Samstag, 22. Juli 2017

René Rast holt sich mit Sieg die Tabellenführung zurück und ist DTM-Halbzeitmeister

  • Rockenfeller macht mit gebrochenem Fuß Audi-Doppelsieg perfekt
  • Marco Wittmann nach packendem Zweikampf gegen Robert Wickens auf Platz 3
Renè Rast holt sich die Tabellenführung zurück
Foto: Audi-Motorsport
Bei seinem ersten Start auf dem Moscow Raceway holte René Rast auf Anhieb den Sieg: Im Samstagsrennen auf dem 3,931 Kilometer langen Kurs in Russland fuhr der Audi-Pilot von der Pole-Position souverän zu seinem zweiten Sieg in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Damit eroberte der Mindener zur DTM-Halbzeit – neun von 18 Saisonrennen sind absolviert – auch die Tabellenführung zurück. Mike Rockenfeller wurde trotz seiner Fußverletzung, die er sich beim Unfall auf dem Norisring zugezogen hat, Zweiter und sorgte damit für einen Audi-Doppelsieg. Platz drei sicherte sich der amtierende DTM-Champion Marco Wittmann im BMW. Vierter und damit bester Mercedes-Pilot wurde Robert Wickens.


„Das war ein fast perfektes Rennen“, fasste Sieger Rast zusammen. „Mein Start war nicht optimal, aber danach lief es wirklich gut. Ich habe das Rennen über die volle Distanz angeführt und bin glücklich, wieder Tabellenführer zu sein.“ Sorge, dass ihm sein Marken-Kollege Rockenfeller den Sieg noch wegschnappen würde, hatte er nicht. „Mike war im DRS-Fenster, aber nie wirklich nah genug dran um anzugreifen.“ Dass Rockenfeller nach seinem Unfall überhaupt so schnell sein konnte, verdankt der Audi-Pilot vor allem den Doktoren und Physiotherapeuten. „Ihnen gebührt ein großer Dank“, sagte der Zweitplatzierte, der nur 0,770 Sekunden nach Rast die Zielflagge sah. Mit einem speziellen Tapeverband wurde der gebrochene Mittelfuß fixiert. Rockenfeller konnte den lädierten linken Fuß nur bedingt einsetzen: Er musste seinen Fahrstil umstellen und mit dem rechten Fuß bremsen.


Während an der Spitze die Positionen bezogen waren, musste sich Marco Wittmann seinen Platz auf dem Podium erkämpfen. „Die erste Runde war wirklich gut“, reflektierte der Fürther. „Danach hatte ich einige gute Zweikämpfe – vor allem mit Robert Wickens, den ich kurzzeitig nicht hinter mir lassen konnte.“ Die dritte Position eroberte er sich in der Schlussphase des Rennens zurück und sicherte sich nach seinem Sieg in Moskau im vergangenen Jahr und Platz zwei in 2014 erneut einen Podestplatz in Russland. „An die Leistungen von heute können wir morgen gerne anknüpfen.“


Nur auf Platz acht überquerte nach 38 Runden Mattias Ekström die Ziellinie. Noch in Runde eins geriet der Schwede mit Timo Glock aneinander, rutschte von der Strecke und verlor etliche Positionen. Glock erhielt für das Manöver von den Sportkommissaren eine Verwarnung. Trotz des frühen Boxenstopps in Runde drei – mit der Taktik hatte Ekström in vergangenen Rennen bereits mehrmals punkten können – sowie gewonnenen Zweikämpfen kam Ekström nicht über Platz acht hinaus. Damit verspielte er die Tabellenführung in der Fahrerwertung.

Das Rennergebnis in Moskau hat die DTM-Fahrerwertung ordentlich durcheinandergewürfelt – die Top-3 sind nur durch sechs Punkte getrennt. Nach neun von 18 DTM-Saisonrennen führt jetzt wieder René Rast mit 99 Punkten die Tabelle an. Zweiter, mit 95 Punkten, ist Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer, der heute Sechster wurde. Ekström ist mit 93 Punkten Dritter. In der Herstellerwertung konnte Audi seine Führung ausbauen und liegt zur Halbzeit mit 378 Punkten vor Mercedes (309) und BMW (276).

Corvette-Piloten Gounon/Van der Zande gewinnen in Zandvoort

  • Gounon wird dank zweitem Saisonsieg Halbzeitmeister des ADAC GT Masters
  • Zwei Niederländer beim Heimspiel auf dem Podest
  • Drei Marken auf den ersten drei Positionen
Start ins Rennen Jules Gounon verteidigt Spitze
Foto: ADAC-Motorsport
Jubel bei den niederländischen Fans: Lokalmatador Renger van der Zande (31/NL, Callaway Competition) und Tabellenführer Jules Gounon (22/F) gewannen mit ihrer Corvette C7 in Zandvoort den siebten Lauf des ADAC GT Masters. Dank seines zweiten Saisonsiegs sicherte sich Gounon damit den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters. Ebenfalls auf das Podium kamen zum ersten Mal in dieser Saison die Audi-Fahrer Markus Pommer (26/Neckarsulm) und Kelvin van der Linde (21/ZA, beide Aust Motorsport) und das Mercedes-AMG-Duo Indy Dontje (24/NL) und Marvin Kirchhöfer (23/Markkleeberg, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport). "Der Sieg fühlt sich an, als hätte ich eine Weltmeisterschaft gewonnen", jubelte ADAC GT Masters-Premierensieger van der Zande. "Hier beim Heimspiel in Zandvoort zu gewinnen ist einfach unglaublich."

Trio an der Spitze

Während Pole-Setter Jules Gounon beim Start die Führung verteidigte, ging Mercedes-Pilot Luca Stolz (21/Brachbach, Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) am ebenfalls aus der ersten Reihe gestarteten Markus Pommer vorbei auf Rang zwei. In den folgenden Runden setzten sich Gounon, Stolz und Pommer langsam von den Verfolgern ab. Das Trio lag dabei bis zu den Pflichtboxenstopps innerhalb von knapp einer Sekunde. Danach fuhr van der Zande, der in Zandvoort den verletzten Stammpiloten Daniel Keilwitz (27/Villingen) vertritt, zum zweiten Saisonsieg für die Corvette mit der Startnummer 77. Für den Lokalmatador war es der erste Triumph in der "Liga der Supersportwagen", für Gounon nach dem Red Bull Ring der zweite der Saison. Dank dieses Erfolgs baute er seine Führung in der Meisterschaft weiter aus und sicherte sich den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters.


Als Zweite kamen Markus Pommer und Kelvin van der Linde mit ihrem Audi R8 ins Ziel. Mit Indy Dontje (24/NL), der sich den Mercedes-AMG mit Marvin Kirchhöfer (23/Markkleeberg) teilte, stand als Dritter ein weiterer Niederländer auf dem Podest. Für das Duo vom Mercedes-AMG Team HTP Motorsport war es die erste Top-drei-Platzierung im ADAC GT Masters überhaupt.

Auch auf den nächsten beiden Positionen folgten GT3-Sportwagen mit Stern im Kühlergrill. Sebastian Asch (31/Ammerbuch) und Stefan Mücke (35/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) wurden Vierte vor Luca Stolz (21/Brachbach) und Luca Ludwig (28/Bornheim, beide Mercedes-AMG Team ZAKSPEED), die ihre Chance auf einen Podestplatz nach einer Durchfahrtsstrafe wegen eines zu kurzen Boxenstopps verloren.

Nicky Catsburg (29/NL) und Philipp Eng (27/A, beide BMW Team Schnitzer) wurden im BMW M6 Sechste, dahinter reihten sich Trophy-Sieger Rolf Ineichen (39/CH) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán ein. Mathieu Jaminet (22/F) und Michael Ammermüller (31/Rotthalmünster, beide KÜS Team75 Bernhard) kamen im besten Porsche 911 auf Position acht ins Ziel. Die letzten Meisterschaftspunkte sammelten als Neunte und Zehnte das Mercedes-AMG-Duo Patrick Assenheimer (25/Lehrensteinsfeld)/ Maximilian Götz (31/Uffenheim, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) und Florian Spengler (29/Schaffhausen)/Christopher Zanella (27/CH, beide Team HB Racing) in einem weiteren Lamborghini.
Das Podium vom Samstag
Foto; ADAC-Motorsport
Stimmen der Sieger

Jules Gounon
(Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R):

"Ich bin sehr zufrieden. Bisher ist es ein perfektes Wochenende. Der einzige Wermutstropfen ist, dass Daniel leider hier nicht fahren kann. 'Halbzeitmeister' zu sein bedeutet natürlich nicht wirklich etwas. Was zählt, ist, am Ende ganz vorn zu sein. Bis dahin werden wir von Rennen zu Rennen schauen. Es war nicht einfach heute. Der Mercedes-AMG von Luca Stolz hat viel Druck gemacht und ist am Ende mit Luca Ludwig auch die schnellste Rennrunde gefahren. Wir waren heute vielleicht nicht die Schnellsten, aber wir haben es geschafft, die anderen hinter uns zu lassen."

Renger van der Zande (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R):
"Ich bin sehr glücklich, hier beim Heimspiel gewonnen zu haben. Ich habe sogar zu Hause im eigenen Bett geschlafen. Ich wurde vom Team gefragt, ob ich Daniel Keilwitz vertreten und Jules im Titelkampf helfen könnte. Ich habe sofort zugesagt, aber es ist sehr schade, dass Daniel hier nicht starten kann. Bis zur Safety-Car-Phase habe ich das Rennen kontrolliert, aber danach wurde es noch mal richtig eng. Der Reifendruck ging hinter dem Safety-Car runter und ich sammelte viel Gummiabrieb auf. Ich musste deshalb deutlich früher bremsen und befürchtete zwischenzeitlich schon, dass ich einen Reifenschaden hätte. Ich habe jedoch schließlich herausgefunden, was ich machen muss, damit der Reifen wieder mehr Grip bekommt."

Corvette-Pilot Gounon holt Pole-Position in Zandvoort

  • Jules Gounon mit Bestzeit im ersten Qualifying in Zandvoort
  • Fünf verschiedene Marken auf den ersten fünf Positionen
  • SPORT1 und DAZN übertragen Rennen am Samstag ab 13.30 Uhr live
Pole für Jules Gounon (Corvette)
Foto: Jens Hawrda
Zweite Pole-Position der Saison im ADAC GT Masters für Corvette-Pilot Jules Gounon (22/F, Callaway Competition): Der Tabellenführer aus Frankreich schlug im sehr engen Zeittraining Markus Pommer (26/Neckarsulm, Aust Motorsport) im Audi, dahinter folgte Mercedes-AMG-Pilot Luca Stolz (21/Brachbach, Mercedes-AMG Team ZAKSPEED). Das siebte Saisonrennen des ADAC GT Masters wird von SPORT1 ab 13.30 Uhr live und in voller Länge übertragen und ist online im Livestream auf sport1.de, DAZN, adac.de/motorsport und auf dem Youtube-Kanal des ADAC zu sehen.

Gounon gelang seine Bestmarke von 1.35,704 Minuten bereits zur Mitte der Sitzung, Pommer kam zwar kurze Zeit später bis auf 42 Tausendstelsekunden an die Rundenzeit heran, doch am Ende reichte es für die zweite Pole-Position für den Corvette-Piloten. Nach seiner Bestzeit beim vorangegangenen Lauf auf dem Red Bull Ring ist Gounon der erste Pilot in der "Liga der Supersportwagen", der in diesem Jahr zum zweiten Mal von der Pole-Position startet. Im Rennen teilt sich der aktuelle Tabellenführer die Corvette mit Lokalmatador Renger van der Zande (31/NL), da sein punktgleicher Teamkollege Daniel Keilwitz (27/Villingen) verletzungsbedingt pausieren muss.

"Ich habe nicht erwartet, heute Schnellster zu sein", so Gounon, der nun eine optimale Ausgangssituation hat, sich im siebten von 14 Saisonrennen den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters zu sichern. "Das Team hat toll gearbeitet, damit das Auto so gut wird. Ich bin sehr glücklich über meine zweite Pole-Position. Mir ist die Runde im genau richtigen Moment gelungen, die zwei anschließenden Roten Flaggen haben es für die anderen Fahrer schwieriger gemacht, meine Zeit zu schlagen."

Hinter dem knapp geschlagenen Markus Pommer folgte dicht dahinter Luca Stolz im besten Mercedes-AMG. Ihm fehlten nur 0,064 Sekunden auf die Bestzeit. Rang vier ging an Lokalmatador Nicky Catsburg (29/NL, BMW Team Schnitzer). Der BMW-M6-Pilot wird jedoch in der Startaufstellung wegen eines Vergehens seines Teamkollegen und Tabellenzweiten Philipp Eng (27/A) im ersten Training um fünf Positionen zurückversetzt. Dahinter sorgte Ezequiel Perez Companc (23/RA, GRT Grasser-Racing-Team) im besten Lamborghini Huracán dafür, dass auf den ersten Positionen fünf verschiedene Marken liegen. Die Top sechs komplettierte Sebastian Asch (31/Ammerbuch, BWT Mücke Motorsport) in einem weiteren Mercedes-AMG.

Proczyk sichert sich die Pole Position in Zandvoort

  • Der Seat-Pilot holt erstmals in diesem Jahr Startplatz eins
  • Hinter dem Österreicher folgen Mike Halder und Jaap van Lagen
  • Sheldon van der Linde schnappt sich im Audi Startplatz eins fürs zweite Rennen
Pole für Harald Proczyk
Foto: ADAC-Motorsport
Vizemeister Harald Proczyk (41, Österreich, HP Racing) hat sich im Seat Leon TCR die Pole Position für das siebte Saisonrennen der ADAC TCR Germany gesichert. Der Österreicher setzte im Qualifying im niederländischen Zandvoort in 1:46.644 Minuten die Bestzeit und verwies seinen von der ADAC Stiftung Sport geförderten Markenkollegen Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) und den niederländischen Audi RS3 LMS-Piloten Jaap van Lagen (40, Bas Koeten Racing) auf die Plätze zwei und drei. Für Proczyk ist es die erste Pole des Jahres, er hatte bereits im freien Training bewiesen, dass er auf dem Dünenkurs schnell unterwegs ist. Das erste Rennen der Tourenwagenserie des ADAC in Zandvoort beginnt um 15.15 Uhr und wird im Internet auf www.adac.de/motorsport, www.sport1.de und dem Youtube-Kanal des ADAC live übertragen.

„Es lief schon gestern super, und dass wir jetzt die Pole Position geholt haben, freut mich sehr für die Jungs. Wir hatten ja einen schwierigen Saisonstart, aber Zandvoort liegt mir einfach ungemein“, sagte Proczyk, der in den Dünen an der Nordseeküste bereits im vergangenen Jahr einen Sieg in der ADAC TCR Germany gefeiert hatte: „Die Strecke gefällt mir sehr. Jetzt müssen wir natürlich schauen, dass wir den Speed aus den Trainings auch im Rennen umsetzen und vor allem einen guten Start erwischen. Das ist mir in diesem Jahr noch nicht so gelungen.“

Vierter wurde der Finne Antti Buri (28, LMS Racing) in einem weiteren Audi vor Steve Kirsch (37, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen), der als Fünfter der beste Honda Civic TCR war. Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler), der Führende der Honda Rookie Challenge, belegte im VW Golf GTI TCR den sechsten Rang und stellte seine starke Form damit erneut unter Beweis. Jason Wolfe (22, USA, Liqui Moly Team Engstler) im VW, Meister Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) im Honda und die beiden Audi-Fahrer Sandro Kaibach (19, Bad Waldsee, Aust Motorsport) sowie Sheldon van der Linde (18, Südafrika, AC Mayen e.V. im ADAC) komplettierten die Top Ten. Weil beim Audi des 18-Jährigen der Motor gewechselt wurde, muss er das erste Rennen jedoch vom letzten Platz beginnen.

Im zweiten Rennen des Wochenendes am Sonntag (ab 12.00 Uhr) wird van der Linde auf der Pole Position stehen. Bei diesem Lauf startet die Top Ten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge. Hinter van der Linde reihen sich also Kaibach und Files ein. Hari Proczyk wird das achte Saisonrennen von Platz zehn in Angriff nehmen.

„Im ersten Rennen wollen wir so viele Punkte wie möglich holen, natürlich starten wir dort vom letzten Platz und haben es nicht leicht“, sagte van der Linde: „Unser Plan, auf die Pole im zweiten Rennen zu gehen, ist perfekt aufgegangen. Ich werde natürlich alles geben, um dann am Sonntag meinen ersten Sieg in der ADAC TCR Germany einzufahren. Diese Strecke macht viel Spaß, es ist einfach überragend, hier zu fahren.“

DTM: Rast startet von der Pole

Starke Leistung trotz Handicap: Mike Rockenfeller
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann fuhr im Qualifying für das Samstagsrennen der DTM auf dem Moscow Raceway die Bestzeit. Aufgrund einer Verwarnung am Norisring (die dritte für Wittmann in dieser Saison) aufgrund einer Auseinandersaetzung mit Ekström wird der BMW-Pilot aber fünf Startplätze navh hinten versetzt. Damit startet Renè Rast (Audi) von der Pole vor seinem Audi Kollegen Mike Rockenfeller. Rockenfelle, der Moskau zu seinen Lienlingsstrecken zählt startet mit gebrochenem linken Fuß, wershalb seine Qualifikationsleistung noch höher einzuschätzen ist.


Dahinter bilden Augusto Farfus und Timo Glock eine weiß-blaue Reihe zwei. Wittmann hat mit der Bestzeit von 1:27,035 Minuten seine eigene Pole-Zeit aus dem Vorjahr – im Sonntags-Qualifyings war er 2016 mit 1:28,776 Minuten Schnellster – deutlich unterboten. Der Rückstand des auf Rang neun bestplatzierten Mercedes-AMG-Piloten, Gary Paffett, betrug mehr als eine halbe Sekunde.

Stimmen der Schnellsten nach dem Qualifying:

Marco Wittmann (BMW):
„Das war mit der Strafe der maximale Job, den ich machen konnte. Das war echt mega. Wir haben viele Änderungen am Auto gemacht, da ich im Freien Training noch ein bisschen unzufrieden war. Die sind alle aufgegangen. Natürlich bin ich happy mit P1. Letztes Jahr hatte ich hier die Pole im zweiten Rennen, dieses Jahr wieder ein erster Platz im Qualifying. Ich mag die Strecke, es scheint hier auch immer wieder ganz gut zu funktionieren. Wenn du Pole hast, möchtest du natürlich auch da bleiben, aber ich muss mit der Zurückversetzung um fünf Plätze leben. Das ist der minimalste Nachteil, den ich mir erarbeiten konnte, von daher ist alles gut.“


René Rast (Audi):

„Das ist ein gutes Ergebnis, und das obwohl ich das erste Mal hier in Moskau bin. Das sind wieder zwei Punkte für die Meisterschaft. Ich bin zwar eigentlich nur Zweiter geworden, aber da Marco um fünf Plätze nach hinten versetzt wird, starte ich ja von der Pole Position. Man kann hier gut überholen. Auf der langen Gerade kann man das DRS gut nutzen. Von dem her müssen wir für das Rennen mal schauen.“

Mike Rockenfeller (Audi):

„Mit gesundem Fuß würde es vielleicht noch ein bisschen besser laufen, aber man muss das Beste daraus machen. Platz drei ist nicht ohne, bis jetzt haben wir es gut hinbekommen. Der Start wird für mich entscheidend werden, denn das ist mit dem linken Fuß für mich noch eine Herausforderung. Ich hoffe, da komme ich gut weg bis zur ersten Ecke und dann schauen wir mal.“