Sonntag, 10. Juli 2016

Marvin Fritz holt Sieg im ersten Superbike-Rennen in Zolder

Das erste Superbike Rennen in Zolder gewann Marvin Fritz vor Mathieu Gines und Bastian Mackels, den Sieg in der Superstock 1000 Wertung holte sich Danny de Boer.
Marvin Fritz
Foto: Jens Hawrda
Nach dem Start übernahm Fritz sofort die Führung vor Polesetter Gines und Luca Grünwald. Nach einer Runde schlossen auch Bastien Mackels (BMW) und Danny de Boer (Yamaha) auf das Führungstrio auf. In Runde drei übernahm Gines die Führung vor Fritz, beide konnten sich leicht absetzen. In der Jacky Icks Schikane bremste sich Fritz aber wieder am Franzosen vorbei und im weiteren Rennverlauf konnten sich die beiden Führenden vom Rest des Feldes weiter absetzen.
 
Die Verfolger führte Superstock-Pilot de Boer an, der sich mit Grünwald zusammentat. Mackels konnte das Tempo nicht ganz mitgehen und war als Dritter der SBK-Wertung mit einigem Rückstand unterwegs. Rundenlang hielt Fritz den drängelnden Gines in Schach und seine Vorsprung pendelte sich bei 0,3 Sekunden ein. Fritz ging dann schließlich nach engem Kampf, bei dem sowohl Fritz als auch Gines mal mehr, mal weniger Glück beim Überrunden hatten, als Sieger über die Ziellinie. Gines hatte keine Weg mehr an ihm vorbei gefunden.

Kräftig bejubelt wurde der dritte Platz vom belgischen Lokalmatador Bastien Mackels. Der Sieg und die Führung in der IDM Superstock ging an de Boer, Bühn und Bijsterbosch hatten in der letzten Runde noch die Plätze getauscht.

Samstag, 9. Juli 2016

Superbike*IDM: Gines holt Superpole vor Fritz in Zolder

In der Klasse Superbike holt Mathieu Gines die Bestzeit vor Marvin Fritz und Bastien Mackels. Die Superstock 1000-Pole sichert sich Danny de Boer vor Luca Grünwald und Dominik Vincon.
Pole in Zolder: Mathieu Gines
Foto: Jens Hawrda
Die Superpole fand bei idealen äußeren Bedingungen statt und wie immer mischten im Feld der Superbikes einige Superstock 1000 Piloten kräftig mit.
 
Zeiten nach der Superpole (Top-Five):
 
1. 1,31,648 Mathieu Gines
2. 1.31,705 Marvin Fritz
3. 1. 32,456 Danny de Boer
4. 1.33,023 Luca Grünwald
5. 1.33,028 Dominik Vincon

DTM: Mercedes-AMG DTM-Fahrer im Fitnesscamp in Schladming

Fitnesscamp in Schladming (Österreich): Mercedes-AMG DTM-Fahrer holen sich den letzten Schliff für die zweite Saisonhälfte
 
  • Esteban Ocon: „Es ist immer gut, wenn wir alle als Team zusammenkommen und gemeinsam andere Sportarten ausüben.“
  • Christian Vietoris: „Nach dem Rennwochenende auf dem Norisring war es schön, ein bisschen rauszukommen und etwas Ablenkung zu finden.“
  • Paul Di Resta: „Nun ist es Zeit für die zweite Jahreshälfte und dafür, mit Nachdruck die gute Arbeit fortzusetzen.“
Foto: Mercedes-Motorsport
 
Nach acht Rennen, 333 Rennrunden und 1.145 Rennkilometern startet die DTM im Juli in die zweite Jahreshälfte 2016. Ein guter Anlass für die acht Mercedes-AMG DTM-Fahrer, um sich bei einem Fitnesscamp im österreichischen Schladming den letzten Schliff für die noch anstehenden fünf Rennwochenenden in dieser Saison zu holen.
 
„Die Woche war sehr hart, aber wir hatten viel Spaß. Es war eine großartige Erfahrung“, blickt Gary Paffett zurück. „Ich war zum ersten Mal Canyoning. Das war ein schöner Adrenalin-Rausch.” Außerdem standen Bergwanderungen, ein Besuch am Gletscher und der Seethalerhütte, Mannschaftssportarten wie Fußball, Basketball und Beachvolleyball sowie Reflextraining auf dem Programm.
 
„Das Wetter war top und wir haben jeden Tag viel geschwitzt, aber auch viel gelacht“, fügt Maximilian Götz hinzu. „Wir haben uns bei den verschiedensten Sportarten vom Fußballplatz bis zum Klettergarten zusammen ausgepowert.“ Jetzt gilt es, diesen Fitnessstand für den Rest der Saison aufrechtzuerhalten.
 
„Wir hatten wirklich intensive Trainingseinheiten und gleichzeitig nette Freizeitaktivitäten in der Gruppe“, verrät Paul Di Resta. „Es war großartig, in den Alpen zu sein und sich an der frischen Luft sportlich zu betätigen.“ Auch Robert Wickens hatte viel Spaß daran, sich mit seinen Kollegen gegenseitig ans Limit zu treiben. „Aber die Woche war sehr hart“, so der Kanadier. „Jetzt freue ich mich erst einmal darauf, am Wochenende zu entspannen.“
 
Christian Vietoris nutzte die Gelegenheit, um den Ärger rund um Kollision und die verlorene Siegchance beim ersten Lauf auf dem Norisring zu verdrängen. „Es war schön, ein bisschen rauszukommen und etwas Ablenkung zu finden“ , sagte er. „Das Training hat großen Spaß gemacht und es waren coole Einheiten dabei. Teilweise war es auch extrem hart, aber glücklicherweise fand es immer in Kombination mit coolen Locations statt.“
 
Auch für DTM-Rookie Esteban Ocon war das Trainingslager eine willkommene Gelegenheit, um seinen Fitnessstand zu kontrollieren. „Das ist sehr wichtig, da wir während der Saison nicht sehr viel Zeit zur Verfügung haben“, so der Franzose. „Daher war es gut, noch einmal intensiv zu trainieren und uns für den Rest der Saison fit zu machen.“
Foto: Mercedes-Motorsport
Das Fitness-Training war aber nur ein Teilaspekt der Trainingswoche. „Diese Tage sind hilfreich für die Beziehung zwischen den Fahrern“, betont Di Resta. Im vollen Terminplan der Fahrer bleibt häufig wenig Zeit, damit sich alle abseits der Rennwochenenden an einem Ort treffen können. „Es ist immer gut, wenn wir alle als Team zusammenkommen und gemeinsam andere Sportarten ausüben können“, sagt Ocon. Robert Wickens stimmt seinem Teamkollegen zu: „Wir waren vorher schon Freunde und Teamkollegen, aber jetzt ist unser Verhältnis noch enger.“
 
Damit stärkte das Trainingscamp nicht nur die Fitness, sondern auch den Teamgeist der Mannschaft. „ Nun ist es aber an der Zeit für die zweite Jahreshälfte und dafür, mit Nachdruck die gute Arbeit der ersten vier Rennwochenenden fortzusetzen“, betont Di Resta. Weiter geht es mit dem Saisonhalbzeitrennwochenende in Zandvoort (15.-17. Juli). „Ich bin mir sicher, dass wir bis zum Ende vorne mitmischen werden“, so der DTM-Champion von 2010. „Und eins ist klar: Wir werden immer stärker!“

Donnerstag, 7. Juli 2016

Vorjahressieger Jan Bühn geht zuversichtlich zum Rennen nach Zolder/Belgien

Am Wochenende geht Motorradrennfahrer Jan Bühn aus dem badischen Kronau bei der vierten Veranstaltung zur Superbike*IDM in Zolder/Belgien wieder an den Start. Der letztjährige Supersport-Meister musste beim letzten Rennen auf dem Lausitzring wegen einer Viruserkrankung auf die Teilnahme verzichten.
Vorjahressieger Jahn Bühn(Kronau/BMW) freut sich auf das Rennen in Zolder/Belgien
Foto: Hermann Rüger
Der BMW-Pilot freut sich auf das Heimrennen von seinem Van-Zon-Remeha-BMW Team. „Wir hatten vor drei Wochen einen Testtag in Zolder und ich konnte endlich wieder fahren. Ich fühlte mich sofort wieder wohl und auch die Rundenzeiten waren schon recht vielversprechend. Am Ende des Tages kam noch ein Regenschauer und ich konnte dann die 1000er BMW auch das erste Mal auf nasser Piste fahren, was auch schon ganz gut geklappt hat. Die hügelige Rennstrecke in Zolder liegt mir extrem gut, 2013 wurde ich Zweiter und im Vorjahr gewann ich dort mein erstes Regenrennen mit über zehn Sekunden Vorsprung in der Supersport-Klasse. Im zweiten Lauf stand ich als Dritter erneut auf dem Podium. Ich denke wir sind bereit für die zwei Rennen, egal bei welchen Bedingungen. Ich bin motiviert und freue mich, dass ich endlich wieder ein Rennen fahren kann. Leider bin ich in der Superstock 1000 IDM-Gesamtwertung vom vierten auf den sechsten Rang zurückgefallen, aber immer noch zweitbester BMW-Fahrer“, ist der 25-Jährige optimistisch.
 
Jan Bühn belegte beim Saisonauftakt auf dem Lausitzring zweimal den sechsten Platz in der Superstock 1000-Klasse. Bei der zweiten Veranstaltung auf dem Nürburgring gelang dem Badener mit dem dritten Rang gleich ein Platz auf dem Podium. Beim zweiten Lauf in der Eifel wurde er dann Vierter. In der IDM-Superstock-1000 Klasse führt nach fünf Läufen Luca Grünwald (Waldkraiburg) mit 111 Zählern und hat nur einen Punkt Vorsprung auf seinen Yamaha-Markenkollegen Danny de Boer aus den Niederlanden. Durch das fehlende Rennen auf dem Lausitzring ist Jan Bühn mit 49 Punkten vom vierten auf den sechsten Rang zurückgefallen. Die zwei Rennen werden am Sonntag auf dem 4 km langen Circuit von Zolder um 12.40 und 16 Uhr über jeweils 17 Runden gestartet. Der Kurs in Zolder ist bekannt für seine anspruchsvolle Charakteristik. Weitere Informationen über die Superbike*IDM gibt es unter www.Superbike-IDM.de bzw. über Jan Bühn unter www.jan-buehn.de.
 
Text zur Verfügung gestellt von: Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

DTM: Nachgefragt bei ... Nico Müller

Nico Müller
Foto: Jens Hawrda
Ihr Saisonziel waren Podiumsplatzierungen – hätten Sie damit gerechnet, in diesem Jahr das erste Mal ganz oben auf dem Podium zu stehen?

Gehofft habe ich es schon. Nach dem guten Saisonauftakt in Hockenheim mit der ersten Pole-Position und dem ersten Podium habe ich insgeheim schon ein wenig darauf gehofft und auch gemeinsam mit meinen Jungs darauf hingearbeitet, dass wir es so schnell wie möglich schaffen. Dass es dann direkt hier beim Heimrennen von Audi auf dem Norisring klappt, ist natürlich umso schöner und versüßt das Ganze noch mehr. Jetzt heißt es einfach, weiter pushen und versuchen, regelmäßig so gut wie möglich da vorne mitzukämpfen.

Wie schwierig war das Rennen?

Zeit zum Erholen war nicht. Ich musste versuchen, den Tom (Blomqvist) zu überholen, ihn hinter mir zu lassen und ihn im besten Fall aus dem DRS-Fenster zu kriegen, was auch gut geklappt hat. Die Safety-Car-Phase hat dann noch einmal etwas Spannung reingebracht. Aber zum Glück habe ich auch das unter Kontrolle gehabt und – so glaube ich – verdient gewonnen.

Wie waren die Emotionen nach der Zieldurchfahrt und auf dem Podium?

Richtig geil. Beim Heimrennen von Audi das zu schaffen und auch noch relativ früh in der Saison, fühlt sich einfach genial an. Ein großer Teil des Erfolgs gehört auch meinem Team. Die haben heute top Arbeit geleistet. Die Strategie hat gepasst und der Boxenstopp war super. Das war am Ende auch der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb danke an Audi und das Audi Sport Team Abt Sportsline!

Wie viele Glückwünsche haben Sie auf Ihrem Handy nach dem Sieg bekommen?

Es bammelt noch immer die ganze Zeit. Ich komme mit dem Lesen gar nicht hinterher. Ich freue mich morgen am Flughafen darauf, sollte ich dann wieder lesen können ...

Hat Sie irgendein Glückwunsch besonders gefreut?

Ja, von Keke Rosberg! Ich durfte ihn kennenlernen, weil ich in den letzten zwei Jahren für ihn und Arno (Zensen) gefahren bin. Wir hatten immer ein top Verhältnis. Dass wir auch nach dem Teamwechsel ein bisschen in Kontakt stehen und er sich für mich freuen kann, finde ich sehr schön.