Sonntag, 21. August 2016

Tabellenführer Files und Lokalmatador Schoutenin Zandvoort auf der Pole

  • Honda-Pilot Josh Files sucht die Entscheidung in der Meisterschaft
  • Drei Honda Civic auf den ersten drei Plätzen
  • Lokalmatador Schouten im zweiten Rennen von Platz eins
Josh Files holt Pole für Samstagsrennen
Foto: ADAC-Motorsport
Josh Files (25, Großbritannien, Target Competition) hat im Kampf um die Meisterschaft in der ADAC TCR Germany-Premierensaison vorgelegt. Der Brite startet im ersten Rennen im niederländischen Zandvoort von der Pole Position, nachdem er im Honda Civic TCR mit einer Zeit von 1:49.126 Minuten Schnellster im Qualifying war. "Ich bin super zufrieden mit der Pole und will natürlich den nächsten Sieg holen", sagte Files: "Dieses Wochenende ist enorm wichtig, aber mit dem Meistertitel will ich mich momentan gar nicht beschäftigen. Ich freue mich auf spannende Rennen." SPORT1 überträgt beide Rennen der ADAC TCR Germany am Samstag (16.55 Uhr) und Sonntag (09.30 Uhr) live, online sind die Rennen im Livestream unter www.sport1.de und www.adac.de/tcr-germany zu sehen.

Von Platz zwei startet als bester Junior Dominik Fugel (19, Chemnitz, Team Honda ADAC, 1:49.219) vor seinem Teamkollegen Steve Kirsch (37, Chemnitz, 1:49.442). Die zweite Startreihe komplettiert Mike Halder (20, Meßkirch, Liqui Moly Team Engstler) im Seat León TCR.

Benjamin Leuchter (28, Duisburg, Racing One), im ersten Freien Training am Morgen noch Schnellster, fuhr im VW Golf GTI TCR die fünftbeste Zeit, als Sechster geht Antti Buri (27, Finnland, LMS Racing) im Seat León ins Rennen. Tim Zimmermann (19, Langenargen, Liqui Moly Team Engstler) und Niklas Mackschin (21, Barsinghausen, Liqui Moly Team Engstler) starten beide im VW Golf aus der vierten Reihe. Platz neun und zehn belegen die Seat-Piloten Harald Proczyk (40, Österreich, HP Racing) und Lokalmatador Bas Schouten (21, Niederlande, ST Motorsport). Vor den beiden Rennen in Zandvoort liegt Proczyk 55 Punkte hinter Files in der Gesamtwertung auf Platz zwei.

Im zweiten Lauf am Sonntag (live ab 09.15 Uhr bei SPORT1) steht Schouten auf der Pole Position. "Ich kenne hier jede Ecke, ich bin jeden Meter der Strecke abgegangen", sagte Schouten: "Ich möchte hier unbedingt gewinnen, ich weiß, wo ich überholen kann - und ich bin ein Racer." Die zehn schnellsten Fahrer des Qualifyings starten im zweiten Rennen in umgekehrter Reihenfolge. Titelaspirant Files geht somit als Zehnter ins Rennen.

Samstag, 20. August 2016

DTM: Stimmen der BMW-Piloten zum Rennen 1 in Moskau

Maxime Martin (BMW Team RBM, 6. Platz):
"Das war ein hartes Rennen unter schwierigen Bedingungen. Es gab viele Stellen auf der Strecke, wo Wasser stand. Ich bin glücklich mit dem sechsten Platz, da es bedeutet, dass ich einige wertvolle Punkte hohlen konnte. Wir waren uns vor dem Rennen bewust, dass wir nicht die Stärksten im Regen sein würde. Trotzdem ist es gut, ein paar Punkte zu holen. "

Timo Glock (BMW Team RMG, Platz 11):
"Das ist natürlich nicht das Ergebnis, das ich gehofft hatte. Das Ziel war, in die Punkte zu fahren. Allerdings hatte ich einfach zu wenig Grip am Anfang und bin nur herumgerutscht, dadurch konnten mehrere Konkorrenten an mir vorbei fahren.Wir hatten heute einfach kein gutes Renntempo."
Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda
Augusto Farfus (BMW Team Mtek, 14. Platz): "Die Bedingungen auf der Strecke waren schwierig für alle Fahrer. Wir haben nicht erwartet, dass es so stark regnen würde, und sind somit mit dem dem Set-up des Autos hohes Risiko gegangen. Das zahlte sich nicht aus. Allerdings sollten wir ein gutes Tempo im Trockenen haben. Deshalb hoffe ich wirklich, dass es morgen nicht wieder regnet. "

Bruno Spengler (BMW Team Mtek, 15. Platz):
"Wir entschieden uns für ein Set-up, das am Anfang, wo noch viel Wasser auf der Strecke war, nicht optimal war. Bei abtrocknender Strecke sollte sich das aber auszahlen. Allerdings verlor ich zu viel Zeit in der ersten Phase des Rennens um dann noch in die Punkte fahren zu können. Morgen ist ein neuer Tag, und wir werden wieder hart pushen. "

Marco Wittmann (BMW Team RMG, Platz 19): "Es war nicht viel, was ich tun konnte von meinem Startplatz. Das Spray war so stark, dass ich die ersten zehn Runden kaum etwas sah. Ich hatte keine Gelegenheit zu attackieren, da das Tempo einfach nicht da war. Alles in allem war das ein enttäuschendes Rennen. "

António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, Platz 20): "Das war sehr hart heute. Unser Reifendruck war eigentlich am Anfang in Ordnung. Sie verschlechtert dann ein wenig hinter dem Safety Car, was bedeutete, dass wir Grip verloren. Im Verlauf des Rennen verbesserte sich das auch nicht."
Martin Tomczyk
Foto: Jens Hawrda
Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, Platz 21): "Ich denke, wir hatten heute alle zu kämpfen. Nur Maxime Martin schaffte es für BMW in die Top Ten. Das ist definitiv nicht das, was wir im Sinn hatte. Wir können nur hoffen, dass es morgen trocken bleibt, sonst wird es wieder sehr schwierig sein. "

Tom Blomqvist (BMW Team RBM, 22. Platz): "Leider startete ich am Ende des Feldes - und das war es auch mehr oder weniger, wo ich blieb. Das Auto war tatsächlich besser als das Ergebnis zeigt, aber ich konnte einfach keine Fortschritte im Rennen zu machen. Es war sehr schwierig da draußen. Zum Glück haben wir eine zweite Chance, morgen."

Estre/Jahn feiern dritten ADAC GT Masters-Saisonsieg in Zandvoort

  • Dritter Samstags-Rennsieg in Folge für Porsche-Piloten Kevin Estre und David Jahn
  • Polesetter Mies/De Phillippi machen mit Platz zwei das Titelrennen ultraspannend
  • Ragginger/Renauer auf Rang drei bescheren Porsche zweiten Podiumsplatz
die Sieger vom Samstag David Jahn(l.) u. Kevin Estre
Foto: ADAC-Motorsport
Aller guten Dinge sind drei: David Jahn (25, Speyer) und Kévin Estre (27, F/beide KÜS TEAM75 Bernhard) gewinnen in Zandvoort/Niederlande das dritte Samstagsrennen im ADAC GT Masters in Folge. Im Ziel hatte das Duo im Porsche einen knappen Vorsprung von 1,245 Sekunden vor dem Audi R8 von Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport). David Jahn, der nun seinen Rückstand in der Meisterschaft auf 18 Punkte verkürzt hat, freut sich: „Eine hammermäßige Bilanz – wir haben nun drei von sechs Samstagsrennen gewonnen. Ich kann es gar nicht glauben.“ Das Podium komplettierte das Porsche-Duo Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport).

Entscheidung in der Phase der Boxenstopps


Schlüssel zum dritten Saisonsieg für Kévin Estre und David Jahn war eine perfekte Boxenstrategie. Jahn übergab den Porsche auf Rang vier liegend gleich zum Beginn des Boxenstoppfensters zur Rennmitte an Teamkollege Estre. Durch eine Reihe von schnellen Rundenzeiten schaffte es der Porsche-Werksfahrer aus Frankreich nach dem Ende der Pflichtboxenstopp-Phase vor dem in der ersten Rennhälfte führenden und von der Pole Position gestarteten Audi von De Phillippi/Mies zu liegen. Mies machte bis zum Rennende Druck auf den führenden Porsche, musste sich aber schließlich geschlagen geben. Mit Rang zwei setzten sich Mies/De Phillippi allerdings in der Junior-Wertung für Fahrer unter 25 Jahre durch. Mit einem Rückstand von 11,447 Sekunden wurden Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) Dritte.

Der Titelkampf im ADAC GT Masters entwickelte sich durch das Ergebnis des ersten von zwei Rennen in den Niederlanden zu einem Thriller. Bei noch drei ausstehenden Rennen liegen De Phillippi/Mies punktgleich an der Tabellenspitze mit Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (27, Villingen/beide Callaway Competition), die das Rennen in ihrer Corvette auf Rang acht beendeten. Durch seinen dritten Saisonsieg hat sich auch Jahn in den Kreis der Titelaspiranten gefahren. Der Pilot aus dem Team von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und seinem Vater Rüdiger liegt mit 18 Punkten Rückstand auf Tabellenrang drei.
Foto: ADAC-Motorsport
Platz vier und damit ihr bestes Saisonergebnis holten der letztjährige ADAC Formel 4-Champion Marvin Dienst (19, Lampertheim) und Christopher Zanella (26, CH/beide bigFM Racing Team Schütz Motorsport) im Porsche 911 vor Frédéric Vervisch (30, B)/Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8. Beide profitierten von Motorproblemen des bis kurz vor Schluss auf Rang vier platzierten Bentley Continental von Fabian Hamprecht (21, Hagen)/Christer Jöns (29, Ingelheim/beide Bentley Team ABT).
 Bestplatzierter Lamborghini wurde das Duo Norbert Siedler (33, A)/Jaap van Lagen (39, NL/beide HB Racing WDS Bau) auf Rang sieben. Die Top-Ten komplettierten auf Rang neun Jesse Krohn (25, FIN)/Louis Delétraz (19, CH/beide Schubert Motorsport) im BMW M6 vor Jordan Pepper (20, ZA)/Daniel Abt (23, Kempten/beide Bentley Team ABT) im zweiten Bentley.

Einen herben Dämpfer im Titelkampf gab es für die im Qualifying zweitplatzierten Titelverteidiger Sebastian Asch (30, Ammerbuch)/Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) im Mercedes-AMG GT. Nachdem Asch in der ersten Rennhälfte auf Podiumskurs lag, sorgten technische Probleme in der zweiten Rennhälfte für das vorzeitige Aus. Grund zur Freude dagegen für Remo Lips (33, CH ), der zusammen mit Sven Barth (35, Weinheim/beide RWT Racing) in der Corvette Z06.R auf Rang 13 Sieger der Trophy-Wertung wurde. Mit seinem ersten Klassensieg in der laufenden Saison übernahm Lips die Trophy-Tabellenführung.

Stimmen der Sieger


David Jahn
(KÜS TEAM75 Bernhard, Porsche 911):
„Unglaublich – in bin total stolz, in diesem Team zu sein. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell es jetzt in der Fahrerwertung weiter nach oben ging. Noch in Spielberg war ich auf dem 16. Tabellenrang, nun habe ich zumindest Anschluss gefunden. Am Nürburgring sind wir am Sonntag Dritte geworden – schon nicht so schlecht. Jetzt bleiben wir mit Vollgas dran und geben morgen alles, was wir können.“

Kévin Estre (KÜS TEAM75 Bernhard, Porsche 911):
„Es war ein richtig cooles Rennen. David ist gut gestartet und nicht volles Risiko gegangen. Die Strategie des Teams, nach der Safety-Car-Phase reinzukommen, war sehr gut. Ich habe dann versucht, in den ersten zwei, drei Runden zu pushen, um den Audi und den anderen Porsche hinter mir zu lassen. Dann habe ich versucht, das Rennen zu kontrollieren. Das war nicht so einfach, denn diese Strecke ist hart zu den Hinterreifen – ich musste mit viel Übersteuern kämpfen und war mir nicht sicher, ob die Reifen halten würden. Nun müssen wir morgen ein gutes Qualifying hinlegen. Und dann ist ne Menge drin.“

GT Masters: Connor De Phillippi holt Pole in Zandvoort

  • De Phillippi/Mies starten mit Audi R8 LMS im ersten Zandvoort-Rennen von der Pole
  • Mercedes-AMG-Duo Asch/Ludwig zurück in erster Startreihe 

Connor De Phillippi holt Pole für Samstagsrennen
Foto: ADAC-Motorsport
Mit der Pole-Position im ersten von zwei Rennen beim vorletzten Rennwochenende des ADAC GT Masters in Zandvoort schafft Connor De Phillippi (23) sich und seinem Teamkollegen Christopher Mies (27, beide Montaplast by Land-Motorsport) eine perfekte Ausgangsposition, um im Kampf um den Titel im ADAC GT Masters weiter ein gewichtiges Wort mitzureden. Der Amerikaner war mit einer Rundenzeit von 1.37,647 Minuten auf dem 4,3 Kilometer langen Traditionskurs an der niederländischen Nordseeküste der dominierende Mann. SPORT1 überträgt das erste Rennen ab 13 Uhr live im Free-TV, online ist das Rennen im Livestream unter www.sport1.de und www.adac.de/gt-masters zu sehen.
 "Unser Auto war einfach sehr gut. Auch das Team war auf den Punkt bei der Musik. Nun haben wir noch ein bisschen Arbeit im Rennen vor uns. Ich werde versuchen, Chris (Mies) das Auto für die zweite Rennhälfte mit Reifen zu übergeben, sodass er eine Chance hat, um den Sieg zu kämpfen. Klar ist, dass wir an diesem Wochenende eine Menge Punkte holen wollen." De Phillippi/Mies haben nach zehn von 14 Rennen 14 Punkte Rückstand auf die Corvette der Tabellenführer Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (27, Villingen/beide Callaway Competition), die von Startplatz zwölf ins Rennen gehen werden.

Ebenfalls aus der ersten Startreihe gehen heute Mittag Sebastian Asch (30) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) ins Rennen, Asch fuhr mit 1.37,693 Minuten die zweitschnellste Zeit. Gegen Ende des Qualifyings rutschte der Ammerbucher ins Kiesbett, kam aber aus eigener Kraft zurück auf die Strecke. Startreihe zwei teilen sich die beiden Porsche 911 GT3 R von Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) sowie David Jahn (25, Speyer) und Kévin Estre (27, F/beide KÜS TEAM75 Bernhard).

Bentley belegt mit Fabian Hamprecht (21, Hagen) und Christer Jöns (29, Ingelheim/beide Bentley Team ABT) sowie Jordan Pepper (20, ZA) und Daniel Abt (23, Kempten/beide Bentley Team ABT) die dritte Reihe.

Stimmen der Mercedes-Piloten zu Rennen 1

Robert Wickens (27 Jahre, Kanada):
1. Platz
„Das Auto war hier im Regen absolut fantastisch. Es fuhr sich den gesamten Tag vom Training über das Qualifying bis ins Rennen perfekt. Die Bedingungen zum Rennstart waren sehr schwierig. Es stand schon sehr viel Wasser auf der Strecke und ich konnte relativ wenig sehen hinter dem Safety Car. Als ich an Gary vorbei war, hatte ich aber super viel Grip und ein wahnsinnig schnelles Auto. Jetzt genieße ich dieses Ergebnis und konzentriere mich auf das zweite Rennen morgen.“

Paul Di Resta (30 Jahre, Schottland):
2. Platz
„Das Qualifying verlief super und war heute der Schlüssel zu diesem starken Mannschaftsergebnis mit vier Mercedes auf den ersten vier Plätzen. Das ist einfach super. Heute haben wir die Früchte unserer harten Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten geerntet. So darf es gerne weitergehen – am liebsten natürlich morgen eine Stufe höher auf dem Podium.“
Gary Paffett
Foto: Jens Hawrda
Gary Paffett (35 Jahre, England):
3. Platz
„Was für ein fantastischer Tag. Ich habe mich den gesamten Tag über super wohl gefühlt im Auto. Ich bin bei diesen Bedingungen kein übermäßiges Risiko eingegangen und das Team hat bei der Vorbereitung des Autos einen super Job geleistet. Auch bei Max müssen wir uns bedanken. Er hat uns hervorragend vom Rest des Feldes abgeschirmt. Unser Vorsprung auf die Konkurrenz war heute deutlich. Das ist für unser Team ein perfekter Start in die Rennen nach der Sommerpause.“
Maximilian Götz
Foto: Jens Hawrda
Maximilian Götz (30 Jahre, Deutschland):
4. Platz
„Endlich hat es geklappt. Platz vier ist mein bislang bestes DTM-Ergebnis. Vielen Dank an mein Team für das Vertrauen und meine Jungs, die das gesamte Jahr über hart gearbeitet haben. Heute ist der Knoten geplatzt und wir wurden dafür belohnt. Darüber bin ich sehr happy. Wir hatten von Beginn an einen guten Rhythmus. Angesichts des Regens sind wir im Qualifying ein gewisses Risiko eingegangen, das sich am Ende ausgezahlt hat. Daran sieht man mal wieder, dass das Qualifying das A und O in der DTM ist. Wenn man vorne startet, kann man auch an der Spitze mitfahren.“

Felix Rosenqvist (24 Jahre, Schweden):
·10. Platz
„Die Bedingungen waren den gesamten Tag über schwierig. Im Qualifying hat es noch nicht so sehr geregnet, aber vor dem Rennen regnete es dann noch einmal stark. Ich war sogar etwas überrascht, dass das Rennen gestartet werden konnte. Am Start ging ich auf Nummer sicher und versuchte, nicht in irgendwelche Zwischenfälle verwickelt zu werden. Danach fand ich zwar in meinen Rhythmus, musste aber Jamie Green und Edoardo Mortara ziehen lassen. Darüber war ich ein wenig enttäuscht. Aber Platz zehn ist ein großartiges Ergebnis für mein erstes DTM-Rennen unter so schwierigen Bedingungen. So gesehen bin ich damit sehr zufrieden.“

Lucas Auer (21 Jahre, Österreich):
18. Platz
„Das war ein harter Tag für mich. Natürlich Gratulation an unser gesamtes Team zu diesem Vierfach-Sieg. Das war eine super Leistung. Persönlich hatte ich einen schwierigen Tag. Ich habe im Rennen früh gemerkt, dass ich nicht genügend Speed hatte. Ich habe zwar gekämpft, kam aber nicht weiter nach vorne. Dann bin ich das Rennen sauber zu Ende gefahren und konzentriere mich nun voll auf das morgige Rennen.“

Christian Vietoris (27 Jahre, Deutschland):
23. Platz
„Das Wochenende hat gestern gut angefangen. Leider habe ich mich heute im Nassen nicht ganz so wohl gefühlt. Unser Setup hat nicht zu diesen Bedingungen gepasst. Immerhin wissen wir jetzt, wie wir beim nächsten Mal in so einer Situation reagieren müssen.“

Daniel Juncadella (25 Jahre, Spanien):
24. Platz
„Leider hat mir heute das nötige Glück gefehlt. Im Freien Training lief es gestern sehr gut. Auch heute hatte ich im 2. Training am Vormittag eine gute Pace. Aber im Qualifying steckte ich leider auf den letzten beiden Runden im Verkehr. Dadurch habe ich meine zwei Runden bei den besten Streckenbedingungen verloren und stand nur auf P22. Das war sehr schade. Im Rennen fiel mein Scheibenwischer nach einer Runde aus. Danach konnte ich in der Gischt kaum etwas sehen. Als ich alleine fahren konnte, war meine Pace aber sehr gut und ich bin die schnellste Runde des Rennens gefahren. Hoffentlich habe ich morgen wieder etwas mehr Glück.“