Samstag, 3. Mai 2014

Wittmann Schnellster im Freien Training

Marco Wittmann schnellster Pilot im freien Training
Foto: BMW-Motorsport
Beim ersten freien Training der Saison am Hockenheimring fuhr Marco Wittmann im neuen BMW M4 DTM in 1:32,654 Minuten die Bestzeit. Der 24-Jährige verwies Miguel Molina im Audi RS 5 DTM auf den zweiten Platz. Platz drei ging an Adrien Tambay in einem weiteren Audi. Über einen guten Einstand freute sich Nico Müller. Der Schweizer beendete das Freie Training als bester der insgesamt vier Neulinge hinter seinen beiden Audi-Markenkollegen auf dem vierten Platz. Bester Mercedes Pilot war Pascal Wehrlein auf Rang 13.  Im Qualifikationstraining geht es ab 16.25 Uhr um die besten Startplätze für Sonntag.

Freitag, 2. Mai 2014

BMW stellt das Safety-Car der DTM-Saison 2014

BMW Motorsport tritt in der DTM-Saison 2014 nicht nur mit acht BMW M4 DTM an, sondern auch mit einem neuen Führungsfahrzeug auf Basis des Serienmodells BMW M4: Das BMW M4 Coupé DTM Safety Car wird die 23 DTM-Rennwagen in den kommenden Monaten sicher und souverän um die Kurse im Rennkalender führen.
 
Bild: BMW-Motorsport
Das neue BMW M4 Coupé (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,8-8,3 l/100km; CO2-Emissionen kombiniert: 204–194 g/km) feiert seine Premiere als Safety Car beim Rennen auf dem Nürburgring (DE) am 17. August 2014. Das BMW M4 Coupé vereint Motorsportgene und uneingeschränkte Alltagstauglichkeit in einem hochemotionalen und ausbalancierten Gesamtkonzept. Der vollkommen neu entwickelte Sechszylinder-Reihenmotor mit M TwinPower Turbo Technologie und Hochdrehzahl-Charakter bietet bei einer Spitzenleistung von 431 PS ein über ein breites Drehzahlband zur Verfügung stehendes maximales Drehmoment von 550 Newtonmetern. Den Sprint von null auf 100 Stundenkilometer legt das BMW M4 Coupé in nur 4,1 Sekunden zurück.
die technischen Besonderheiten des BME Safety-Cars
Bild: BMW-Motorsport
 
„Nachdem wir entschieden hatten, dass wir mit dem BMW M4 DTM als neuem Herausforderer in die DTM-Saison 2014 gehen würden, war es ein logischer Schritt, von der BMW M GmbH auch ein BMW M4 Coupé DTM Safety Car aufbauen zu lassen“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Um das DTM-Feld souverän anzuführen, muss das Safety Car selbst maximale Sportlichkeit mitbringen. Diese Basis ist beim BMW M4 Coupé gegeben.“
 
Ein kraftvoller Antrieb, ein aus dem Rennsport abgeleitetes Fahrwerk und perfektes Handling bei allen Witterungsbedingungen sind für ein Safety Car ein absolutes Muss. Da trifft es sich gut, dass das BMW M4 Coupé genau in diesen Bereichen schon von Natur aus seine größten Stärken hat – und dank des intelligenten Leichtbaukonzepts mit wenig Gewicht unterwegs ist.
Frontansicht BMW Safety-Car
Bild: BMW-Motorsport
 
Im Winter 2014 begann ein Team von BMW M Mitarbeitern mit den Umbaumaßnahmen am Fahrzeug: vom ohnehin schon beeindruckenden Coupé für die Straße zum Safety Car, das in der DTM die Führungsrolle übernimmt. Das Basis-Fahrzeug stammt aus dem BMW Werk München. In der BMW M Manufaktur in Garching wurde das BMW M4 Coupé in Handarbeit weiter auf- und umgebaut. Speziell für den Einsatz als Safety Car haben die Techniker die Rückbank des Autos entfernt, einen Überrollkäfig eingebaut sowie Recaro Schalensitze und Schroth Rennsportgurte verbaut. Darüber hinaus wurde das Fahrzeug mit Frontblitzer, Funkanlage, Scheinwerfer-Blitzer und spezieller Beklebung ausgerüstet.
Heckansicht des BMW Safety-Car
Bild: BMW-Motorsport
 
Hinzu kam umfangreiches BMW M Performance Zubehör – vom Schalldämpfersystem über Frontsplitter, ein schwarzes Frontziergitter, Spiegelklappen, Schwelleraufsatz und Heckspoiler bis hin zum Heckdiffusor haben die Techniker das BMW M4 Coupé auf seinen anspruchsvollen Einsatz auf der Rennstrecke vorbereitet. Der Umbau dauerte rund zwei Monate. Die verbauten BMW M Performance Zubehör Teile geben einen Ausblick darauf, wie die für alle BMW Kunden erhältlichen Komponenten aussehen könnten.

Vorschau auf 1. Saisonlauf der DTM in Hockenheim


Beim Heimrennen von Mercedes-Benz in Hockenheim fällt am kommenden Wochenende (03.-04. Mai) der Startschuss für die 30-jährige Jubiläumssaison der DTM.


die Strecke von Hockenheim
Bild: Audi-Motorsport
Die Strecke: Die DTM gastiert traditionell zum Saisonauftakt und Finale auf dem 4,574 km langen Hockenheimring Baden-Württemberg. Das Rennen wird über eine Distanz von 42 Runden respektive 192,108 Kilometern ausgetragen. Die Passage von der Parabolica bis zur Spitzkehre ist mit ca. 270 km/h der schnellste Streckenabschnitt im DTM-Kalender – der Volllastanteil einer Runde beträgt 64%. Sieben Kurven werden mit mehr als 100 km/h durchfahren, nur vier mit weniger als 100 km/h.

Prominente Gäste: Unter den Fans sind beim Saisonauftakt in Hockenheim auch drei besondere Gäste: Neben den beiden deutschen bestplatzierten Formel 1-Fahrern der aktuellen Saison, MERCEDES AMG PETRONAS Pilot Nico Rosberg und Sahara Force India-Mercedes Fahrer Nico Hülkenberg, ist auch Fußball-Legende und Laureus-Botschafter Franz Beckenbauer in Hockenheim zu Gast. Fans können alle drei im Laufe des Wochenendes bei öffentlichen Interviews und Autogrammstunden antreffen.

Stimmen der BMW-Fahrer vor dem ersten Saisonrennen in Hockenheim

Augusto Farfus
Foto: BMW-Motorsport

Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM):
„Ich hatte im vergangenen Jahr mit meinem Sieg einen hervorragenden Saisonstart in Hockenheim. Ich liebe die Strecke und die Atmosphäre mit den vielen Zuschauern. Das motiviert mich immer noch einen Tick mehr. Unsere Vorbereitung auf die Saison ist gut gelaufen, aber mit Prognosen müssen wir vorsichtig sein. Vor dem ersten Rennen weiß niemand wirklich, wo er steht.“

Joey Hand, CROWNE PLACA BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport

Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM):
„Anders als für viele meiner Kollegen war meine Winterpause nicht sonderlich lang. Ich hatte mit dem BMW Team RLL tolle Rennen in Daytona und Sebring. Jetzt freue ich mich aber auf den DTM-Auftakt. Hockenheim ist eine großartige Strecke mit vielen verschiedenen Arten von Kurven. Für jeden ist etwas dabei, und die Rennen bieten meistens viel Action. Für mich ist es sehr wichtig, im zweiten Jahr in Folge beim BMW Team RBM zu sein. Es braucht seine Zeit, bis man sich mit seinen Ingenieuren perfekt versteht, das ist bei mir und den Jungs von RBM nun der Fall. Sie sprechen sogar schon Kalifornisch.“

Bruno Spengler, BMW Bank BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport

Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer):
„Ich gehe hoch motiviert in die neue Saison. Die Nervosität vor dem ersten Rennen steigt so langsam. Im BMW M4 DTM haben wir ein sehr gutes Auto. Ich werde alles geben, um mit dem neuen Fahrzeug erfolgreich zu sein. Das Rennen in Hockenheim ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Die Atmosphäre ist fantastisch. Die Fans nach der langen Pause wiederzusehen, ist ein einzigartiges Gefühl. Natürlich werden die Erinnerungen an die Saison 2012, als ich den Fahrertitel auf dem Hockenheimring gewinnen konnte, für immer in meinem Herzen sein. Ich bin heiß auf die Saison.“

Martin Tomczyk, BMW M Performance BMW M 4 DTM
Foto: BMW-Motorsport

Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer):
„Für mich hat sich im Vergleich zur Vorsaison eine Menge geändert. Nicht nur, dass wir im BMW M4 DTM ein neues Auto an den Start bringen. Außerdem habe ich das Team. Jetzt bin ich gespannt, wie wir uns am ersten Rennwochenende präsentieren können. Ich gebe mich sicher nicht mit den Ergebnissen aus dem vergangenen Jahr zufrieden. Ich habe mir vorgenommen, wieder um Spitzenplätze mitzufahren. Ich hoffe, dass der Knoten endlich platzt und ich so schnell wie möglich wieder das Podium ansteuern kann.“


Timo Glock, Deutsche Post BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport

Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK):
„Wir haben über den Winter hart gearbeitet, damit der neue BMW M4 DTM zum Saisonstart konkurrenzfähig ist. Dennoch ist es vor der Saison in der DTM immer schwierig vorherzusagen, wie das Jahr verlaufen wird. Die Konkurrenz schläft nicht, auch Audi und Mercedes haben ihre Fahrzeuge weiterentwickelt. Es wird spannend sein zu sehen, wie wir im ersten Rennen abschneiden. In Hockenheim konnte ich 2013 meinen ersten Sieg in der DTM feiern, deshalb freue ich mich riesig auf das Auftaktrennen.“

Antonio Felix da Costa, Red Bull BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport

António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK):
„Es ist schön, dass das Warten auf das ersten Rennen nun ein Ende hat. Ich möchte mich bei BMW Motorsport dafür bedanken, dass sie mich so hervorragend in ihr Team integriert haben. Mir ist bewusst, dass die ersten Rennen für mich ohne DTM-Erfahrung eine große Herausforderung sein werden, aber auf die freue ich mich sehr. Ich gehe in dieser Saison jedes Rennen für sich an und versuche, in möglichst kurzer Zeit so viel wie möglich zu lernen. Den Kurs in Hockenheim kenne ich ziemlich gut. Ich mag vor allem die schnellen Kurven.“

Marco Wittmann, ICE-Watch BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport

Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG):
„Der Winter war lang, deshalb bin ich froh, dass es endlich wieder losgeht. Die Vorfreude auf das erste Saisonrennen in Hockenheim ist groß. Schon in meinem ersten Jahr in der DTM habe ich sehr gute Ergebnisse erreicht. Mein Ziel in dieser Saison muss es deshalb sein, konstant vorne mit dabei zu sein. Allerdings sollten wir erst einmal abwarten, wo wir in Hockenheim im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Aber ich habe ein gutes Gefühl.“

Maxime Martin, SAMSUNG BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG):
„Ich kann es kaum abwarten, endlich in Hockenheim an den Start zu gehen. Die DTM ist etwas vollkommen Neues für mich, ganz anders als das, was ich bisher erlebt habe. Aber ich stelle mich dieser Herausforderung. Ich bin so stolz, für BMW in der DTM antreten zu dürfen und Teil dieses großartigen Programms zu sein. Mein Ziel ist es, schnell zu lernen und im Verlauf der Saison Fortschritte zu machen. Das ist das wichtigste.“

Donnerstag, 1. Mai 2014

20. Todestag von Ayrton Senna

Heute vor zwanzig Jahren starb der größte Rennfahrer aller Zeiten. Ich weiß noch wie heute wie es an dem Tag war. Ich war zum DTM-Rennen auf der AVUS in Berlin, als ich die Fernsehbilder von dem Unfall in einem Zelt im Fahrerlager sah. Sofort war mir klar, hier ist etwas schreckliches passiert.

Ayrton Senna
Foto: Instituto Ayrton Senna

Ich bin sofort nach hause gefahren, das DTM-Rennen hat mich nicht mehr interessiert. Zu Hause angekommen, die unfassbare Nachricht, Ayrton Senna ist Tod. Es war nicht zu verstehen er war ein Held, schien unverwundbar. An diesem Tag hat die Formel-1 ihren größten Fahrer verloren.
 
Es gab sich Fahrer mit mehr Siegen oder mehr WM-Titeln, aber keinen der solch ein Charisma hatte wie Ayrton Senna. Seit seinem Tod ist kein Formel-1 Pilot mehr auf einer Rennstrecke gestorben und das ist auch sein Verdienst. Er hat sich immer stark für die Sicherheit der Rennwagen und der Rennstrecken eingesetzt und sein Tod war der Auslöser für weitere umfangreiche und tiefgreifende Sicherheitsmaßnahmen in  der Formel 1 und anderer Rennserien.
 
Er wird uns immer unvergessen bleiben.
 
R.I.P. Ayrton