Dienstag, 30. August 2016

Mahindra verpflichtet Felix Rosenqvist für die FIA Formel-E 2016/2017

Das Mahindra Racing Team hat bekannt gegeben das der Schwede Felix Rosenqvist in der Saison 2016/2017 neben dem Deutschen Nick Heidfeld die Formel-E-Meisterschaft für das Team bestreiten wird.
Felix Rosenqvist
Foto: Mahindra Racing Team
Felix Rosenqvist, der im Jahr 2015 die Europäische Formel 3 Meisterschaft gewann ist im Jahr 2016 Test-und Ersatzfahrer für Mercedes in der DTM. In dieser Eigenschaft sorgte er bereits für Aufsehen im letzten DTM-Rennen in Moskau, wo er den in die Formel-1 aufgerückten Esteban Ocon ersetzte. Er sammelte auf Anhieb Punkte und wird wohl auch beim DTM-Rennen am Nürburgring für Merdedes an den Start gehen. Damit ist er neben Felix Da Costa der zweite DTM-Pilot der auch die FIA Formel-E Meisterschaft bestreitet.
Bild: Mahindra Racing Team

Montag, 29. August 2016

DTM: Drei Fragen an Felix Rosenqvist

Foto: Mercedes-Motorsport
Felix, dein erstes Rennwochenende in der DTM liegt hinter dir. Wie ist es für dich gelaufen?

Felix Rosenqvist: „Es war wirklich großartig. In meinem ersten DTM-Rennen gleich in die Punkte zu fahren, war viel mehr als ich erwartet habe. Der Speed war von Anfang an da. Ich habe gehört, dass das seit dem Einstieg von BMW bisher nur zwei Piloten vor mir geschafft haben, allerdings noch niemand bei Mercedes. Das macht mich natürlich stolz. Nichtsdestotrotz muss ich auch sagen, dass es wirklich unheimlich schwer ist, in der DTM vorne mitzufahren. Das habe ich am Sonntag gemerkt. Die Fahrer haben alle ein unheimlich hohes Niveau.“

Was sagst du zu den Vorwürfen von Marco Wittmann, dass du ihn geblockt haben sollst?

Felix Rosenqvist: „Ich habe es ja bereits in einem TV-Interview gesagt. Ich finde das absolut lächerlich. Man muss sich die Daten doch nur einmal objektiv anschauen. Ich bin in der Runde, wo Marco meint, ich hätte ihn blockiert, meine schnellste Outlap des Wochenendes gefahren und es war am Ende der Runde immer noch eine Sekunde zwischen uns. Danach waren alle meine Sektoren grün. Außerdem gab es nicht einmal eine Untersuchung durch die Rennleitung und Marco stand auf Pole. In den Serien, in denen ich zuvor gefahren bin, geht es im Qualifying noch enger zu und da beschwert sich auch keiner.“

Gibt es schon Neuigkeiten bezüglich deines Einsatzes am Nürburgring?

Felix Rosenqvist: „Ja, das gibt es. Wir saßen nach dem Rennwochenende zusammen und Uli Fritz hat mir gesagt, dass ich auch am Nürburgring fahren werde. Das freut mich natürlich sehr. Ich kann es kaum erwarten und hoffe, dass ich die Leistung von Moskau auch in der Eiffel bestätigen kann.“

Sonntag, 28. August 2016

Suzuki Endurance wird Weltmeister in Oschersleben

der Start, immer spektakulär
Foto: Jens Hawrda
Bei Temperaturen von fast  40 Grad sicherte sich  Suzuki in Oschersleben die Langstreckenweltmeisterschaft. Das Suzuki Endurance Racing Team (SERT) ist damit der alte und neue Weltmeister der FIM Endurance World Championship.

Der zweite Platz in Oschersleben sichert den Titel für SERT
Foto: Jens Hawrda
Beim Finale in Oschersleben reichte Vincent Philippe, Anthony Delhalle und Etienne Masson ein zweiter Platz vor rund 20.000 Besuchern, um am Ende mit einem einzigen Punkt Vorsprung ihren Titel zu verteidigen.

Den Sieg in Oschersleben holte aber das Team GMT94 Yamaha, das mit David Checa, Niccolò Canepa und Lucas Mahias ebenso schnelle wie zuläsige Piloten in seinen Reihen hatte und dabei sogar einen Boxenstopp mehr als die Zweitplatzierten absolvierte. Teamchef Christophe Guyot sagte schon vor dem Rennstart: "Oschersleben liegt uns!"

Mit vier Runden Rückstand auf den Sieger holte das deutsche Team Penz13.com mit Kenny Foray und Lukas Pesek den dritten Platz.

Vierter wurde Honda Endurance Racing, die im letzten Jahr in Oschersleben auf Platz 5 ins Ziel kamen und 2014 das Acht-Stunden-Rennen in der Magdeburger Börde gewannen. Die Saison 2016 beendet Honda Endurance in der WM ebenfalls auf Rang 4.

In der Superstock Wertung, in die das heimische Team Völpker NRT48 als Gesamtführender ging, siegte am Ende das Team 3Art Yam’Avenue und wurde dadurch auch Weltmeister dieser Klasse.
die Yamaha #7 vom Team YART führte lange überlegen
Foto: Jens Hawrda
Lange auf der Siegerstraße war das Yamaha Austria Racing Team mit Broc Parkes und Marvin Fritz. Ein Sieg hätte definitiv zum WM-Titel gereicht und beide Piloten waren dauerhaft die mit Abstand Schnellsten im Feld. Sheridan Morais, der kurzfristig für den verletzten MotoGP-Star Bradley Smith nachnominiert wurde, kam nicht dazu zu zeigen, dass er zuvor im Training auch einer der schnellsten Piloten war.

Nach fas 6 Stunden steuerte Marvin Fritz mit einem Problem die Box an. Der ungeplante Boxenstopp, bei dem ein Problem mit dem Kühler festgestellt wurde, kostetet die Rennführung und ein Vorsprung von 25 sec wandelte sich in einen Rückstand von drei Runden um. Eine halbe Stunde vor Schluss folgte dann das endgültige Rennaus mit einem Motorschaden für die Nummer sieben.

Donnerstag, 25. August 2016

Motorrad-WM-Finale in der Motorsport Arena Oschersleben

Vom 25. bis 28. August wird die Motorsport Arena Oschersleben erstmals das Finale der FIM Motorrad Langstrecken Weltmeisterschaft austragen. Im Rahmen der German Speedweek kommt in der seriennahen Superstock-Klasse das Team Völpker NRT48 als Führender zum Heimspiel und kann damit vor großer Kulisse zum ersten Mal überhaupt Weltmeister werden.

Die 19. German Speedweek in der Motorsport Arena Oschersleben wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Rennstrecke beschreiten. Obwohl die Veranstaltung seit Gründung der Arena nicht wegzudenken ist, hat die Strecke erstmals die Ehre, das WM-Finale auszutragen und damit die Weltmeister in drei Klassen zu küren. Auch für das von Schubert Motors unterstützte Oschersleber Team Völpker NRT48, wird das letzte Augustwochenende etwas ganz Besonderes. Die von Ingo Nowaczyk betreute Mannschaft um die Fahrer Dominik Vincon, Stefan Kerschbaumer und Bastien Mackels kommt als Führender der Superstock-Wertung zum Heimrennen. Der Vorsprung des BMW-Teams auf das französische Team 3Art Yam'Avenue auf einer Yamaha beträgt allerdings nur einen Punkt.

Bei der German Speedweek wartet ein 8-Stunden-Rennen auf Teams und Fahrer – bis zu drei Piloten wechseln sich dabei auf einem Motorrad ab. „Ein heimischer Weltmeistertitel bei der Final-Premiere wäre natürlich etwas ganz Besonderes für die Region“, blickt Thomas Voss, Geschäftsführer der Motorsport Arena voraus. „Aber auch in der Gesamt-WM ist es noch spannend und erst nach dem Rennen hier bei uns wird feststehen, wie der neue Weltmeister heißt.“

Hier hat aktuell das französische Team April Moto Motors Events auf einer Suzuki mit 68 Punkten die besten Karten. Mit 60 Punkten folgen SRC Kawasaki und das Yamaha Austria Racing Team. Außenseiterchancen haben weitere vier Teams. „Ein 8-Stunden-Rennen ist aber lang und da kann noch alles passieren. Sobald einer der Favoriten Probleme bekommt, kann die Stunde der anderen schlagen, das hat die aktuelle Saison wieder einmal bewiesen“, beschreibt Voss die Faszination Langstreckensport.

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung werden weitere hochkarätige Serien vertreten sein. So ist unter anderem die Seitenwagen-Weltmeisterschaft am Start. Auch hier kämpfen die besten Piloten der Welt um wichtige Punkte für die WM-Wertung. Des Weiteren werden der ADAC Junior Cup, der ADAC Moto 3 Northern Europe Cup, die SuperMono sowie ein vierstündiges Rennen für klassische Motorräder am letzten August-Wochenende stattfinden.

Auch neben der Strecke wird es beim familienfreundlichen verlängerten Wochenende viel zu erleben geben. Die Biker Boyz Harz werden erneut mit Leistungsprüfstand, Wheelie-Simulator und Sexy Bike Wash dabei sein, ein achtstündiges RC-Car-Rennen für ferngesteuerte Fahrzeuge wird ebenso stattfinden wie das fast schon zur Tradition gewordene Turnier der Fußball Pokalsieger der F-Junioren um den „Arena Supercup“ am Samstag. Eine US Car Ausstellung, Kinder Quad Parcours und Aktionen auf einer Showbühne werden für Unterhaltung auch neben der Strecke sorgen. Am Samstagabend dann wird die Band Four Roses im Infield der Arena für rockige Klänge sorgen.

Mittwoch, 24. August 2016

GT-Masters: Anreise per Air Hamprecht

Fabian Hamprecht per Cessna nach Zandvoort
Foto: ADAC-Motorsport
Die wohl ungewöhnlichste Anreise zum Zandvoort-Gastspiel des ADAC GT Masters können Fabian Hamprecht, Daniel Abt und Marco Holzer für sich verbuchen. Vom Flugplatz Memmingen im Allgäu ging es mit einer 310 PS starken Cessna 400 Corvalis nach Rotterdam. Am Steuerknüppel: Fabian Hamprecht. Der Bentley-Bube hat mit 21 Jahren schon die Berufsflieger-Lizenz. Es fehlt lediglich noch die Schulung auf einen bestimmten Jet-Typ, dann kann Hamprecht seinen Traumberuf als Pilot großer Passagierflugzeuge ausüben: "Das war nach Sachsenring 2015 das zweite Mal, dass ich selbst zu einem Rennen geflogen bin. Ich bin in Salzburg gestartet und habe Daniel und Marco in Memmingen aufgesammelt. Zuerst war den beiden etwas mulmig, da ich gesagt hatte, mein Fluglehrer würde mitfliegen. Der konnte aber nicht. Ihre Aufregung hat sich aber schnell gelegt, ein Großteil des Fluges haben sie sogar geschlafen." Wer das Abenteuer der drei Luftakrobaten in unterhaltsamen Bildern sehen möchte, wird mit dem Vlog #30 (Titel: War das eine gute Idee?!) von Daniel Abt fündig. Hier entlang: www.youtube.com/watch?v=9dGqHnkEjOM