Freitag, 31. Dezember 2021
Mittwoch, 29. Dezember 2021
Prototype Cup Germany: Neue Rennserie für Le Mans Prototypen
- Rennserie für LMP3-Rennwagen startet 2022
- Für die erste Saison sind vier Rennen geplant
| Prototype Cup Germany mit einstündigen Sprintrennen für LMP3 Rennwagen ab 2022 Foto: ADAC-Motorsport / Bart Mozer |
Der ADAC bringt in Kooperation mit dem niederländischen Promoter Creventic im kommenden Jahr eine neue Serie für Le Mans Prototypen nach Deutschland. Im „Prototype Cup Germany“ starten ab 2022 LMP3-Rennwagen zu rund einstündigen Sprintrennen. Die boomende LMP3-Klasse ist die Einsteigerklasse im rasant wachsenden Segment der Le Mans Prototypen, die ihren Höhepunkt mit der Hypercar-Klasse findet, zu der sich bereits acht Automobilhersteller, darunter Audi, Porsche und BMW, bekannt haben. Der ADAC hat sich langfristig die Exklusivrechte an der LMP3-Klasse für Deutschland vom Rechtehalter Automobile Club de l’Ouest (ACO), dem Veranstalter der 24h von Le Mans, gesichert. Insgesamt vier Rennen in Belgien und in Deutschland sind in der Premierensaison geplant, Fans können die Rennen in voller Länge im Livestream verfolgen.
Pierre Fillon, Präsident des Automobile Club de l’Ouest (ACO): „Endurance umfasst mehrere Klassen, unter denen die LMP3-Klasse einen besonderen Platz einnimmt. Durch ihren Erfolg in der European Le Mans Series, Asian Le Mans Series, dem Michelin Le Mans Cup sowie in der WeatherTech SportsCar Championship ist die Klasse ein attraktives Angebot für ausländische Veranstalter. Wir freuen uns über die Lizenzvereinbarung mit dem ADAC, denn dadurch werden sich langfristig viele Teams und Fahrern im Prototypensport engagieren.“
Dr. Gerd Ennser, ADAC Sportpräsident: „Das Interesse an Le Mans Prototypen wächst seit Jahren beständig, bei Fahrern, Teams und bei den Herstellern. Daher haben wir uns exklusiv die Rechte an der LMP3-Klasse gesichert, um die Le Mans Prototypen in Deutschland gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Creventic zu etablieren. Mit dem Prototype Cup Germany bieten wir Fahrern eine spannende Perspektive und Teams ein interessantes Betätigungsfeld, unter anderem auf der attraktiven und medial starken Plattform der Deutschen GT-Meisterschaft.“
Der Prototype Cup Germany ist eine nationale Ergänzung für den europaweit ausgetragenen Michelin Le Mans Cup, Terminüberschneidungen zwischen den beiden Serien werden vermieden. Neben den LMP3-Prototypen sind im Prototype Cup Germany im kommenden Jahr auch CN-Sportwagen zugelassen. Der Cup orientiert sich mit zwei rund einstündigen Rennen mit Fahrerwechsel am erfolgreichen sportlichen Format der Deutschen GT-Meisterschaft. Für die erste Saison sind vier Rennen geplant. Der Auftakt findet vom 22. bis 24. April im Rahmen der 12h von Spa Francorchamps, einem Lauf der 24h Series von Creventic statt. Das zweite Rennen wird vom 15. bis 17. Juli im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring ausgetragen. Beim dritten Rennwochenenden sind die Sportwagen im Rahmen der Deutschen GT-Meisterschaft beim Family & Friends Festival auf dem Lausitzring vom 19. bis 21. August unterwegs. Das Finale findet ebenfalls auf der professionellen Plattform der Deutschen GT-Meisterschaft vom 21. bis 23. Oktober in Hockenheim statt.
Die LMP3-Klasse ist die Einsteigerklasse der Le Mans-Prototypen und wurde vom ACO im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Fahrzeuge werden von den vier lizenzierten Herstellern Adess, Duqueine, Ginetta und Ligier angeboten. Angetrieben werden die 950 kg leichten Prototypen von einheitlichen V8-Motoren von Nissan mit 455 PS. Michelin ist exklusiver Reifenpartner des Prototype Cup Germany. Die LMP3-Sportwagen bieten hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten in die LMP2-Klasse oder in die Sportwagen-Topklasse, die Le Mans Hypercars.
Termine Prototype Cup Germany 2022, Änderungen vorbehalten
22. – 24. April 2022 Spa-Francorchamps (B), 24h Series
15. – 17. Juli 2022 Nürburgring, ADAC Truck-Grand-Prix
19. – 21. August 2022 DEKRA Lausitzring, Family & Friends Festival
21. – 23. Oktober 2022 Hockenheimring, ADAC GT Masters
Montag, 27. Dezember 2021
Zahlen und Daten zur Deutschen GT-Meisterschaft 2021
- Ricardo Feller/Christopher Mies gewinnen Titel mit Speed und Konstanz
- Zweitknappste Entscheidung der Seriengeschichte
| Foto: Jens Hawrda |
Die 15. Saison des ADAC GT Masters war nicht nur eine der dramatischsten der Serienhistorie, sie lieferte auch spannende Fakten und Zahlen. Der Blick in die Statistik macht deutlich, warum die Deutschen GT-Meister Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (32/Düsseldorf) in diesem Jahr zum Titel fuhren.
- 14 Fahrzeuge führten in der Saison für mindestens eine Runde ein Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft an. Mit insgesamt 104 Führungsrunden liegt hier der Audi #29 von Feller und Mies an der Spitze. Das entspricht knapp 20 Prozent der insgesamt 553 gefahrenen Runden.
- Feller und Mies glänzten auch mit Konstanz: Bis auf das zweite Rennen in Zandvoort punktete das Duo in allen 14 Saisonrennen. Nur die Vizemeister Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller sammelten genauso oft Meisterschaftszähler.
- Ricardo Feller war mit drei Pirelli Pole Position Awards 2021 der beste Fahrer im Zeittraining.
- Erstmals wurden in dieser Saison Bonuspunkte für die drei Schnellsten der Qualifyings vergeben. Auch hier waren die Meister die Besten: Feller und Mies fuhren im Zeittraining zwölf zusätzliche Punkte ein. Mit Lamborghini-Werkspilot Mirko Bortolotti holte noch ein weiterer Fahrer ein Dutzend Zusatzpunkte.
- Gleich drei Fahrerteams fuhren in den 14 Rennen sechs Mal auf das Podium: Neben den Champions Feller und Mies waren dies die Vizemeister Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller sowie die Tabellendritten Maro Engel und Luca Stolz. Insgesamt schafften 29 Fahrer von zwölf Teams 2021 den Sprung auf das Podium.
- Auch in der Pirelli-Junior-Wertung hatte Ricardo Feller die Nase vorn: Grundsteine für seinen Titelgewinn waren seine sechs Klassensiege – Saisonbestwert.
- Vier Punkte Vorsprung hatten die neuen Meister am Saisonende. Nur einmal in 15 Saisons ADAC GT Masters war die Meisterschaftsentscheidung knapper: 2018 sicherten sich Robert Renauer und Mathieu Jaminet den Titel mit einem Polster von nur einem Zähler.
- Die meisten Saisonsiege holten mit insgesamt vier Erfolgen Titelverteidiger Ammermüller und Porsche-Werksfahrer Jaminet. Das Meisterduo Feller/Mies stand drei Mal ganz oben auf dem Podium. Insgesamt sicherten sich 16 Piloten mindestens einen Rennsieg.
- Zwei Fahrer holten 2021 ihren ersten Sieg im ADAC GT Masters: Igor Waliłko und Franck Perera. Zudem feierte mit dem Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR ein Rennstall seinen Premierentriumph. Das Besondere am Sieg des Rennstalls aus Rheinland-Pfalz: Er gewann in Oschersleben gleich sein allererstes Rennen in der Meisterschaft.
- Auch in dieser Saison beeindruckte das ADAC GT Masters wieder mit einer sehr hohen Leistungsdichte: Im Schnitt lagen in den 14 Qualifyingsessions 19 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde.
- 16 Jahre, vier Monate und 28 Tage war Jusuf Owega in Hockenheim bei seinem Debüt im ADAC GT Masters alt und damit der jüngste Fahrer in der Serienhistorie.
- Gleich fünf Rennställe fuhren in allen 14 Saisonrennen Meisterschaftspunkte ein: Montaplast by Land-Motorsport, SSR Performance, GRT Grasser Racing Team, Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing und Küs Team Bernhard.
- Mit jeweils vier Siegen waren Audi und Porsche die erfolgreichsten Marken. Mercedes-AMG (3 Siege), Lamborghini (2) und Corvette (1) vervollständigten das Sieger-Quintett der Hersteller.
- Bei der Anzahl der Podestplätze war dagegen Mercedes-AMG der Maßstab. Zwölf Mal fuhren Piloten eines Fahrzeugs mit Stern unter die ersten drei. Porsche-Fahrern gelang dies zehn Mal, Audi-Piloten acht Mal.
- Den deutlichsten Sieg des Jahres fuhren Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller im Sonntagsrennen in Oschersleben heraus: 22,640 Sekunden betrug ihr Vorsprung in dem von einem Reifenpoker geprägten Rennen auf abtrocknender Strecke. Den knappsten Sieg der Saison sicherte sich am Samstag in Hockenheim das Lamborghini-Duo Mirko Bortolotti/Marco Mapelli mit einem Abstand von nur 0,521 Sekunden auf Mies und Feller.
- Dank der von Serienpartner BWT und dem ADAC initiierten „Bottle Free Zone“ im Fahrerlager wurden in der Saison rund 100.000 Plastikflaschen eingespart.
- 12.181 Rennrunden absolvierten die Starter der diesjährigen Saison. Für jede dieser Runden spendeten BWT und der ADAC im Rahmen des BWT Race Lap Award vier Euro. Insgesamt kamen so 48.724 Euro zusammen, dieser Betrag wurde von BWT und dem ADAC auf eine Gesamtsumme von 60.000 Euro aufgestockt, die dem Projekt b.waterMISSION zum Brunnenbau in Afrika zur Verfügung gestellt werden.
- 66 Fahrer aus 15 Nationen von 20 Teams traten 2021 zu den 14 Saisonrennen an.
Freitag, 24. Dezember 2021
Donnerstag, 23. Dezember 2021
Deutsche GT-Meisterschaft 2022
- Volles Starterfeld mit neuen Autos und Teams
- Eventpremiere auf dem Lausitzring
- ADAC GT Masters noch nachhaltiger und familienfreundlicher
| Foto: Jens Hawrda |
Vorfreude ist die schönste Freude, nicht nur zu Weihnachten. Die Deutsche GT-Meisterschaft startet in vier Monaten in der Motorsport Arena Oschersleben (22.–24. April 2022) in die Saison 2022. Schon jetzt lohnt ein erster Ausblick auf eine starke neue Saison. Zehn Gründe, sich auf das ADAC GT Masters 2022 zu freuen:
1. Starkes Starterfeld
Die Deutsche GT-Meisterschaft geht 2022 wieder mit einem hochklassigen Starterfeld an den Start. Bis Mitte Dezember haben sich 18 Teams mit 30 GT3-Sportwagen eingeschrieben. Dabei ist für reichlich Abwechslung gesorgt: Die Fahrzeuge kommen mit Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche gleich von sechs Herstellern.
2. Neue Supersportwagen
Der BMW M4 GT3 und der Audi R8 LMS GT3 evo II debütieren in der kommenden Saison in der Deutschen GT-Meisterschaft. Während der M4 GT3, das neue Flaggschiff der BMW-Motorsport-Kundensportmodelle, komplett neu entwickelt wurde, ist sein bayerischer Rivale die Weiterentwicklung des Meisterautos von 2016, 2019 und 2021.
3. Neue Teams
In der Saison 2022 steigen gleich mehrere neue Teams ein. Das Team Allied-Racing, einer der erfolgreichsten Rennställe der ADAC GT4 Germany, steigt in das ADAC GT Masters auf und setzt einen Porsche 911 GT3 R ein. Zwei bekannte Namen stehen hinter ZVO Racing. Die Mannschaft von Philipp Zakowski und dem ehemaligen DTM-Star Jörg van Ommen tritt erstmals mit einem Mercedes-AMG GT3 Evo an. Doch das ist noch nicht alles: Weitere Rennställe werden in den nächsten Wochen ihren Einstieg in die Rennserie bestätigen.
4. Noch familienfreundlicher
Die Rennwochenenden des ADAC GT Masters werden 2022 noch attraktiver für Familien: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben im kommenden Jahr freien Eintritt in Begleitung eines Erwachsenen. Eintrittskarten gibt es bereits jetzt online unter adac.de/motorsport. Schnellentschlossene profitieren beim Ticketkauf bis zum 31. Dezember von attraktiven Rabatten, ADAC Mitglieder sparen nochmals 10 % auf den Ticketpreis.
5. Feste Startzeiten
Die Fans dürfen sich 2022 wieder auf eine feste Startzeit in der Deutschen GT-Meisterschaft freuen. Alle 14 Rennen der kommenden Saison beginnen um 13 Uhr, NITRO überträgt alle Rennen live und in voller Länge ab 12.30 Uhr.
6. Nachhaltigkeit
Die Deutsche GT-Meisterschaft übernimmt beim Thema Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle. In der kommenden Saison werden beim ADAC GT Masters und den weiteren ADAC Serien auf der Plattform erstmals umweltschonende Treibstoffe eingesetzt. Zudem wird die in diesem Jahr erfolgreich gestartete „Bottle Free Zone“ 2022 ausgeweitet, um noch mehr Plastikmüll zu vermeiden. Bereits in der abgelaufenen Saison konnten rund 100.000 Einwegflaschen eingespart werden.
7. Family & Friends Festival
Ein besonderes Event feiert 2022 auf dem DEKRA Lausitzring seine Premiere: Am 19. bis 21. August beim neuen Family & Friends Festival von der DEKRA und dem ADAC erwartet die Zuschauer nicht nur Rennaction mit dem fünften Rennwochenende des ADAC GT Masters, sondern auch spannende Themenwelten wie Outdoor, Technik oder Kinder, ein abwechslungsreiches Entertainmentprogramm und interessante Einblicke hinter die Kulissen des DEKRA Technology Center. Tickets für das Family & Friends Festival gibt es bereits ab 5 Euro.
8. Spannendes Rahmenprogramm
Die Fans an den Rennstrecken erwartet auch 2022 wieder ein vollgepacktes Motorsportprogramm. Gleich sechs Mal werden die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany und der Porsche Carrera Cup Deutschland als Partnerserien antreten. Die Youngster der ADAC Formel 4 werden drei Mal beim ADAC GT Masters zu Gast sein. Weitere spannende Rennserien wie die Tourenwagen Legenden oder die GT2 European Series stoßen bei ausgewählten Wochenenden dazu.
9. Fanfest im Fahrerlager
Wenn das Pandemiegeschehen es zulässt, sind auch in der kommenden Saison Fans im Fahrerlager der Deutschen GT-Meisterschaft herzlich willkommen. Dabei wird ihnen einiges geboten – und Fannähe großgeschrieben. So ermöglicht die neue Aussichtsplattform ungewohnte Perspektiven auf die Rennaction, Autogrammstunden lassen die Fanherzen höherschlagen und bei den Pit Walks schauen die Zuschauer hinter die Kulissen der Teams.
10. Finaltradition in Hockenheim
Ein kleines Jubiläum gibt es in der kommenden Saison in Hockenheim: Zum zehnten Mal trägt das ADAC GT Masters sein großes Saisonfinale auf dem Kurs in Baden-Württemberg aus und kürt dort die nächsten Deutschen GT-Meister.
Termine ADAC GT Masters 2022, Änderungen vorbehalten
22.04. – 24.04.2022 Motorsport Arena Oschersleben
20.05. – 22.05.2022 Red Bull Ring / A
24.06. – 26.06.2022 CM.com Circuit Zandvoort / NL
05.08. – 07.08.2022 Nürburgring
19.08. – 21.08.2022 Family & Friends Festival DEKRA Lausitzring
23.09. – 25.09.2022 Sachsenring
21.10. – 23.10.2022 Hockenheimring Baden-Württemberg