Sonntag, 21. August 2016

Audi-Duo Frey/Geipel siegt im zweiten Zandvoort-Rennen des ADAC GT Masters

  • Von Startplatz 17 zum Sieg: Rahel Frey und Philip Geipel gelingt ein Taktik-Coup
  • Norbert Siedler und Jaap van Lagen werden im Lamborghini Zweite
  • De Phillippi/Mies kommen nach Platz vier als neue Tabellenführer zum Finale
von Startplatz 17 zum Sieg Philip Geipel und Rahel Frey
Foto: ADAC-Motorsport
Philip Geipel (29, Plauen) und Rahel Frey (30, CH/beide YACO Racing) heißen die Sieger im zweiten Rennen des ADAC GT Masters an der niederländischen Nordseeküste. Von Startplatz 17 aus bringen sie ihren Audi R8 LMS mit einem Vorsprung von 1,510 Sekunden nach 32 Runden vor Norbert Siedler (33, A)/Jaap van Lagen (39, NL/beide HB Racing WDS Bau) im Lamborghini Huracán ins Ziel. Schlüssel zum Sieg: Starkes Teamwork mit einem schnellen Reifenwechsel, als es zu Beginn des Rennens einen heftigen Regenschauer gab. Geipel absolvierte nach dem Fahrertausch und einem ebenso schnellen Wechsel zurück auf Trockenreifen die zweite Rennhälfte und verteidigte die enge Führung.

"Ein unglaublicher Tag. Nach dem Qualifying heute morgen und dem 17. Startplatz war die Stimmung im gesamten Team komplett am Boden. Und das, nachdem es in den Freien Trainings ja eigentlich schon richtig gut lief", sagte Geipel nach seinem zweiten ADAC GT Masters-Sieg. "Als der Regen kam, wussten wir sofort, dass wir wechseln sollten. So nass, wie es im vorderen Teil der Strecke war, war klar, dass es lange dauert, bis es wieder trocken ist. Also sollte genug Zeit sein, um mit dem Wechsel zurück auf Slicks bis zum Fahrerwechsel zu warten. Das war eine Hammer-Teamleistung."

Regenschauer entscheidet Rennen

Bereits in der siebten Runde sorgte ein heftiger Regenschauer für die Vorentscheidung beim zwölften Saisonrennen. Nur einige Teams wechselten dafür auf Regenreifen, während die vier Erstplatzierten Fahrer - Polesetter Kévin Estre im Porsche, Jaap van Lagen im Lamborghini und die beiden Audi von Christopher Haase und Christopher Mies - auf profillosen Slicks blieben. Bis zum obligatorischen Fahrerwechsel zur Rennmitte trocknete die Strecke zwar wieder ab, doch der Vorteil der schnelleren Runden im Regen zahlte sich danke eines perfekten Wechsels zurück auf Slicks während des Fahrerwechsels besonders für Geipel/Frey aus. Hinter den Zweitplatzierten Siedler/van Lagen fuhren Sebastian Asch (30, Ammerbuch)/Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) als Dritte auf das Podest - auch sie hatten zwischenzeitlich auf Regenreifen gewechselt und sich so von Startplatz sechs nach vorn gefahren. Allein: Die Chancen auf eine Titelverteidigung sind für das Mercedes-AMG-Duo bei einem Punkterückstand von 42 Zählern bei noch zu vergebenden 50 Punkten beim Finale in Hockenheim Ende September klein.

Dafür sind die von Connor De Phillippi (23, USA)/Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) gestiegen. Nach einem zweiten Platz im Samstagsrennen wurden sie mit ihrem Audi R8 LMS Vierte und reisen als neue Tabellenführer aus Zandvoort mit einem minimalen Vorsprung von zwei Punkten auf die bisherigen Tabellenführer Jules Gounon (21, F)/Daniel Keilwitz (27, Villingen/beide Callaway Competition), die in ihrer Corvette Fünfte wurden. De Phillippi baute mit einem weiteren Klassensieg zudem seine Führung in der Juniorwertung aus. Ein technischer Defekt am Porsche 911 GT3-R von David Jahn (25, Speyer)/Kévin Estre (27, F/beide KÜS TEAM75 Bernhard) warf die Sieger des Samstagsrennen im Kampf um den Titel zurück. Nach einem Fahrfehler im Regen rutschte Estre von der Strecke und musste das Rennen anschließend aufgeben. Vor dem Finale in Hockenheim hat Jahn mit 30 Punkten Rückstand aber noch Titelchancen.

Auf Rang sechs fuhren Robert Renauer (31, Jedenhofen)/Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) vor Frédéric Vervisch (30, B) und Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Montaplast by Land-Motorsport) über die Ziellinie. Platz acht und neun belegten die BMW M6-Duos Jesse Krohn (25, FIN)/Louis Delétraz (19, CH/beide Schubert Motorsport) und Jeroen den Boer (28, NL) und Claudia Hürtgen (44, München/beide Schubert Motorsport). Den Boer sicherte sich bei seinem ersten Rennen nach langer Pause auch den Sieg in der Trophy-Wertung. Die Top-Ten komplettierten Patrick Kujala (20, FIN)/Milos Pavlovic (33, SRB/beide Bonaldi Motorsport) im Lamborghini Huracán.

Stimmen der Sieger

Rahel Frey (YACO Racing, Audi R8 LMS):
"Mega, einfach nur mega - von Anfang bis Ende eine unglaubliche Teamleistung. Wir sind von Platz 17 zum Sieg gefahren! Das waren perfekte Absprachen und perfekte Boxenstopps - und wir beide waren auf der Strecke auch richtig schnell."

Philip Geipel (YACO Racing, Audi R8 LMS):
"Wir haben vor dem Rennen noch geflachst, dass ein Wolkenbruch doch auch was hätte. Und genau so kam es dann... Die Mechaniker haben heute einen Traumjob gemacht. Beide Räderwechsel jeweils unter 30 Sekunden, das war Weltklasse. Was für ein Rennen, was für ein Sieg. Und wie sagt man immer: 'No risk, no fun'."

Estre/Jahn auf Pole für den zweiten ADAC GT Masters-Lauf in Zandvoort

  • Kévin Estre glänzt im Regen mit überlegener Bestzeit im Qualifying
  • Titelkandidaten in den Top-Ten: Kampf um die Meisterschaft spitzt sich zu
  • SPORT1 überträgt das zweite Rennen heute live ab 13 Uhr
Estre holt Pole für Rennen 2 in Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
Kèvin Estre (27,F) hat einen Lauf: Mit einem Vorsprung von 0,878 Sekunden sicherte der Franzose sich und seinem Teamkollegen David Jahn (25, Speyer/beide KÜS TEAM75 Bernhard) den besten Startplatz für den zweiten Lauf des ADAC GT Masters auf dem Traditionskurs in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste. Die Rundenzeit des 27-Jährigen im Porsche 911: 1.49,749 Minuten. Für die Fahrer in der "Liga der Supersportwagen" hatte es das Qualifying zum drittletzten Rennen der Saison in sich: Heftiger, teilweise sintflutartiger Regen machte den anspruchsvollen Kurs zu einer noch größeren Herausforderung. SPORT1 überträgt das erste Rennen ab 13 Uhr live im Free-TV, online ist das Rennen im Livestream unter www.sport1.de und www.adac.de/gt-masters zu sehen.

"Ich mag Regen", erklärte Estre seine Bestzeit. "Aber wir haben darüber hinaus nicht nur ein Top-Team, sondern auch einen Top-Ingenieur und deshalb auch ein Top-Auto. Daraus resultiert Vertrauen. Und wenn du Vertrauen hast, dann läuft es einfach und du bekommst dieses kleine 'Extra'. Ich hatte ein gutes Gefühl von Anfang an. Zwei schnelle freie Runden haben gereicht. Im Moment läuft alles perfekt, jetzt möchte ich meine makellose Blanz von Siegen im Regen hier ausbauen." Mit dieser Pole-Position bringt Estre nicht nur sich, sondern seinen in der Fahrerwertung noch um 16 Punkte besser platzierten Teamkollegen Jahn in eine gute Position für den Titel-Endspurt.

Ebenfalls aus der ersten Startreihe gehen heute Mittag Frédéric Vervisch (30, B)/Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8 ins Rennen. Startreihe zwei besetzen Norbert Siedler (33, A)/Jaap van Lagen (39, NL/beide HB Racing WDS Bau) im Lamborghini vor Connor De Phillippi (23, USA)/Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8. Keine schlechte Ausgangsposition, nachdem man gestern punktgleich zu den Führenden Keilwitz/Gounon (Callaway Competition) in der Fahrerwertung aufgeschlossen hatte und diese am Sonntag von Startplatz neun ins einstündige Rennen gehen. Das im Qualifying drittplatzierte Lamborghini-Duo Rolf Ineichen (38, CH)/Christian Engelhart (29, Kösching/beide GRT Grasser-Racing-Team) wird nach einer Sportstrafe für eine vermeidbare Kollision gestern im Rennen zehn Startplätze nach hinten versetzt. Die dritte Startreihe wird besetzt mit den amtierenden Champions Sebastian Asch (30, Ammerbuch)/Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) im Mercedes-AMG sowie von Luca Stolz (21, Brachbach)/Mirko Bortolotti (26, I/beide GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán.

DTM: Wittmann und Blomqvist sichern BMW die erste Startreihe

Marco Wittmann steht beim zwölften DTM-Saisonrennen 2016 auf der Pole-Position. Der BMW-Pilot sicherte sich im Qualifying mit einer Rundenzeit von 1:28,776 Minuten den besten Startplatz für das Sonntagsrennen auf dem Moscow Raceway in Russland. Neben dem DTM-Champion von 2014 – der in diesem Jahr zum zweiten und in seiner DTM-Karriere zum siebten Mal auf der Pole steht – startet Tom Blomqvist in das Rennen über die Distanz von 60 Minuten. Er war 0,102 Sekunden langsamer als sein Markenkollege. Das aus BMW-Sicht positive Qualifying-Ergebnis komplettiert Maxime Martin mit der drittbesten Zeit. Der Belgier sorgte mit einem Abflug auch für eine elfminütige Unterbrechung. Bis zum Zeitpunkt der Unterbrechung mit der roten Flagge hatte Martin die Bestzeit inne, konnte aber nach seinem Dreher ins Kiesbett in den Kampf um den besten Startplatz nicht mehr eingreifen. Da das Auto des Belgiers repariert werden muss, liegt ein Verstoß gegen die Parc-Fermé-Regeln vor, womit Martin vom letzten Startplatz oder aus der Boxengasse starten muss.
Pole für Marco Wittmann (BMW)
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann, Startplatz 1, BMW:
„Ich denke, wir waren über das gesamte Wochenende schon konkurrenzfähig. In jeder trockenen Session bin ich die Bestzeit gefahren, umso schöner, dass wir unsere Stärke jetzt auch im Qualifying unter Beweis stellen konnten.  Wir stehen mit zwei BMW in der ersten Reihe und haben die gestrigen Ereignisse auf den Kopf gestellt. Besser kann die Ausgangslage, besonders für mich, kaum sein. Aufgrund meiner bisherigen Leistungen bin ich für das Rennen sehr, sehr zuversichtlich. Robert lauert zwar auf dem dritten Startplatz, aber ich hoffe doch schwer, dass ich Russland so verlassen kann, wie ich hier angereist bin: als Gesamtführender.“

Tom Blomqvist, Startplatz 2, BMW:
„Bei den nassen Bedingungen hatten wir doch schwer auf der Strecke zu kämpfen. Die trockenen Bedingungen liegen unserem Auto hingegen deutlich besser und ich hoffe, dass es heute nicht doch noch anfängt zu regnen. Man hat am Samstag gesehen, dass uns im Regen doch gehörig die Pace verloren geht. Gut, ich darf vom zweiten Platz starten und noch hält das Wetter. Mit einem guten Start ist alles drin und ich werde versuchen, Marco zu attackieren.“

Robert Wickens, Startplatz 3, Mercedes-AMG:
„Mit der viertbesten Zeit bin ich unglaublich zufrieden, zumal ich aufgrund des Missgeschickes von Maxime von Platz drei starten darf. Als mein Name nach den ersten Runden plötzlich auf Platz zwei aufleuchtete, konnte ich es gar nicht glauben. Das Auto ist so schwer und im Trockenen waren wir hier bisher nicht so gut unterwegs. Wir wussten, dass BMW heute verdammt stark sein wird, die Pole von Marco ist keine Überraschung. Jetzt bin ich umzingelt von BMW-Piloten und es wird ein richtig harter Kampf. Es sind viele Punkte möglich, die mir mit Blick auf die Gesamtwertung helfen werden. Ich hoffe, dass ich mindestens meinen Startplatz auch ins Ziel bringen kann.“

Maxime Martin, BMW:
„Schade, denn heute wäre definitiv die Pole-Position drin gewesen. Noch nie bin ich in einem Qualifying abgeflogen und ausgerechnet jetzt erwischt es mich. Aber gut, wir sind hier am absoluten Limit unterwegs, da kann so etwas mal passieren. Ich habe das Auto beim Anbremsen auf die siebte Kurve verloren und konnte es auch nicht mehr einfangen. Meine Zeit hätte dennoch für Platz drei gereicht. Aufgrund der Reparaturen am Auto muss ich jedoch von hinten beginnen. Wirklich sehr, sehr schade.“

Quelle: dtm.com

Wittmann holt Bestzeit im Freien Training am Sonntag

Auf trockener Strecke lieferte das Feld prompt die bisher schnellste Session des Wochenendes und blieb deutlich unter den Zeiten des sonnigen Freitags, als Marco Wittmann mit 1:30.607 Minuten die Bestmarke aufstellte. Lediglich Martin Tomczyk (1:30.931 Minuten) schaffte diese Zeit am Sonntagmorgen nicht. Markenkollege Wittmann hingegen kürte sich zum zweiten Mal in Russland zum Trainingsbesten. Er umrundete in seinem BMW M4 DTM die 3,931 Kilometer lange Strecke in 1:29.470 Minuten.


Ab 9:50 Uhr (10:50 Uhr Ortszeit) wird sich im Qualifying zeigen, ob sich die Tendenz des Trainings bestätigt. BMW scheint im Trockenen deutlich besser zurechtzukommen und hat einen weiteren Trumpf auf seiner Seite. Durch die Performance-Gewichtsregelung sind sie mit 1.110 Kilogramm deutlich leichter als die Audi (1.122,5 Kilogramm) und die Mercedes-AMG (1.132,5 Kilogramm).

Ergebnis 3.Freies Training (Top-Ten):

Quelle: dtm.com



Antti Buri gewinnt spektakuläres erstes Rennen der ADAC TCR Germany in Zandvoort

  • Der Seat-Pilot fährt von Platz fünf an die Spitze
  • Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft vertagt
  • Niko Kankkunen im Seat bester Junior
Foto: ADAC-Motorsport
Antti Buri (27, Finnland, LMS Racing) hat das erste Rennen der ADAC TCR Germany im niederländischen Zandvoort gewonnen. Der Seat-Pilot, der auf Platz fünf gestartet war, setzte sich in einem spannenden Rennen erst in der letzten Runde an die Spitze des Feldes. "Wir waren zuversichtlich vor dem Rennen, aber dass es so gut klappt, hätten wir vielleicht gar nicht gedacht", sagte Buri nach seinem Sieg. Zweiter wurde Pole-Setter Josh Files (25, Großbritannien, Target Competition) im Honda Civic TCR. Drei Zehntelsekunden hinter dem Führenden der Gesamtwertung kam Harald Proczyk (40, Österreich, HP Racing) im Seat León TCR ins Ziel. Vor dem zweiten Rennen am Sonntag (09.30 Uhr, live bei SPORT1+ und im Livestream unter www.adac.de/tcr-germany und www.sport1.de) hat Files 56,5 Punkte Vorsprung vor Proczyk, die Entscheidung um den Titel kann somit bereits im Rennen am Sonntag fallen. Files war mit dem ersten Rennen in Zandvoort zufrieden: "Der zweite Platz ist auch gut - besonders, weil ich vor Hari gelandet bin. Der Vorsprung in der Gesamtwertung ist groß, aber im Motorsport kann alles passieren.“

Unmittelbar hinter dem Spitzen-Trio überquerten Tim Zimmermann (19, Langenargen, Liqui Moly Team Engstler) im VW Golf GTI TCR, Steve Kirsch (37, Chemnitz, Team Honda ADAC) und Seat-Pilot Mike Halder (20, Meßkirch, Liqui Moly Team Engstler) die Ziellinie. Proczyk und Halder trennten nur eine Sekunde.

Gastfahrer Finlay Crocker (46, Großbritannien, VFR Racing) wurde im Seat Siebter, Benjamin Leuchter (28, Duisburg, Racing One) schaffte es nach einer starken Aufholjagd auf Platz acht. Aufgrund eines Verstoßes gegen die technischen Regularien im Qualifying wurde der VW-Pilot in der Startaufstellung nach hinten versetzt. Die Top Ten komplettierten Ronny Jost (28, Schweiz, TOPCAR Sport) und Pascal Eberle (25, Schweiz, Steibel Motorsport). Bester Junior wurde Niko Kankkunen (17, Finnland, LMS Racing) als Elfter.
Foto: ADAC-Motorsport
Neustart nach Kollision am Start

 Bis das erste Rennen auf dem anspruchsvollen Kurs an der Nordseeküste beginnen konnte, mussten die Fans sich allerdings gedulden. Nachdem Niklas Mackschin (21, Barsinghausen, Liqui Moly Team Engstler) beim Start stehengeblieben war, kollidierte Lokalmatador Bas Schouten (21, Niederlande, ST Motorsport) mit dessen VW Golf. Es folgte ein Rennabbruch, um den Seat von Schouten zu bergen, ehe das Rennen über eine Restdauer von zehn Minuten neu gestartet wurde. In den finalen Rennminuten entwickelt sich ein packender Kampf um die Spitze, der erst in der Finalrunde entschieden wurde, als Buri den bis dahin führenden Files überholte und sich Proczyk noch auf Rang drei nach vorn kämpfte. Aufgrund des zwischenzeitlichen Abbruches wurden weniger als 75% der geplanten Renndistanz absolviert, daher wurden für den elften Saisonlauf nur halbe Punkte vergeben.

Debütant Larsson am Sonntag auf der Pole

Im zweiten Lauf am Sonntag steht Simon Larsson (19, Schweden, Target Competition), der in Zandvoort sein Debüt in der ADAC TCR Germany gibt, auf der Pole Position. Neben dem Seat-Piloten steht Schouten in der ersten Reihe. Im zweiten Rennen starten die zehn schnellsten Fahrer des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge. Antti Buri geht demnach als Zehnter ins zwölfte Saisonrennen.