Sonntag, 9. März 2014

Filipe Albuquerque startet in der ELMS

Filipe Albuquerque startet 2014 in der WEC und der ELMS
Foto: Audi-Motorsport
Der ehemalige DTM-Pilot und Audi-Werksfahrer Filipe Albuquerque geht zusätzlich zu seinen beiden Einsätzen in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC im Audi R18 e-tron quattro in diesem Jahr auch in der European Le Mans Series (ELMS) an den Start. Der Portugiese teilt sich in der LMP2-Klasse der Serie einen Zytek-Rennwagen des Teams Jota Sport mit den Briten Simon Dolan und Harry Tincknell. „Ich bin Audi Sport dankbar, dass diese Kooperation möglich ist und ich für die Einsätze mit Jota freigestellt worden bin“, freut sich Albuquerque. „So entsteht eine Win-win-Situation. Jota ist eines der besten Teams in der ELMS, wir teilen den Willen zum Sieg, und mir wird die Erfahrung helfen, mich auf die 6 Stunden von Spa und die 24 Stunden von Le Mans vorzubereiten.“

Samstag, 8. März 2014

Felix Baumgartner startet im Audi R8 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring


Extremsportler Felix Baumgartner stellt sich nach seinem Stratosphärensprung im Jahr 2012 auf der Nordschleife des Nürburgrings der nächsten großen Herausforderung. Der Österreicher erwirbt eine Rennlizenz und wird mit dem Team der Audi race experience auf der Nürburgring-Nordschleife zum Rennfahrer.

Felix Baumgartner startet bei 24h-Rennen auf dem Nürburgring
Foto: Audi-Motorsport
Die Audi race experience ermöglicht sportlich orientierten Kunden von Audi den Einstieg in den Rennsport. Doch noch nie hatte das Programm, das die Audi driving experience seit 2010 betreibt, einen so prominenten Fahrer. „Es ist fantastisch, dass sich in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit Felix Baumgartner ergibt“, freut sich Klaus Demel, Leiter der Audi driving experience. „Als Extremsportler hat Felix Baumgartner Millionen Fans auf der ganzen Welt mit seinen waghalsigen, ausgeklügelten und technisch extrem anspruchsvollen Aktionen begeistert. Nun führen wir ihn an unseren Sport heran, bieten ihm mit unserem Team ein professionelles Umfeld und sind schon sehr gespannt auf diese neue, gemeinsame Herausforderung.“
Felix Baumgartner bereitet sich mit der Audi race experience vor
Foto: Audi-Motorsport
Baumgartner hat als Gaststarter in Markenpokalen des Volkswagen-Konzerns in den vergangenen Jahren bereits sporadisch Rennerfahrungen gesammelt. Die großen Unterschiede in der Saison 2014: Mit dem Audi R8 LMS ultra steht ihm ein 419 kW (570 PS) starker, reinrassiger GT3-Rennwagen zur Verfügung. Der 44-Jährige bestreitet ein umfangreiches Vorbereitungsprogramm, bevor er am 21./22. Juni in das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring startet. Seine Teamkollegen sind nicht minder prominent: Der fünfmalige Le-Mans-Sieger Frank Biela (D), der dreifache Le-Mans-Gewinner Marco Werner (D) sowie der GT- und Sportwagen-Spezialist Pierre Kaffer (D) stehen ihm als Kollegen zur Seite.

„Diese Aufgabe ist total spannend und ich freue mich darauf, mit einem Audi Rennen zu fahren“, sagt Felix Baumgartner. „Bei ersten Testfahrten im straßenzugelassenen Audi R8 habe ich den Nürburgring kennengelernt, und auch im Audi R8 LMS ultra habe ich auf verschiedenen Strecken einige Kilometer gesammelt. Diese Aufgabe zähle ich zu den größten Projekten in meinem Leben. Das Umfeld ist perfekt, die Stimmung toll und ich fühle mich bestens bei der Audi race experience aufgehoben. Klar ist aber auch: Ich beginne im Grunde bei null, denn diese Sportart ist neu für mich.“
Felix Baumgartner lernt den Audi R8 auf dem Nürburgring kennen
Foto: Audi-Motorsport
Der frühere Profi-Rallyefahrer Josef „Sepp“ Haider, heute Sportlicher Leiter der Audi race experience, zählt zu den Instruktoren seines österreichischen Landsmannes. „Felix geht seine neue Aufgabe exakt so an, wie es einen Profi auszeichnet“, freut sich Haider. „Er ist lern- und wissbegierig, kann die physikalischen Bedingungen gut einschätzen und bringt eine hundertprozentige Motivation mit. Alle Teammitglieder haben ihn bei den ersten Tests zu schätzen gelernt. Ich freue mich schon sehr auf unseren gemeinsamen Weg.“

Das Team wird beim 24-Stunden-Rennen einen weiteren R8 LMS ultra einsetzen, dessen Fahrerbesetzung bereits feststeht. Schon im vergangenen Jahr bildeten Dominique Bastien (USA), Rahel Frey (CH) und Christian Bollrath (D) ein Team. Erstmals unterstützt Christiaan Frankenhout (NL) die Audi race experience als Fahrer.

Das Nürburgring-Programm 2014 von Felix Baumgartner:
21.–22.03. VLN, Probe- und Einstellfahrten
05.–06.04. Qualifikationsrennen 24 Stunden Nürburgring
26.04. VLN, 56. ADAC ACAS H&R-Cup
17.05. VLN, Adenauer ADAC Simfy-Trophy
21.–22.06. 24 Stunden Nürburgring

Freitag, 7. März 2014

Produktionsstart des BMW M4 Coupé mit Martin Tomczyk

BMW M4 Coupe Produktion startet in München
Foto: BMW-Motorsport
Im BMW Werk München (DE) startete am Donnerstag voriger Woche die Serienproduktion des neuen BMW M4 Coupé. Den offiziellen Startschuss dafür gab Hermann Bohrer, Leiter des Werks, zusammen mit BMW Werksfahrer Martin Tomczyk (DE). „Ich bin stolz darauf, im BMW Werk München beim Produktionsstart vom BMW M4 Coupé dabei zu sein und das erste Auto vom Band gefahren zu haben“, sagte der BMW Team Schnitzer Pilot. „Mein BMW M4 Coupé in der Farbe Austin Gelb ist bereits bestellt.“ Das Vorgängermodell, das BMW M3 Coupé der vierten Generation, wurde mit einer Gesamtstückzahl von mehr als 40.000 Exemplaren im BMW Werk Regensburg (DE) produziert. Das BMW M4 Coupé führt nun die Erfolgsgeschichte am Werksstandort München fort. Die neue Typenbezeichnung „M4“ stellt den Bezug zu der Baureihe her, die als Ausgangspunkt für das neue M Modell dient: das BMW 4er Coupé. Dieses Fahrzeug wird seit Sommer 2013 exklusiv im BMW Werk München gefertigt.
 
BMW M4 Coupe
Foto: BMW-Motorsport
 

Donnerstag, 6. März 2014

Red-Bull Air Race Abu Dhabi – sie fliegen wieder !!!


Nach dreijähriger Pause meldet sich die Red Bull Air Race World Championship mit ihrem ersten Lauf in Abu Dhabi zurück. Wie vor drei Jahren sind es die alten Namen die um den Sieg kämpften. Der Brite Paul Bonhomme gewinnt vor dem Österreicher Hannes Arch, Matthias Dolderer setzt mit dem sechsen Platz ein Achtungszeichen.

nach dreijähriger Pause ist die Red Bull Air Race World Championship zurück
Foto: Jens Hawrda
 
Beim Saisonauftakt der Red Bull Air Race World Championship 2014 in Abu Dhabi setzte sich am Samstag der Brite Paul Bonhomme in einem spannenden Finale gegen seinen langjährigen Rivalen Hannes Arch aus Österreich (Platz 2) und den Kanadier Pete McLeod (Platz 3) durch.
In der vorletzten Runde des spektakulären High-Speed-Rennens knapp über dem türkisblauen Wasser am Arabischen Golf war der amtierende Weltmeister Bonhomme noch hinter Arch und McLeod gelegen. Bei der letzten Runde legte der Brite aber einen Traumlauf hin und schaffte mit 56,439 Sekunden die Tagesbestzeit. Zuvor war Bonhomme um ganze zwei Sekunden langsamer gewesen. Arch landete mit 56,776 Sekunden knapp hinter seinem Erzrivalen auf Rang zwei. „ Ich habe im Flugzeug Pauls Zeit mitbekommen, da wusste ich, dass die nur schwer zu knacken sein würde“, so der Österreicher.
der einzige deutsche Teilnehmer Mathias Dolderer wurde zum Auftakt sechster
Foto: Jens Hawrda
 
„Ich habe ein ganz neues Team, für mich war Abu Dhabi deshalb eine Standortbestimmung“, meinte Weltmeister Arch, „jetzt wissen wir, dass wir auch unter den neuen Vorzeichen vorne dabei sind“. Die Einschätzung der beiden Spitzenpiloten, dass durch die Einführung von Einheitsmotoren die Leistungsdichte an der Spitze des zwölf Mann umfassenden Feldes zunehmen würde, haben sich bewahrheitet: Beim Qualifying am Freitag trennte weniger als eine Sekunde McLeod, den Australier Matt Hall, den Briten Nigel Lamb und den Tschechen Martin Sonka voneinander.

Für Deutschlands Ass Mathias Dolderer verlief der Auftakt mit Rang sechs durchwachsen: „Mein Fliegen war okay, das Flugzeug gut und ich bin froh, dass ich es in Final 8 geschafft habe. Aber ich weiß, da ist noch viel Luft nach oben“.

Ergebnisse: 1. Paul Bonhomme (GBR), 2. Hannes Arch (AUT), 3. Pete McLeod (CAN), 4. Matt Hall (AUS), 5. Nigel Lamb (GBR), 6. Matthias Dolderer (GER),

Mittwoch, 5. März 2014

Weltpremiere des neuen Audi RS 5 DTM in Genf

Audi hat auf dem Auto-Salon in Genf erstmals die neue Generation des DTM-Meisterautos präsentiert. Der 2014er Jahrgang des Audi RS 5 DTM wirkt mit seiner nahezu komplett neu entwickelten Aerodynamik deutlich aggressiver und orientiert sich mit optischen Details noch näher an den sportlichen Serienmodellen der RS-Reihe.
Mike Rockenfeller bei der Premiere des neuen Audi RS5 DTM in Genf
Foto: Audi-Motorsport
Die Aufgabe, vor der Audi Sport nach der Saison 2013 stand, war eine echte Herausforderung: Wie macht man das Meisterauto der DTM noch besser? Da das strenge Reglement der Tourenwagenserie nur wenig Spielraum lässt, machten sich die Ingenieure an intensive Detailarbeit. Schon beim ersten Blick auf den jetzt in Genf erstmals öffentlich präsentierten Rennwagen fällt auf: Der neue Audi RS 5 DTM kommt deutlich aggressiver daher. Grund dafür ist die nahezu komplette Neuentwicklung der Aerodynamik.
 
„Neben dem Fahrwerk lag unser Hauptaugenmerk vor allem auf einer verbesserten Aero“, sagt Stefan Aicher, Leiter Konstruktion Fahrzeug bei Audi Sport. An der Front hat der RS 5 jetzt den Wabengrill aus der Serie und eine neue Luftführung zum Motor und zu den Bremsen erhalten. Damit präsentiert sich das Rennauto ab sofort noch näher an den sportlichen Serienmodellen der RS-Reihe.
der neue Audi RS5 DTM ist deutlich aggressiver gestaltet
Foto: Audi-Motorsport
 Ebenfalls deutlich sind die Neuerungen an der Seite: Um die Luftführung entlang der Außenhaut noch effizienter zu gestalten, wurden die Außenspiegel in das Aerodynamik-Konzept eingebunden. Auch die seitliche Aerodynamik zwischen den Vorder- und Hinterrädern zeigt sich mit einem neuen Konzept. Die hinteren Radhäuser sind, anders als im Vorjahr, geschlossen und werden im hinteren Teil jetzt flach. Aicher: „Die Regeln der DTM sind strikt. Deshalb ist von uns absolute Detailarbeit in den engen Grenzen gefragt.“
 
Von außen nicht sichtbar, aber ausschlaggebend für die perfekte Abstimmung auf die jeweilige Rennstrecke: die Arbeiten unter der Kohlefaserhaut des RS 5 DTM. „Wir haben beispielsweise Fahrwerksänderungen an der Vorder- und Hinterachse vorgenommen, von denen wir uns Verbesserungen versprechen“, sagt Aicher, ohne bei diesen und weiteren von außen unsichtbaren Neu- und Weiterentwicklungen näher ins Detail gehen zu wollen.
die Luftführung am Fahrzeug wurde deutlich optimiert
Foto: Audi-Motorsport
„In der Serienentwicklung stehen wir jeden Tag vor der Herausforderung, gute Autos noch besser zu machen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Ulrich Hackenberg, Vorstand für Technische Entwicklung der AUDI AG. „Für Audi Sport als Teil der Technischen Entwicklung bei Audi gilt das genauso. Die jüngsten Ergebnisse harter Arbeit sind ein komplett neuer R18 e-tron quattro, mit dem wir uns in Le Mans und in der WEC gegen Porsche und Toyota behaupten wollen, und ein weitgehend neuer RS 5 DTM, mit dem wir im harten Wettbewerb gegen BMW und Mercedes-Benz die Nummer eins bleiben wollen. Beides natürlich nicht zum Selbstzweck: Der Motorsport beschleunigt bei Audi die Entwicklung neuer Technologien.“
 
Jahr für Jahr bestreitet Audi zwei Wettläufe gegen die Zeit: einen auf der Rennstrecke und einen in den Büros von Audi Sport in Ingolstadt und Neckarsulm. Denn wenn die DTM im Frühjahr in Hockenheim den Saisonauftakt feiert, beginnen die Ingenieure mit der Arbeit an dem Rennauto für das folgende Jahr. Die Geburtsstunde des „RC3“, wie der 2014er-Jahrgang des Audi RS 5 DTM intern bezeichnet wird, liegt also im Mai des vergangenen Jahres. „Wir beginnen mit ersten grundsätzlichen Gedanken aller Abteilungen, bevor die Aerodynamik in einem kontinuierlichen Prozess entwickelt wird“, sagt Stefan Aicher, Leiter Konstruktion Fahrzeug bei Audi Sport. „Ziel ist es, die Basis des neuen Autos im alten Jahr fertig zu haben. Danach folgt Detailarbeit.“
die Arbeit am neuen Audi RS5 DTM begann in Mai 2013
Foto: Audi-Motorsport
Bevor Mike Rockenfeller mit der Startnummer „1“ und seine Kollegen am 4. Mai in Hockenheim in die Saison starten, stehen noch zwei offizielle Testfahrten in Budapest und auf dem Hockenheimring auf dem Programm.