Mittwoch, 12. Februar 2014

Warm-Up für das ADAC GT Masters 2014 in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben

ADAC GT-Masters startet am 8./9.April mit den Testtagen in Oschersleben in die Saison 2014
Foto: Jens Hawrda
Das ADAC GT Masters startet in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben zur „Generalprobe“ für die Saison 2014. Bevor die „Liga der Supersportwagen“ vom 25. bis 27. April auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde in die achte Saison startet, fahren sich Piloten und Teams an zwei offiziellen Testtagen in Oschersleben am 8. und 9. April warm. Medienvertreter haben am 8. April die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Medientages umfassend über die bevorstehende ADAC GT Masters-Saison zu informieren.
 
Der offizielle Vorsaisontest des ADAC GT Masters markiert auch gleichzeitig den Saisonstart in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben. Deutschlands nördlichste Rennstrecke wird im Rahmen des ADAC GT Masters-Medientags am 8. April bei einer Jahrespressekonferenz über die Events und Aktivitäten der Saison 2014 informieren.
 
An beiden Testtagen ist die etropolis Motorsport Arena Oschersleben auch für Fans geöffnet. Der Eintritt zum Testtag beträgt 5 Euro für das Tagesticket, Karten sind ausschließlich an der Tageskasse erhältlich.
 
Das ADAC GT Masters startet vom 25. bis 27. April in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg in die Saison 2014. Alle 16 Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2014 wieder live und in voller Länge in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Fernsehen bei kabel eins übertragen.

Dienstag, 11. Februar 2014

Drei Fragen an… Augusto Farfus

Am vergangenen Samstag fand zum 44. Mal der renommierte „Ball des Sports“ statt – und BMW Motorsport sowie die DTM waren in Wiesbaden wie schon in den vergangenen Jahren prominent vertreten. 1.800 Gäste, darunter zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport und Showbusiness, erlebten im Rahmen der Veranstaltung zu Gunsten der Stiftung Deutsche Sporthilfe ein spektakuläres Programm in den Rhein-Main-Hallen. BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt und die beiden DTM-Fahrer Augusto Farfus (BR) und Timo Glock (DE) zeigten an den beliebten Aktivstationen im „Parcours des Sports“, dass sie nicht nur am Kommandostand und im Cockpit eines Rennwagens eine gute Figur abgeben. Sie stellten ihr Talent unter anderem beim Baseball, Basketball und Handball auf die Probe. Am Rande der Veranstaltung beantwortete Augusto Farfus drei Fragen:
Timo Glock, Mike Rockenfeller und Augusto Farfus beim "Ball des Sports"
Foto: Audi-Motorsport
 
Augusto, wie hat es Ihnen beim “Ball des Sports” gefallen?
 
Augusto Farfus: „Die Veranstaltung ist wirklich beeindruckend. Es ist toll, so viele Kollegen aus den unterschiedlichsten Sportarten zu treffen und denen, die nicht von ihrem Sport leben können, durch solch eine Veranstaltung zu helfen. Das ist sehr wichtig, denke ich. Es hat vor allem Spaß gemacht, mal wieder Handball zu spielen. Das habe ich früher in der Schule bereits getan. Mein erster Versuch im Baseball war nicht ganz so erfolgreich. Aber ich komme gerne im kommenden Jahr wieder und versuche es erneut.“ 
 
Hilft solch eine Veranstaltung auch dabei, die Wartezeit bis zum Saisonstart zu verkürzen?
 
Farfus: „Die Winterpause ist lang, und deshalb ist es sehr schön, bei solchen Events auf DTM-Kollegen zu treffen und sich mit ihnen über Racing zu unterhalten. Das hilft beim Warten auf das erste Rennen.“
 
Was steht in den kommenden Wochen bei Ihnen auf dem Programm?
 
Farfus: „In erster Linie stehen uns einige Testfahrten bevor, bei denen wir den neuen BMW M4 DTM fit für den Saisonstart machen wollen. Zudem geht natürlich unsere physische Vorbereitung inklusive eines Fitnesscamps weiter. Es gibt also in den kommenden Wochen einiges zu tun.“
 

 

Sonntag, 9. Februar 2014

Daniel Juncadella zufrieden mit erstem Test für Force India

Daniel Juncadella
Foto: DTM-Media
DTM-Pilot Daniel Juncadella war zufrieden mit seinem ersten Einsatz als Testfahrer des Formel-1-Teams Force India. 81 Runden oder umgerechnet 359 Kilometer absolvierte der Spanier in der vorigen Woche in Jerez. Juncadella wird 2014 zusätzlich zu seinem DTM-Job bei Mercedes-Benz auch als Test- und Ersatzfahrer für den indischen Rennstall im Einsatz sein.

„Es war mein erster Tag mit dem Team und durch die sehr schwierigen Witterungsbedingungen war es eine große Herausforderung“, sagte Juncadella: „Ich habe es vorsichtig angehen lassen, denn ich war noch nie mit einem Formel-1-Auto im Nassen gefahren und den ganzen Tag über gab es feuchte Streckenabschnitte. Ich musste erst eine gewisse Sicherheit aufbauen und lernen, wie das Team arbeitet. Es war eine großartige Erfahrung. Ich freue mich auf den Rest der Saison.“

Freitag, 7. Februar 2014

DTM-Pilot Pascal Wehrlein und Snowboard-Weltmeisterin Isabella Laböck tauschen die Rollen

  • Snowboard-Lehrstunde für Mercedes-Benz DTM-Pilot Pascal Wehrlein
  • Volle Power bei der Olympia-Vorbereitung von Snowboard-Weltmeisterin Isabella Laböck
 
Pascal Wehrlein und Isabella Laböck
Foto: Mercedes-Motorsport

Besondere Saisonvorbereitung für Pascal Wehrlein: Der Mercedes-Benz DTM-Pilot traf sich mit der Snowboard-Weltmeisterin Isabella Laböck zu einem ganz besonderen Rollentausch. Zunächst gab die Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom dem DTM-Fahrer bei einer Ausfahrt im österreichischen Leogang eine Lehrstunde auf dem Snowboard, danach zeigte ihr Wehrlein, wie sich ein leistungsstarkes Auto auf Schnee und Eis verhält.
 
Hierzu nahmen Wehrlein und Laböck im Rahmen der Mercedes Winter Drive Experience im Fahrsicherheitszentrum in Saalfelden am Steuer eines Mercedes A45 AMG Platz. Der DTM-Pilot demonstrierte dabei, wie man auch bei winterlichen Bedingungen sicher fährt. Die Winter-Trainings von Mercedes-Benz Driving Events bereiten gezielt auf Notbremsungen oder plötzliche Ausweichmanöver auf glatter Fahrbahn vor und trainieren intuitive und routinierte Reaktionen am Steuer.

Isabella Laböck mit Pascal Wehrlein auf dem Snowboard
Foto:Mercedes-Motorsport
Isabella Laböck: „Das war ein fantastischer Tag, der mir wirklich unheimlich viel Spaß gemacht hat. Pascal steht richtig gut auf dem Snowboard. Beim Fahren merkt man gleich: Rennfahrer bleibt Rennfahrer, egal in welchem Metier. Die Fahrt auf eisiger Piste bei der Mercedes Winter Drive Experience war der absolute Höhepunkt des Tages. Es ist unglaublich, was man mit einem Auto auf Schnee und Eis, wenn man die nötige Übung hat, alles machen kann. Das ist weit mehr, als ich gedacht habe. Danke Pascal, für die wertvollen Tipps. Jetzt können die Olympischen Spiele in Sotschi kommen!“ 

Isabella Laböck u. Pascall Wehrlein
Foto: Mercedes-Motorsport
Pascal Wehrlein: „Isabella hat mich am Steuer des Mercedes A45 AMG überrascht. Sie hat sehr schnell verstanden, wie man ein Auto auf Eis bewegen muss und zeigte überhaupt keine Angst beim Driften. Das Fahren in der Eisarena hat ihr sichtlich Spaß gemacht. Mir ging es im Gegenzug auf dem Snowboard genauso: Am liebsten wäre ich noch den ganzen Tag weiter gefahren. Sowohl auf dem Snowboard als auch im Auto ist ein sehr gutes Gleichgewichtsgefühl gefragt. Nur so spürt man am Steuer, wann das Auto anfängt, zu rutschen.“
 

Mittwoch, 5. Februar 2014

Lennart Marioneck über sein erstes Jahr in der ADAC GT-Masters

  • Lennart Marioneck über seine erste Saison im ADAC GT Masters
  • Im Debütjahr Teamkollege der Champions Diego Alessi und Daniel Keilwitz
  • Highlights: Harte Zweikämpfe in der Corvette im starken Mittelfeld
Lennart Marioneck mit seiner Corvette
Foto: ADAC-Motorsport
 
ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Lennart Marioneck (25, Bamberg) startete im vergangenen Jahr erstmals im ADAC GT Masters. In der „Liga der Supersportwagen“ teilte sich der Student eine 550 PS starke Corvette von Callaway Competition mit dem Schweizer Remo Lips (32). Im nachfolgenden Interview mit dem ADAC reflektiert Marioneck seine erste Saison im ADAC GT Masters.
 
Wie lautet Ihr Fazit nach dem Debütjahr im ADAC GT Masters?

„Der Start auf der Corvette im ADAC GT Masters war für mich eine riesige Herausforderung und ein Sprung in das kalte Wasser. Ich bin nie zuvor einen Rennwagen mit Heckantrieb gefahren und vom 200 PS starken Ford Fiesta aus der ADAC Procar in die gut 550 PS starke Corvette umgestiegen. Für mich war von Beginn an klar, dass mein erstes Jahr im ADAC GT Masters eine Lernsaison ist und ich sicherlich nicht um Rennsiege mitfahren kann. Sollte ich in diesem Jahr wieder die Chance bekommen im ADAC GT Masters zu fahren, sind meine Ziele sicherlich andere.“

Waren Sie zufrieden mit der Saison 2013?

„Es gab gute Rennen, aber es gab auch Rennen, in denen es nicht so gut lief. Grundsätzlich bin ich nicht unzufrieden. Mein Ziel war es allerdings, in die Punkteränge zu fahren und dieses Ziel haben wir leider verpasst. Allerdings habe ich meinem Teamkollegen Remo Lips zu zwei Klassensiegen in der Gentlemen-Wertung verholfen.“
 
Wie anspruchsvoll war die Umstellung auf die für Sie ungewohnte Corvette?

„Die Corvette wurde von Callaway Competition toll betreut. Ich habe natürlich etwas Zeit gebraucht, um mich an das Auto zu gewöhnen. Callaway Competition hat alles dafür getan, mir den Einstieg sehr leicht zu machen. Die Atmosphäre im Team war toll, es gab keine Geheimnisse und mir standen stets die Daten aller Fahrer zur Verfügung.“

Sie haben sich selbst ein Doppelprogramm auferlegt und sind parallel zum ADAC GT Masters auch in der MINI Trophy angetreten. War das nicht eine enorme Belastung?

„Es war natürlich ein stressiges Programm, aber dadurch bin ich sehr oft im Auto gesessen und habe viel gelernt. Nach einigen Runden hat man sich schon wieder an das andere Auto gewöhnt. Auf dem Red Bull Ring habe ich im MINI ein Rennen gewonnen, so etwas ist sehr gut für das Ego. Corvette und MINI sind natürlich grundverschieden zu fahren. Im GT-Auto ist man immer dann am schnellsten, wenn man eigentlich gar nicht das Gefühl hat, dass man besonders schnell ist.“

Was war Ihr Saisonhighlight im ersten Jahr ADAC GT Masters?

„Highlights waren die vielen tollen Zweikämpfe, die ich innerhalb der Saison hatte. Ich erinnere mich zum Beispiel an ein tolles Duell mit Jörg Müller auf dem Lausitzring. Müller hat im Motorsport sehr viel erreicht, und mit Fahrern seines Kalibers zu kämpfen macht einfach sehr viel Spaß. Das ADAC GT Master ist fahrerisch so stark besetzt, dass auch um Rang 15 noch hart gekämpft wird. Diese tollen Zweikämpfe mit sehr guten Rennfahrern machen die Serie aus.“
 
Sie sind in der dritten Saison Förderpilot der ADAC Stiftung Sport. Wie kann man sich die Unterstützung und das Förderprogramm vorstellen?

„Sportlich und mental wird man sehr umfangreich betreut. Es gibt Ernährungsspezialisten und ein Mediencoaching. Als Fahrer bekomme ich auf meine Bedürfnisse abgestimmte Trainingspläne, dazu gibt es regelmäßige Workshops. Alle Bereiche des Sports werden abgedeckt, durch die Unterstützung der ADAC Stiftung Sport kann man sich dauerhaft verbessern. Über das gute und umfangreiche Netzwerk der Stiftung kann man sehr gute Kontakte knüpfen.“

„Im Gegensatz zu anderen Förderprogrammen, die meist schon auf einem sehr hohen Niveau beginnen, werden bei der ADAC Stiftung Sport gezielt Fahrer aus dem Breitensport gefördert. Ich bin der ADAC Stiftung Sport sehr dankbar. Ohne die Unterstützung der Stiftung hätte ich niemals den Sprung in die ADAC Procar und in der Folge auch niemals den Aufstieg in das ADAC GT Masters geschafft.“

Wie geht es in der Saison 2014 mit Ihnen im ADAC GT Masters weiter?

„Das ist momentan noch offen. Ich spreche derzeit mit verschiedenen Teams und hoffe, dass ich wieder einen Platz finde.“