Donnerstag, 11. September 2014

DTM-Saison geht für die BMW Teams auf dem Lausitzring in die entscheidende Phase

Foto: Jens Hawrda
Die DTM-Saison 2014 biegt mit dem achten Lauf des Jahres auf dem Lausitzring (DE) am 14. September auf die Zielgerade ein. Bereits im Rennen auf der 3,478 Kilometer langen Strecke kann in der Fahrerwertung die Entscheidung fallen: Nach seinem vierten Saisonsieg im vergangenen Lauf auf dem Nürburgring (DE) hat Marco Wittmann (DE) vom BMW Team RMG insgesamt 120 Punkte auf dem Konto – und damit 64 Zähler Vorsprung auf Audi-Pilot Mattias Ekström (SE) und dessen punktgleichen Markenkollegen Edoardo Mortara (IT).
 
Genau wie Wittmann bei den Fahrern in Front liegt, belegt das BMW Team RMG bei den Teams drei Rennen vor dem Saisonende Platz eins. Die Mannschaft um Teamchef Stefan Reinhold (DE) führt nach dem Heimerfolg in der Eifel die Wertung mit 159 Zählern an. Bei den Herstellern liegt BMW mit 302 Punkten ebenfalls an der Spitze.
 
In der vergangenen Saison verlief das Rennen auf dem Lausitzring für BMW Motorsport enttäuschend. Als Siebtplatzierter erreichte Bruno Spengler (CA) für das BMW Team Schnitzer als einziger BMW Pilot einen Platz in den Top-10. 2012 war dem Kanadier auf dem Kurs noch Historisches gelungen: Schon nach dem zweiten Rennen in der Comeback-Saison stand BMW in der Lausitz erstmals wieder ganz oben auf dem DTM-Podium. Spengler war von der Poleposition gestartet und überquerte nach 52 Runden am Steuer des BMW Bank M3 DTM als Sieger die Ziellinie. Mit diesem Erfolg legte Spengler den Grundstein für den späteren Titelgewinn beim Saisonfinale in Hockenheim (DE). Für BMW war es der insgesamt 50. Sieg in der DTM. Augusto Farfus (BR) rundete mit dem dritten Platz ein erfolgreiches Wochenende für BMW ab.
 
Bereits zum 16. Mal ist die DTM auf dem Lausitzring zu Gast. Mit zehn unterschiedlichen Layouts ist der 130 Kilometer südlich von Berlin (DE) gelegene Kurs neben dem „Moscow Raceway“ (RU) der wandelbarste des Jahres. Die DTM fährt auf der 3,478 Kilometer langen Schleife mit insgesamt zwölf Kurven. Seit 2000 gehört die Strecke zu den Dauerbrennern im Kalender. Der Lausitzring wird entgegen des Uhrzeigersinns befahren. Insgesamt 52 Runden müssen die BMW Fahrer absolvieren, ehe sie die Zielflagge sehen.

Zum ersten Mal in dieser Saison startet auf dem Lausitzring die Internationale Deutsche Motorrad-Meisterschaft (SUPERBIKE*IDM) im Rahmen der DTM. Zahlreiche BMW Piloten sind mit Bikes vom Typ BMW S 1000 RR und BMW HP4 im Starterfeld vertreten, darunter auch der amtierende Champion Markus Reiterberger (DE).

Mittwoch, 10. September 2014

Start zur FIA Formel-E-Meisterschaft in Peking

Jamie Alquesuari startet neben seinen einsetzen in der ADAC-GT-Masters auch in der FIA-Formel-E
Foto: Formel-E-Media
An diesen Wochenende startet die neue FIA Formel-E-Meisterschaft zu Ihrem ersten Saisonrennen auf dem Stadtkurs in Peking. Gefahren wird mit rein elektrisch angetriebenen Rennwagen. In die Meisterschaft haben sich 10 Teams eingetragen, die mit jeweils zwei Fahrern an den Start gehen.
von Außen unterscheiden sich die Formel-E-Rennwagen kaum von anderen Rennwagenklassen
Foto: Formel-E-Media
Für die Zuschauer wird sich sicher ein ganz neuer Blick auf den Motorsport eröffnen, der auch neue Fans anziehen wird. Gefahren wird mit deutlich geringeren Geräuschemissionen und ohne Abgase, daher finden alle zehn Rennen auch in den Innenstädten führender Hauptstätte der Welt statt. Das eröffnet ganz neue Perspektiven für solch einen Motorsport-Event. Wir sind gespannt und werden über das Rennen in Peking berichten. 
der Stadtkurs von Peking rund um das Olympiastadion
Foto: Formel-E-Media
 

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer vor dem Rennen am Lausitzring

Mattias Ekström (36/S)
Red Bull Audi RS 5 DTM #7 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

-Stand auf dem Lausitzring schon sieben Mal auf dem Podium – Rekord im Feld
-Liegt punktgleich mit Teamkollege Edoardo Mortara auf Platz zwei der Tabelle

„Wenn ich alle Testfahrten und Events mit einrechne, war ich in meiner Karriere wohl an keiner Rennstrecke häufiger als am Lausitzring. Die meisten Erinnerungen sind positiv, deshalb bin ich auch für das Rennen optimistisch. Mein Ziel ist der Sieg oder zumindest ein Platz auf dem Podium, denn auch die Vizemeisterschaft wird noch hart umkämpft sein.“
 
Jamie Green hat einer der erfahrensten Piloten am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Jamie Green (32/GB)
Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #21 (Audi Sport Team Rosberg)

 -Hat bisher zehn DTM-Rennen auf dem Lausitzring bestritten
 -Startete dabei zweimal von der Pole und fuhr zweimal die schnellste Runde

„Obwohl ich auf dem Lausitzring schon viele Rennen bestritten habe, fehlt dort noch ein Sieg in meiner Sammlung. Ohne die vielen Zwischenfälle hätte ich schon am Nürburgring wieder auf dem Podium stehen können. Ich sehe keinen Grund, warum wir das in der Lausitz nicht nachholen könnten.“

Miguel Molina startet zum fünften Mal am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Miguel Molina (25/E)
Audi Sport Audi RS 5 DTM #8 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

-Startet zum fünften Mal in seiner Karriere auf dem Lausitzring
-Wechselte vor der Saison zurück zum Audi Sport Team Abt Sportsline

„Meine letzten vier Rennen waren nicht gerade berauschend, deshalb kann ich es kaum erwarten, endlich wieder zu fahren. Der Lausitzring war in der Vergangenheit nicht unbedingt eine besonders gute Strecke für Audi. Unser gemeinsames Ziel ist es, das schleunigst zu ändern.“


 
Edoardo Mortara (27/I)
Audi Sport Audi RS 5 DTM #15 (Audi Sport Team Abt)

-Hat nach dem Nürburgring-Rennen geheiratet
-Liegt punktgleich mit Mattias Ekström auf Platz zwei in der Fahrerwertung

„Der Platz auf dem Podium und die Champagnerdusche auf dem Nürburgring haben sich sehr gut angefühlt. Wir werden versuchen, die Abstimmung unseres RS 5 noch weiter zu optimieren und uns dann in der Lausitz den nächsten Pokal zu holen.“


 
Nico Müller (22/CH)
Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #22 (Audi Sport Team Rosberg)

-Absolviert sein erstes Rennen auf dem Lausitzring
-Sah auf dem Nürburgring zum ersten Mal in diesem Jahr nicht die Zielflagge

„Wieder eine neue Strecke und damit eine neue Herausforderung für mich. Ich habe gemeinsam mit meinem Team die kleine Pause genutzt, um zu analysieren, was wir noch besser machen können. Das wollen wir jetzt umsetzen und die Punkte sammeln, die wir zuletzt liegen gelassen haben.“


 
Mike Rockenfeller (30/D)
Schaeffler Audi RS 5 DTM #1 (Audi Sport Team Phoenix)

-Stand am Nürburgring zum zweiten Mal in diesem Jahr auf dem Podium
-Startet zum siebten Mal mit der DTM auf dem Lausitzring

„Ich möchte den Aufwärtstrend vom Nürburgring fortsetzen und auch in der Lausitz ordentlich Punkte sammeln. Wenn wir uns konzentrieren, keine Fehler machen und ein fehlerfreies Wochenende erwischen, dann können wir ganz vorn mitfahren.“

Timo Scheider am Lausitzring oft stark
Foto: Jens Hawrda
Timo Scheider (35/D)
AUTO TEST Audi RS 5 DTM #2 (Audi Sport Team Phoenix)

-Ist auf dem Lausitzring bis jetzt fünfmal in die Top Fünf gefahren
-Hat in seiner DTM-Karriere schon in 83 Rennen Punkte geholt 

„Das Wochenende auf dem Lausitzring ist eine gute Chance für mich, das verkorkste Nürburgring-Rennen vergessen zu machen. Ich hoffe, dass mein Rennpech für diese Saison endlich aufgebraucht ist. Die Lausitz war in der Vergangenheit ein schwieriges Pflaster für Audi. Trotzdem wollen wir mit einer geschlossen starken Teamleistung wichtige Punkte für die Herstellerwertung holen.“



Adrien Tambay (23/F)

Playboy Audi RS 5 DTM #16 (Audi Sport Team Abt)

-Liegt gemeinsam mit Edoardo Mortara auf Platz zwei in der Teamwertung
-Fuhr auf dem Nürburgring die zweitschnellste Runde aller Piloten

„Nach dem letzten Rennwochenende kann es für mich nur besser werden. Ich will vor allem im Qualifying wieder zu alter Form zurückfinden, um eine bessere Ausgangsposition im Rennen zu haben. In den beiden vergangenen Jahren hat das in der Lausitz gut funktioniert. Dieses Mal will ich um Punkte und Pokale fahren.“

Dienstag, 9. September 2014

Audi setzt in der Lausitz auf starkes Teamwork

Audi kämpft um die Führung in der Markenmeisterschaft
und will am Lausitzring endlich den ersten Sieg
Foto: Audi-Motorsport
Die Motorsportfans können sich in den verbleibenden drei Rennen auf einen spannenden Kampf um die Krone der Herstellerwertung freuen: Vor dem achten Lauf auf dem Lausitzring am Wochenende (12. bis 14. September) liegt Audi in Schlagdistanz zu Tabellenführer BMW und will den Rückstand mit einer starken Mannschaftsleistung aufholen.
 
Mit seinen imposanten Tribünen, dem anspruchsvollen Streckenlayout und den begeisterten Fans zählt der Lausitzring zu den Höhepunkten im DTM-Kalender. Audi liegt rund um den Kurs in der Gunst der Zuschauer traditionell weit vorn – entsprechend groß ist die Motivation der acht Fahrer und drei Teams, ihre Fans mit einer Party auf dem Podium zu begeistern.
 
Der 3,478 Kilometer lange Kurs etwa 130 Kilometer südlich von Berlin ist ein Mix aus extrem schnellen, mittleren und langsamen Kurven. Auf der langen Start-Ziel-Geraden erreichen die Piloten eine Höchstgeschwindigkeit von rund 240 km/h, bevor sie die enge erste Kurve anbremsen – ideal, um davor das Drag Reduction System (DRS) einzusetzen. Damit kann der Fahrer den Heckflügel per Knopfdruck flachstellen und so besser ein Überholmanöver starten.


Das Hauptaugenmerk der Audi-Mannschaft richtet sich auf die Eroberung der Hersteller-Meisterschaft. Mit nur 18 Punkten Rückstand auf BMW liegen die Vier Ringe in Schlagdistanz und können mit einem perfekten Teamwork die Tabellenführung übernehmen. In der Teamwertung liegt das Audi Sport Team Abt Sportsline in Lauerstellung, hat aber mit 67 Zählern eine größere Aufholjagd vor sich.

Montag, 8. September 2014

DTM-Pilot Daniel Juncadella in Monza eingesetzt

Ein weiterer DTM-Pilot erhielt in Monza die Chance für einen Formel-1 Einsatz. Neben dem ehemaligen DTM-Pilot Roberto Mehri wurde auch Daniel Jucadella am Freitag in Monza eingesetzt. Er tauschte den Fahrerplatz mit Sergio Perez und fuhr im Freitagstraining zehn Runden für das Formel-1-Team von Force-India bei dem Jucadell als Testfahrer angestellt ist.
 
Daniel Juncadella fährt dieses Jahr in seiner zweiten Saison für Mercedes in der DTM und daneben als Testfahrer für Force India. Das Ziel von Jucadella bleibt die Formel-1. Eventuell ist er mit seinen Freitageinsatz in Monza diesem Ziel einen Schritt näher gekommen. Es gibt bereits Gerüchte das Jucadella 2015 statt Sergio Perez als Stammfahrer zum Einsatz kommt.