Mittwoch, 4. Februar 2015

RWT Racing startet mit Corvette in zweite ADAC GT Masters-Saison

  • RWT Racing Team setzt auch in der Saison 2015 auf eine Corvette
  • Corvette-Team will an erfolgreiche Debütsaison anknüpfen
  • RWT Racing visiert Podiumsplätze im ADAC GT Masters 2015 an
Foto: Jens Hawrda
 
Die Corvette Z06 ist auch 2015 im ADAC GT Masters stark vertreten. Nach der erfolgreichen Debütsaison des Corvette-Teams RWT Racing im vergangenen Jahr startet die Mannschaft um Gerd Beisel ab dem Saisonstart in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben (24. bis 26. April) mit dem US-Sportwagen in die volle zweite Saison in der „Liga der Supersportwagen“.
 
„Wir freuen uns auf die neue Saison im ADAC GT Masters“, sagt RWT Racing Teamchef Gerd Beisel. „Auf mein Team, mit dem ich schon sehr lange zusammenarbeite, kann mich auch in diesem Jahr verlassen. Es ist toll, dass wir zusammen antreten. Gemeinsam haben wir 2014 viel Erfahrung im ADAC GT Masters gesammelt und schon in der ersten Saison gute Erfolge gefeiert. Unser Ziel ist es auch 2015, einige Male auf dem Podium zu stehen.“

Foto: JensHawrda
In der ersten vollen Saison im ADAC GT Masters holte das Corvette-Team im vergangenen Jahr auf dem Nürburgring seinen Debütsieg und fuhr eine weitere Podiumsplatzierung ein.
 
Wer die Corvette von RWT Racing in der Saison 2015 fährt bestätigt das Team in Kürze. Neben RWT Racing wird auch Callaway Competition mit zwei Exemplaren der Corvette im ADAC GT Masters 2015 starten.

Dienstag, 3. Februar 2015

Stimmen aus dem Mercedes Lager vor der Saison 2015

Paul Di Resta:
„Ich freue mich auf die Fortsetzung meiner Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz. Nach den Fortschritten und Umstrukturierungen im Verlauf des vergangenen Jahres bin ich viel zuversichtlicher gestimmt. Es liegt noch immer viel Arbeit vor uns. Wir werden weiter unser Maximum geben, um unser Ziel zu erreichen, wieder DTM-Champions zu werden.“
 
Daniel Juncadella:
„Ich bin überglücklich, weiterhin Teil der Mercedes-Benz Familie sein zu dürfen. Besonders nachdem meine ersten beiden Jahre in der DTM Lernjahre waren, die für mich nicht so einfach verlaufen sind. Jetzt freue ich mich darauf, wie in meiner Formel 3-Zeit wieder Erfolge einzufahren. Es war ein großartiges Gefühl, mit Mercedes-Power in der Formel 3 Rennen und Titel zu gewinnen. Ich hoffe, dass unserer gesamten Mercedes-Benz Mannschaft eine starke Saison bevorsteht.“
 
Gary Paffet leistet 2015 Aufbauarbeit im neuen Team ART
Foto: Jens Hawrda
Gary Paffett:
„Ich freue mich sehr über den Wechsel zu ART und die damit verbundene neue Herausforderung. Für mich ist dies eine großartige Gelegenheit, um mich mit meiner gesamten Erfahrung in ein neues Projekt einzubringen und dieses zu prägen. ART ist ein renommiertes Rennteam, das schon in vielen Spitzenrennserien Erfolge vorzuweisen hat. Mein Ziel ist es, diese Mannschaft auch in der DTM zu einem Siegerteam zu formen. ART besitzt die Ambitionen, die Ressourcen und die Fähigkeiten, um dies schon 2015 zu erreichen. Es wird nicht einfach, aber das ist es nie. Hoffentlich können wir dank der Mischung aus ihren technischen Fähigkeiten und meiner Erfahrung ab dem ersten Rennen konkurrenzfähig sein und mit den anderen Mercedes-Fahrern mithalten.“

Christian Vietoris im letzten Jahr bester Mercedes-Pilot und Gesamtvierter
Foto: Jens Hawrda
Christian Vietoris:
„Nachdem die vergangenen zwei Jahre nicht ganz so rosig für uns gelaufen sind, ist die Motivation bei mir riesengroß. Ich denke, wir sind alle heiß darauf, jetzt voll anzugreifen. Wir haben wie gesagt zwei schwierige Jahre hinter uns. Ich hoffe, dass wir im vergangenen Jahr den Tiefpunkt erreicht haben und jetzt wieder nach vorne schauen können. Ich persönlich bin aus meiner Sicht in der DTM angekommen. Ich war jetzt zwei Mal hintereinander Vierter in der Gesamtwertung und gleichzeitig jeweils bestplatzierter Mercedes-Benz Fahrer. Natürlich hoffe ich, dass wir in diesem Jahr ein starkes Paket haben werden. Ich freue mich, zusammen mit meinem Team wieder auf Punktejagd zu gehen.“
Pascal Wehrlein geht 2015 in seine dritte DTM-Saison mit Mercedes
Foto: Jens Hawrda
 Pascal Wehrlein:
„Ich freue mich, mit Mercedes-Benz in meine dritte DTM-Saison zu gehen. Vor allem, weil wir uns seit Mitte letzten Jahres sehr gesteigert haben. Es macht dann auch wirklich Spaß, wenn man ein Auto zur Verfügung hat, mit dem man in die Top-Ten fahren – oder sogar auf manchen Strecken gewinnen kann. Deswegen hat mir die DTM in der letzten Saison immer mehr Spaß gemacht. Natürlich war es wichtig, den ersten Sieg eingefahren zu haben. Darauf will ich dieses Jahr aufbauen. Ich hoffe und ich denke, dass wir dieses Jahr konkurrenzfähiger sind als letztes Jahr. Das ganze Team arbeitet sehr hart und deswegen freue ich mich auf die Saison. Ich werde alles dafür geben, um so weit vorne wie möglich zu stehen.“
 
Robert Wickens:
 „Ich bin richtig heiß auf die Saison 2015. Jeder bei Mercedes-Benz ist voll motiviert, eine gute Saison zu erleben. Ganz besonders, wenn man bedenkt, wie die Saison 2014 endete. Alle haben über den Winter hart gearbeitet. Wir sind bereit, loszulegen und wir geben alles für eine richtig starke Saison 2015.“
 
Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef:
„Die neue DTM-Saison verspricht jede Menge Spannung. Zwei Rennen pro Wochenende sind eine neue Herausforderung für alle Fahrer und Teams, aber auch ein super Erlebnis für die Fans. 100% mehr Racing kommt immer gut an und zeigt, dass wir auf die Wünsche unserer Fans hören. Bei unserer Fahrerwahl setzen wir auf Kontinuität als auch auf frisches Blut in Person von Lucas und Max. Gary hat sich nach elf Jahren in der DTM für eine große Herausforderung beim Aufbau unseres neuen Einsatzteams ART Grand Prix entschieden. Dort kann er die Entwicklung der Mannschaft direkt beeinflussen und das gesamte Team prägen. Mit seiner Erfahrung aus 112 DTM-Rennen ist Gary perfekt für diese Aufgabe geeignet.
 
Fünf unserer Fahrer haben in ihrer Karriere bereits DTM-Rennen gewonnen. Daran wollen wir in diesem Jahr anschließen. Die vergangene Saison ist abgehakt. Wir haben unsere Leistungen genau analysiert und daraus unsere Lehren gezogen. Im vergangenen Jahr haben wir die Neustrukturierung unseres DTM-Programms begonnen. Diesen Prozess wollen wir 2015 fortsetzen. Wir können keine Versprechen machen, was die Performance angeht. Stattdessen müssen wir mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben, uns auf die neue Saison vorbereiten und versuchen, unsere Stärken bestmöglich einzusetzen. Jetzt gilt unsere volle Konzentration dem Saisonstart in Hockenheim.“

Montag, 2. Februar 2015

Tom Blomqvist startet 2015 im achten BMW M4 DTM

Das Fahreraufgebot von BMW Motorsport für die kommende DTM-Saison ist komplett: Tom Blomqvist (GB) wird 2015 am Steuer des achten BMW M4 DTM in der populären Tourenwagenserie an den Start gehen. Im Rahmen des traditionellen BMW Motorsport Saisonabschlusses am 5. Dezember 2014 waren bereits der amtierende DTM-Champion Marco Wittmann (DE), Maxime Martin (BE), Augusto Farfus (BR), Bruno Spengler (CA), Martin Tomczyk (DE), Timo Glock (DE) und António Félix da Costa (PT) als Fahrer bestätigt worden.
Tom Blomqvist besetzt das letzte freie DTM-Cockpit für 2015
Foto: BMW-Motorsport
Blomqvist ging Anfang Dezember bei Testfahrten in Jerez de la Frontera (ES) zum ersten Mal im BMW M4 DTM auf die Strecke und sammelte gemeinsam mit vielen weiteren Debütanten erste Erfahrungen in einem DTM-Rennwagen. Dabei hinterließ der 21-Jährige einen exzellenten Eindruck und empfahl sich damit für die Vergabe des vakanten Cockpits für 2015.

„Wir freuen uns sehr, in Tom Blomqvist einen weiteren viel versprechenden Youngster in unseren Reihen begrüßen zu dürfen“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Tom hat beim Test in Jerez auf ganzer Linie überzeugt und kommt mit langjähriger Erfahrung aus der Formel 3 zu uns. Ich bin sicher, dass er alles mitbringt, um sich schnell in der DTM zurechtzufinden. Mit seiner Persönlichkeit passt Tom in jedem Fall bestens in unser Aufgebot. Bisher hatten wir bei der Wahl unserer Rookies immer ein glückliches Händchen. 2015 werden wir ihn bestmöglich dabei unterstützen, auf Anhieb gute Ergebnisse erreichen zu können.“
Tom Blomqvist
Foto: BMW-Motorsport
„Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich die Verpflichtung durch BMW Motorsport freut“, meint Blomqvist. „Nach unserem Test in Spanien habe ich mir ausgemalt, wie es sich anfühlen würde, BMW Werksfahrer zu sein und im BMW M4 DTM regelmäßig ans Limit zu gehen. Jetzt bekomme ich die Gelegenheit dazu – und das ist einfach großartig. Ich kann es kaum erwarten, ab sofort ein Mitglied der BMW Motorsport Familie zu sein. Denn neben den spannenden sportlichen Aussichten haben mich auch der tolle Zusammenhalt im Team und die Art und Weise, wie ich beim Test aufgenommen wurde, sofort begeistert.“

Als Sohn der schwedischen Rallye-Legende Stig Blomqvist, der 1984 die Weltmeisterschaft gewann, liegt Tom der Motorsport buchstäblich in den Genen. Allerdings zog es den Youngster nach ersten Erfahrungen und Erfolgen im Kartsport nicht auf die Rallyepiste, sondern in den Formelsport. Bereits 2009 überzeugte er bei Starts in der Formel Renault, ehe er ein Jahr später den Titel in der britischen Formel Renault Meisterschaft erringen konnte – und das mit 16 Jahren als jüngster Fahrer in der Geschichte der Serie.

Über den deutschen Formel-3-Cup führte Blomqvists Weg schließlich in die Formel 3 Euroserie. 2010 absolvierte er in Macau (CN) einen Gaststart in der Formula BMW Pacific Nachwuchsrennserie und fuhr als Dritter am Steuer des Formel BMW FB02 auf Anhieb auf das Podium.

Im Verlauf seiner noch jungen Karriere hat Blomqvist auch die Schattenseiten des Motorsports kennengelernt, als er sich 2011 bei einem Rennen auf dem Lausitzring (DE) einen Lendenwirbel brach und seine Saison vorzeitig beenden musste. Nach dieser Verletzung kam er jedoch noch stärker zurück und arbeitete sich in der Formel 3 sukzessive an die Spitze. In der Saison 2014 gelangen ihm sechs Siege und insgesamt 15 Podiumsplatzierungen. Er sammelte 420 Punkte und belegte Platz zwei in der Gesamtwertung.
 

Mercedes-Benz mit frischem Schwung in die DTM-Saison 2015

  • Fünf DTM-Rennsieger und zwei DTM-Champions im Fahrerkader
  • Lucas Auer und Maximilian Götz neu im Team
  • Vitaly Petrov muss gehen
  • Toto Wolff: „100% mehr Racing kommt immer gut an und zeigt, dass wir auf die Wünsche unserer Fans hören.“
Blick in die Box von Gary Paffett
Foto: Jens Hawrda
Start frei für die DTM-Saison 2015: Die acht Mercedes-Benz Werksfahrer sind bereit für die neue Herausforderung. Sechs der acht Piloten waren bereits in der vergangenen Saison für die Marke mit dem Stern in der DTM im Einsatz. Neu im Fahrerteam sind Lucas Auer und Maximilian Götz.
 
Beide Neuzugänge sind tief in der Motorsportwelt von Mercedes-Benz verwurzelt. Der 20-jährige Österreicher Lucas Auer startete in den vergangenen beiden Jahren erfolgreich mit Mercedes-Power für das Prema Powerteam und Mücke Motorsport in der FIA Formel 3 Europameisterschaft. Beim Macau Grand Prix 2014 belegte er auf dem legendären Guia Straßenkurs Platz zwei.
 
Der 28-jährige Maximilian Götz ist das perfekte Beispiel für einen gelungenen Aufstieg aus dem Kundensportprogramm von Mercedes-AMG in die DTM. In den vergangenen vier Jahren fuhr er einen SLS AMG GT3. In diesem Jahr wechselt er als amtierender Champion der Blancpain Sprint Series in die DTM.
 
Insgesamt befinden sich zwei DTM-Champions und fünf DTM-Rennsieger in der Fahrermannschaft von Mercedes-Benz. Neben den DTM-Meistern von 2005 und 2010, Gary Paffett und Paul Di Resta, sind dies Robert Wickens, Christian Vietoris und Pascal Wehrlein. Mercedes-Junior Wehrlein ist seit seinem Sieg auf dem Lausitzring 2014 der jüngste Sieger in der Geschichte der Rennserie. Den Fahrerkader komplettiert Daniel Juncadella, der 2015 seine dritte DTM-Saison bestreitet. Der Spanier wechselte 2013 als amtierender Champion der Formel 3 Euroserie sowie der FIA Formel 3 Europameisterschaft in die DTM und absolvierte in der vergangenen Saison Formel 1-Testfahrten für Force India-Mercedes.
 
Die acht Mercedes-AMG C63 DTM werden von Mercedes-Benz DTM-Entwicklungspartner HWA AG, dem Berliner Rennstall Mücke Motorsport und dem französischen DTM-Neueinsteiger ART Grand Prix eingesetzt. Gary Paffett hat sich in der kommenden Saison für eine neue Herausforderung bei ART Grand Prix entschieden. Der Brite soll die DTM-Neulinge mit seiner Erfahrung aus bislang elf DTM-Saisons beim Aufbau des Teams und dem Kennenlernen des Fahrzeugs führen.

Sonntag, 1. Februar 2015

Nachgefragt bei ... Timo Scheider

Timo Scheider
Foto: Jens Hawrda
In zwei Monaten startet die neue DTM-Saison. Wie haben Sie die Winterpause genutzt?

Ich bin jemand, der stets neue Aufgaben braucht. Deshalb habe ich mir für die Zeit bis zum DTM-Saisonstart ein ganz besonderes sportliches Ziel gesteckt: Vom 15. bis 22. März werde ich mit dem Werksteam des Radherstellers Bulls bei der Cape Epic in Südafrika starten, dem – wie viele sagen – härtesten Mountainbike-Rennen der Welt. Es liegen knackige 740 Kilometer und 16.000 Höhenmeter vor mir, die ich in sieben Tagen bewältigen muss. Ich freue mich riesig, bin aber auch etwas nervös. Und da ich natürlich ins Ziel kommen will, ist mein Trainingsprogramm momentan verstärkt auf Ausdauer ausgerichtet. Und ein bisschen abnehmen wäre auch gut. Momentan gibt es daher nur wenig Kohlenhydrate und keine Süßigkeiten – das ist ziemlich schwierig.
 
Und wie schwer wird es Ihnen fallen, sich auf das neue DTM-Format einzustellen? Zukünftig werden ja zwei Rennen pro Wochenende ausgetragen.
 
Ich bewerte das sehr positiv. Schließlich war ich jemand, der sich sehr für diese Veränderung eingesetzt hat. Ich bin Rennfahrer und möchte so viel fahren wie möglich. Außerdem können wir den DTM-Fans so noch mehr Action bieten und haben die Chance, an einem Wochenende zweimal zu punkten. Über die Saison gesehen geben uns diese 18 Rennen die Möglichkeit, einen Ausfall mit einem guten Ergebnis leichter zu kompensieren. Dadurch wird die Meisterschaft noch spannender. Der neu gegründete Audi Sport TT Cup wertet die Saison zusätzlich auf.
 
Sie engagieren sich auch selbst für den Nachwuchs und steigen 2015 mit Ihrem eigenen Team in die neue ADAC Formel 4 ein, die Nachfolger-Serie des ADAC Formel Masters. Wie ist der Status?

Meine beiden Fahrer Leon Wippersteg und Mauro Auricchio haben ihre Verträge unterschrieben, das erste Fahrzeug ist aufgebaut, das zweite holen wir in den nächsten Tagen aus Italien ab – und dann freue ich mich auf die Testfahrten.
 
Das wird eine arbeitsreiche Saison. Was sagt Ihre Partnerin Jessica dazu?

Ich bin sehr glücklich über die Entwicklung meines Privatlebens. Aber auch wenn es schwierig wird, werden Jessica und ich schon alles unter einen Hut bekommen. Wir sind ja noch jung und dynamisch – und haben uns kürzlich verlobt.