Dienstag, 29. Juli 2014

Audi: Erster Saisonsieg in Spielberg (Österreich) angepeilt

Foto: Jens Hawrda
Spielberg steht in der DTM für spannende Rennen und begeisterte Fans vor einer traumhaften Kulisse. Am Wochenende (1. bis 3. August) soll der Kurs in der Steiermark für die Audi-Mannschaft Schauplatz des ersten Sieges in dieser Saison werden. Motorsportfans erleben das Zeittraining am Samstag zur besten Sendezeit: Die ARD überträgt ab 18 Uhr live aus Österreich.
 
 Aus dem quirligen Moskau in die beschauliche Steiermark: Mit dem sechsten Lauf startet die DTM am Wochenende in Spielberg in ihre zweite Saisonhalbzeit. Audi ist in Lauerstellung: Mattias Ekström, Champion der Jahre 2004 und 2007, liegt auf dem zweiten Tabellenplatz in Schlagdistanz zum Führenden Marco Wittmann. Vier weitere Audi-Piloten warten in den Top Ten auf ihre Chancen. In der Herstellerwertung liegt die Marke weiterhin an der Spitze.
 
Der mit 4,326 Kilometern drittlängste Kurs im Kalender war in der Vergangenheit ein gutes Pflaster für die Vier Ringe: Die ersten beiden Siege nach der Neueröffnung vor drei Jahren gingen an Audi-Piloten. Jetzt soll nach Wunsch der Mannschaft der nächste und damit auch erste Saisonsieg kommen. Denn in der ersten Jahreshälfte sammelten die Audi-Piloten zwar mehr Punkte (223) und Podiumsplatzierungen (8) als BMW und Mercedes-Benz - ein erster Platz fehlt 2014 jedoch nach wie vor in der Erfolgsbilanz der Marke.
 
Der Red Bull Ring ist bei Fans und Fahrern gleichermaßen beliebt. Grund ist neben der malerischen Alpenkulisse vor allem die anspruchsvolle Streckenführung, die mit langen Geraden sowie schnellen und langsamen Kurvenkombinationen ein Garant für spannende Rennen mit zahlreichen Überholmanövern ist. Eine Besonderheit des Kurses sind die Höhenunterschiede mit einer maximalen Steigung von zwölf und einem maximalen Gefälle von 9,3 Prozent.

Montag, 28. Juli 2014

Die DTM zu Gast in Österreich: BMW Motorsport startet in Spielberg in die zweite Saisonhälfte

Foto: Jens Hawrda
Drei Wochen nach dem ersten Doppelsieg für den BMW M4 DTM sowie dem Debütsieg von Maxime Martin (BE) auf dem „Moscow Raceway“ (RU) macht die DTM erneut außerhalb Deutschlands Station: Am 3. August bestreiten die vier BMW Teams in Spielberg (AT) den sechsten Lauf des Jahres – und eröffnen damit die zweite Saisonhälfte.
 
Im vergangenen Jahr konnte BMW Motorsport auf dem traditionsreichen „Red Bull Ring“ einen historischen Dreifachsieg feiern und 70 Punkte sammeln, so viele wie an keinem anderen Rennwochenende seit dem DTM-Comeback der Marke im Jahr 2012. Nach drei Siegen und drei Polepositions in fünf Rennen in der aktuellen Saison will BMW Motorsport auch in Österreich die Erfolgsbilanz des BMW M4 DTM weiter ausbauen.
 
Der „Red Bull Ring“ liegt im Herzen der Steiermark und ist von einer malerischen Bergkulisse umgeben. In der vergangenen Saison verfolgten im Verlauf des Wochenendes 44.000 Zuschauer die Action auf der 4,326 Kilometer langen Rennstrecke. Bruno Spengler (CA), der von der Poleposition gestartet war, überquerte nach 47 Runden im BMW Bank M3 DTM als Sieger die Ziellinie. Marco Wittmann (DE) und Timo Glock (DE) auf den Plätzen zwei und drei machten den historischen Triumph von BMW perfekt. Zum insgesamt elften Mal in der DTM-Historie war das Podium komplett von BMW Piloten besetzt. Wittmann gelang in seinem erst dritten DTM-Rennen zudem in 1:25,505 Minuten die schnellste Runde des Rennens.
 
Vor dem sechsten Saisonlauf 2014 in Spielberg führt das BMW Team RMG die Teamwertung mit 103 Punkten an. Bei den Fahrern liegt Wittmann seit dem ersten Rennen an der Spitze. 70 Punkte hat der Pilot vom BMW Team RMG aktuell auf dem Konto. Auf Platz drei der Wertung liegt Spengler mit 41 Zählern. Dank seines Siegs in Moskau ist auch Martin in den Top-10 zu finden. Der Belgier reiht sich mit 33 Punkten auf Position sechs ein. In der Herstellerwertung belegt BMW mit 196 Zählern den zweiten Rang.

Sonntag, 27. Juli 2014

Katherine Legge fährt 2014 in der FIA Formel E-Serie

Die britische Rennfahrerin Katherine Legge ist die erste Frau unter den elf insgesamt bisher als Fahrer bestätigten Formel-E-Piloten. Sie wird für das Amlin Aguri Formel-E Team an den Start gehen.

Katherine Legge
Foto: FIA Formel-E-Media
Im Jahr 2005 startete Legge in der Toyota Altlantic-Meisterschaft und gewann dort gleich das Auftaktrennen in Long Beach. Damit wurde sie zur ersten Frau, die in einer großen nordamerikanischen Monoposto-Rennserie ein Rennen für sich entschied. Sie beendete die Saison als Dritte .In diesem Jahr wurde sie vom RACER-Magazin mit dem Titel „Most Promising Road Racer of The Year“ ausgezeichnet.

In diesem Jahr nam sie auch für das Minardi Team an den Formel-1 Test in  Vallelunga teil.
Im Jahr 2006 fuhr sie in der amerikanischen Champ Car Serie und war dort die erste Frau mit einer Führungsrunde in dieser Serie.

Beim Rennen in Elkhart Lake löste sich bei ihrem Fahrzeug ein Teil des Heckflügels. Das Fahrzeug verlor in einer schnellen Rechtskurve die Bodenhaftung und prallte mit hoher Geschwindigkeit seitlich in die Begrenzungsmauer, überschlug sich anschließend mehrfach und wurde vollkommen zerstört. Das Rennen wurde daraufhin unterbrochen. Legge überstand den Einschlag in die Mauer nahezu unverletzt und zog sich nur leichte Blessuren zu. Am Ende der Saison lag Legge mit einem sechsten Platz als bestes Resultat auf dem 16. Gesamtrang. 2007 fuhr Sie ein weiteres Jahr in dieser Meisterschaft und erreechte Gesamtplatz 15.
 
2008 wechselte Legge in die DTM zum Audi-Kundenteam Futurecom TME. Sie fuhr einen zwei Jahre alten Audi A4 DTM. Ihr Teamkollege war der ehemalige DTM-Vizemeister Christijan Albers. Die beiden blieben ohne Punkte. Während ein zehnter Platz das beste Ergebnis von Albers war, stellte zwei 15. Plätze Legges beste Platzierungen dar.
2009 wechselte Legge innerhalb der Audi-Teams zu Abt Sportsline und erhielt einen „Jahreswagen“ des Audi A4 DTM. Beim dritten Saisonrennen auf dem Norisring fuhr Legge erstmals die schnellste Rennrunde ein. Nach einem fünften Startplatz fuhr sie allerdings wegen eines schlechten Starts nicht in die Punkteränge. Im Gegensatz zu den anderen Audi-Piloten in einem „Jahreswagen“ blieb sie punktelos.
2010 erhielt Legge ein Audi-Cockpit beim Team Rosberg in einem Jahreswagen. Während alle anderen Audi-Piloten punkteten, blieb Legge erneut ohne Punkte. Mehrere 14. Plätze waren ihre besten Positionen. Ihr Teamkollege Markus Winkelhock erreichte als bestes Ergebnis einen vierten Platz. Nach der Saison 2010 endete Legges DTM-Engagement.
 
Für das Jahr 2011 fand Katherine Legge kein Cockpit und kehrte erst 2012 im Rahmen der IndyCar Serie in den Motorsport zurück. Beim Saisonfinale, dem MAVTV 500, erreichte sie mit dem neunten Platz ihre erste Top-10-Platzierung in der IndyCar Series. Legge schloss die Saison auf dem 26. Gesamtrang ab. Im Jahr 2013 bestritt Legge diverse Rennen im Rahmen der American Le Man Series (ALMS), der IndyCar Series und der Rolex Sports Car Series.

Katherine Legge: "Für mich ist dies eine wirklich aufregende Gelegenheit. Das Auto ist fantastisch, es sieht erstaunlich aus, und es wird sehr schnell sein. Rennen durch die Straßen der weltweit führenden Städte zu fahren wird eine unglaubliche Erfahrung, und ich denke, es ist eine große Chance, den menschen Motorsport näher zu bringen."

Samstag, 26. Juli 2014

Miguel Molina begeistert Medien in Spanien

Miguel Molina
Foto: Audi-Motorsport
Audi-Pilot Miguel Molina nutzte die Zeit zwischen den DTM-Rennen in Moskau und Spielberg für ausgiebige Medientermine. In seiner spanischen Heimat gab der 25 Jahre alte Profi-Pilot am Dienstag und am Mittwoch auf einer ausgedehnten Medien-Tour diverse Interviews und besuchte einzelne Redaktionen auch mit einem Testwagen. Am Donnerstag stand ein Termin der Audi driving experience auf der Rennstrecke von Barcelona im Programm. Dort erlebten die Beifahrer des Katalanen das Fahren im Grenzbereich in einer neuen Dimension.

Drei Fragen an... Maxime Martin

Maxime Martin erster belgischer DTM-Sieger
Foto: BMW-Motorsport
Maxime, wie fühlt man sich als DTM-Rennsieger ?

Maxime Martin: „Fantastisch. Langsam begreife ich, was da am vergangenen Sonntag in Moskau passiert ist. Es war immer mein Traum, in der DTM anzutreten. Aber jetzt auch als erster Belgier in der Siegerliste zu stehen, ist einmalig. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, an meinem erst fünften DTM-Wochenende die Poleposition und den Sieg zu erringen. Wenn ich mir jetzt all die Glückwünsche und Nachrichten, die ich erhalten habe, ansehe, dann macht mich das stolz. Das war ein großer Schritt.“
 
Wie haben Sie gefeiert ?

Martin: „Ich habe mit meiner Familie und meinen Freunden am Montag, als ich aus Moskau wieder zurückgekehrt war, eine kleine Party gefeiert. Es waren ungefähr 40 Leute da. Das hat großen Spaß gemacht – und es war der perfekte Ausklang eines großartigen Wochenendes.“
 
Macht es Sie besonders stolz, als erster Belgier in der DTM gewonnen zu haben ?

Martin:
„Natürlich ist es toll, wenn man etwas als Erster in seinem Land schafft. Es gab ja vor mir einige Belgier in der DTM, darunter mein Vater Jean-Michel und Eric van de Poele, der 1987 sogar den Titel geholt hat. Ein Rennen gewinnen konnte jedoch vor mir noch niemand. Das bedeutet mir schon etwas. Eric hat sich nach dem Rennen auch bei mir gemeldet und gratuliert. Wir kennen und verstehen uns sehr gut.“