnte sich Cassidy aber vor van der Linde halten. Der Dritte auf dem Podium war wie schon am Vortag Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (KÜS Team Bernhard).

Der Schweizer Rolf Ineichen fuhr am Sonntag im Lamborghini von GRT Team Grasser Racing die schnellste Rennrunde und verdiente sich damit seinen ersten Punkt in der Gesamtwertung.

Gesamtführender mit 130 Punkten ist auch nach den Rennläufen elf und zwölf Sheldon van der Linde. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Lucas Auer (98 Punkte, Mercedes-AMG Team WINWARD) beträgt mittlerweile 32 Punkte. Dahinter reihen sich René Rast (96) und der Italiener Mirko Bortolotti (94, GRT Lamborghini) in die Riege der engsten Verfolger. Geburtstagskind Lucas Auer startete von Platz zehn, kämpfte sich nach vorn und hatte zwischenzeitlich sehr gute Chancen auf eine Podiumsplatzierung, die er als Vierter letztlich nur knapp verpasste. Weitere Punkte möchte der Österreicher bei seinem Heimrennen in zwei Wochen am Red Bull Ring (23. bis 25. September) sammeln. In Spielberg geht dann der Kampf um den Titel des DTM-Champions 2022 in die vorletzte Runde der Saison. Tickets und weitere Infos zum siebten Rennwochenende gibt es unter www.dtm.com.

Renè Rast holt Pole für`s Sonntagsrennen in Spa

Renè Rast holt die Pole für das Sonntagsrennen in Spa
Foto: Jens Hawrda

Die Strecke trocknete mehr und mehr ab, so dass es im Zeittraining für das zwölfte Rennen der DTM-Saison auf dem Circuit de Spa-Francorchamps auf das richtige Timing ankam: Wer als Letzter eine schnelle Runde absolvieren konnte, hatte die besten Chancen. René Rast nutzte die Gelegenheit und die Strategie seines Teams bezahlte sich aus: Mit einer Zeit von 2:23,424 Minuten sicherte sich der dreimalige DTM-Champion im Audi des Team ABT zum zweiten Mal in dieser Saison und zum 22. Mal in seiner Karriere den besten Startplatz.

Am Anfang des 20-Minütigen Zeittrainings war es auf dem 7,004 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs in den belgischen Ardennen noch so nass, dass auf Regenreifen gefahren wurde. Erst in der zweiten Hälfte ließen die meisten Fahrer Slickreifen aufziehen. Danach ging es Schlag auf Schlag: Nicht weniger als neunmal wechselte in den letzten sechs Minuten die Führung. Ricardo Feller, Kelvin van der Linde, Maximilian Götz, Lucas Auer, René Rast und Sheldon van der Linde hatten alle zwischenzeitlich die Führung inne, Feller und Rast sogar mehrmals, aber zum Schluss war es Rast, der sich durchsetzte und sich den besten Startplatz für das Sonntagsrennen (Start um 13.30 Uhr, live auf ProSieben ab 13.00 Uhr) sicherte.

„Ein perfektes Timing, ein perfektes Qualifying“, bilanzierte Rast. „Vielen Dank an meine Jungs, sie haben mich zum richtigen Zeitpunkt rausgeschickt. Ich hatte wirklich die besten Bedingungen auf der Strecke, musste es dann nur noch umsetzen. Pole-Position, drei Punkte. Die erste Startreihe ist natürlich super für das Rennen heute!“

Hinter Rast fuhr Tabellenführer Sheldon van der Linde im BMW des Teams Schubert Motorsport auf Rang zwei, vor Nick Cassidy im AlphaTauri AF Corse Ferrari, der sich als Dritter sein bestes DTM-Qualifyingergebnis sicherte. Dahinter folgte ein Mercedes-AMG-Trio mit Mikaël Grenier (GruppeM Racing), Maro Engel (GruppeM Racing) und Maximilan Götz (WINWARD Racing) auf den Plätzen vier bis sechs. Dem Schweizer Ricardo Feller (ABT Audi) auf Position sieben folgten drei Österreicher: Thomas Preining (KÜS Team Bernhard Porsche), Clemens Schmid (GRT grasser-racing.com Lamborghini) und Lucas Auer (Mercedes-AMG, Team WINWARD). Auer feiert heute seinen 28. Geburtstag.

Quelle: dtm.com