Sonntag, 1. Mai 2016

ADAC GT-Masters: Pole-Position für Luca Ludwig am Sachsenring

Luca Ludwig holt Pole fürs Sonntagsrennen
Foto: Jens Hawrda
Nach dem Sieg in Lauf 1 am Samstag, konnte Luca Ludwig am heutigen Sonntagmorgen auch noch die Pole-Position für das Rennen heute Mittag herausfahren. Neben dem Mercedes wird Daniel Abt (Bentley Team ABT) aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen.
Dahinter platzierten sich der Audi R8 LMS des Belgiers Laurens Vanthoor (APR Motorsport) und der Lamborghini Huracán GT3 von Christian Engelhart (GRT Grasser-Racing-Team). Nicolai Sylvest im zweiten Mercedes-AMG GT3 vom Team Zakspeed geht als Fünfter ins Rennen.


Daniel Abt stellt seinen Bentley auf Startplatz zwei
Foto: Jens Hawrda
 

Superbike*IDM: Mathieu Gines (BMW) holt Superpole

Danny de Boer (BMW S 1000 RR fährt als Superstock-Pilot in der Superpole auf Platz zwei
Foto: Jens Hawrda
Mathie Gines (BMW) holt am Samstagnachmittag die Superpole für das Superbikerennen am Sonntag. Max Neukirchner (Yamaha) wird überraschend nur Dritter und muss dem Superstock 1ooo Piloten Danny de Boer (Yamaha) den zweiten Platz überlassen. Auf Platz vier und fünf fahren die beiden Yamaha-Piloten Florian Alt und Marvin Fritz.
Max Neukirchner nur Dritter in der Superpole
Foto: Jens Hawrda
 

Samstag, 30. April 2016

ADAC GT Masters Sachsenring: Asch/Ludwig holen zweiten Saisonsieg

  • Sebastian Asch und Luca Ludwig gewinnen Lauf eins auf dem Sachsenring
  • Connor De Phillippi und Christopher Mies verteidigen Tabellenführung
  • Trophy-Sieg für Rolf Ineichen
Asch/Ludwig holen Saisonsieg Nummer zwei
Foto: Jens Hawrda
Sebastian Asch (29, Ammerbuch) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) feierten beim zweiten Rennwochenende des ADAC GT Masters 2016 ihren zweiten Saisonsieg. Im ersten von zwei Rennen auf dem Sachsenring ließen die Titelverteidiger in ihrem Mercedes-AMG die beiden Audi R8 von Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (26, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie Daniel Dobitsch (31, A) und Edward Sandström (37, S/beide kfzteile24 - APR Motorsport) hinter sich. „Besser kann es nicht laufen“, so Asch. „Ich habe es schon häufig hier am Sachsenring probiert – heute hat es endlich mal mit dem Sieg geklappt.“

Polesetter Luca Stolz verteidigt Führung in erster Rennhälfte

Nach dem Start wandelte Luca Stolz (20, Brachbach/GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán seine Pole-Position in die Rennführung um. Sebastian Asch, von Rang zwei gestartet, verlor drei Plätze und fiel auf Rang fünf zurück. Über seinen zwischenzeitlichen zweiten Rang konnte sich Christer Jöns (28, Ingelheim/Bentley Team ABT) nicht einmal eine Runde lang freuen: An seinem Bentley Continental stellte sich ein technischer Defekt ein, der ihn an das Ende des Feldes zurückwarf. Kurz bevor die Phase der Pflichtboxenstopps eingeläutet wurde, machte Asch auf der Strecke noch zwei Ränge gut.
 
Während gegen Rennhalbzeit einige Teams schon ihre Pflichtboxenstopps absolvierten, musste das Safety Car nach einem Ausrutscher von Robert Renauer (31, Jedenhofen)/Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) auf die Strecke und wirbelte das Feld durcheinander. Nachdem alle Fahrerwechsel vollzogen waren und sich das Feld wieder sortiert hatte, lag Luca Ludwig, Teamkollege von Sebastian Asch, in Führung, Gerhard Tweraser (27, A), GRT-Teamkollege von Luca Stolz, fand sich nur noch auf Rang zehn wieder.
 
Ludwig verteidigte seine Führungsposition souverän bis ins Ziel und sorgte für den ersten Sieg eines Mercedes auf dem Sachsenring im ADAC GT Masters. Auf den Podesträngen zwei und drei platzierten sich mit den beiden Audi R8 von Connor De Phillippi und Christopher Mies sowie Daniel Dobitsch und Edward Sandström zwei Profiteure der Boxenstoppphase. De Phillippi/Mies gewannen damit auch die Juniorenwertung und verteidigten zudem ihre Führung in der Fahrerwertung. Für Dobitsch/Sandström waren es die ersten Punkte der Saison.
 
Hinter der besten Corvette von Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition) auf Rang vier freute sich auch das Bentley Team ABT erstmals über Zählbares in dieser Saison: Fabian Hamprecht (20, Hagen) und Guy Smith (41, GB) brachten den Bentley Continental trotz einer 5-Sekunden-Boxenstopp-Strafe auf Rang fünf ins Ziel. Hinter Markus Winkelhock (35, Berglen-Steinach) und Markus Pommer (25, Neckersulm/beide Phoenix Racing) in einem weiteren Audi R8 retteten die „Halbzeitsieger“ Stolz/Tweraser Rang sieben ins Ziel. Die weiteren Punkteränge acht bis zehn belegten David Jahn (25, Speyer) und Klaus Bachler (24, A/beide KÜS TEAM75 Bernhard) im besten Porsche 911, Lokalmatador Philip Geipel (29, Plauen) und Rahel Frey (30, CH/beide YACO Racing) im Audi R8 sowie das Lamborghini-Gespann Florian Spengler (28, Ellwangen) und Emanuele Zonzini (22, RSM/beide Bonaldi Motorsport).

Stimmen der Sieger


Sebastian Asch (AMG - Team Zakspeed, Mercedes-AMG): „Endlich hat es zwischen dem Sachsenring und mir mal geklappt. Nach etlichen guten Ergebnissen der Sieg. Wir sind zwar nicht von Platz eins gestartet, aber am Ende waren wir vorn und das ist wichtig. Der Start ist noch etwas unglücklich gelaufen. Ich habe die innere Seite zugemacht und außen wurde ich dann überholt. Danach war ich in einer kleinen Kampfgruppe und musste zurückziehen. Die Safety-Car-Phase bei den Boxenstopps hat uns natürlich sehr in die Karten gespielt.“
 
Luca Ludwig (AMG - Team Zakspeed, Mercedes-AMG): „Die letzten Runden von Sebastian (Asch) waren sehr stark – da haben wir einiges an Zeit gegenüber unseren Konkurrenten gutgemacht. Nach der Safety-Car-Phase lagen wir dann in Führung. Ich habe alles gegeben, um die Position zu verwalten. Das hat geklappt. Die Saison läuft für uns ziemlich gut. Zwei Siege sind aller Ehren wert, aber wir wollen die Tabellenspitze angreifen. Im zweiten Rennen ist eine neue Chance.“

ADAC TCR Germany: Proczyk gewinnt erstes Rennen auf dem Sachsenring

  • Souveräner Start-Ziel-Sieg für den Österreicher
  • Lokalmatador Kirsch Vierter
  • Zweites Rennen am Sonntag live auf SPORT1+ 
Harald Proczyk holt sich den Sieg am Sonnabend
Foto: Jens Hawrda
Harald Proczyk (40, HP Racing) hat seine starke Leistung aus dem Qualifying bestätigt und das erste von zwei Rennen der ADAC TCR Germany auf dem Sachsenring gewonnen. Der Österreicher im Seat León Cup Racer ließ sich bei frühsommerlichen Bedingungen während des gesamten Rennens nicht von der Spitze vertreiben und übernimmt die Führung in der Gesamtwertung. „Erst die Pole Position, dann ein Start-Ziel-Sieg. Da gibt's nichts zu sagen“, sagte Proczyk nach seinem souveränen Sieg: „Besser geht's nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir das jemals schon einmal passiert ist.“
 
Neben Proczyk fuhren der Seat-Pilot Antti Buri (27, Finnland, LMS Racing) und der ehemalige ADAC Formel 4-Pilot Tim Zimmermann (19, Langenargen, Liqui Moly Team Engstler) im VW Golf GTI TCR aufs Podium. „Es war ein schwieriges Rennen für mich und ich habe auch echt kämpfen müssen, dass ich den Seat von Mike Halder hinter mir halte“, sagte Zimmermann: „Aber es ist nach dem ersten Rennwochenende in Oschersleben auf jeden Fall eine Erleichterung, auf dem Podium zu sein und zu wissen, dass wir den Speed haben.“
in der Anfangsphase des Rennen musste sich Proczyk noch wehren
Foto: Jens Hawrda
Lokalmatador Steve Kirsch (36, Team Honda ADAC) verpasste das Podium, nachdem er fünf Minuten vor Rennende von der Strecke abkam. Der Chemnitzer überquerte die Ziellinie als Vierter. Mike Halder (20, Messkirch, Liqui Moly Team Engstler) im Seat León musste von der letzten Position starten, kämpfte sich jedoch auf den fünften Platz vor. Bester Junior wurde Mike Beckhusen (16, Berlin, Target Competition), der als elfter Pilot ins Ziel fuhr. „Ich bin glücklich mit meiner Leistung“, sagte der Seat-Pilot: „Für morgen habe ich mir dasselbe vorgenommen wie heute.“

Führungswechsel im Klassement

Nach einem Kontakt unter Teamkollegen mussten Jürgen Schmarl (42, Österreich, Target Competition) und Josh Files (25, Target Competition) das Rennen früh beenden. Der Brite verlor damit bei seinem ersten Rennen auf dem anspruchsvollen Sachsenring die Führung in der Gesamtwertung an Proczyk.

Gastfahrer Münnich im zweiten Rennen von der Pole

Im zweiten Rennen am Sonntag wird Gastfahrer René Münnich (38, Löbau, all-inkl.com) im Honda Civic TCR von der Pole Position starten. Der Sachse, der 2015 in der TCR International Series startete, belegte im Qualifying für das erste Rennen mit einer Zeit von 1:29.160 Rang zehn. Im zweiten Rennen starten die zehn schnellsten Fahrer des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge. Der zweite Lauf am Sonntag (10.25 Uhr) wird bei SPORT1+ live übertragen.
Siegerehrung erstes Rennen
Foto: Jens Hawrda
Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany:

Harald Proczyk (Sieger, HP Racing): „Ich habe ein super Auto gehabt, alles perfekt gemacht. Ein bisschen Glück beim Start, dass ich da vorne geblieben bin. Beim Training hatten wir noch ein paar Schwierigkeiten, aber wir haben auch keine neuen Räder gefahren. Morgen muss ich von Startplatz zehn fahren, da werde ich sicher nicht gewinnen. Wir schauen, dass wir ein ganzes Auto nach Hause bringen.“
 
Antti Buri (Zweiter, LMS Racing): „Mein Start war gut. Ich war ein bisschen überrascht, dass die anderen so schlecht wegkamen. Ich habe nur einmal versucht, Proczyk zu überholen, danach waren wir während des Rennens gleich schnell.“
 
Tim Zimmermann (Dritter, Liqui Moly Team Engstler): „Ich bin zufrieden, aber wir können auf jeden Fall noch etwas am Set-Up finden. Wenn ich am Anfang mehr meine Reifen genutzt hätte, wäre vielleicht noch mehr gegangen. Aber ich habe mir gedacht, ok lieber reifenschonend fahren. Aber bei den Temperaturen macht es gar keinen Sinn, die Reifen bauen so oder so ab. Das war eine Erfahrung und daraus werde ich für morgen lernen.“
 
Mike Beckhusen (Bester Junior, Target Competition): „Mein Rennbeginn verlief sehr holprig, da ich von den Junioren ja als Zweiter gestartet bin. Wäre das Rennen noch ein bisschen länger gewesen, wäre zwischen mir und Tom Lautenschlager sicher auch noch ein spannender Zweikampf entstanden. Leider konnten meine Target-Kollegen das Rennen nicht fortsetzen, was schade war, weil beide super Platzierungen hatten und vorne mitgefahren sind.“

ADAC GT-Masters: Luca Stolz holt Pole für das erste Rennen am Sachsenring

Luca Stolz holt Pole für das Rennen am Samstag
Foto: Jens Hawrda
Am heutigen Samstag wird der Lamborghini Huracan GT3 mit Luca Stolz von der Pole ins Rennen gehen. Damit setzte er sich im Qualifying gegen Sebastian Asch im Mercedes-AMG GT3 und Crister Jöns  im Bentley Continental GT3 durch, die die Plätze zwei und drei belegten. Von Platz vier geht ein weiterer Lamborghini Huracan GT3 mit dem Finnen Patrick Kujala in Rennen, dieser setzte sich gegen seinen Landmann Jesse Krohn im BMW M6 GT3 durch der von Startplatz fünf startet.