Freitag, 22. August 2014

Vorschau 21. Internationales Motorbootrennen in Grünau

Foto: Jens Hawrda
Am 23.und 24.August 2004 findet auf der Regattastrecke in Berlin-Brüna das 21.Internationale Motorbootrennen statt. In diesem Jahr gehen die erfolgreichsten Fahrer der Szene auf Punkte-Jagd in vier Rennboot- und vier Jetboot-Klassen.
 
Foto: Jens Hawrda
Hochspannung pur verspricht die populäre Serie R-1000. Im letzten Lauf des zweiten Renntages wird hier ein neuer Europameister gekürt. Unter den Anwärtern auf den EM-Titel sind auch zwei Berliner Teilnehmer. Ganz vorne mit dabei ist Altmeister Reinhard Gerbert (74). Dreizehn Fahrer aus sechs Nationen gehen bei den ADAC Motorboot Masters an den Start. In ihren Katamaran-booten fegen auch zwei Berliner Favoriten übers Wasser. Darunter der 20-jährige Mike Szymura, der sich bisher in der Saison gegen seine Konkurrenten aus Deutschland, Belgien, Ungarn, Polen, Estland und Lettland durchsetzen konnte und aktuell das Starterfeld anführt. Im ADAC Motorboot Cup kämpfen acht deutsche Nachwuchstalente um einen der begehrten Podestplätze.
Foto: Jens Hawrda
 

Neben den in Grünau regelmäßig ausgetragenen Rennklassen gibt es in diesem Jahr gleich zwei Neuheiten. Der Deutsche Motoryachtverband eröffnet mit der Klasse GT-15 neue Möglichkeiten für einen frühen Einstieg in den Motorbootsport. Mit 15-PS-Motoren können sich Kinder und Jugendliche bereits ab zehn Jahren in die Wellen stürzen. Unter den zehn deutschen Teilnehmern ist auch ein hoffnungsvolles Berliner Talent. Der 15-jährige Chiano Fohri wird alles geben, um das Heimrennen für sich zu entscheiden. Eine weitere Neuerung ist der erstmals ausgetragene ADAC Jetbootcup. Sitzend und stehend fahren die 17 Starter mit modernen Jetbooten in vier Klassen um den Titel. In der Königsklasse Runabout Open werden Motorleistungen von bis zu 550 PS erzielt.

Begegnung der wilden Art

Foto: Audi-Motorsport
Nach dem DTM-Rennen am Nürburgring war Mike Rockenfeller Teil einer ungewöhnlichen Film- und Fotoproduktion im Zeichen von Partner Schaeffler. Der DTM-Champion von 2013 begegnete mit seinem Audi RS 5 DTM dem ebenfalls grün-gelb lackierten Trophy Truck von Armin Schwarz. Auf der Nordschleife gaben die beiden so unterschiedlichen Boliden exzellente Motive für die Kameras ab. Anschließend erfuhr Rockenfeller die eindrucksvollen Nehmer-Qualitäten des Trophy Trucks in einem Gelände-Areal als Beifahrer von Schwarz.
Armin Schwarz (l.) als Gast von Sponsor Schaeffler am Nürburgring
Foto: Audi-Motorsport
 

Donnerstag, 21. August 2014

Alessandro Zanardi im Interview

Alessandro, im Oktober werden Sie sich der nächsten großen Herausforderung in Ihrer Karriere stellen und auf Hawaii bei einem Triathlon starten. Was bedeutet das für Sie ?
 
Alessandro Zanardi
Foto: BMW-Motorsport
Alessandro Zanardi: „Große Herausforderungen haben mich immer schon gereizt, und dieser Triathlon ist wahrscheinlich die größte Herausforderung von allen. Dort teilzunehmen ist ein wahr gewordener Traum für mich. Zudem muss ich sagen, dass ich noch nie einen Triathlon bestritten habe. Dass ich dann gleich bei einem solchen Rennen mein Debüt geben kann, macht mich stolz. Wir sprechen von vier Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern mit meinem Handbike und 42 Kilometern mit meinem Rennrollstuhl. Es wird also definitiv ein hartes Rennen.“
 
Können Sie uns mehr über die drei einzelnen Abschnitte des Rennens sagen ?
 
Zanardi: „Die erste Disziplin beim Triathlon ist das Schwimmen, dann folgt das Radfahren, und zum Schluss kommt die Laufstrecke. Es wird mir erlaubt, mit einem Schwimmanzug zu schwimmen. Er hilft, meinen Körper in der richtigen Position zu halten. Das ist ein kleiner Vorteil, der ein bisschen mein Handicap ausgleicht, dass ich keine Beine habe. Die Radstrecke absolviere ich mit meinem Handbike. Das wird zwar auch anstrengend, aber das ist meine Spezialdisziplin und tägliche Routine für mich. Für diesen Abschnitt bin ich also gut trainiert. Zuletzt wird dann gelaufen. Das kann ich natürlich nicht, deshalb darf ich dort mit einem speziellen Rennrollstuhl antreten. Mit dem erreicht man ein recht hohes und respektables Tempo. Mein Ziel ist, auf diesem letzten Teilstück auf eine Zeit von unter 2:30 Stunden zu kommen. Wenn mir das gelingt, kann ich sicher im Vergleich zu den normalen Triathleten einige Positionen aufholen.“
 
Was werden bei diesem Triathlon Ihre größten Herausforderungen sein ?
 
Zanardi: „Es ist schwierig für mich, im Vorfeld zu beurteilen, was auf Hawaii am härtesten sein wird. Denn ich habe keine Erfahrungswerte, ich kann nur raten. Die Schwimmstrecke wird sicher einfach. Zum einen, weil es der erste Abschnitt ist und ich zu Beginn des Rennens noch frisch bin. Zum anderen, weil ich bei diesem Bewegungsablauf mehr oder weniger dieselben Muskeln benutze wie mit meinem Handbike. Wenn ich es nicht übertreibe und das richtige Tempo halte, dann denke ich, dass ich diesen ersten Teil recht gut bewältigen und relativ frisch auf die Radstrecke gehen kann. Was dann im dritten Teil passiert, dahinter steht noch ein großes Fragezeichen. Denn der Rennrollstuhl ist ganz anders als das Handbike, auch wenn sie sehr ähnlich aussehen. Es ist, als ob man ein Flugzeug mit einem Auto vergleicht. Beides sind Fortbewegungsmittel, aber das eine fliegt und das andere fährt auf der Straße. Es ist also etwas ganz anderes, aber auch dort wird es sehr wichtig sein, das richtige Tempo zu finden und dieses Tempo zu halten, ohne sich zu sehr zu verausgaben, damit man in einem noch einigermaßen menschlichen Zustand ins Ziel kommt.“
 
Alessandro Zanardio mit seinem selbst entwickeltem Handbike
Foto: BMW-Motorsport
Was ist Ihre Zielsetzung für Hawaii ?
 
Zanardi: „Normalerweise sagt man vor einem Rennen immer: ‚Ich möchte mit dem Wissen ins Ziel kommen, dass ich alles gegeben habe‘. Aber Hawaii ist eine wirklich harte Angelegenheit. Ich bin mir sicher, dass man bereits lange vor dem Ziel das Gefühl hat, dass man schon alles gegeben hat. Deshalb möchte ich einfach Spaß haben, die Distanz in einer guten Zeit bewältigen – und dieses Zielfoto bekommen, das ich dann in meinem ‚Spielzimmer‘ aufhängen werde. Hin und wieder werde ich es mir dann ansehen und sagen: ‚Wow! Das habe ich in meinem Leben auch geschafft’. Das ist also mein Hauptziel: Etwas zu tun, von dem ich später sagen kann: ‚Das war wahrscheinlich mit das Beste, was ich in meinem Leben gemacht habe‘.“
 
In dieser Saison 2014 sind Sie aufgrund Ihrer vielen verschiedenen Aktivitäten sehr beschäftigt. Wie vereinbaren Sie den Rennsport, das Para-Cycling und die Vorbereitung auf den Triathlon ?
 
Zanardi: „Ja, ich bestreite regelmäßig Para-Cycling-Wettbewerbe und starte mit meinem BMW Z4 GT3 in der Blancpain Sprint Series. Die Vorbereitung auf diese beiden verschiedenen Disziplinen ist recht schwierig zu vereinbaren, und nun gibt es da noch diese dritte und sehr wichtige Herausforderung, die am 11. Oktober auf Hawaii auf mich wartet. Um mich auf den Triathlon vorzubereiten, habe ich mich zunächst an das neue Sportgerät, den Rollstuhl, gewöhnt. Gleichzeitig habe ich daran gearbeitet, die richtige Technik zu entwickeln, um die lange Distanz von vier Kilometern Schwimmen durchzuhalten. Ich kann nicht erwarten, dass ich mich in der Zeit, die ich zur Verfügung habe, individuell auf alle drei Disziplinen vorbereiten kann. Ich kann mich nur für meine Aktivitäten im Para-Cycling fit halten. Aber – zumindest in diesem Jahr – trete ich bei diesem Triathlon an, um in einer respektablen Zeit das Ziel zu erreichen, und nicht, um einen neuen Weltrekord für Para-Athleten aufzustellen.“
 
Ende August werden Sie außerdem an der Handbike-Weltmeisterschaft in Greenville teilnehmen. Mit einem klaren Ziel: die Titel zu verteidigen ?
 


Zanardi: „Ich komme als amtierender Weltmeister nach Greenville, sowohl im Zeitfahren als auch im Straßenrennen. Und ich werde natürlich alles geben, um meine Titel zu verteidigen. Es wird nicht einfach, denn natürlich möchten einen alle herausfordern, da man derjenige ist, der die Messlatte gelegt hat. Doch dies macht mich auch sehr stolz. Ich habe sehr viel Respekt vor meinen Konkurrenten, aber ich habe auch keine Angst davor, es bei der Weltmeisterschaft wieder mit ihnen aufzunehmen. Es ist eine sehr wichtige Veranstaltung. Ich freue mich schon sehr darauf, denn das ist, was mein Leben ausmacht. Natürlich ist mein Ziel, mit der Goldmedaille nach Hause zu reisen. Aber wenn dies nicht der Fall sein sollte, wäre es auch okay.“

Alessandro Zanardi ein außergewöhnlicher Mensch und Sportler

BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi stellt sich auf Hawaii der Herausforderung Triathlon

Alessandro Zanardi (IT) bereitet sich auf seine nächste große Herausforderung vor: Am 11. Oktober wird der BMW Werksfahrer und BMW Markenbotschafter auf Hawaii (US) seinen ersten Langstrecken-Triathlon bestreiten.
 
Alessandro Zanardi bereitet sich auf Hawai vor
Foto: BMW-Motorsport
Der 47-jährige Zanardi ist nicht nur ein schneller und erfolgreicher Rennfahrer. Er ist auch einer der besten Handbike-Fahrer der Welt. Dies stellte er unter anderem unter Beweis, als er 2012 bei den Paralympischen Spielen in London (GB) zwei Goldmedaillen gewann und sich 2013 zum zweifachen Para-Cycling-Weltmeister krönte. Der Triathlon auf der hawaiianischen Insel Big Island wird jedoch eine noch härtere Herausforderung für den Italiener.
 
Der Wettbewerb besteht aus drei Abschnitten. Zunächst müssen die Teilnehmer 3,86 Kilometer im offenen Meer schwimmen. Zanardi, der bei einem schweren Rennunfall beide Beine verloren hat, darf als Hilfestellung mit einem speziellen Schwimmanzug schwimmen. Danach gehen die Teilnehmer auf eine 180,2 Kilometer lange Radstrecke. Zanardi wird diesen Abschnitt mit seinem Handbike bestreiten, mit dem er auch die paralympischen Goldmedaillen gewonnen hat. Zum Schluss wartet auf die Triathleten ein 42,195 Kilometer langer Marathon. Diesen wird Zanardi mit einem Rennrollstuhl bestreiten. Insgesamt wird der 47-Jährige also 226,255 Kilometer absolvieren – allein mit der Kraft seiner Arme.
 
In den kommenden Wochen und Monaten wechselt Zanardi zwischen seinem Handbike, seinem Rennrollstuhl und seinem BMW Z4 GT3 hin und her. Vom 22. bis 24. August startet der BMW Werksfahrer bei der nächsten Runde der Blancpain Sprint Series 2014 auf dem Slovakia Ring bei Bratislava (SK). Von dort aus geht es für ihn direkt nach Greenville, South Carolina (US), wo er vom 28. August bis zum 1. September bei den Para-Cycling-Weltmeisterschaften seine Titel verteidigen will. Nur eine Woche später tritt er mit der Blancpain Sprint Series in Portimão (PT) an, bevor er mit der finalen Vorbereitung auf den Triathlon beginnt.

Foto: BMW-Motorsport
Zahlen und Fakten:

Triathlon Ausrüstung – technische Details.
 
Schwimmanzug:
Maßanfertigung für Zanardi aus einem Material, das dem Körper Auftrieb gibt und hilft, ihn bei den Bewegungen im Wasser in der richtigen Position zu halten. Zanardi testet noch verschiedene Materialien, bevor er entscheidet, welches er auf Hawaii verwenden wird.
 
Alessandro Zanardi auf seinem Handbike
Foto: BMW-Motorsport
Handbike:
Material: alle Strukturteile bestehen aus Karbon
Gewicht: ca. 9 kg, abhängig von der Art der Räder (leichtere Speichenräder oder schwerere Scheibenräder für verbesserte Aerodynamik)
Räder: drei Campagnolo-Räder – ein Vorder- und zwei Hinterräder. Alle drei Räder haben einen Durchmesser von 26 Zoll.
Anzahl der Gänge: 20
Höchstgeschwindigkeit: ca. 60 km/h auf der flachen Ebene
Maximale Anzahl Umdrehungen der Handkurbel: im Renntempo erreicht Zanardi 83 U/min, bei Sprints erreicht er 100 U/min.
 
Zanardi hat sein Handbike selbst entwickelt. Er entwarf die Hauptkomponenten des Bikes und testete und modifizierte unter anderem die Form und die Position des Sitzes, die Position der Handkurbel sowie die Position der Räder. Auf dieser Basis arbeitete er mit Partner Dallara daran, das Gewicht und die Aerodynamik zu verbessern. Die Karbonteile wurden von Dallara gefertigt.
 
Rennrollstuhl:
Material: Hauptrahmen aus Aluminium, Sitz aus Karbon. Zanardi verwendet einen Sitz, den er ursprünglich für sein Handbike entworfen hatte.
Gewicht: ca. 8 kg
Räder: drei Campagnolo-Räder, Durchmesser Vorderrad 20 Zoll, Durchmesser Hinterräder 28 Zoll.
 
An den Hinterrädern sind spezielle Handläufe (Treibringe) angebracht. Der Athlet holt mit den Armen Schwung und überträgt die Schwungkraft auf die Räder, indem er in dieser Bewegung die Treibringe mit seinen Handballen anstößt. Um Verletzungen der Hände zu vermeiden, müssen spezielle Handschuhe getragen werden.
Höchstgeschwindigkeit: Topathleten erreichen 30 bis 35 km/h auf der flachen Ebene.
Maximale Anzahl der Stöße pro Minute: ca. 100
 
Alessandro Zanardi
 
Geburtsdatum: 23. Oktober 1966
Geburtsort: Bologna (IT)
Wohnort: Padua (IT)
Familienstand: verheiratet mit Daniela, ein Sohn
 
Karriere im Rennsport.
 
1991 – 1994      Formel 1
1996                  IndyCar World Series
1997 – 1998      CART World Series (2x Champion)
1999                  Formel 1
2001                  CART Championship, schwerer Unfall am 15. September auf                            dem  Lausitzring, bei dem er beide Beine verliert
2003                  Comeback als Rennfahrer mit BMW in der FIA   ETCC
2004 – 2009      FIA World Touring Car Championship WTCC mit BMW (vier Siege)
2014                  Blancpain Sprint Series mit BMW
 
Wichtigste Erfolge als Para-Athlet.
 
2012 Paralympische Spiele London: 2 Goldmedaillen, 1 Silbermedaille
2013 Para-Cycling-Weltmeisterschaft: 2 Goldmedaillen
Foto: BMW-Motorsport
 
 

Mittwoch, 20. August 2014

Stimmen der Mercedes Piloten zum Rennen am Nürburgring

Paul Di Resta, zufrieden mit Platz vier
Foto: Mercedes-Motorsport
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé) 4. Platz:
 
„Das war eine großartige Leistung von Marco Wittmann. Gratulation an ihn. Wir können mit Platz vier zufrieden sein. Wir hatten heute ein sehr starkes Auto, besonders auf den Option-Reifen. Damit war die Pace sehr gut. Vielen Dank an mein Team für die großartige Vorbereitung des Autos. Aus Teamsicht war es heute ein gutes Rennen für uns und das auf einer Strecke, von der wir dachten, dass sie unserem Auto nicht so gut liegen würde. Wir scheinen also auf dem richtigen Weg zu sein. Jetzt müssen wir weiter pushen und alles geben, um uns weiter zu steigern.“ 
 
Daniel Juncadella, fehlerfreies Rennen
Foto: Mercedes-Motorsport
Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé) 5. Platz:
 
„Endlich ein gutes Ergebnis für mich in dieser Saison. Ich bin ein fehlerfreies Rennen gefahren. Am Start habe ich außen etwas riskiert - das hat sich ausgezahlt. Es hat Spaß gemacht, hier zu überholen. Denn das ist auf dieser Strecke nicht einfach. Edoardo Mortara hat Paul und mich aufgehalten. So hatten wir keine Chance auf das Podium. Aber Fünfter ist ein gutes Ergebnis, mein zweitbestes in der DTM.“
 
Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé) 6. Platz:
 
„Unter dem Strich war das ein gutes Heimspiel für mich. Das Wochenende begann am Samstag etwas durchwachsen. Das Qualifying war okay. Im Rennen konnte ich dann einige Positionen gutmachen und ein paar Punkte einfahren. Dadurch habe ich auch in der Meisterschaft einige Positionen gutgemacht. Trotzdem wäre mehr drin gewesen. Die Situation mit Augusto Farfus in der ersten Runde hat mich leider einige Plätze gekostet. Aber insgesamt war es ein ordentliches Wochenende für mich.“

Robert Wickens hatte sich mehr erhofft
Foto: Mercedes-Motorsport
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé) 9. Platz:
 
„Nach dem Rennverlauf und den Umständen bin ich mit Platz neun zufrieden. Mit fünf Mercedes-Benz Fahrern in den Top-10 haben wir heute ein gutes Mannschaftsergebnis erzielt. Das stimmt mich optimistisch. Für mich persönlich hätte es jedoch gerne ein bisschen besser sein können.“
 
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé) 10. Platz:
 
„Alles in allem bin ich mit meinem Rennen zufrieden. Wenn man von Position 18 startet und dann noch in die Punkte fährt, muss man vieles richtig gemacht haben. Ich konnte schon zu Beginn des Rennens Positionen gutmachen und durch die gelungene Boxenstoppstrategie habe ich weitere Plätze gewonnen. Jetzt muss das Ziel für die letzten drei Rennen sein, weiter kontinuierlich zu punkten und eventuell noch ein Podium zu erzielen.“
 
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé) 16. Platz:
 
„Ich hatte einen guten Start und machte dabei einige Plätze gut. Dann war ich direkt hinter Pascal und hatte einen engen Zweikampf mit Timo Glock. Er hat mich in Kurve drei angeschoben, dann fuhren wir Seite an Seite durch Kurve fünf. In Kurve sechs hat er mich dann erwischt. Leider war mein Auto danach so stark beschädigt, dass ich für den Rest des Rennens viel Abtrieb am Heck verloren habe. Das hat mein Rennen zerstört.“
 
Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé) 18. Platz:
 
„Leider hatte ich am Start zu viel Wheel-Spin. Deshalb kam ich nicht gut weg und verlor viel Zeit. Danach musste ich hart angreifen, um mir die verlorenen Plätze wieder zurückzuholen. Das hat Spaß gemacht. Zur Rennmitte habe ich dann den Kerb zu sehr berührt und mich gedreht. Das war mein Fehler. Das hat mich einige Sekunden gekostet.“