Donnerstag, 16. Oktober 2014

Stimmen der Mercedes - Piloten zum Saisonfinale in Hockenheim

Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
liegt mit 69 Punkten auf Rang drei der Fahrerwertung 2014
erzielte beim DTM-Auftakt 2013 in Hockenheim sein erstes DTM-Podium
Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
 „In Hockenheim erwartet uns bereits das letzte Rennen in dieser Saison. Ich freue mich, dass wir nach einem schwierigen Jahr beim Finale weiter um Platz zwei in der Gesamtwertung kämpfen. Die Strecke in Hockenheim bietet von allem etwas. Man muss stark auf der Bremse sein und benötigt eine gute Traktion, vor allem auf den Long Runs. Generell braucht man in Hockenheim ein Auto, das in allen Bereichen gut ausbalanciert ist. Für uns geht es beim Finale darum, die Saison mit einem guten Ergebnis abzuschließen und weiter so viel wie möglich für das nächste Jahr zu lernen.“
 
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
debütierte in der Saison 2013 in Hockenheim als jüngster Fahrer in der DTM-Geschichte
absolviert in Hockenheim sein 20. DTM-Rennen

Pascal Wehrlein
Foto: Jens Hawrda
„In Hockenheim endet meine zweite DTM-Saison. Das Finale ist bereits mein 20. DTM-Rennen. Dabei kommt es mir wie gestern vor, dass ich im vergangenen Jahr in Hockenheim zum ersten Mal in meinem C-Coupé in einer DTM-Startaufstellung gestanden habe. Seitdem habe ich viel gelernt und mich immer weiter gesteigert. Für diese Saison hatte ich mir konstante Punkteankünfte und vielleicht den einen oder anderen Podestplatz vorgenommen. Dass es nach einem schwierigen Auftakt gleich zu meinem ersten Sieg gereicht hat, hätte ich natürlich nicht gedacht. Jetzt möchte ich meine zweite DTM-Saison in Hockenheim mit einem weiteren positiven Ergebnis abschließen.“
 
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
schließt in Hockenheim seine dritte DTM-Saison ab

Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
„Es war ein schwieriges Jahr für Mercedes. Aber die zweite Saisonhälfte verlief für mich recht gut und ich konnte bei den letzten drei Rennen punkten. Hoffentlich können wir die Saison genauso beenden wie es an den letzten paar Rennwochenenden für uns gelaufen ist. Wir wollen weiter Punkte einfahren. In Hockenheim haben wir ein neues Auto. Ich hoffe, dass wir damit um vordere Punkteränge und vielleicht einen Podestplatz kämpfen können.“
 
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
gewann in seiner Meistersaison 2010 ein Rennen in Hockenheim
 
„Ich freue mich auf das letzte Rennen. Ich möchte die Saison beim Finale mit einem positiven Ergebnis beenden. Hinter uns liegt ein hartes Jahr, aber ich möchte allen im Team für ihren Einsatz danken. Jetzt freue ich mich auf bessere Zeiten. In Hockenheim werden wir unser Bestes geben, um vor unserem Heimpublikum ein gutes Ergebnis zu erzielen. Danach konzentrieren wir uns auf das nächste Jahr.“
 
Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
startet in Hockenheim in sein 20. DTM-Rennen
fuhr beim DTM-Finale 2013 in Hockenheim in die Punkte

Daniel Juncadella
Foto: Jens Hawrda
„Hockenheim ist der perfekte Ort für das DTM-Finale. Es ist das Heimrennen von Mercedes-Benz und die Stimmung auf den Tribünen ist stets fantastisch. Auch die Strecke gefällt mir sehr. Man muss beim Setup einen Kompromiss für das enge Motodrom und die längeren Geraden finden. Sportlich war ich mit meiner Aufholjagd von Startplatz 21 bis auf Rang acht in Zandvoort zufrieden. Dieses Mal ist es mein Ziel, weiter vorne zu starten und die Saison dann wie im Vorjahr mit einem Erfolgserlebnis in Hockenheim abzuschließen.“
 
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
gewann insgesamt vier Mal in Hockenheim (2004, 2009, 2010, 2012)
stand in Hockenheim schon acht Mal auf dem Podium
 
„Ich freue mich auf Hockenheim und hoffe, dass wir dort konkurrenzfähiger sein können als bei den vergangenen Rennen. Wir werden einige kleinere Updates am Auto haben und es besteht die Chance, dass wir dadurch ein bisschen schneller sein werden. Das ist gut. Ich kenne die Strecke in Hockenheim sehr gut und habe dort schon oft gewonnen. Ich besitze also viel Erfahrung auf diesem Kurs. Ich gehe das Wochenende positiv an und hoffe, dass wir an der Spitze des Feldes kämpfen können.“

Vitaly Petrov
Foto: Jens Hawrda
Vitaly Petrov (30, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
gab beim Saisonauftakt in Hockenheim sein DTM-Debüt
 
„Hockenheim ist bereits das letzte Rennen meiner Debütsaison in der DTM. Wie die Zeit verfliegt. Das bedeutet jedoch auch, dass ich zum ersten Mal auf einer Strecke fahre, auf der ich bereits ein DTM-Rennen absolviert habe. Ich weiß, dass ich mich in allen Bereichen verbessern kann. Aber das letzte Rennen in Zandvoort hat mir gezeigt, dass wir um die Punkteränge kämpfen können. Dafür brauchen wir jedoch ein ordentliches Qualifying. Hoffentlich gelingt uns das am kommenden Wochenende. Ich würde meine erste DTM-Saison gerne mit einem positiven Ergebnis abschließen.“

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Fakten und Stimmen der Audi-Piloten zum Rennen in Hockenheim

Mattias Ekström (36/S), Red Bull Audi RS 5 DTM #7 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
• Gewann in Zandvoort sein 18. DTM-Rennen
• Liegt auf Platz zwei in der Meisterschaft
 
Mattias Ekström will in Hockenheim noch einmal siegen
Foto: Jens Hawrda
"Es war ein schönes Gefühl, am Morgen nach Zandvoort als Sieger aufzuwachen. Diesen Moment würde ich gerne am Montag nach dem Finale in Hockenheim noch einmal genießen. Mit Platz zwei hatte ich im Mai einen guten Start in die Saison. Jetzt möchte ich einen Platz weiter vorn ankommen."
 
 
Jamie Green (32/GB), Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #21 (Audi Sport Team Rosberg)
• Hat das Finale in Hockenheim 2007 und 2011 gewonnen
• Absolviert seine zehnte DTM-Saison

auch Jamie Green will beim Saisonfinale um den Sieg fahren
Foto: Jens Hawrda
"Das letzte Rennen des Jahres ist für uns alle ein besonderes Ereignis mit einer ganz eigenen Atmosphäre. Ich habe das Finale in meiner Karriere schon zweimal gewonnen. Wir haben ein starkes Auto und das Zeug, um zu gewinnen, wenn alles perfekt zusammenpasst. Wir geben wie an jedem Wochenende unser Bestes."
 
 
Miguel Molina (25/E), Audi Sport Audi RS 5 DTM #8 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
• Fuhr in Zandvoort sein 50. DTM-Rennen
• Liegt gemeinsam mit Mattias Ekström auf Platz zwei in der Team-Meisterschaft

"Schon der Auftakt im Mai war positiv für unser Team, das vergangene Rennwochenende ebenso - deshalb gehen wir auch positiv ins Finale. Ich verspreche: Wir werden hart arbeiten, um viele Punkte für Audi zu holen."
 
 
Edoardo Mortara (27/I), Audi Sport Audi RS 5 DTM #15 (Audi Sport Team Abt)
• Kämpft in Hockenheim um die Vizemeisterschaft
• Punktete in bisher sechs Saisonläufen

Edoardo Mortara
Foto: Jens Hawrda
"Das Wochenende in Zandvoort war turbulent und erfolgreich. Das macht noch mehr Lust auf ein stimmungsvolles Finale mit vielen Fans."
 
 
Nico Müller (22/CH), Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #22 (Audi Sport Team Rosberg)
• Absolviert seine erste DTM-Saison
• Ist mit 22 Jahren jüngster Pilot im Audi-DTM-Kader

"An Hockenheim habe ich besondere Erinnerungen, weil ich dort im Mai mein erstes DTM-Rennen bestritten habe. Für mich ist es auch eine Art Heimrennen, was mich zusätzlich freut. Ich möchte an die gute Leistung im Zeittraining von Zandvoort anknüpfen und daraus zum Abschluss der Saison ein gutes Rennergebnis machen."
 
 
Mike Rockenfeller (30/D), Schaeffler Audi RS 5 DTM #1 (Audi Sport Team Phoenix)
• Absolvierte in Zandvoort die schnellste Runde aller Audi-Fahrer
• Startete in Zandvoort von der Pole-Position
Mike Rockenfeller  "Zandvoort ist vergessen"
Foto: Jens Hawrda
"In Hockenheim geht eine Saison zu Ende, die ich mir natürlich ganz anders vorgestellt habe. An meiner Motivation ändert das nichts: Ich möchte beim Finale noch einmal alles geben. Den Frust von Zandvoort, wo ein Sieg möglich gewesen wäre, habe ich längst verarbeitet."
 
 
Timo Scheider (35/D), AUTO TEST Audi RS 5 DTM #2 (Audi Sport Team Phoenix)
• Absolvierte in Zandvoort den schnellsten Boxenstopp aller Audi-Piloten
• Feierte beim Finale in Hockenheim schon zweimal einen DTM-Titel
 
Timo Scheider hofft auf ein starkes Wochenende
Foto: Jens Hawrda
"Wir alle wissen: Mit einem guten Rennen, einem guten Ergebnis oder vielleicht sogar einem Sieg lebt es sich in der Winterpause einfach viel angenehmer. Schon beim Auftakt wäre ein Podiumsplatz möglich gewesen; es zeigt uns, dass unser Auto in Hockenheim stark ist. Ich möchte für Audi, für mein Team und für alle Fans ein starkes Wochenende zeigen." 
 

Adrien Tambay (23/F), Playboy Audi RS 5 DTM #16 (Audi Sport Team Abt)
• Startete im Mai in Hockenheim von der Pole-Position
• Stand beim Auftaktrennen auf dem Podium

"Mit der Pole-Position und dem dritten Platz beim ersten Rennen war es für mich ein kleiner Traumstart in die Saison. Entsprechend groß ist die Vorfreude, wenn wir jetzt nach einer langen und aufregenden Saison wieder nach Hockenheim zurückkehren."

Dienstag, 14. Oktober 2014

Stimmen der BMW-Fahrer vor dem DTM-Finale in Hockenheim

Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM):
„Ich freue mich schon auf das Wochenende. Hockenheim ist immer speziell. Es wird mein drittes Saisonfinale dort, und ich mag die Strecke sehr. In der Vergangenheit war ich dort sehr stark unterwegs, also hoffe ich, dass wir die Saison dort mit einem Erfolgserlebnis beenden können. Dann können wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.“
 
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM):
„Der Kurs in Hockenheim mit seinen schnellen Passagen, engen Kurven und harten Bremspunkten kommt meinem Fahrstil entgegen. Das Finale in Hockenheim ist immer ein großes Spektakel. Viele Zuschauer, ein Feuerwerk zum Abschluss: Diese Show ist ganz nach meinem Geschmack. Jeder versucht, im letzten Saisonrennen noch einmal etwas Besonderes zu zeigen. Natürlich geht es für uns auch noch um etwas, denn wir können für BMW den Titel in der Herstellerwertung verteidigen. Dafür werde ich alles geben.“
 
für Bruno Spengler geht ein schwieriges Jahr zu Ende
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer):
„Ein schwieriges Jahr geht für mein BMW Team Schnitzer und mich zu Ende. Immerhin konnte ich zweimal auf das Podium fahren. Dennoch hatten wir uns insgesamt von dieser Saison sicher mehr versprochen. Beim Finale in Hockenheim werden wir noch einmal Vollgas geben. Ich freue mich auf die großartige Atmosphäre an der Strecke und hoffe, die Saison mit einem positiven Ergebnis abschließen zu können.“
 
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer):
„Hockenheim ist als Saisonabschluss immer sensationell. Dort das Finale auszutragen, hat sich seit Jahren in der DTM bewährt. So können Fans und Fahrer am Saisonende noch einmal ein echtes Highlight erleben. Die Strecke ist klasse. Sie liegt dem BMW M4 DTM, das hat der Auftaktsieg 2014 an gleicher Stelle gezeigt. Natürlich bin ich glücklich, dass mir beim vergangenen Rennen in Zandvoort nach langer Durststrecke endlich wieder der Sprung aufs Treppchen gelungen ist. Deshalb reise ich mit einem guten Gefühl nach Hockenheim. Ein Titel ist noch zu vergeben. Den wollen wir uns jetzt auch noch schnappen.“
 
Timo Glock gewann in Hockenheim vor einem Jahr sein erstes DTM-Rennen
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK):
„Ich freue mich auf Hockenheim, eine Strecke, die wir sehr gut kennen. Im vergangenen Jahr konnte ich dort beim Saisonfinale gewinnen. Es wäre schön, wenn mir das auch dieses Mal wieder gelingen würde. Insgesamt hätte ich mir in dieser Saison für mein Team und mich natürlich mehr Punkte erhofft. Leider hatten wir das ein oder andere Rennen dabei, in dem alles gegen uns lief. Aber es hilft nichts, Trübsal zu blasen. Wir müssen den Blick nach vorne richten und in Hockenheim alles geben, damit BMW zum dritten Mal in Folge den Herstellertitel gewinnt.“
 
Antònio Felix da Costa im ersten DTM-Jahr viele Erfahrungen gesammelt
Foto: Jens Hawrda
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK):
„Auf der einen Seite freue ich mich schon sehr auf das Finale in Hockenheim, auf der anderen Seite bedeutet dies aber auch, dass die Saison dann schon wieder beendet ist. In meinem ersten DTM-Jahr gab es Höhen und Tiefen. Mein Ziel war es, so viel wie möglich zu lernen. Ich habe wertvolle Erfahrungen gesammelt. In Hockenheim hatten wir einen guten Saisonauftakt, nun müssen wir versuchen, auch ein starkes Finale zu zeigen, um mit Optimismus in den Winter zu gehen.“
 
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG):
„Das Saisonfinale in Hockenheim ist natürlich etwas ganz Besonderes. Dort herrscht immer richtige Gänsehautstimmung. Ich werde es genießen, denn der Druck in der Fahrerwertung ist weg. Ich habe in diesem Jahr beim Auftakt in Hockenheim meinen ersten DTM-Sieg gefeiert, und es wäre natürlich ein Traum, auch beim Finale ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Für uns geht es noch um wichtige Punkte für die Herstellerwertung. Ich freue mich schon riesig auf das Finale.“
 
erfolgreiche Teamkollegen Maxime Martin (l.) und Marco Wittmann
Foto: Jens Hawrda
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG):
„Ich kann mit meiner ersten DTM-Saison mehr als zufrieden sein. Gleich im ersten Jahr ein Rennen zu gewinnen und eine Poleposition zu holen, ist bisher nur wenigen Fahrern gelungen. Dass ich die Saison auch noch als bester Rookie abschließe, macht mich stolz. Ich werde die vielen positiven Erfahrungen, die ich 2014 gesammelt habe, mit in die neue Saison nehmen. Und aus den negativen Momenten werde ich lernen. Mein Ziel für nächstes Jahr ist es, noch konstanter zu werden. Darum geht es in der DTM. Aber noch ist die Saison nicht zu Ende. Wir haben noch ein Abschlussrennen in Hockenheim. Ich will mit einem guten Ergebnis dazu beitragen, dass BMW auch nach dem Finale einen Grund zum Feiern hat.“

Montag, 13. Oktober 2014

Audi-Piloten heiß auf DTM-Finale

Für Audi ist das Saisonfinale in Hockenheim am Wochenende (17. bis 19. Oktober) mehr als ein Schaulaufen vor der Winterpause: Gemeinsam wollen die acht Audi-Piloten eine starke Teamleistung zeigen und den Titel des besten Herstellers nach Ingolstadt holen. Das Rennen startet am Sonntag um 14 Uhr. Vorher erleben die Fans eine Premiere: Audi bringt das sportlichste pilotiert fahrende Auto der Welt an den Start.

Foto: Jens Hawrda
21 lautet die magische Zahl vor dem Saisonfinale der DTM in Hockenheim, zu dem Audi als Jäger reist: Diese Punkte gilt es aufzuholen, um BMW den Titel des besten Herstellers in der DTM zu nehmen. Rückenwind gibt dabei auch das vorvergangene Wochenende in Zandvoort, wo Mike Rockenfeller mit der schnellsten Qualifikationszeit und Mattias Ekström mit dem Rennsieg einmal mehr das Potenzial des Audi RS 5 DTM unter Beweis gestellt haben. Schon beim Auftakt in Hockenheim im Mai war Audi vom ersten Platz in die Saison gestartet und mit zwei Piloten auf dem Podium vertreten.
 
Die neue DTM trägt am Wochenende ihr 32. Rennen in Hockenheim aus. Der 4,574 Kilometer lange Kurs eine knappe Autostunde südlich von Frankfurt steht traditionell als Austragungsort für den Auftakt und das Finale einer jeden Saison im Kalender. Das Motodrom mit seinen großen, unmittelbar neben der Strecke gelegenen Tribünen sorgt für Stadioncharakter und damit eine einmalige Atmosphäre. Die aktuellen Vorverkaufszahlen zeigen, dass sich die Fahrer auch dieses Jahr auf ein stimmungsvolles Finale mit vielen Fans freuen können.
 
Sportlich ist der Traditionskurs mit einem Vollgasanteil von rund 65 Prozent eine spannende Herausforderung: Die lange Parabolika ist eine der schnellsten Passagen im gesamten Kalender, auf der die Fahrer bis zu 260 km/h erreichen. Die folgende Spitzkehre bietet eine ideale Überholmöglichkeit. Auch das "Drag Reduction System" (DRS), mit dem der Fahrer den Heckflügel per Knopfdruck am Lenkrad flachstellen kann, findet hier eine optimale Einsatzmöglichkeit. Hinzu kommen schnelle und mittelschnelle Kurven sowie das enge "Motodrom" vor der Start-Ziel-Geraden - ein technisch anspruchsvoller Mix, für den die Ingenieure die perfekte Abstimmung herausarbeiten müssen.

Hockenheim liegt den Audi-Fahrern: Mattias Ekström, Jamie Green und Timo Scheider haben hier bereits mehrere Rennen gewonnen. Seit dem Comeback der DTM im Jahr 2000 standen die aktuellen Audi-Piloten bereits fünfmal ganz oben auf dem Siegertreppchen, 13 Mal starteten sie von der Pole-Position und holten insgesamt 26 Podiumsplätze. Spitzenreiter ist der zweimalige Champion Ekström mit allein zehn Pokalen in Hockenheim.

Samstag, 11. Oktober 2014

Das große Finale: Erfolgreiche DTM-Saison endet für BMW Motorsport auf dem Hockenheimrin

Foto: Jens Hawrda
Die Bühne für ein spektakuläres DTM-Saisonfinale ist bereitet: Während Marco Wittmann (DE) und sein BMW Team RMG bereits als Champions in der Fahrer- bzw. der Teamwertung feststehen, ist beim letzten Rennen des Jahres auf dem Hockenheimring (DE) am 19. Oktober noch ein Titel zu vergeben. Der Kampf um Platz eins in der Herstellerwertung ist vor den abschließenden 42 Runden in der Saison 2014 noch offen. Vor dem zehnten DTM-Lauf führt BMW das Klassement mit 362 Punkten an. Der Vorsprung auf Audi beträgt 21 Zähler. Das Ziel von BMW Motorsport lautet deshalb, möglichst viele Fahrzeuge in die Top-Ten zu bringen, um auch im dritten Jahr in Folge nach dem DTM-Comeback 2012 die Herstellerwertung zu gewinnen.
 
Bereits zum Auftakt in die Saison 2014 erwies sich Hockenheim für BMW einmal mehr als erfolgreiches Terrain. Nachdem drei BMW M4 DTM im Qualifying den Sprung in die ersten beiden Startreihen geschafft hatten, konnte Wittmann am Sonntag seinen ersten Sieg in der DTM bejubeln. Dieser Triumph war zugleich der 60. DTM-Erfolg für BMW und der erste Erfolg für den neuen BMW M4 DTM. Insgesamt konnte BMW Motorsport vier der vergangenen fünf DTM-Rennen auf dem Traditionskurs in Hockenheim für sich entscheiden – und jeweils beim Saisonfinale siegen. 2012 gewann Bruno Spengler (CA) im BMW Bank M3 DTM und wurde erstmals in seiner Karriere DTM-Champion. Im Jahr darauf feierten Timo Glock (DE) und das BMW Team MTEK auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs ihren jeweils ersten DTM-Sieg. Zuvor war den Fahrern 2013 im Zeittraining Historisches gelungen: Erstmals seit dem Comeback belegten BMW Piloten die ersten vier Startplätze. Die Poleposition ging an Spengler. Auf den Positionen dahinter folgten Dirk Werner (DE), Andy Priaulx (GB) und Glock.