Dienstag, 4. November 2014

Susie Wolff startet beim Race of Champions

Als erste weibliche Rennfahrerin in der Geschichte nimmt Susie Wolff am Race of Champions teil, welches am 13./14. Dezember 2014 auf Barbados stattfindet, teil.
Susie Wolff
Foto: Jens Hawrda
Susie Wolff fuhr sieben Jahre in der DTM und hat danach als Entwicklungsfahrerin beim Williams F1 Team angeheurt. In diesem Jahr fuhr Sie jeweil die freien Trainingssessions beim Grand Prix in Silverston und Hockenheim.
Susie Wolff
Foto: Jens Hawrda
"Ich bin so gespannt wieder Rennen zu fahren", sagte Wolff. "Ich habe einen Vollzeit-Job bei Williams, das ist toll, aber nichts kann das Adrenalin des Rennsports ersetzen und ich kann es nicht erwarten, um diese wieder Rennen zu fahren. Ich bin sehr stolz darauf, ausgewählt worden zu sein, um am Race of Champions teilzunehmen und ich freue mich darauf, Rennen gegen einige der Top-Fahrer der Welt zu bestreiten.

"Natürlich werden diese Jungs schwer zu schlagen sein, denn ein Rennfahrer will immer gewinnen. Ich habe auch keine besonderen Erwartungen, weil ich noch nie bei einer ROC Veranstaltung teilgenommen habe. Ich war auch noch nie vorher in Barbados gewesen, aber Mitte Dezember ist eine gute Zeit, für ein sonnigen Reiseziel."

Mittwoch, 29. Oktober 2014

DTM Drivers Association will DTM attraktiver machen

Die DTM Drivers Association (DTM DA) hat Anfang August mit dem DTM-Rennen am Red Bull Ring in Spielberg ihre Arbeit aufgenommen. Bereits beim Rennen am Lausitzring führten erste Impulse zur Verbesserung der Sicherheit. DTM DA-Sprecher Manuel Reuter blickt im folgenden Interview auf knapp zwei Monate intensive Gespräche und erste Ergebnisse zurück. Für das Ziel der Fahrervereinigung, die Deutsche Tourenwagen Masters für ihre Fans attraktiverer zu machen, sieht Reuter zusammen mit allen DTM DA-Mitgliedern Chancen, den Winter konstruktiv zu nutzen.
Foto: Jens Hawrda

Die DTM DA hat sich am Red Bull Ring gegründet und ihre langfristigen Ziele erläutert. Nun haben zwei Rennwochenenden mit entsprechenden Besprechungen zwischen den Mitgliedern und Gesprächen mit der ITR und dem DMSB stattgefunden. Wie wurde die DTM DA bislang wahrgenommen und akzeptiert ?

Mit der Wahrnehmung und Akzeptanz können wir sehr zufrieden sein. Bislang haben wir nur positives Feedback bekommen - sowohl von den DTM-Fans als auch von ITR, DMSB und allen drei Herstellern.

Die langfristigen Themen sind auf die weitere Verbesserung in Sachen Sicherheit und Attraktivität der DTM angelegt. Dort möchte sich die DTM DA mit ihren Mitgliedern aktiv einbringen. Inwiefern geschieht das bereits ?

Momentan gibt es auf allen Ebenen Gespräche, die sowohl das sportliche Reglement betreffen, aber natürlich auch, wie man die DTM insgesamt attraktiver machen kann. Das wird derzeit breit diskutiert. Entscheidend ist, dass alle beteiligten Parteien an einem Tisch sitzen und jeder seine Ideen einbringen kann, egal ob ITR, DMSB, Hersteller oder DTM DA. Das ist uns sehr wichtig, weil die Fahrer diejenigen sind, die diese Ideen letztlich auch mit umsetzen müssen. Aber eines können wir bereits erkennen: Alle Beteiligten sehen einen Handlungsbedarf. Und nun kommt es darauf an, dieses relativ große Spektrum zu konkretisieren.

Gab es auch bei aktuellen Themen bereits Möglichkeiten, mitzuwirken?

Durch die Testfahrten zwei Wochen vor dem Rennen am Lausitzring hatte sich bereits herauskristallisiert, dass speziell in Kurve 1 das Layout mit Linien und grünen Flächen nicht gut war. Wäre es so geblieben, hätten wir das leidige Thema Tracklimits wieder gehabt. Dafür konnten wir auf unsere Initiative hin mit dem DMSB gemeinsam eine Lösung finden, die sich gerade unter den Bedingungen, wie wir sie dann am Rennwochenende mit dem Regen hatten, genauso bewährt hat, wie die geänderte Boxeneinfahrt. Ursprünglich hätte man dann die Linie schneiden müssen und da ist die Gefahr groß, das Auto zu verlieren. Da gab es jeweils einen Lösungsvorschlag von uns an den DMSB und letztlich gab es auch keine Probleme zu den Themen am Wochenende.





Montag, 27. Oktober 2014

Die Teamchampions des ADAC GT Masters: Prosperia C. Abt Racing

Die ADAC GT Masters-Saison 2014 endete mit einer perfekten Ausbeute für das Team Prosperia C. Abt Racing um den ehemaligen ADAC GT Masters-Champion Christian Abt und Slobodan Cvetkovic. Nach dem Titel in der Fahrerwertung durch Kelvin van der Linde und René Rast verteidigte das Audi-Team den Titel in der Teamwertung erfolgreich. In den zwei Jahren des Bestehens gewann der Rennstall aus Frankfurt mit Motorsport-Center in Kempten drei Titel im ADAC GT Masters. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte des ADAC GT Masters gelang einem Team die erfolgreiche Titelverteidigung in der Teamwertung. Für den ehemaligen DTM-Piloten Abt ist der Sieg der Teamwertung sein 18. Titelgewinn in 23 Jahren Motorsport als Fahrer oder als Teamchef. Abt: „Der Titelgewinn ist einfach irre. Es war eine Fahrer- und Teamleistung, sonst schafft man es nicht. Wir haben über die gesamte Saison mit unserem Meisterauto alles richtig gemacht, haben immer gepunktet und uns keine Fehler erlaubt.“
die Teammeisterschaft der ADAC-GT-Masters geht an Prosperia C.Abt Racing
Foto: ADAC-Motorsport
Nach der erfolgreichen Debütsaison von Prosperia C. Abt Racing im vergangenen Jahr machte das Audi-Team in diesem Jahr den nächsten Schritt. Vor Saisonbeginn bezog das Team in Kempten ein neues Motorsport-Center, in dem die Audi R8 für die Rennen im ADAC GT Masters vorbereitet werden. „Ich mache seit 23 Jahren Motorsport. In der Zeit habe ich gelernt, wie man ein Team formen muss, damit es Erfolg hat“, so Abt.

Einen Richtungswechsel gab es vor der Saison bei der Fahrerbesetzung. Setzte die Audi-Mannschaft in der Debütsaison 2013 auf eine Mischung aus erfahrenen ehemaligen DTM-Piloten und GT-Assen, kombinierten Abt und Cvetkovic in diesem Jahr einen erfahrenen Piloten mit einem jungen Nachwuchstalent. Der zu Saisonbeginn erst 17 Jahre alte van der Linde startete gemeinsam mit Rast, der 19 Jahre alte Fabian Hamprecht teilte sich das Cockpit gemeinsam mit Nicki Thiim.
Renè Rast / Kelvin v.d.Linde die Meister 2014
Foto: ADAC-Motorsport
Abt: „Die Jungs können schon mit 18 Jahren richtig schnell Auto fahren und vielleicht besser als Fahrer, die 23 oder 24 Jahre alt sind und vielleicht schon etwas zu verbissen sind. Bei ganz jungen Piloten kann man noch mehr bewegen. Durch meine Erfahrung kann ich den Fahrern letztendlich beibringen, wie man um Siege fährt und am Ende Meisterschaften gewinnt. Kelvin hat dieses sehr gut angenommen. In ihm sehe ich das Gleiche, was wir vor vielen Jahren auch bei einem Mathias Ekström gesehen haben. An dem Konzept einen jungen Fahrer mit einem erfahrenen Piloten zu kombinieren werden wir auch im kommenden Jahr festhalten.“

Die Idee, das Team Prosperia C. Abt Racing aus der Taufe zu heben, hatten Cvetkovic und Abt nach der Saison 2012, in der Abt bereits für den Unternehmer im ADAC GT Masters startete. „Als Christian Abt vor drei Jahren bei mir im Team im ADAC GT Master gefahren ist, haben wir gesehen, dass wir gut zusammen arbeiten und überlegt, was mir gemeinsam machen können“, sagt Cvetkovic. „Wir hatten die gleichen Ziele und daraus ist das Team entstanden. Der doppelte Titel ist unglaublich. Gerade an diesem Wochenende hat die Mannschaft einen tollen Job gemacht, denn nach dem Unfall im Qualifying von Fabian Hamprecht war das Wochenende für uns voller Dramatik. Beide Rennen an diesem Wochenende waren für uns sehr spannend, es hat sich aber gelohnt. Das Wochenende hat bewiesen, welch starkes Team wir sind.“

In zwei Jahren ADAC GT Masters hat Prosperia C. Abt Racing acht Pole Position, fünf Siege und drei Titel eingefahren. Ein Erfolg, der in der Intensität auch für den erfahrenen Abt überraschend kommt. „Eigentlich war unser Plan, dass wir in drei bis vier Jahren unseren ersten Titel gewinnen. Dass wir so stark sind und im zweiten Jahr schon in einer Meisterschaft zwei Titel holen, ist einfach gigantisch.“

Sonntag, 26. Oktober 2014

DTM-Champion Marco Wittmann im Interview: „Ich bin stolz, Teil der BMW Motorsport Familie zu sein.“

Vier Siege, drei Polepositions – und der Pokal für den Champion: Beim großen DTM-Finale in Hockenheim (DE) ist für Marco Wittmann (DE) am vergangenen Wochenende eine Traumsaison zu Ende gegangen. Im Interview lässt der Fahrer vom BMW Team RMG, mit dem er auch die Teammeisterschaft feiern konnte, die vergangenen Monate noch einmal Revue passieren und spricht über drei außergewöhnliche Geschenke, die er anlässlich des Titelgewinns erhielt: die BMW M4 DTM Champion Edition, die „Marco Wittmann“-Sonderedition von Ice-Watch und einen Formel-1-Test mit der Scuderia Toro Rosso.
 
DTM Champion 2014: Marco Wittmann
Foto: BMW-Motorsport
Marco, eine außergewöhnliche Saison ist am Wochenende in Hockenheim zu Ende gegangen. Sie sind neuer DTM-Champion, das BMW Team RMG hat die Teammeisterschaft gewonnen. Haben Sie all diese Erfolge schon vollständig verarbeitet?

Marco Wittmann: „Es dauert bestimmt noch eine Weile, bis ich begreifen werde, was mein Team und ich in dieser Saison geleistet haben. Die vergangenen Tage und Wochen waren einfach nur Freude pur. Da ist viel auf mich eingeprasselt. Und es geht jetzt nahtlos weiter, denn in der nächsten Zeit stehen viele PR-Termine an. Ich denke, dass ich erst in der Winterpause, wenn ein wenig Ruhe einkehrt, die Zeit finden werde, um die Saison für mich noch einmal rekapitulieren zu können. Ich habe vor fünf Monaten mein erstes DTM-Rennen gewonnen. Heute bin ich der neue Champion. Davon konnte ich vor der Saison nur träumen. Aber manchmal wird ein Traum wahr. Ich habe mir meinen zusammen mit BMW Motorsport erfüllt.“
 
Der Titelgewinn war sicher das größte Geschenk, das Sie sich in diesem Jahr gemacht haben. Nach dem Finale im Hockenheim konnten Sie sich aber über einige weitere Überraschungen freuen…

Wittmann: „Richtig, ich wurde wirklich reich beschenkt. Die BMW M GmbH hat mir zu Ehren eine BMW M4 DTM Champion Edition aufgelegt. Von diesem Modell gibt es nur 23 Stück. Das Auto passt zu mir. Die Farben mit den Ice-Watch Streifen sind markant, genauso wie das Design meines Meisterautos. Ich finde, die Straßenversion meines Ice-Watch BMW M4 DTM sieht sensationell gut aus. Man fällt damit definitiv auf.“
 
Aber das war nicht das einzige Geschenk...

Wittmann: „Nein, beim Teamabend nach dem Hockenheim-Finale habe ich erfahren, dass BMW Motorsport für mich einen Formel-1-Test bei der Scuderia Toro Rosso organisiert hat. Damit geht ein weiterer Kindheitstraum in Erfüllung. Dass mir BMW das ermöglicht, ist einmalig. Ich kann gar nicht sagen, wie stolz und glücklich ich bin, Teil der BMW Familie zu sein. Deshalb war es auch selbstverständlich, dass ich meinen Vertrag verlängert habe. Ich freue mich noch auf viele aufregende Jahre in der DTM.“
"Marco Wittmann Limited Ice-Watch Edition"
Foto: BMW-Motorsport
 
BMW Motorsport Premium Partner Ice-Watch hatte die dritte Überraschung des Wochenendes parat, eine Uhren-Sonderedition.

Wittmann: „Genau. Ice-Watch hat eine ‚Marco Wittmann Limited Ice-Watch Edition‘ in den Farben von BMW Motorsport herausgebracht. Das Ziffernblatt trägt mein Autogramm. Die Uhr ist nur in einer limitierten Stückzahl erhältlich und wird in den nächsten Wochen auf Facebook an Fans verlost. Ich habe mir meine schon gesichert – sie sieht toll aus!“
 
Wie würden Sie nach nunmehr zwei Jahren Ihre Partnerschaft mit Ice-Watch beschreiben?

Wittmann: „Ich bin sehr stolz, einen solchen Partner repräsentieren zu dürfen. Ice-Watch hat ein jugendliches Image, das sehr gut zu mir passt. Ich trage die Uhren gerne. Die Streifen meines DTM-Fahrzeugs in Ice-Watch Farben und meine neue Champion Edition passen generell gut zu meinem Stil. Dazu kommt die hohe Wertschätzung, die ich seitens Ice-Watch erfahre. Es ist nicht selbstverständlich, eine eigene Uhren-Sonderedition zu bekommen.“
 
Was spielt Zeit generell in Ihrem Leben für eine Rolle?

Wittmann: „Eine ganz entscheidende. Als Rennfahrer kann Zeit sowohl mein bester Freund sein, wenn ich zum Beispiel nach einem Qualifying auf den Monitor schaue und Schnellster bin. Sie kann aber auch mein größter Feind sein, wenn die Rundenzeiten einmal nicht passen. Zum Glück war in dieser Saison die Zeit meistens ein sehr guter Freund. Privat habe ich in den letzten Wochen nicht viel Zeit gehabt, da ich nach dem Gewinn des Titels sehr viele Termine hatte. Aber ich habe sie alle genossen – das fällt als DTM-Champion auch nicht schwer.“
 
Was beutet Ihnen der Fahrer-Titel?
 
Wittmann: „Wenn man so viele Jahre im Motorsport ist und irgendwann sein großes Ziel erreicht, dann ist das unglaublich. Ich wollte es immer in die DTM schaffen. Jetzt bin ich sogar der Champion. Das ist Emotion pur. Ich weiß auch, dass ich 2015 der Gejagte sein werde. So wie Bruno Spengler nach seinem Titel 2012 oder Mike Rockenfeller in der abgelaufenen Saison. Aber auf diese Rolle freue ich mich. Sie ist der Beleg dafür, dass man das Zeug dazu hat, ganz vorne dabei zu sein. Und das ist in der engen DTM keine Selbstverständlichkeit.“
 
Nachdem Sie auf dem Lausitzring den Titelgewinn perfekt gemacht hatten, sind Sie spontan Ihren Eltern um den Hals gefallen und haben Ihre Emotionen gezeigt. Wie wichtig war Ihnen die Unterstützung der Familie auf dem Weg zum Titel?

Wittmann: „Ich betreibe seit meinem sechsten Lebensjahr Motorsport. Wenn ich als kleiner Junge auf der Kartbahn unterwegs war, dann war meine Familie natürlich immer dabei. Wir haben alles gemeinsam gemacht. Meine Mutter hat gekocht und die Rundenzeiten gestoppt, mein Vater hat am Kart geschraubt. Wir haben zusammen so viel erlebt im Motorsport. Wenn man dann am Ziel seiner Träume ist, dann kommen so viele Erinnerungen zurück. Aber nicht nur die Unterstützung durch meine Familie, auch der Rückhalt von BMW Motorsport war für mich sehr wichtig. Bei BMW haben alle immer an mich geglaubt. Erst wurde ich zum Test- und Entwicklungsfahrer bestimmt, dann bekam ich einen festen Platz in der DTM. Ohne diese Rückendeckung wäre der Erfolg, den ich in diesem Jahr gefeiert habe, nicht möglich gewesen.“

Freitag, 24. Oktober 2014

Audi startet Rennserie für den neuen TT

Bild: Audi-Motorsport
Mit einer eigenen Rennserie für den Audi TT* bietet die Marke mit den Vier Ringen eine neue Einstiegsmöglichkeit in die erfolgreiche Motorsport-Welt des Unternehmens: Der Audi Sport TT Cup findet ab der Saison 2015 im Rahmen der DTM statt. Damit startet Audi nach der gelungenen Einführung des Audi R8 LMS Cup in Asien im nächsten Jahr auch in Deutschland einen Markenpokal. Die Rennversion des neuen Audi TT leistet 228 kW (310 PS) bei einem Gewicht von lediglich 1.125 Kilogramm. Mittels einer sogenannten Push-to-Pass-Funktion lässt sich die Leistung des Zweiliter-TFSI-Motors kurzzeitig um 22 kW (30 PS) steigern.

„Der Audi TT ist eine Ikone und auch in seiner inzwischen dritten Generation ein Inbegriff für kraftvolle Sportlichkeit und emotionales Design“, sagt Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Audi-Vorstand für Technische Entwicklung. „Für mich war klar, dass eine Fahrmaschine wie der neue Audi TT auch auf die Rennstrecke gehört. Mit dem Audi Sport TT Cup haben wir einen spannenden Ansatz gefunden. Der TT wird Fans und Fahrer begeistern.“
Bild: Audi-Motorsport
In der Saison 2015 sind bei sechs DTM-Veranstaltungen in Deutschland und im benachbarten Ausland je zwei Rennen des Audi Sport TT Cup geplant. Die quattro GmbH bereitet die 24 Autos zentral vor und setzt sie auch ein. Sechs Cockpits sind für wechselnde Gastfahrer reserviert, für die anderen 18 Startplätze können sich interessierte Fahrerinnen und Fahrer weltweit ab sofort unter www.audi-motorsport.com bewerben. Das mehrstufige Auswahlverfahren erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Audi driving experience.

Mit Markus Winkelhock wird den Teilnehmern des Audi Sport TT Cup ein erfahrener Rennprofi als Coach zur Seite stehen. Der ehemalige Audi-DTM-Pilot und Sieger der diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa hat den TT cup bereits getestet. Sein Eindruck: „Der Audi TT cup ist ein echtes Rennauto, ideal für Einsteiger, aber trotzdem anspruchsvoll zu fahren. Man spürt sofort, dass man in einem Audi sitzt, und erkennt die enge Verwandtschaft zu den anderen Rennwagen der Marke.“
Bild: Audi-Motorsport
Die extrem leichte Karosserie der dritten TT-Generation mit ihrem intelligenten Materialmix aus Stahl und Aluminium bietet eine ideale Basis für ein Rennauto. Auch der Vierzylinder-TFSI und die Sechsgang S tronic wurden nahezu unverändert aus der Serie übernommen. Ein vom Cockpit aus elektronisch verstellbares aktives Differenzial sorgt für optimale Traktion an der Vorderachse.

„Mit dem TT cup bieten wir ein attraktives Rennauto für Einsteiger und Umsteiger aus anderen Rennserien“, sagt Heinz Hollerweger, Geschäftsführer der quattro GmbH. „Dass wir Sicherheit großschreiben, ist für Audi selbstverständlich. Wir greifen dabei auf bewährte Features aus dem Audi R8 LMS ultra zurück, zum Beispiel den Audi PS1 Sicherheitssitz.“

Dem Sieger des neuen Audi Sport TT Cup winkt eine Förderung im erfolgreichen GT3-Sportwagen-Programm von Audi. Auch von einem späteren Aufstieg in die DTM oder die WEC bei Audi träumen viele junge Rennfahrer. „Lange Zeit hat sich Audi ganz auf den Spitzensport konzentriert“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Der Audi R8 LMS war 2008 der erste Rennwagen, den wir gezielt für den Einsatz durch Kundenteams entwickelt haben. Mit dem Audi Sport TT Cup bietet die quattro GmbH nun auch die Möglichkeit, mit Audi in den Rennsport einzusteigen.“