Mittwoch, 2. Juli 2014

Max Neukirchner holt Sieg im zweiten Rennnen

Das zweite Rennen am Nürburgring startete unter trockenen Bedingungen. Max Neukirchner (Ducati), Markus Reiterberger (BMW) und Matej Smrz (Yamaha) setzten sich an die Spitze des Feldes. In Runde zwei stürzte Matej Smrz, an der Spitze kämpften Neukirchner und Reiterberger um die Führung, gefolgt von Javier Forès auf Platz drei, der den Start verschlafen hatte und nur als Achter aus der ersten Runde kam. Forès schloss schnell zum Spitzenduo auf und übernahm in Runde zehn die Führung, Neukirchner folgte auf Platz zwei vor Reiterberger.
Sieger des zweiten Rennens am Nürburgring: Max Neukirchner
Foto: Jens Hawrda
Hier wurde das Rennen jedoch wegen einsetzendem Regen abgebrochen und nach dem Wechsel auf Regenreifen für weitere sechs Runden gestartet. Reiterberger übernahm die Führung vor Forès, der aber wenig später von Nigon attackiert und auf Platz drei verdrängt wurde.
 
Am Ende wurden die Zeiten beider Teilrennen addiert und welch Wunder, plötzlich war Max Neukirchner Sieger vor Reiterberger und Forès.

Rennergebnis 2. Rennen (Top-Five):

1. Max Neukirchner (D) Ducati,
2. Markus Reiterberger (D) BMW,
3. Javier Forès (E) Ducati,
4. Erwan Nigon (F) Suzuki,
5. Danny de Boer (NL) Honda.

Meisterschaftsstand nach 8 Rennen (Top-Five):

1. Javier Forès              177 Pkt.
2. Max Neukirchner       146 Pkt.
3. Markus Reiterberger 137 Pkt.
4. Stefan Nebel               73 Pkt.
5. Bastian Mackels         70 Pkt. 
 

Damian Cudlin gewinnt überraschend 1.Rennen am Nürburgring

Damian Cudlin siegt im erst dritten Superbike-Rennen auf der Kawasaki
Foto: Jens Hawrda
Nachdem Matej Smrz (Yamaha) die Superpole am Nürburgring  geholt hatte war neben den beiden Ducati-Piloten und Markus Reiterberger eher mit Ihm als Siegkandidat zu rechnen. Doch es kam anders.
 
Es regnete und zu Regenreifen gab es keine Alternative. Max Neukirchner (Ducati) stürzte schon in der ersten Runde. Die Spitzengruppe bildeten Matej Smrz (Yamaha), Damian Cudlin (Kawasaki) und Javier Forès (Ducati). In der sechsten Runde übernahm Damian Cudlin die Führung und setze sich systematisch vom Rest des Feldes ab. Matj Smrz stürzte bei Überrunden und Forès erbte den zweiten Platz. Hinter ihm folgte Erwan Nigon (Suzuki) auf Platz drei. Markus Reiterberger, bekantermaßen kein Freund von Regenrennen hatte keine Chance in den Kampf um die Spitze einzugreifen, er wurde Vierter vor Michael Ranseder (Honda).
Nach 18 Rennrunden überquerte Damian Cudlin als Erster die Ziellienie mit fast 13 Sekunden Vorsprung auf Javier Forès und Erwan Nigon.
In der Superstock 1000 führt Lucy Glöckner bis zur letzten Runde wurde dann aber doch vom immer stärker werdenden Marco Nekvasil überholt, Dritter wurde hier Marc Neumann.
Rennergebnis 1. Rennen (Top-Five):
1. Damian Cudlin (AUS) Kawasaki,
2. Javier Forès (E) Ducati,
3. Erwan Nigon (F) Suzuki,
4. Markus Reiterberger (D) BMW,
5. Michael Ranseder (A) Honda.

Nachgefragt bei … Jamie Green

Foto: Audi-Motorsport

Die eindrucksvolle Bilanz von vier Siegen haben Sie nicht weiter ausgebaut. Trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis?

Ja, denn es war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Als es ein wenig abtrocknete, war Robert (Wickens) einfach einen Tick schneller. Deshalb geht der zweite Platz in Ordnung. Und vor allem: Es war mein erster Podiumsplatz mit dem Team Rosberg, was den Erfolg umso schöner macht. Die Mannschaft arbeitet hart und hat sich den Pokal mehr als verdient.

Foto: Audi-Motorsport

Ihr Rennen begann mit einer Schrecksekunde, als Ihr Audi RS 5 DTM und das Auto von Paul Di Resta sich berührten …

Das war ein denkbar schlechter Start in das Rennen für uns beide. Er hatte eine etwas seltsame Linie, die mich überrascht hat. Natürlich wollte ich ihn nicht überholen, habe ihn aber leider trotzdem berührt. Die Runden danach waren grausam für mich, denn ich habe immer darüber nachgedacht, ob ich wohl eine Strafe bekommen würde. Zum Glück hat es trotzdem für das Podium gereicht.

Viel Zeit zum Durchatmen gibt es nicht. Freuen Sie sich auf Moskau?

Sehr. Nach unserem Heimrennen in Nürnberg ist die Reise nach Moskau wie ein kleines Abenteuer. Die Wege vom Flughafen zum Hotel und zur Rennstrecke sind zwar lang und ein wenig beschwerlich, viele Dinge sind anders, als wir es vielleicht von den deutschen Rennen gewohnt sind – aber mir gefällt das Land und die große Begeisterung der Fans.

Foto: Audi-Motorsport

Und sportlich?

Sollte die Strecke unserem Auto liegen, auch wenn wir in diesem Jahr die lange Variante fahren. Bis auf meinen Teamkollegen Nico (Müller), der dort schon mit einem Formel-Auto gestartet ist, ist es für uns alle eine Premiere. Es wird also auf jeden Fall eine spannende Angelegenheit.


Dienstag, 1. Juli 2014

Felipe Masse als Gast bei der DTM


Foto: DTM-Media
Felipe Masse besuchte am vergangenen Wochenende im Rahmen des Rennens auf dem Norisring zum ersten Mal ein DTM-Rennen und war begeistert.
Foto: DTM-Media
Wie er berichtete verfolge er die DTM schon lange und hält sie für eine großartige Meisterschaft. Im Interview sagte er auch, dass er im letzten Jahr über einen Wechsel in die DTM ernsthaft nachgedacht hatte, weil lange Zeit nicht klar war ob er in der Formel 1 bleiben kann. Auch für die Zukunft will er nicht ausschließen hier noch einmal zu fahren.
 

Stimmen der BMW-Piloten nach dem Rennen

Marco Wittmann verteidigte am Norisring seine Meisterschaftsführung
Foto: BMW-Motorsport
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 6):

„Ich denke, dass wir insgesamt zufrieden sein können. Wir haben ein paar Punkte gesammelt, und das war in diesem Rennen wichtig. An diesem Wochenende waren wir einfach nicht konkurrenzfähig genug, um ganz vorne mitmischen zu können. Im Nassen hat es uns etwas an Speed gefehlt, die Balance war nicht optimal. Wir haben dadurch zunächst ein paar Positionen verloren. Bei einigen Attacken der Konkurrenz war es sinnvoller, die Tür offenzulassen statt umgedreht zu werden. Wir haben dann auf Slicks gewechselt, und anschließend war unsere Pace recht gut. Ich konnte wieder nach vorn fahren. Jetzt geht es dann mit neuem Schwung nach Moskau.“ 

 
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM, Platz 7):

„Das war mein bestes Ergebnis in diesem Jahr. Ich fahre zwar keine Rennen, um Siebter zu werden. Trotzdem nehme ich dieses Resultat gerne mit – vor allem, wenn man bedenkt, wie wir in das Wochenende gestartet sind. Wir haben hart dafür kämpfen müssen, um die richtige Performance auf dieser Strecke zu finden. Im Regen hatte ich ein für meinen Fahrstil sehr gutes Auto, obwohl uns insgesamt vielleicht der Speed ein wenig gefehlt hat. Aber ich habe das Rennen trotzdem genossen. Das war ein fairer, sauberer Kampf auf einem Stadtkurs. Heute war alles dabei. Ich denke, wir haben den Fans eine super Show geboten.“ 

Bruno Spengler ist enttäuscht von seinem Ergebnis am Norisring
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz 11):

„Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Mit einem Safety-Car-Start ist es schwierig, zu Beginn Positionen gut zu machen. Danach ging es im Regen eigentlich ziemlich gut, aber leider war mein Auto nach einem kleinen Kontakt in der ersten Runde vorne links beschädigt. Deshalb war es für mich schwierig, mich weiter vorzuarbeiten, als es trockener wurde. Die Strategie, früh auf Slicks zu wechseln, war sehr gut, aber leider war unsere Pace wegen des Schadens nicht gut genug. Das Team und ich haben heute unser Bestes gegeben. Wir müssen das jetzt abhaken und uns auf die nächsten Rennen konzentrieren.“ 

Augusto Farfus am Norisring mit falscher Strategie
Foto: BMW-Motorsport
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM, Platz 14):

„Ich denke, dass wir heute ein sehr starkes Auto hatten. Wir konnten ein wirklich hohes Tempo gehen. Zu Beginn des Rennens haben wir mit unserer Strategie gepokert. Aber leider ist der Plan nicht aufgegangen. Es hätte funktioniert, wenn es eine Safety-Car-Phase gegeben hätte, aber das war nicht der Fall.“ 
 
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Platz 16):

„Am Anfang hat es im Nassen ganz gut funktioniert, und ich konnte mich bis auf Rang acht vorarbeiten. Danach habe ich leider sukzessive an Grip verloren und mich einmal gedreht. Das war schade, denn eventuell wäre noch der eine oder andere Punkt drin gewesen. Insgesamt waren wir hier aber einfach nicht schnell genug.“ 
 
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG, Platz 17):

„Mein Start war gut, und ich konnte mich in den ersten Runden bis auf Position fünf vorarbeiten. Leider haben wir dann beim Boxenstopp die falsche Entscheidung getroffen und auf der langsam abtrocknenden Strecke noch einmal Regenreifen aufgezogen. Dann war es natürlich schwierig für mich, gegen die Konkurrenz auf Optionsreifen etwas auszurichten. Schade, denn heute war sicher mehr drin.“ 

Antònio Felix da Costa ohne Punkte am Norisring
Foto: BMW-Motorsport
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK, Platz 20):

„Das war kein gutes Wochenende für uns. Wir hatten mit unserem Auto von Beginn an den falschen Weg eingeschlagen, und dann war es einfach zu schwierig, wieder aufzuholen. Ich bin sicher, dass wir für das Rennen in Moskau die richtigen Schlüsse ziehen werden und dort wieder stark auftreten werden.“ 

Martin Tomczyk hatte ein Wochenende zum Vergessen
Foto: BMW-Motorsport
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer, Ausfall):

„Die Kollision mit Gary Paffett geht auf meine Kappe. Es tut mir sehr leid. Wir hatten gerade auf die Optionsreifen gewechselt, und ich habe mich dann beim Bremspunkt vertan. Die Bedingungen waren sehr schwierig, aber für alle gleich.“