Mittwoch, 20. Dezember 2017

ADAC TCR Germany 2018 mit Renault

  • Wolf Power Racing mit zwei Renault Megane TCR
  • Neu entwickelter TCR-Rennwagen in der ADAC TCR Germany
Zuwachs ab 2018 in der TCR Germany durch den Renault Megan
Foto: ADAC-Motorsport

 
Markenzuwachs in der ADAC TCR Germany: In der dritten Saison der Tourenwagenserie des ADAC, die vom 13. bis 15. April 2018 in der Motorsport Arena Oschersleben beginnt, dürfen sich Motorsportfans auf den Renault Megane TCR freuen. Das Schweizer Team Wolf Power Racing, das in der vergangenen Saison mit Mike Halder (21, Meßkirch) den Vizemeister gestellt hat, wird 2018 zwei brandneue Renault Megane TCR einsetzen. Wer die beiden Renault in der ADAC TCR Germany steuern wird, ist noch offen.

Die beiden 350 PS starken Renault Megane TCR des Teams Wolf Power Racing stammen aus der Schmiede der Schweizer Vukovic Motorsport GmbH. Beide Seiten sind mit der bisherigen Zusammenarbeit absolut zufrieden. "Wir sind höchst beeindruckt von der Qualität der Arbeit, die Vukovic Motorsport an den Tag gelegt hat. Unser Ziel für 2018 ist eindeutig: Wir wollen in der ADAC TCR Germany um den Titel kämpfen - und unsere Auswahl fällt auf den Megane TCR, der mit einem sehr leistungsfähigen Gesamtpaket beste Voraussetzungen dafür bietet", sagt Adrian Wolf, der das Team gemeinsam mit seinem Bruder Raphael leitet.

Der Renault Megane TCR wurde bereits bei der Essen Motor Show einem großen Publikum vorgestellt. Das erste Urteil der Motorsportfans fiel eindeutig aus: Der Renault begeistert! Nun soll noch die Radaufhängung optimiert werden, anschließend steht ein intensives Testprogramm in Magny-Cours (Frankreich) an, welches schon in wenigen Tagen beginnt.

Dienstag, 19. Dezember 2017

Formel E: Bruno Spengler testet für MS & AD Andretti in Marrakesch

BMW Werksfahrer Bruno Spengler testet in Marrakesch einen Formel-E Rennwagen
Foto: Jens Hawrda
BMW Werksfahrer Bruno Spengler (CAN) bekommt am 14. Januar 2018 seinen ersten Eindruck von der Formel E. Der DTM-Champion 2012 wird mit MS & AD Andretti Formula E an den Rookie-Testfahrten in Marrakesch teilnehmen.

"Darauf freue ich mich sehr, es ist die Möglichkeit eine komplett neue Rennsportart kennenzulernen ", sagte Spengler. "Die Formel E ist eine wirklich aufregende Rennserie, die in den nächsten Jahren zweifellos noch populärer werden wird. Ich bin immer bestrebt, neben der DTM auch noch Erfahrungen mit anderen Serien zu sammeln. Ich bin gespannt, wie die Formel E Rennwagen zu bewegen sind. Schließlich ist es 13 Jahre her, dass ich zuletzt in einem Formelwagen in einem Formel-3-Wagen fuhr. "

Neben Spengler, der erneut zum BMW Kader der DTM gehört, wird in Marrakesch  der IndyLights-Piloten Colton Herta (USA) für MS & AD Andretti einen Formel-E absolvieren.

Am Tag vor dem Test wird auf der gleichen Strecke das dritte Rennen der FIA Formel-E-Saison ausgetragen, in dem BMW-Werksfahrer Tom Blomqvist (GBR) neben António Félix da Costa (POR) sein Formel-E-Renndebüt geben wird.

Montag, 18. Dezember 2017

DTM stockt Kalender 2018 auf zehn Veranstaltungen auf

  • Auftakt und Finale in Hockenheim
  • Premiere im italienischen Misano
  • DTM-Comeback in Brands Hatch
Bild: dtm.com
Die Fans der DTM können sich in der Saison 2018 auf ein zusätzliches Rennwochenende und zwei neue Rennstrecken im DTM-Kalender freuen. Die populäre Tourenwagenserie setzt einen drauf und findet im kommenden Jahr an zehn Wochenenden statt. Wie in den letzten Jahren werden pro Veranstaltung jeweils zwei Rennen ausgetragen. Den Auftakt (4.-6. Mai) und das Finale (12.-14. Oktober) der Saison bilden traditionell die Rennen in Hockenheim. Neu im Kalender sind die Rennstrecken in Brands Hatch/England (11.-12. August) und Misano/Italien (24.-26. August).
 
Der 4,2 Kilometer lange Misano World Circuit Marco Simoncelli feiert Premiere im DTM-Programm. Der italienische Badeort Misano liegt an der adriatischen Riviera in der Emilia-Romagna, wenige Kilometer südlich von Rimini. Die Strecke wurde 2006/2007 komplett umgebaut, um MotoGP-Läufe veranstalten zu können. Das Resultat ist eine moderne, anspruchsvolle Fahrer-Strecke mit unterschiedlichen Kurvenradien.
 
In Brands Hatch, im Südosten Londons, wurden zwischen 2006 und 2013 bereits acht DTM-Rennen ausgetragen, damals auf der nur 1,97 Kilometer langen Indy-Variante. Die Strecke wurde 1928 als Motorradkurs gebaut. Zwischen 1964 und 1986 wurden dort 14 Formel-1-WM-Läufe ausgetragen. Der britische Traditionskurs gilt als sehr anspruchsvoll für Fahrer und Fahrzeuge gleichermaßen, insbesondere die lange Streckenvariante („Grand Prix-Kurs“), auf der die DTM 2018 antreten wird.
 
Neben Hockenheim stehen in Deutschland weiter die Rennen am Lausitzring, am Norisring sowie am Nürburgring auf dem Programm. Ebenfalls feste Größen bleiben die Auslandsrennen in Budapest (Ungarn), Zandvoort (Niederlande) sowie Spielberg (Österreich). Der Vorverkauf für alle Rennen beginnt Anfang 2018.
 
„Fünf Events in Deutschland, fünf im Ausland – die DTM wird ein weiteres Stück internationaler, ohne seine deutschen Wurzeln zu vergessen“, sagt Gerhard Berger, Chef der DTM-Dachorganisation ITR, und fügt an: „Mit England und Italien kommen 2018 zwei wichtige Märkte der Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes zurück auf die DTM-Karte.“ Berger weiter: „Zudem freue ich mich, dass die DTM auch nach dem Verkauf der Rennstrecke wieder am Lausitzring Station macht. Mit dem neuen Besitzer DEKRA, unserem langjährigen DTM-Partner, konnten wir sicherstellen, dass unsere Fans auch im Osten Deutschlands spektakulären Tourenwagensport erleben können.“
 
Der DTM Kalender 2018:

4. – 6. Mai Hockenheim
18. – 20. Mai Lausitzring
1. – 3. Juni Budapest
22. – 24. Juni Norisring
13. – 15. Juli Zandvoort
11. – 12. August Brands Hatch
24. – 26. August Misano
7. – 9. September Nürburgring
21. – 23. September    Spielberg
12. – 14. Oktober Hockenheim

Sonntag, 17. Dezember 2017

Kalender für ADAC TCR Germany 2018 steht fest

  • 14 Rennen an sieben Wochenenden: Start in Oschersleben - Most/CZE mit Premiere
  • Stationen in Österreich, den Niederlanden, der Tschechischen Republik und Deutschland
  • Alle Rennen werden im Rahmen des ADAC GT Masters ausgetragen
Foto: Jens Hawrda
Der Kalender für die dritte Saison der ADAC TCR Germany steht fest. Erneut stehen sieben Veranstaltungen mit insgesamt 14 Rennen im Kalender, alle Läufe werden im Rahmen des ADAC GT Masters ausgetragen. Dabei gibt es eine Premiere: Vom 27. bis 29. April tritt die Tourenwagenserie erstmals in Most in der Tschechischen Republik an. Die weiteren Rennen werden in Deutschland, den Niederlanden und Österreich ausgetragen. Saisonstart ist vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben, wo bereits vom 26. bis 28. März der offizielle Vorsaisontest stattfinden wird. Auch 2018 überträgt der frei empfangbare TV-Sender SPORT1 die Rennen der ADAC TCR Germany im Fernsehen.

Nach dem Saisonstart in Oschersleben ist die Serie dann im 4148 Meter langen Autodrom Most zu Gast, ehe der Red Bull Ring vom 8. bis 10. Juni Austragungsort des dritten Rennwochenendes ist. Am ersten August-Wochenende stehen vom 3. bis 5. August die Rennen auf dem Nürburgring auf dem Programm. Zwei Wochen später ist der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort vom 17. bis 19. August Schauplatz der Rennen neun und zehn.

Auf dem Sachsenring folgen vom 7. bis 9. September die Saisonrennen elf und zwölf, bevor es zum krönenden Abschluss für Piloten und Teams wie schon im Vorjahr auf den Hockenheimring geht. Dort steigt vom 21. bis 23. September das große Saisonfinale, und spätestens dort wird auch der Nachfolger von Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) gekürt, der die ADAC TCR Germany 2016 und 2017 zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

ADAC TCR Germany Kalender 2018

13.04. – 15.04.2018 Motorsport Arena Oschersleben
27.04. – 29.04.2018 Most/CZE
08.06. – 10.06.2018 Red Bull Ring Spielberg/AUT
03.08. – 05.08.2018 Nürburgring
17.08. – 19.08.2018 Zandvoort/NED
07.09. – 09.09.2018 Sachsenring
21.09. – 23.09.2018 Hockenheimring

Samstag, 16. Dezember 2017

DTM: Maxime Martin verläßt BMW

Maxime Martin verlässt überraschend BMW
Foto: Jens Hawrda
Nach vier Jahren und 64 Rennen verlässt Maxime Martin überraschend BMW. In seiner Zeit in der DTM feierte Maxime Martin drei Siege und zehn Podestplätze, holte drei Polepositions für BMW. Auch schon vor und dann währen seiner DTM - Zeit war Martin eine feste Größe für BMW im GT-Sport, er hatte sich 2012 mit Platz zwei in der BMW Sports Trophy aus dem Kundensport-Programm für Einsätze im Werksfahrer-Aufgebot empfohlen. Er startete 2013 als Stammpilot für das BMW Team RLL in der American Le Mans Series (ALMS) und wechselte 2014 in die DTM.

„Ich möchte Maxime Martin für seinen Einsatz in den vergangenen fünf Jahren im Namen von BMW Motorsport herzlich danken“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Maxime hat gezeigt, dass man es bei uns aus dem Kundensport bis an die Spitze des Werkssports schaffen kann. Es war immer beeindruckend zu sehen, wie mühelos er die Umstellung zwischen DTM- und GT-Fahrzeug hinbekommen hat. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg im Motorsport alles Gute.“

„Ich hatte definitiv eine tolle Zeit bei BMW, davon fünf Jahre als offizieller BMW Werksfahrer. Die zwei Jahre zuvor war ich bereits mit dem Marc VDS Racing Team in einem BMW gefahren. Somit war ich insgesamt sieben Jahre lang mit der Marke verbunden, zunächst über den Kundensport, dann als Werksfahrer. Wir haben zusammen großartige Erfolge gefeiert, mit Siegen und Podiumsplatzierungen in der DTM, dem Sieg bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps sowie zweiten Plätzen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Ich möchte mich bei Jens Marquardt, Adam Baker und Rudi Dittrich bedanken, die vor fünf Jahren an mich geglaubt und mir die Chance gegeben haben, als Werksfahrer zu BMW zu kommen. Doch manchmal braucht man Veränderungen und neue Herausforderungen. Deshalb habe ich entschieden, mich einer solch neuen Herausforderung zu stellen. Ich freue mich auf das, was mich erwartet, aber es war eine großartige Zeit bei BMW, und ich möchte allen danken, die daran beteiligt waren“, sagt Martin.