Donnerstag, 10. April 2014

ADAC GT Masters Vorsaisontests in Oschersleben (1)

Das ADAC GT Masters ist für den Saisonstart vom 25. bis 27. April in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben bestens gerüstet. Am 08. und 09. April bereiteten sich 13 Teams mit Supersportwagen von sieben Marken auf der Rennstrecke bei Magdeburg auf die neue Saison vor. Zum Auftakt in knapp 14 Tagen erwartete der ADAC ein Feld von mehr als 25 Supersportwagen von acht verschiedenen Marken.

Die Vorsaisontests in Oschersleben zeigen,  die Saison 2014 wird spannend
Foto: Jens Hawrda
Die Ergebnisse aus den insgesamt fünf Testsessions gaben einen ersten Vorgeschmack auf eine spannende Saison 2014. Bei überwiegend trockenen Verhältnissen ging die Bestzeit je zwei Mal an Corvette und Porsche, einmal lag Audi an der Spitze. Die absolute Testbestzeit (1.27,195 Min.) ging an den ADAC GT Masters-Champion von 2012, Sebastian Asch (27, Ammerbuch) der gemeinsam mit Philipp Frommenwiler (24, CH / Farnbacher Racing) in einem Porsche 911 startet. "Wir sind mit dem Test voll zufrieden und starten gut vorbereitet in die Saison", sagt Asch. "Die Strecke in Oschersleben liegt unserem Porsche, aber die Zeiten sind sehr dicht zusammen. Beim Rennen in zwei Wochen starten noch einige Fahrzeuge mehr, dann wird sicherlich noch enger werden."

Das Audi Team Prosperia Abt Racing präsentierte sich in Oschersleben gut vorbereitet
Foto: Jens Hawrda
Schnell präsentieren sich auch die Titelverteidiger der Teamwertung, das Audi-Team Prosperia C. Abt Racing. Der erste 17 Jahre alte Kelvin van der Linde aus Südafrika drehte im Audi R8 die zweitschnellste Runde (1:27,357 Min.) des Tests. "Ich habe noch wenig Erfahrung mit dem Audi und habe zuvor nur einmal getestet, daher hat mich das Team hier sehr viel fahren lassen", sagt van der Linde, der im vergangenen Jahr den Volkswagen Scirocco R-Cup gewann, und ergänzt: "Ich komme aber bereits sehr gut mit dem Auto zurecht und bin sehr zufrieden." Prosperia C. Abt Racing startet in die zweite ADAC GT Masters-Saison mit einer Mischung aus erfahrenen Piloten und jungen Nachwuchsfahrern. "Wir haben bei diesem Test besonders unsere jungen Fahrer viel Erfahrung mit dem Audi R8 sammeln lassen", erklärte Ex-Formel-1- und DTM-Pilot Markus Winkelhock (33 / Berglen-Steinach). "Das Feld das ADAC GT Masters zeigt sich bereits sehr stark und beeindruckt mich sehr. Es gibt noch mehr starke Fahrerpaarungen als im vergangenen Jahr, als es bereits sehr spannend war."
Markenvielfalt und spannende Rennen sind für 2014 garantiert
Foto: Jens Hawrda


Dienstag, 8. April 2014

Mattias Ekström und Martin Tommczyk begeistert Fans in Graz


Mattias Ekström begeistert die DTM-Fans in Graz
Foto: Audi-Motorsport
Am Samstag voriger Woche wurde unter dem Motto „Der Spielberg in Graz“ die Rennsaison des Red Bull Rings in der Innenstadt von Graz gefeiert. Rund 50.000 Zuschauer folgten der Einladung und erlebten unter anderem Showfahrten des zweifachen DTM-Champions Mattias Ekström mit seinem Red Bull Audi RS 5 DTM und von Martin Tomczyk im Vorjahreswagen, dem BMW M3 DTM. Vor vielen begeisterten Fans in der Grazer Innenstadt drehte Tomczyk Donuts und gab zahlreiche Autogramme. „Der Tag war sensationell“, sagte Tomczyk. „Das Wetter hat gepasst und ich konnte den Fans eine spektakuläre Show bieten. Es war ein toller Vorgeschmack auf die kommende DTM-Saison und unser Rennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg im Sommer.“ Die DTM gastiert am 3. August auf dem Red Bull Ring bei Spielberg rund 70 Kilometer nordwestlich von Graz.
Donuts für die Fans: Mattias Ekström in Graz
Foto: Audi-Motorsport

 

Stimmen der Audi Piloten nach Test in Budapest (Teil 2)


Edoardo Mortara (176 Runden/1.37,806 Minuten):
„Es ist immer ein Vergnügen, nach so einem langen Winter wieder ins Auto zu steigen und wieder zu fahren. Außerdem war es mein erster Test mit meinem neuen Team. Man lernt neue Leute und Gesichter kennen. Ich habe erstmals mit meinen neuen Ingenieuren gearbeitet. Das war ziemlich schön. Zudem hatten wir auch gute Testtage. Wir haben unser Testprogramm abgearbeitet und alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben ein paar Dinge gelernt, die uns in der Saison nützlich sein werden. Nun geht es darum, alles korrekt auszuwerten und uns optimal für den nächsten Test in Hockenheim vorzubereiten. Der Hungaroring ist anspruchsvoll und eine ziemlich komplette Rennstrecke. Ich fürchte aber, dass das Überholen hier extrem schwierig wird.“
Mike Rockenfeller
Foto: Audi-Motorsport
Mike Rockenfeller (200 Runden/1.37,842 Minuten): „Die Strecke macht Spaß, ist super anspruchsvoll. Sie hat sehr viele Wellen, das macht es schwierig, eine gute Abstimmung zu finden – das ist eine Herausforderung. Auch für den Fahrer, hier eine perfekte Runde zu erwischen. Die Strecke hat sich bei den Tests den Tag über auch jeweils relativ stark verändert. So ganz zufrieden war ich mit dem Test nicht. Ich meine nicht die Rundenzeiten, denn da weiß ohnehin niemand, wo er im Vergleich zur Konkurrenz steht. Ich meine vom Gefühl für das Auto. Ich glaube, wir haben beim Test in Hockenheim noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns.“

Timo Scheider
Foto: Audi-Motorsport
Timo Scheider (208 Runden/1.38,167 Minuten): „Der Hungaroring ist sehr anspruchsvoll und bietet so ziemlich alles, was ein DTM-Auto braucht: eine schöne Kombination aus langen Geraden, Spitzkehren, mittelschnellen und schnellen Kurven – das ist wirklich eine Herausforderung. Mein erster Testtag hier war schwierig: Wir waren etwas verloren, haben am zweiten Tag aber den richtigen Weg gefunden. Deshalb reise ich mit einem guten Gefühl vom Hungaroring ab und freue mich schon auf den nächsten Test.“

Adrien Tambay (123 Runden/1.38,014 Minuten): „Ich glaube, dass der Hungaroring eine prima Strecke für die DTM ist und wir den Fans hier eine tolle Show bieten werden. Es war toll zu sehen, wie viele Zuschauer hier schon bei den Testfahrten waren – das hat mich positiv überrascht. Ich freue mich bereits auf das Rennen am 1. Juni, zumal ich auf Anhieb schnell war. Der neue Audi RS 5 DTM funktioniert gut. Obwohl wir heute nicht ganz soviel gefahren sind wie am ersten Tag, konnten wir erneut mehrere Long-Runs absolvieren und wieder eine Menge lernen. Es war insgesamt ein positiver Test. Darauf können wir aufbauen.“

Montag, 7. April 2014

Stimmen der Audi Piloten nach Test in Budapest (Teil 1)

Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström (243 Runden/1.37,912 Minuten): „Die Strecke ist sehr schön und macht viel Spaß, wenn man alleine fährt. Ich fürchte aber, dass das Überholen hier beim Rennen im Juni wirklich extrem schwierig sein wird. Wir haben während der vier Testtage viele wertvolle Informationen gesammelt. Es ist immer gut, wenn man vor dem Rennen auf einer Strecke testen kann. Nun werden wir nach Hause gehen, einmal durchatmen und uns dann perfekt auf Hockenheim vorbereiten.“
Jamie Green
Foto: Audi-Motorsport
Jamie Green (220 Runden/1.38,200 Minuten): „Ich bin das erste Mal in Budapest gefahren. Nachdem wir hier in diesem Jahr ein DTM-Rennen haben, war es gut, zwei Tage die Strecke kennenlernen zu können. Und es war auch das erste Mal, dass ich an der Rennstrecke mit dem Audi Sport Team Rosberg gearbeitet habe. Insofern war es eine gute Vorbereitung für die Saison. Nachdem wir im vergangenen Jahr bei den Wintertests nicht so tolles Wetter hatten, war es dieses Mal gut, dass wir hier vier trockene Tage hatten. Als Team hatten wir vier gute Tage. Wir sind auf dem richtigen Weg, ich habe ein gutes Gefühl.“
Miguel Molina
Foto: Audi-Motorsport
Miguel Molina (186) Runden/1.37,792 Minuten): „Wir haben gut gearbeitet, viele neue Sachen ausprobiert und versucht, das neue Auto unserem Fahrstil anzupassen. Ich denke, das war sehr positiv. Wir haben nun sehr viele Informationen, die wir analysieren können. Jetzt geht es darum, den RS 5 DTM für den nächsten Test in Hockenheim zu optimieren. Es waren insgesamt vier gute Tage in Budapest, nicht nur das Fahren. Auch die Arbeit mit den Ingenieuren und Mechanikern im Team Abt und bei Audi Sport hat Spaß gemacht. Ich freue mich schon jetzt auf Hockenheim.“
Nico Müller
Foto: Audi-Motorsport
Nico Müller (277 Runden/1.37,505 Minuten): „Meine Testbilanz fällt positiv aus: Das war ein guter Einstand bei Audi und in der DTM. Für mich war besonders wichtig, dass ich mich von den ersten Runden an im Auto und im Team wohlgefühlt habe – was das Auto und das Fahrerische angeht, kam doch sehr viel Neues auf mich zu. Dass es gut geklappt hat, gibt mir Selbstvertrauen für den Saisonstart. Auf die Zeiten haben wir gar nicht so geschaut, aber natürlich ist es immer schöner, auf der oberen Seite der Liste zu stehen. Wir haben unser Testprogramm durchgezogen und versuchen, möglichst viel von diesem Test mit in die Saison zu nehmen. Der Hungaroring gefällt mir. Die Strecke ist sehr technisch – und sie scheint auch unserem Auto ganz gut zu liegen.“

ADAC GT Masters-Champion Keilwitz will Titel mit Wirth und Gavin verteidigen

Vorjahresmeister Daniel Keilwitz will 2014 seinen Titel verteidigen
Foto: ADAC-Motorsport

ADAC GT Masters-Champion Daniel Keilwitz (24, Villingen) startet mit doppelter Unterstützung in die Saison der Titelverteidigung. Keilwitz teilt sich die Corvette Z06 von Callaway Competition in der „Liga der Supersportwagen“ mit Andreas Wirth (29, Heidelberg). Bei drei Veranstaltungen, an denen Wirth aufgrund beruflicher Verpflichtungen aussetzen muss, springt Oliver Gavin (41, GB) ein.

Wirth, vierfacher ADAC GT Masters-Laufsieger, startet in seine dritte Saison in Folge bei Callaway Competition. Gavin ist neu bei dem Corvette-Team, kennt sich als langjähriger Werksfahrer bei Corvette Racing mit vielen Erfolgen bei den 24h von Le Mans/Frankreich und in der American Le Mans Series mit dem US-Sportwagen aus wie kein Zweiter. Diego Alessi (42, I) und Keilwitz, die Titelverträger des ADAC GT Masters 2013, treten in diesem Jahr auf verschiedenen Corvette im Team von Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone an. Alessi startet an der Seite von Neuzugang Patrick Assenheimer (21, Heilbronn).

„Wir sind überzeugt davon, dass Daniel Keilwitz mit der Unterstützung von Andreas Wirth und Oliver Gavin gute Chancen hat, den Titel erfolgreich zu verteidigen“, sagt Giovanni Ciccone, Teamchef von Callaway Competition. „Andreas Wirth kann aufgrund beruflicher Verpflichtungen in der ersten Saisonhälfte leider nicht an allen Rennen teilnehmen. Mit Oliver Gavin als Ersatz bei drei Veranstaltungen haben wir eine gute Lösung für die Rennen gefunden, bei denen Andreas nicht am Start sein kann. In dieser Kombination glauben wir, dass wir eine gute Chance haben, den Titel erfolgreich zu verteidigen.“

Gavin startet beim Saisonauftakt in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben, auf dem Lausitzring und dem Red Bull Ring Österreich. Wirth übernimmt beim Lauf in Zandvoort in den Niederlanden das Cockpit an der Seite von Keilwitz und startet bei allen vier Veranstaltungen in der zweiten Saisonhälfte.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Lösung, die Titelverteidigung mit zwei verschiedenen Teamkollegen in Angriff zu nehmen“, sagt Daniel Keilwitz. „Andreas Wirth kenne ich bereits sehr gut aus den vergangenen beiden Jahren im ADAC GT Masters und Oliver Gavin zählt den weltweit erfolgreichsten und besten Fahrern im GT-Sport. Die Umstellung zwischen zwei Teamkollegen wird sicherlich nicht einfach werden. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir von Anfang an ganz vorn mit dabei sind“.

In den beiden weiteren Corvette von Callaway Competition teilt sich Toni Seiler (56, CH), der dienstälteste Fahrer des ADAC GT Masters, das Cockpit im Wechsel mit Jeroen Bleekemolen (32, NL) und Andreas Simonsen (24, S). Remo Lips (32, CH) und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Lennart Marioneck (25, Bamberg) bilden wie im vergangenen Jahr in der vierten Callaway-Corvette ein Duo.