Sonntag, 17. November 2013

Mike Rockenfeller feiert seinen Titel im H’ugo’s

Foto: Audi-Motorsport
Vor Saisonbeginn hatte Audi seine DTM-Mannschaft im Münchner Szenelokal H’ugo’s präsentiert und dabei den Titel als Ziel ausgegeben – jetzt kehrte Mike Rockenfeller mit dem 25 Kilo schweren Meisterpokal zurück: Der Champion feierte bei einem Zwischenstopp zwischen Redaktionsbesuchen und TV-Terminen in einer kleinen Runde seinen Titelgewinn. Mit dabei waren Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich und Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi, sowie Teamchef Ernst Moser und Rockenfellers Renningenieur Jürgen Jungklaus. Auch Markenkollege Jamie Green kam mit seinem Teamchef Hans-Jürgen Abt nach München, um „Rocky“ noch einmal zu gratulieren.

Donnerstag, 14. November 2013

Super Aguri wird sechstes Team der FIA Formel E Meisterschaft


Der japanischen Rennfahrer Aguri Suzuki und die Formula E Holding haben eine Vereinbarung untertzeichnet, die besagt das das Team Super Aguri Formel E als sechstes Team die neuen FIA Formula E Championship bestreiten wird.
Teamdesign der Fahrzeuge des Teams Super Aguri Formel E
Bild: Formula E - Media
Aguri Suzuki mit seinem in Tokyo ansässige Team, bringt eine Fülle von Formel 1 Erfahrung als Fahrer, Teambesitzer  in die neue Meisterschaft ein. Er ist ein Symbol des japanischen Motorsport, verbrachte zwischen 1988 bis 1995 acht Saisons als Fahrer in der Formel 1, bestritt dabei 88 Grands Prix - und war Teamchef vom Formel 1 Team Super Aguri F1, welches von 2006 bis 2008 an der Formel 1 Weltmeisterschaft teilnahm. Heute betreut Aguri Suzuki ein Team welches in der japanischen Super GT-Serie fährt.
Aguri Suzuki (links) bei der Vertragsunterzeichnung
Foto: Formula E - Media
Das Team Super Aguri Formula E ist nach China Racing das zweite Team aus Ausien und das sechste von insgesamt zehn Team welche die FIA Formula E Meisterschaft ab 2014 bestreiten werden.

"Heute ist ein neues Kapitel für die Super Aguri aufgeschlagen worden und ich bin stolz, dass unser Team Japan in der konstituierenden Formula E-Serie repräsentieren wird ", sagte Aguri Suzuki, bei der Vertragsunterzeichnug. "Null -Emissionen-Rennen sind ein progressives Konzept für den  Motorsport und nach mehr als 40 Jahren sowohl als Fahrer als auch als Team-Besitzer, sehe ich die Formel E als großen Schritt in Richtung Zukunft.“

Mittwoch, 13. November 2013

Mattias Ekström startet beim Race of Champions


Dreimal hat er das Kräftemessen der besten Motorsportler aus den verschiedensten Disziplinen schon gewonnen – jetzt kehrt Mattias Ekström zum Race of Champions zurück.
Mattias Ekström war bei RACE of CHAMPIONS schon mehrfach erfolgreich
hier 2009 mit Michael Schumacher
Foto: Audi-Motorsport
Am 14. und 15. Dezember startet der zweimalige DTM-Champion in Bangkok in der Einzelwertung und an der Seite seines Markenkollegen Tom Kristensen als Team Skandinavien im „Nations Cup“. Die beiden Audi-Werksfahrer treffen im Rajamangala-Stadion unter anderem auf Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher und den neuen Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier.

Mittwoch, 6. November 2013

Alain Prost gründet Team und steigt in die FIA Formel E Meisterschaft ein.

Der viermalige  Formel-1 Weltmeister Alain Prost hat sich mit Jean -Paul Driot, Gründer der führenden GP2 und Formel Renault 3.5 Team Dams, zusammengeschlossen, um mit dem neu gegründeten Team e.dams in die  FIA Formula E Championship einzusteigen.
Präsentation des neuen Teams e.dams
Foto: Formula -E-Media
 
Damit ist e.dams das fünfte Team , das in die neue vollelektrischen Rennserie einsteigt, deren erste Saison im September 2014 beginnt und mit 10 Rennen durch das Herz von einigen der weltweit faszinierenden Städte Städte führt. 
 
Mit vier F1 Titel (1985 & 86 , 1989 & 1993) , 51 GP Siege und 108 Podestplätze ist Alain Prost einer der erfolgreichsten Formel-1 Rennfahrer. Der Franzose ist sehr gespannt darauf, ein Teil der neuen Null Emission Serie zu werden: "Ich bin sehr glücklich, ein Teil des Formel E Abenteuers zu sein. Die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung dieser neuen Technologie, die zu 100 % elektrisch ist, zu beteiligen ist extrem motivierend. Die neue Meisterschaft wird im Jahr 2014 ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Rennsport sein und beweist mehr denn je, dass Motorsport zukunftsfähig ist."
Jean-Paul Driot und Alan Prost präsentieren ihr neues Team
Foto: Formula-E-Media
Alejandro Agag der Serienmanager der FIA Formula E Championship fügte hinzu: "Es ist eine große Ehre für mich mit Jean-Paul Driot und Alain Prost einige der größten Namen im Motorsport in der FIA Formula E Championship begrüßen zu dürfen. Die Erfahrung und die Erfolgsbilanz  sowohl von Jean-Paul Driot als auch von Alain Prost ist unvergleichlich und ich weiß das das Team e.dams einen großen Einfluss auf die Serie haben wird. Es ist auch toll das solche hoch etablierten Namen ihr Engagement für Energie und nachhaltige Mobilität zeigen und uns bei der Schaffung eines elektrischen Zukunft im Rennsport unterstützen."

Montag, 4. November 2013

Historischer Sieg - Nachgefragt bei … Rahel Frey


Rahel Frey gewinnt als erste Frau
einen Rennen zum R8 LMS Cup
Foto: Jens Hawrda
Als erste Frau trug sich die Audi-Werksfahrerin Rahel Frey beim vorletzten Saisonrennen des Audi R8 LMS Cup in China in die Siegerliste des beliebten Markenpokals ein. Die ehemalige DTM-Pilotin triumphierte beim zehnten Lauf in Shanghai mit 1,144 Sekunden Vorsprung vor Tabellenführer Alex Yoong. Mit einem Sieg im ersten Rennen vor seinem Titelrivalen Adderly Fong und Cong Fu Cheng sowie einem zweiten Rang vor Marchy Lee und Fong im zweiten Durchgang baute Alex Yoong seinen Tabellenvorsprung vor Fong auf 24 Punkte aus. Die Titelentscheidung fällt am 10. November beim elften und letzten Rennen in Macau.


Sie haben gerade in Shanghai Ihren ersten Sieg im Audi R8 LMS Cup eingefahren – und das auf einer Strecke, die Sie vorher nicht kannten. Wie kam es dazu?
„Ich habe einfach meine Hausaufgaben gemacht und mich dank der Informationen meines Teams mit Videos und dem Studium von Datenaufzeichnung so gut wie möglich vorbereitet. Außerdem habe ich generell kein Problem damit, mich schnell mit neuen Strecken vertraut zu machen.“

Im ersten Rennen in Shanghai lieferten Sie sich ein hartes Duell mit Congfu Cheng um Rang drei. Gab es da auch kritische Momente?
„Es war generell ein spannendes und für die Zuschauer sicher sehr unterhaltsames Rennen. Ich fuhr von Startplatz zwei los, habe auf der ungünstigen Außenbahn in der ersten Kurve aber leider einige Positionen verloren. Bei dem Versuch, mich wieder nach vorn zu kämpfen, hatte ich einen langen und anstrengenden Zweikampf mit Cheng. Wir haben uns einige Male auch berührt. Aber es war immer fair und einfach nur toller Motorsport.“

Auch beim Saisonfinale des Audi R8 LMS Cup am 9./10. November in Macau sind Sie dabei. Was erwarten Sie dort?
„Da lerne ich wieder eine neue Rennstrecke kennen. Macau ist ein legendärer und herausfordernder Stadtkurs mit einigen Hochgeschwindigkeitskurven. Und ich habe nur 30 Minuten Freies Training, um mich darauf einzustellen. Zur Vorbereitung habe ich mir bereits Videos von Edoardo Mortara angeschaut, der dort schon viermal gewonnen hat und in diesem Jahr wieder mit einem Audi R8 LMS ultra im Macau GT Cup starten wird. Vielleicht kann er mir noch den einen oder anderen Tipp geben. Grundsätzlich mag ich Stadtkurse sehr gern.“

Wie fällt Ihre Bilanz nach einem Jahr Kundensport mit Audi aus?
„Die GT-Rennen waren ein neue, sehr interessante Erfahrung für mich. Man teilt das Auto mit anderen Kollegen. Die Herangehensweise und die Taktik im Rennen sind deshalb ganz anders als beispielsweise in der DTM. Man muss Kompromisse eingehen und sehr vielseitig sein. Das macht den besonderen Reiz dieser Aufgabe aus.“

Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu. Wie sehen Ihre Pläne für 2014 aus?
„Es ist noch zu früh, um dazu etwas sagen zu können. Aber ich hoffe vor allem, weiter für Audi fahren zu dürfen. Ich identifiziere mich total mit der Marke. In diesem Jahr habe ich sehr viel gelernt und es wäre klasse, wenn ich davon in der kommenden Saison profitieren könnte.“