Montag, 7. Dezember 2015

Edoardo Mortara und Jamie Green auf Essen Motor Show

Jamie Green im Interview auf der Essen Motor Show
Foto: Audi-Motorsport
Die Fans von Deutschlands größter Motorsport-Messe begegneten am Wochenende den DTM-Stars von Audi. Jamie Green, Vizechampion in der Saison 2015, und der Tabellenvierte Edoardo Mortara schrieben auf der Essen Motor Show zahlreiche Autogramme und berichteten in Interviews von ihrer Saison. Das Duo war am Samstag und am Sonntag auf den Messeständen der DTM und des Reifenherstellers Hankook zu Gast.
Edoardo Mortara schrieb fleißig Autogramme für die Fans
Foto: Audi-Motorsport
 

Mercedes-AMG DTM Team gibt sechs Talenten eine Testchance im Mercedes-AMG C 63 DTM

  • DTM-Testfahrten vom 01.-03. Dezember in Jerez de la Frontera
  • Maro Engel, Jazeman Jaafar, Mikkel Jensen, Marvin Kirchhöfer, Kevin Magnussen und Raffaele Marciello testen Mercedes-AMG C 63 DTM
  • Ulrich Fritz: „Alle haben sich hervorragend geschlagen und sehr gut mit unseren Ingenieuren zusammengearbeitet.“
Foto: Mercedes-Motorsport
Zum Abschluss des erfolgreichsten Jahres in der Motorsport-Geschichte von Mercedes-Benz gab das Mercedes-AMG DTM Team in dieser Woche im südspanischen Jerez de la Frontera sechs Piloten eine Testchance mit dem Mercedes-AMG C 63 DTM.
 
Während Jazeman Jaafar, Mikkel Jensen, Marvin Kirchhöfer und Kevin Magnussen in dieser Woche zum ersten Mal in einem DTM-Fahrzeug von Mercedes-Benz Platz nahmen, konnten Maro Engel (zwischen 2008 und 2011 42 DTM-Rennen für Mercedes-Benz) sowie Raffaele Marciello (DTM-Test mit Mercedes-Benz für seinen Gewinn der FIA Formel 3 Europameisterschaft 2013) auf eine gewisse Erfahrung in einem DTM-Auto zurückblicken.
Bereits am Montag erhielten Sebastian Asch und Luca Ludwig zum ersten Mal die Gelegenheit, ein DTM-Auto in Jerez de la Frontera zu testen. Der Test war eine Belohnung für ihre Leistungen im AMG Customer Sports Programm. Neben den beiden ADAC GT Masters Champion von 2015 absolvierten auch ihre Väter, die beiden ehemaligen DTM-Fahrer Roland Asch und Klaus Ludwig, einige Runden im DTM-Meisterauto des Jahres 2015.
Foto: Mercedes-Motorsport
Maro Engel: „Zunächst einmal herzlichen Dank an das Mercedes-AMG DTM Team für diese Testgelegenheit. Es war wahnsinnig schön, nach vier Jahren wieder einmal ein aktuelles DTM-Auto zu fahren und zu sehen, wie sich die DTM seitdem entwickelt hat. Das ist sehr beeindruckend. Der Test hat mir sehr viel Spaß gemacht und war definitiv eine tolle Erfahrung. Ich habe jede Runde im Auto genossen und mich mit jedem Umlauf besser zurechtgefunden.“
 
Jazeman Jaafar: „Es war ein ganz besonderer Tag für mich, einmal ein DTM-Auto von Mercedes-Benz fahren zu dürfen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Der Abtrieb und die Arbeitsweise des Teams sind etwas ganz Besonderes. Ich habe mein Programm absolviert und dabei viel gelernt. Hoffentlich darf ich das noch öfter erleben.“
 
Mikkel Jensen: „Das war ein wundervoller Tag. Ich bin zum ersten Mal in einem DTM-Auto und überhaupt zum ersten Mal mit einem Fahrzeug mit so viel Leistung gefahren. Alles war neu für mich, aber ich habe mich recht schnell daran gewöhnt und hatte viel Spaß. Vielen Dank an das Mercedes-AMG DTM Team für diese Chance, hoffentlich darf ich bald wieder damit fahren.“
 
Marvin Kirchhöfer: „Dieser DTM-Test war für mich eine sehr interessante und neue Erfahrung. Es hat mir extrem viel Spaß gemacht, das Auto zu fahren. Natürlich musste ich mich zunächst an das Fahrverhalten gewöhnen, aber ich bin im Verlauf des Tages immer besser damit klargekommen. Ich bin Mercedes-Benz sehr dankbar, dass ich diese Gelegenheit erhalten habe und ich hoffe, dass ich in Zukunft vielleicht darauf aufbauen kann.“
 
Kevin Magnussen: „Es war ein richtig guter Tag und der Test hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die DTM ist eine komplett neue Erfahrung für mich. Ich bin bislang immer Formel-Autos gefahren. Aus diesem Grund war es für mich natürlich etwas ganz Neues, einen Tourenwagen zu testen. Das Auto besitzt sehr viel Abtrieb und viel mehr Grip, als man erwarten würde. Ich kann mir vorstellen, dass die Rennen mit diesen Autos richtig Spaß machen.“
 
Raffaele Marciello: „Es war ein super Erlebnis, das DTM-Auto fahren zu dürfen. Ich war zum ersten Mal in Jerez, die Strecke gefällt mir jedoch sehr gut. Es war etwas schwierig, mich sofort im Auto zurechtzufinden. Aber es war schön, so viel Abtrieb zu spüren und auf jeder Runde an das Limit gehen zu können, ohne die Reifen überzustrapazieren.“
 
Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: „Die Testwoche in Jerez de la Frontera war eine wunderbare Gelegenheit, um sechs unglaublich engagierten und vor allem sehr schnellen Rennfahrern eine Testchance in unserem Mercedes-AMG C 63 DTM zu geben. Alle haben sich hervorragend geschlagen und sehr gut mit unseren Ingenieuren zusammengearbeitet. Vor der neuen Generation saßen am Montag aber noch einmal zwei erfahrene Haudegen im Cockpit und es war eine besondere Freude, die Begeisterung von Roland Asch und Klaus Ludwig zu erleben, als sie nach vielen Jahren wieder einmal ein DTM-Auto fahren durften und am liebsten gar nicht mehr ausgestiegen wären. Das alte Sprichwort bewahrheitet sich eben doch: Einmal Racer, immer Racer.“

Sonntag, 6. Dezember 2015

DTM: Youngster beeindruckt vom Audi RS 5 DTM

  • Dreitägige DTM-Testfahrten im spanischen Jerez abgeschlossen
  • Sechs internationale Nachwuchstalente im DTM-Auto von Audi
  • DTM-Star Mattias Ekström als Referenz
Mitch Evans, Antonio Giovinazzi, Matthew Brabham, Arthur Pic, Ben Hanley, Alex Palou (v.l.)
Foto: Audi-Motorsport
Zehn Siege bei 18 Rennen feierte Audi Sport in der Saison 2015 mit dem Audi RS 5 DTM. Im südspanischen Jerez de la Frontera erhielten nun sechs internationale Nachwuchstalente die Möglichkeit, das erfolgreichste DTM-Auto des Jahres zu testen.
 
Jeweils ein halber Tag mit der Testmannschaft von Audi Sport, rund 300 Kilometer am Steuer des Audi RS 5 DTM, Simulationen von Zeittraining und Rennen, Startübungen und der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot aller Zeiten – Mattias Ekström – als Referenz: Matthew Brabham (21/USA), Mitch Evans (21/Neuseeland), Antonio Giovinazzi (21/Italien), Ben Hanley (30/Großbritannien), Alex Palou (18/Spanien) und Arthur Pic (24/Frankreich) erhielten in Andalusien in der ersten Dezember-Woche eine Chance, von der viele junge Rennfahrer träumen.
Foto: Audi-Motorsport
„Der Young Driver Test hat bei Audi Sport Tradition“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport, der sich in Jerez vor Ort selbst ein Bild von den Nachwuchspiloten machte. „Eine ganze Reihe unserer heutigen Werksfahrer haben sich bei diesen Tests in der Vergangenheit empfohlen. Die jungen Fahrer haben ganz unterschiedliche Charaktere und es ist immer interessant zu sehen, wie sie mit so einer Aufgabe umgehen.“
Mattias Ekström setzte die Referenzzeit beim Test
Foto: Audi-Motorsport
Der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström legte am Steuer des Audi RS 5 DTM an allen drei Testtagen bei optimalen äußeren Bedingungen eine Referenzzeit vor. Zudem stand Miguel Molina, der selbst bei einem „Young Driver Test“ entdeckt wurde und in diesem Jahr sein erstes DTM-Rennen gewann, den sechs Youngstern beratend zur Seite. Auch der fünfmalige Le-Mans-Sieger Emanuele Pirro verfolgte die Testfahrten intensiv. Dabei ging es weniger um die reinen Rundenzeiten, sondern um den Gesamteindruck, den die Nachwuchstalente hinterließen – und der war insgesamt gut, trotz der sehr unterschiedlichen Erfahrung der sechs Auserwählten.

Matthew Brabham (21): Amerikaner mit Wurzeln in Australien
Den Anfang machte am Dienstagmorgen ein 21-jähriger US-Amerikaner mit australischen Wurzeln und einem berühmten Nachnamen: Matthew Brabham. Dessen Vater Geoff gewann 1993 die 24 Stunden von Le Mans, Großvater Jack Brabham war dreimal Formel-1-Weltmeister. Der jüngste Spross der Brabham-Dynastie versucht, in der IndyCar-Serie Fuß zu fassen, ist aber auch großer Fan der DTM. „Ich bin mit Videospielen aufgewachsen und da war die DTM immer eine der besten Serien für mich“, sagt er. „Auch in der ‚echten‘ DTM ist das Racing großartig und unterhaltsam. Ich verfolge die Rennen seit Jahren im Fernsehen. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen, dass ich eines dieser Autos fahren durfte. Der Audi RS 5 DTM ist wirklich fantastisch – überhaupt nicht so schwerfällig, wie man das von einem Tourenwagen erwartet. Es war eine großartige Erfahrung für mich.“
 
Mitch Evans (21): Neuseeländer aus dem Formel-1-Umfeld
Am Dienstagnachmittag war Mitch Evans an der Reihe, GP3-Champion des Jahres 2012 und in diesem Jahr Fünfter der GP2-Serie. Der 21-jährige Neuseeländer ist ein Schützling des ehemaligen Formel-1-Stars Mark Webber und durfte auch bereits den aktuellen LMP1-Porsche testen. „Einige meiner Freunde fahren inzwischen DTM. Ich verfolge die Serie im Fernsehen und wollte so ein Auto unbedingt einmal fahren – am liebsten einen Audi“, erzählt der „Kiwi“. „Es ist cool, dass es geklappt hat. Ich habe nicht viel Erfahrung mit einem Dach über meinem Kopf und war überrascht, wie viel Abtrieb und Grip der Audi RS 5 DTM generiert. Es ist atemberaubend, wie man in den schnellen Kurven attackieren kann. Auch die Bremsleistung ist fantastisch.“ Bisher war der Neuseeländer auf den Formelsport fokussiert, doch das muss nicht so bleiben: „Mein Ziel ist, mit einem Hersteller zusammenzuarbeiten. Ich hoffe, ich konnte Audi bei diesem Test ein wenig beeindrucken.“
Foto: Audi-Motorsport
Antonio Giovinazzi (21): Erfahrungsvorsprung im DTM-Auto
Ursprünglich war Antonio Giovinazzi für Mittwochnachmittag eingeplant. Weil der Italiener aber kurzfristig die Einladung erhielt, auch am zeitgleich stattfindenden GP2-Test in Abu Dhabi teilzunehmen, durfte er bereits Mittwochvormittag ans Steuer des Audi RS 5 DTM. „Der direkte Vergleich zwischen DTM und GP2 wird bestimmt interessant“, so der Zweitplatzierte der Formel-3-Europameisterschaft. Für Giovinazzi war es neben zwei bereits absolvierten DTM-Rennen der dritte Test mit Audi Sport: „Trotzdem lerne ich noch immer jedes Mal etwas Neues dazu“, sagt der 21-jährige Italiener. „Ich bin Audi sehr dankbar, dass ich eine weitere Gelegenheit bekommen habe, ein DTM-Auto zu testen. Diese Autos zu fahren, macht wirklich eine Menge Spaß und ich konnte meinen Fahrstil weiter verfeinern. Es war ein intensiver Vormittag, aber ich habe ihn sehr genossen.“
 
Ben Hanley (30): vom Kart in den Audi RS 5 DTM
Mit 30 Jahren mag Ben Hanley nicht mehr als klassischer Youngster gelten. Trotzdem machte der Brite den größten Schritt aller Testteilnehmer, als er am Mittwochnachmittag ins Cockpit des Audi RS 5 DTM kletterte: Hanley gewann in diesem Jahr die Kart-Europameisterschaft der FIA. „Ein DTM-Auto testen zu dürfen, war für mich eine ganz besondere Gelegenheit“, so Hanley. „Ich habe mich darauf konzentriert, den bestmöglichen Job zu machen und diese Chance zu nutzen.“ Hanley hat seine jüngsten Erfolge im Kart erzielt, bringt aber auch Erfahrung in verschiedenen Formel-Rennserien mit. Auch im Simulator hat er bereits gearbeitet. „Ich bin für jede Form des Motorsports offen, Motorsport ist meine Passion“, sagt er. „Natürlich würde ich liebend gerne DTM fahren. Die Rennen sind sehr eng, Konstanz ist wichtig. Als Fahrer kann man dort noch einen Unterschied machen.“
 
Alex Palou (18): GP3-Sieger im DTM-Cockpit
Alex Palou kam mit einem breiten Grinsen nach Jerez: Der junge Spanier hatte am Sonntag zuvor im Rahmen des Formel-1-Finales in Abu Dhabi sein erstes GP3-Rennen gewonnen. Palou gilt als eines der größten Nachwuchstalente Spaniens und nahm bereits vor einem Jahr als damals 17-Jähriger am „Young Driver Test“ von Audi Sport teil. „Dass ich erneut eine Einladung erhalten habe, hat mich sehr gefreut“, so Palou. „Auch wenn mein Ziel die Formel 1 ist, bin ich glücklich, dass ich den Audi RS 5 DTM ein zweites Mal testen durfte. Die DTM ist eine der besten Meisterschaften, die es im Rennsport gibt.“ Palou ist mit Audi-Werksfahrer Miguel Molina befreundet. „Seit Miguel in der DTM fährt, verfolge ich die Serie – nach meinem ersten Test im Vorjahr natürlich noch intensiver. Seitdem habe ich mir jedes Rennen angeschaut und mich geärgert, dass der Titel am Ende nicht an Audi gegangen ist.“
 
Arthur Pic (24): Premiere im Tourenwagen
Obwohl erst 24 Jahre alt, ist Arthur Pic bereits seit neun Jahren im Formelsport aktiv – zuletzt in der GP2-Serie. Der jüngere Bruder von Formel-1-Pilot Charles Pic saß in Jerez am Donnerstagnachmittag zum ersten Mal am Steuer eines Tourenwagens. „Die Vorderräder nicht zu sehen, war für mich natürlich erst einmal ungewohnt“, so der Franzose. „Auch die Sicht ist eingeschränkt. Ich habe versucht, das Beste aus dieser Gelegenheit zu machen, denn ich habe lange auf diese Chance gewartet.“ Pic interessiert sich schon länger für die DTM. „Ich habe vor ein paar Jahren zufällig in Aragon einen DTM-Test gesehen“, erzählt Pic. „Damals sagte ich mir: Das würde ich auch gerne einmal fahren. Seitdem habe ich darauf hingearbeitet und die DTM mit großem Interesse verfolgt. Es ist klasse, dass man die Rennen live auf YouTube sehen kann. Die DTM ist eine tolle Serie mit richtig guten Fahrern. Wenn sich die Chance ergeben würde, in der DTM zu fahren, würde ich sie sofort nutzen.“  
 

Samstag, 5. Dezember 2015

DTM Young Driver Test von BMW in Jerez de la Frontera

Im Rahmen des DTM Young Driver Tests in Jerez de la Frontera (ES) bot BMW Motorsport in dieser Woche vier jungen Piloten die Möglichkeit, erstmals mit dem BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen. Die dreitägigen Testfahrten fanden von Dienstag bis Donnerstag statt. Dabei wechselten sich die BMW Motorsport Junioren Jesse Krohn (FI) und Louis Delétraz (CH) sowie BMW Werksfahrer Alexander Sims (GB) und das britische Talent George Russell im Cockpit des BMW M Performance Parts M4 DTM ab.
 
Foto: BMW-Motorsport
Krohn wurde 2014 zum „BMW Motorsport Junior of the Year“ gekürt und war in der Saison 2015 im BMW Z4 GT3 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (DE) sowie im BMW Z4 GTE in der European Le Mans Series (ELMS) im Einsatz. Delétraz nahm in diesem Jahr am BMW Motorsport Junior Programm teil. Sims ist ebenfalls im GT-Sport aktiv und startete 2015 mit der Ecurie Ecosse in der British GT Championship und der Blancpain Endurance Series. Der erst 17-jährige Russell bestritt in diesem Jahr seine Debütsaison in der Formel-3-Europameisterschaft, die er auf dem sechsten Gesamtrang beendete.
 
Bei Sonne und milden Temperaturen fanden die vier jungen Fahrer gute äußere Bedingungen für ihre ersten Runden im BMW M4 DTM vor. Die Referenzrunden, die beim DTM Young Driver Test zum Vergleich dienen, absolvierte BMW DTM-Werksfahrer Tom Blomqvist (GB).
 
Tom Blomqvist setzte die Referenzzeiten
Foto: BMW-Motorsport
Zudem setzte BMW Motorsport in Jerez das Testprogramm mit dem BMW M6 GT3 fort. Der neu entwickelte GT-Rennwagen wurde dabei von den BMW Werksfahrern Dirk Werner (DE) und Jens Klingmann (DE) pilotiert.

Stimmen zum DTM Young Driver Test in Jerez:
 
Jesse Krohn
Foto: BMW-Motorsport
Jesse Krohn: „Mit dem Test im BMW M4 DTM ist ein Traum für mich wahr geworden. Die DTM ist die Königsklasse im Tourenwagensport, es ist die höchste Kategorie, die man in einem geschlossenen Rennwagen erreichen kann. Es war fantastisch – genau so großartig, wie ich es mir vorgestellt hatte, wenn nicht sogar noch besser. Die Downforce des BMW M4 DTM ist einfach beeindruckend. Man kann die schnellen Kurven mit hohem Tempo anfahren, ohne dass das Auto zu schwimmen beginnt. Es fährt wie auf Schienen. Dieser Test war ein wunderbares Erlebnis für mich und der perfekte Abschluss für meine bisher beste Saison im Rennsport.“
 
Louis Delétraz: „Es war einfach fantastisch, den BMW M4 DTM zu fahren. Ich habe es wirklich genossen. Das Auto hat unheimlich viel Downforce, eine Menge Power, und auch die Bremsen sind beeindruckend. Um ehrlich zu sein, wurden meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Ich war überrascht, wie schnell man mit dem Auto in die Kurve gehen kann. Ich freue mich sehr, dass mir BMW Motorsport diese Möglichkeit geboten hat. Es war ein großartiger Jahresabschluss.“
 
Alexander Sims
Foto: BMW-Motorsport
Alexander Sims: „Es war großartig. Ich habe schon viel Gutes über den BMW M4 DTM gehört und es war fantastisch, dass ich es nun selbst erleben konnte. Das Auto hat sehr viel aerodynamische Downforce. Das bedeutet, dass man beim Anbremsen und am Kurveneingang sehr präzise sein muss, was den Bremsdruck und das Einlenken angeht. Das ist anders als im GT-Rennwagen, und ich habe etwas gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Doch am Ende bin ich sehr gut damit zurechtgekommen. Auch die Motorleistung und das Bremsverhalten sind mehr als beeindruckend. Dank der Karbonbremsen bremst das Auto enorm schnell ab. Insgesamt war es ein fantastischer Test.“
 
George Russell:„Es war das erste Mal, dass ich einen richtigen Test mit einem solchen Auto absolviert habe, und es war ein tolles Erlebnis. Es ist sehr gut gelaufen und es hat mir großen Spaß gemacht, mit dem BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen. Ich bin noch nie mit einem geschlossenen Rennwagen gefahren, der so viel Grip bietet. Das war unglaublich, und es war großartig, mit dem Auto ans Limit zu gehen. Ich habe es durch und durch genossen. Es gibt einige Ähnlichkeiten zwischen einem Formel-3- und einem DTM-Auto. Sie haben beide viel Downforce und sehr leistungsstarke Motoren. Von daher habe ich als Formel-3-Pilot nicht lange gebraucht, um mich an das Auto zu gewöhnen. Insgesamt war es eine fantastische Erfahrung, den BMW M4 DTM zu testen.“

Freitag, 4. Dezember 2015

DTM-Termine 2016 stehen fest - Schock für die Fans: ohne Oschersleben

Die ITR hat die Termine für die DTM-Rennwochenenden für das kommende Jahr bekannt gegeben. Für die Fans der Serie ist sicher ein Schock, das das seit Jahren im Programm befindliche Rennen in Oschersleben 2016 nicht geben wird. Damit ist eine für die Fans der Rennserie attraktivste Rennstrecke für 2016  nicht im Kalender. In einem Interview gegenüber dem MDR zeigte sich der Geschäftsführer des Motosport Arena Oschersleben dann auch enttäuscht über diese Entwicklung. Das Interview hier könnt Ihr hier ansehen: (Klick für MDR-Interview)
Foto: Jens Hawrda
In der Pressemitteilung der ITR wird kein Wort darüber verloren, das ein langjährig erfolgreicher Veranstalter im Jahr 2016 nicht mehr dabei ist. Sicher ist verständlich das sich die DTM um Internationalisierung bemüht. Die die Serie tragenden Automobilhersteller wollen Autos verkaufen und das weltweit und nicht nur in Deutschland. Es wird aber auch deutlich, das die Belange der Fans nur eine untergeordnete Rolle in der Überlegungen der Serienbetreiber spielen. Es geht in erster Linie ums Geld denn die DTM-Serie ist und bleibt eine Marketingmaschine zum Verkauf von Fahrzeugen der beteiligten Automobilhersteller. In diesem Zusammenhang könnte man auch die Frage stellen warum denn in Hockenheim an zwei Wochenenden gefahren werden muss, zumal auch noch ein Rennen am Nürburgring gefahren wird, also drei Rennen in einer Region. Auch aus Sicht der immer wieder beschworenen Kostenreduzierung der Serie bleibt der der Schritt nach Budapest fraglich. Für die DTM-Fans im Osten der Republik bleibt nur das Rennen am Lausitzring. Das aber wird sicher ein Knaller aufgrund des gemeinsamen Auftritts mit der ADAC GT-Masters Serie.


Positiv bleibt anzumerken, das es auch 2016 18 Rennen an neun Wochenenden ausgetragen werden. Das bewährte Format, mit zwei vollwertigen Rennen an einem Wochenende, findet nach dem positiven Feedback von Fahrern und Fans auch in der kommenden Saison seine Fortsetzung.
Foto: Jens Hawrda
Der Startschuss fällt wie gewohnt in Hockenheim. Dort beginnt für Audi, BMW und Mercedes-Benz vom 6. bis 8. Mai 2016 die neue DTM-Saison. Auf derselben Rennstrecke werden am 16. Oktober nach dem letzten Rennen auch die Pokale vergeben.

„Es ist uns gelungen, einen ausgewogenen Terminkalender auf die Beine zu stellen, bei dem die DTM-Veranstaltungen gut über die Saison verteilt sind und die Spannung sowohl bei den Zuschauern als auch den Piloten aufrecht erhalten bleibt“, sagt der ITR-Vorsitzende Hans Werner Aufrecht.

Nach den Auftaktrennen in Hockenheim macht die DTM Station in Spielberg (Österreich) und auf dem Lausitzring, wo im Rahmen der DTM-Veranstaltung auch zwei Rennen des ADAC GT Masters ausgetragen werden. Es folgt am letzten Juni-Wochenende mit dem Norisring das einzige Stadtrennen im DTM-Kalender – Jahr für Jahr ein Höhepunkt der Saison. Danach geht es für die Piloten weiter nach Zandvoort (Niederlande), Moskau (Russland) und in die Eifel, an den Nürburgring. Ende September kehrt die DTM nach einem Jahr Pause zurück nach Ungarn: Auf der Formel-1-Rennstrecke unweit der Hauptstadt Budapest trägt die DTM im kommenden Jahr die Saisonrennen 15 und 16 aus. Das Finale findet vom 14. bis 16. Oktober traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt.

Der Ticketvorverkauf startet am Montag, 30. November auf www.dtm.com/tickets. Zudem werden auch auf der Essen Motor Show, die noch bis zum 6. Dezember läuft, Tickets für die Saison 2016 erhältlich sein. Dort ist die DTM in Halle 3 mit einem großen Stand präsent.

Die DTM-Termine 2016 im Überblick:

6. bis 8. Mai - Hockenheim I
20. bis 22. Mai - Spielberg
3. bis 5. Juni - Lausitzring
24. bis 26. Juni - Norisring
15. bis 17. Juli - Zandvoort
19. bis 21. August - Moskau
9. bis 11. September - Nürburgring
23. bis 25. September - Budapest
14. bis 16. Oktober - Hockenheim II