Samstag, 10. Oktober 2026

Titelkrimi in Hockenheim: Showdown um die DTM-Krone am Sonntag

  • Mercedes-AMG-Pilot Auer gewinnt turbulentes vorletztes Meisterschaftsrennen
  • Bortolotti feiert im Lamborghini Temerario GT3 erstes Podium der Saison
  • Verfolger Wittmann und Engel verkürzen Rückstand auf Spitzenreiter Preining

Großer Jubel bei Lucas Auer über seinen zwölften Sieg in der DTM
Foto: ADAC-Motorsport

Der Kampf um die DTM-Krone bleibt bis zum letzten Rennen spannend. Nach einem spektakulären und von harten Duellen geprägten vorletzten Saisonlauf auf dem Hockenheimring fällt die Titelentscheidung im Grand Finale am Sonntag. Spitzenreiter Thomas Preining (A/Manthey) kämpfte sich nach einem schwachen Start noch auf Platz fünf vor, seine beiden Verfolger konnten ihren Rückstand jedoch verkürzen: Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) rückte als Dritter in der Tabelle auf Rang zwei vor und liegt nur noch 20 Punkte hinter Preining. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) beendete das Rennen auf Platz vier und hat 22 Zähler Rückstand. Den Sieg im spektakulären 15. DTM-Lauf sicherte sich Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der sich nach einer fehlerlosen Vorstellung mit seinem ersten Saisonerfolg belohnte. „Das war ein hartes Rennen mit vielen intensiv geführten Duellen. Wir hatten zuletzt super viel Pech, daher freue ich mich unglaublich, auch wenn der Titel für mich leider nicht mehr drin ist. Am Sonntag wollen wir nochmal nachlegen und den nächsten Sieg holen“, sagte der 32-Jährige. Auch Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) erzielte als Zweiter sein bestes Saisonergebnis.

Keyfacts, Hockenheimring, Hockenheim, Saisonrennen 15 von 16

  • Streckenlänge: 4.574 Meter
  • Wetter: 16 Grad, wechselhaft
  • Pole-Position: Luca Engstler (Red Bull Team Abt, Lamborghini Temerario GT3 #130), 1:47,048 Minuten
  • Sieger: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf, Mercedes-AMG GT3 #22)
  • Schnellste Runde: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Ravenol, Mercedes-AMG GT3), 1:38,008 Minuten

Pole-Setter Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) konnte zu Beginn des Samstagsrennens seine Führung vor Auer behaupten. Während sich Engel mit einem Blitzstart vom siebten auf den dritten Rang vorschob, fiel Spitzenreiter Preining von Platz drei auf Position elf zurück. Hektisch wurde es in der zweiten Runde: Beim Kampf um die Führung berührten sich Auer und Engstler, der danach mit seinem Lamborghini Temerario GT3 seitlich eine Mauer touchierte. Nach einer kurzen Unterbrechung, in der Engstlers Fahrzeug geborgen wurde, ging das Rennen weiter. Kurze Zeit später setzte sich Engel an die Spitze und vergrößerte bis zum Pflichtboxenstopp seinen Vorsprung auf Markenkollege Auer auf über drei Sekunden. Dahinter folgten Auer, Bortolotti, Wittmann und Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt). Preining hatte sich mittlerweile auf Platz acht vorgekämpft.

Nachdem alle Fahrer ihre Reifenwechsel erledigt hatten, ließ bis dahin souverän in Führung liegende Engel als letzter Pilot neue Pirelli-Slicks aufziehen. Dabei klemmte das neue rechte Hinterrad, wodurch der 41-Jährige viel Zeit verlor. Engel kehrte mit seinem Mercedes-AMG GT3 hinter Auer und Bortolotti als Dritter auf die Strecke zurück, wurde kurz danach auch noch von Wittmann überholt. Nach 36 Umläufen überquerten Auer, Bortolotti, Wittmann und Engel die Ziellinie. Dahinter wurde Preining nach einem perfekten Boxenstopp und sehenswerten Überholmanövern noch Fünfter. Damit führt der 28-jährige Linzer vor dem letzten Rennen mit 20 Punkten vor Wittmann und 22 Zählern vor Engel. Maximal 28 Punkte gibt es am Sonntag noch zu holen.

Kelvin van der Linde (ZA) belegte im zweiten BMW von Schubert Motorsport Rang sechs. Position sieben ging an Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) beendete das Rennen im Ford Mustang GT3 auf Platz acht. Mapelli sah schließlich als Neunter das Ziel, die Top Ten komplettierte Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing).

Weitere Stimmen zum Rennen

Mirko Bortolotti: „Ein super Rennen von uns! Wir haben über die Saison den neuen Lamborghini Temerario GT3 immer besser verstanden. Am Sonntag wollen wir daran anknüpfen und zum Abschluss nochmal das Beste aus unserem Fahrzeug rausholen.“

Marco Wittmann: „Unser Titeltraum lebt weiter! Mein klares Ziel war es, vor Thomas Preining ins Ziel zu kommen. Nach dem Qualifying sah es gar nicht gut aus, aber nach der ersten Runde hat sich das Blatt komplett gewendet. Das ist typisch für die DTM in Hockenheim. Über das Rennen fehlte uns die nötige Pace. Daher bin ich froh, dass ich den dritten Platz ins Ziel bringen konnte.“

Maro Engel: „Nach der super Startphase konnte ich das Rennen an der Spitze gut kontrollieren. Dann kam der Boxenstopp, wo wir leider viel Zeit verloren haben. Das tut verdammt weh, trotzdem ist im Titelkampf noch alles drin. Das Rennen hat gezeigt, wie schnell sich in der DTM alles ändern kann. Wir werden am Sonntag nochmal alles geben.“

Thomas Preining: „Ich habe versucht, mich aus allem herauszuhalten und keine Fehler zu machen. Das Überholen war extrem schwierig, deshalb können wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Am Sonntag kommt es zunächst darauf an, ein gutes Qualifying abzuliefern. Natürlich weiß ich, was auf dem Spiel steht. Aber ich versuche, den Tag möglichst normal anzugehen und mich voll auf meine Aufgabe zu konzentrieren.“

Ergebnis, 15. Meisterschaftslauf, Hockenheimring (Top-Five)

1. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf)

2. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), +4,777 Sekunden

3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +8,157 Sekunden

4. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +8,533 Sekunden

5. Thomas Preining (A/Manthey), +17,057 Sekunden


Fahrerwertung nach 15 von 16 Meisterschaftsläufen

1. Thomas Preining (A/Manthey), 209 Punkte

2. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), 189 Punkte

3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), 187 Punkte


Erste DTM-Pole für Engstler – Preining als Dritter auf Titelkurs

Luca Engstler steht beim vorletzten Saisonrennen der DTM zum ersten Mal auf Startplatz eins. Der Lamborghini-Pilot fuhr beim Qualifying am Samstag auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg mit 1:47,048 die schnellste Runde und sicherte sich damit die Pole-Position. Spitzenreiter Thomas Preining wurde bei schwierigen Bedingungen auf feuchter Strecke Dritter. Mit dem Zusatzpunkt für Platz drei baute der Österreicher vom Porsche-Team Manthey seinen Vorsprung auf 24 Punkte aus und hat im 15. von 16 Meisterschaftsläufen die Chance, vorzeitig seinen zweiten Titel klarzumachen.

Lucas Engstler, Lamborghini #13
Foto: Jens Hawrda

Jubel bei Engstler nach seinem Pole-Debüt in der DTM. "Ich freue mich riesig! Wir haben es erst mit Slicks probiert, kurz vor Schluss haben wir uns aber für die Regenreifen entschieden. Am Nachmittag möchte ich endlich meinen ersten Saisonsieg holen", verriet der 26-jährige Kemptener vom Red Bull Team Abt. Neben ihm steht Lucas Auer in Startreihe eins. Der Mercedes-AMG-Fahrer beendete das Zeittraining mit einem Rückstand von 0,407 Sekunden als Zweiter und wahrte seine minimalen Meisterschaftschancen. Tabellenführer Preining belegte Rang drei. "Der dritte Startplatz ist eine super Ausgangslage. Qualifyings bei diesen Mischbedingungen sind immer herausfordernd. Luca Engstler und Lucas Auer stehen vor mir, aber ich werde alles dafür geben, das Rennen zu gewinnen", sagte der Porsche-Werksfahrer. Platz vier ging an Thierry Vermeulen im Ferrari 296 GT3 Evo von Emil Frey Racing, Position fünf sicherte sich Ricardo Feller im zweiten Manthey-Neunelfer. Der Tabellenzweite Maro Engel wurde im Mercedes-AMG GT3 Siebter, der Gesamtdritte Marco Wittmann kam im BMW M4 GT3 Evo über Rang elf nicht hinaus.

Hochspannung herrschte am Samstagmorgen auf dem Hockenheimring. Beim vorletzten Qualifying der DTM-Saison 2026 war die Reifenwahl bei 12 Grad Celsius und feuchter Fahrbahn der entscheidende Faktor. Preining setzte von Beginn auf Regenreifen und fuhr bereits nach fünf Minuten eine Bestzeit, die lange Zeit Bestand hatte. Währenddessen hofften seine engsten Konkurrenten Engel und Wittmann auf eine abtrocknende Strecke und hatten Slicks aufgezogen. Diese Rechnung ging jedoch nicht auf. Am Ende des Zeittrainings überschlugen sich die Ereignisse, als alle Fahrer mit Regenreifen auf Zeitenjagd gingen. Knapp eineinhalb Minuten vor Ende gelang Engstler die Pole-Zeit, Lucas Auer verdrängte kurz danach Preining von Rang zwei. Engel konnte zum Schluss als Siebter noch viele Plätze gutmachen und auch Wittmann gelang Schadensbegrenzung.

Ergebnis Qualifikation, 15. Saisonlauf, Hockenheimring (Top-Five)

1. Luca Engstler (D/Red Bull Team abt), 1:47.048 Minuten

2. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) +0.407 Sekunden

3. Thomas Preining (A/Manthey), +0.459 Sekunden

4. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), +0.663 Sekunden

5. Ricardo Feller (CH/Manthey), +0.747 Sekunden

Quelle: dtm.com


ADAC GT4 Germany: Hockenheim: Porsche und BMW mit Quali-Bestzeit

Maximilian Schreyer und Gabriele Piana sichern sich die Pole-Position für die Läufe zwei und drei der ADAC GT4 Germany beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring. Abtrocknende Strecke sorgt für viele Verschiebungen in den beiden Qualifikationen.

#51 Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson / BMW M4 GT4 Evo / FK Performance Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

Die beiden Qualifikationen für Lauf zwei und drei der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring gingen mit jeweils einer Pole-Position für Porsche und BMW zu Ende. In der Qualifikation für das Rennen am Samstagnachmittag war Maximilian Schreyer (17/Marburg) im 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport mit einer Zeit von 1:49,714 Minuten nicht zu schlagen. 

Kurz vor der Qualifikation zog zunächst ein Regenschauer über die 4,574 Kilometer lange Strecke. Doch während der Session trocknete es immer weiter ab, sodass letztendlich auch Slick-Reifen möglich waren. Somit galt es, das richtige Timing zu finden - was Schreyer am besten gelang. „Die Pole-Position ist natürlich mega. Das Team hat mir ein super Auto hingestellt – und unsere Reifenentscheidung war letztendlich richtig“, erklärte der Youngster, der im Rennen zusammen mit Alon Gabbay (22/ISR) startet.

Mit einem Rückstand von 0,537 Sekunden ging Platz zwei der Session an die in der Tabelle zweitplatzierten Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4. Dritte der Session wurden die auch in der Tabelle auf Rang drei liegenden Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport). Ihnen fehlte im BMW M4 GT4 1,339 auf die Spitze. Die Top Vier komplettierten Lukas Stiefelhagen (19/NED) und Leon Bauchmüller (19/Kurchlinteln, beide ME Motorsport) in einem weiteren BMW.

Noch besser lief es für Piana/Sylvestersson in der Qualifikation für das Sonntagsrennen. Mit 1:46,647 Minuten fuhr Piana zur Pole-Position. „Damit habe ich gerechnet“, meinte der Italiener. „Insbesondere bei gemischten Bedingungen ist es immer schwierig. Meine Runde war aber grundsätzlich gut, auch wenn die Reifen nicht mehr im Peak waren. Mal sehen, was das Ergebnis für das Titelrennen bedeutet.“

Zweite der Session wurde mit einem Rückstand von 0,209 Sekunden die Ginetta G56 GT4 von Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing). Dahinter folgten Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT), die im Toyota GR Supra GT4 0,319 Sekunden zurücklagen. Die Titelaspiranten Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok belegten die siebte Position.

Quelle: adac-motorsport.de


Freitag, 9. Oktober 2026

ADAC GT Masters: Primm setzt finale Trainingsbestzeit in Hockenheim

#77 Simon Connor Primm / Robin Rogalski / Audi R8 LMS GT3 EVO II / HGL Racing
Foto: ADAC-Motorsport

Simon Connor Primm (21/Großschirma/HGL Racing) hat sich am Finalwochenende des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring die Freitagsbestzeit gesichert. Der Audi-Pilot fuhr in der Vormittagssession eine Zeit von 1:38.106 Minuten. „Wir wussten, dass die Nachmittagssession aller Wahrscheinlichkeit nach nass werden würde und haben deshalb schon am Vormittag einen frischen Reifensatz montiert und sind die Zeit gefahren“, erklärt Primm. „Wir haben ein paar Änderungen vorgenommen und das Auto hat sich in beiden Bedingungen gut angefühlt. Wir sind bereit für Regen und Sonne, ich wünsche mir nur, dass die Bedingungen eindeutig sind.“ 

Bei neun Grad Lufttemperatur und bedecktem Himmel erzielte Juliano Holzem (22/Polch/beide Schubert Motorsport) in seinem BMW M4 GT3 Evo die zweite Position. Sein Rückstand betrug 0,2 Sekunden. Rang drei sicherte sich Colin Bönighausen (21/Isernhagen/Razoon - More than Racing) im Porsche 911 GT3 R mit 0,297 Sekunden Abstand. 0,575 Sekunden hinter der Spitze sortierte sich Tabellenführer Tim Zimmermann (30/Langenargen/FK Performance Motorsport) im BMW auf der vierten Position ein. Die Top-5 komplettierte Emil Gjerdrum (19/NOR/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 mit 0,627 Sekunden Abstand zur Spitze. Der Meisterschaftszweite, Finn Zulauf (22/Königstein im Taunus/Liqui Moly Team Engstler Motorsport), wurde im Lamborghini Siebter, Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) kam mit nur drei Runden nicht über Rang 14 hinaus.

In der Nachmittagssession, die bei immer stärker werdendem Regen stattfand, fuhr der Tabellenzweite Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini die Bestzeit von 1:48.842 Minuten. Mit 0,074 Sekunden Rückstand gelang Bönighausen im Razoon-Porsche die zweitschnellste Runde. Bei lediglich 14 Grad Streckentemperatur fuhr der Tagesschnellste Primm in der zweiten Session auf Rang drei. Sein Rückstand im Audi betrug 0,539 Sekunden. Blum lag mit 0,669 Sekunden Rückstand auf Platz vier, die Top-5 komplettierte Mark Kastelic (18/SLO/Razoon - more than Racing) mit einem Abstand von 0,673 Sekunden im Porsche. Tabellenführer Zimmermann und Teamkollege Leyton Fourie (21/ZAF) wurden mit 1,674 Sekunden Rückstand auf Hirsiger Neunte.

Das erste Qualifying des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring findet am Samstag um 9:00 Uhr statt und wird live auf Joyn und bei youtube.com/ADACMotorsports gestreamt. Das erste Rennen startet um 15:05 Uhr und ist zudem bei ServusTV On im Stream live zu sehen.

Quelle: adac-motorsport.de


Preining-Ansage vor dem DTM-Showdown in Hockenheim

Thomas Preining auch im 2.Freien Training Schnellster
Foto: Jens Hawrda

Thomas Preining (A/Manthey) gibt in seinem Porsche 911 GT3 R vor den letzten beiden Saisonrennen der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg den Takt vor: Der Spitzenreiter war am Freitag in beiden Freien Trainings schnellster Fahrer. In der ersten Session am Mittag gelang ihm mit 1:36,974 Minuten die Tagesbestzeit. Damit blieb der 28-Jährige als einziger Fahrer unter der 1:37-Minuten-Marke.

"Ein gutes Ergebnis, aber man weiß nicht, wo genau die Konkurrenz steht. Ich habe mich auf dem Hockenheimring immer wohlgefühlt. Schon bei der Anreise kamen viele schöne Erinnerungen hoch – mein Titelgewinn 2023 oder mein Sieg im Regen vor einem Jahr. Wir sind für die beiden Rennen super vorbereitet", sagte der Porsche-Werksfahrer vom Team Manthey.

Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) war in seinem Mercedes-AMG GT3 mit einem Rückstand von 0,050 Sekunden insgesamt zweitschnellster Fahrer. Der Tabellendritte Marco Wittmann (Fürth) platzierte den BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport auf Platz drei und zeigte damit, dass im Titelkampf mit ihm zu rechnen ist. Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Performance) wurde im Ford Mustang GT3 Vierter, der Italiener Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT) belegte im Lamborghini Temerario GT3 Rang fünf. Der Tabellenzweite Maro Engel (Monaco) vom Mercedes-AMG Team Ravenol erzielte auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs die sechstbeste Trainingszeit. Auch der Routinier geht gut gerüstet in den Titel-Showdown am Wochenende.

Beim Trainingsauftakt am Freitagmittag war Preining bei zwölf Grad Celsius und trockenen Bedingungen einer der aktivsten Fahrer. Der gebürtige Linzer setzte die erste Topzeit, die im weiteren Verlauf jedoch mehrfach unterboten wurde. Wittmann und Engel übernahmen ebenfalls kurzzeitig die Führung. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Gounon die bis dahin schnellste Runde. Doch Preining schlug gut drei Minuten vor Ende mit der endgültigen Bestmarke zurück.

Das zweite Freie Training am Nachmittag fand nach anhaltenden Niederschlägen auf nasser Strecke statt. Daher konnten keine Topzeiten gefahren werden. Die Teams konzentrierten sich darauf, das Regen-Setup der Fahrzeuge zu optimieren. Schnellster Pilot mit einer Rundenzeit von 1:47,823 Minuten war erneut Preining.

Das erste Qualifying am Hockenheimring beginnt am Samstag um 9:35 Uhr. 

Quelle: dtm.com