Montag, 20. Mai 2019

Souveräner Sieg für Corvette-Duo Pommer/Kirchhöfer in Most

  • Zweiter Saisonsieg für Piloten von Callaway Competition
  • Mike David Ortmann siegt in der Pirelli-Junior-Wertung, Fabian Vettel erstmals auf dem Podium
  • Rolf Ineichen gewinnt Pirelli-Trophy-Wertung
Markus Pommer (l.) und Marvin Kirchhöfer
Foto: ADAC-Motorsport

Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) waren im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters das Maß der Dinge und holten mit ihrer Corvette C7 GT3-R ihren zweiten Sieg der Saison. Platz zwei ging bei frühsommerlichen Bedingungen an Rolf Ineichen (40/CH) und Franck Perera (34/F, beide Orange1 by GRT Grasser) im besten Lamborghini Huracán, Dritte wurden David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing) in der zweiten Corvette im Starterfeld. "Ich bin sehr happy", sagte Sieger Kirchhöfer. "Mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben." 

Turbulente erste Rennhälfte 

Die Vorentscheidung über den Sieg fiel bereits beim Start, als der von Platz zwei losfahrende Kirchhöfer auf dem Weg zur ersten Kurve an Pole-Setter Franck Perera vorbeizog. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Audi von Pierre Kaffer, der einen Reifenschaden nach einem Kontakt am Start erlitten hatte, setzte sich Kirchhöfer an der Spitze leicht vom Feld ab. Doch der Vorwärtsdrang des 25-Jährigen wurde nach zwölf Runden gestoppt, als nach einer Berührung im Kampf um Rang vier zwischen Thomas Preining (20/A, Precote Herberth Motorsport) und Corvette-Fahrer David Jahn der Porsche des Österreichers in die Leitplanken einschlug. Zur Bergung des Neunelfers und zur Reparatur der Streckenbegrenzung wurde das Rennen für knapp zehn Minuten unterbrochen. Auch nach dem Restart hinter dem Safety-Car blieb Kirchhöfer vorn. Partner Pommer, der beim Pflichtboxenstopp das Steuer der Corvette übernahm, fuhr danach souverän den Sieg nach Hause. Im Ziel hatte er drei Sekunden Vorsprung und sicherte damit sich und Kirchhöfer den zweiten Sieg 2019. 

Die Lamborghini-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen hatten den Gewinnern nur wenig entgegenzusetzen, durften sich aber über Rang zwei - ihrem zweiten Podest des Jahres - freuen. Ineichen gewann damit ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Saison die Pirelli-Trophy-Wertung. Der Kampf um Platz drei entschied sich dagegen erst in den Schlussrunden. Der BMW M6 GT3 von Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) lag bis wenige Runden vor dem Ziel auf Podiumskurs, bis Sylvest wegen Problemen mit der Benzinpumpe aus den Punkterängen zurückfiel. Damit war der Weg frei für die Corvette von David Jahn und Sven Barth (38/Eberbach), die zuvor den BMW unter Druck gesetzt hatten und danach Jagd auf den zweitplatzierten Lamborghini machten. 

Die Samstagssieger Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide HCB-Rutronik Racing) kamen diesmal als Vierte ins Ziel und behaupteten damit ihre am Vortag eroberte Tabellenführung. Dahinter folgte mit Mike David Ortmann (19/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Berglen, beide BWT Mücke Motorsport) ein weiterer Audi R8 LMS. Ortmann gewann damit die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer. 

Die Plätze sechs und sieben gingen an die beiden Mercedes-AMG GT3 vom Mann-Filter Team HTP. Indy Dontje (26/NL) und Maximilian Götz (33/Uffenheim), die nach einem Dreher in der Anfangsphase auf Platz zwölf zurückgefallen waren, schlugen knapp ihre Teamkollegen Philip Ellis (26/GB) und Fabian Vettel (20/Heppenheim). Für Serienneuling Vettel war es nach den ersten Punkten am Samstag nun seine erste Top-Ten-Platzierung, als Zweiter in der Pirelli-Junior-Wertung durfte er erstmals auf das Podium. 

Luca Ludwig (30/Alfter) und Sebastian Asch (32/Ammerbuch, beide HB Racing) belohnten sich für eine starke Aufholjagd von Startplatz 22 im Ferrari 488 GT3 mit Platz acht. Dahinter kamen zwei weitere Audi ins Ziel: Jeffrey Schmidt (25/CH) und Christopher Haase (31/Kulmbach, beide BWT Mücke Motorsport) wurden Neunte vor Ricardo Feller (18/CH) und Dries Vanthoor (21/B, beide Montaplast by Land-Motorsport). 

Gleich 15 Plätze machten Dennis Marschall und Carrie Schreiner, die einzige Fahrerin im Feld, gut. Als 15. punktete die 20-Jährige, die ihre Debütsaison bestreitet, erstmals in der "Liga der Supersportwagen". 


Stimmen der Sieger: 

Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): 
"Der Start war ein ganz wichtiger Punkt im Rennen, denn der Lamborghini ist im zweiten und letzten Streckensektor sehr schnell. Dort hätten wir nur wenig ausrichten können. Ich hatte einen guten Start und habe den Windschatten an der Seite ausgenutzt, um an Franck Perera vorbeizuziehen. Es war nicht so einfach, ihn danach hinter mir zu halten. Ich musste ziemlich pushen, vor allem da er im letzten Sektor so schnell war. Wir hatten heute einen guten Boxenstopp, nachdem ich dort gestern einen Fehler gemacht habe. Und Markus hat danach den Vorsprung ins Ziel gebracht." 

Markus Pommer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): 
"Nachdem wir gestern viel Pech hatten, lief heute alles nach Plan. Das Qualifying lief bereits sehr gut und war die Grundvoraussetzung für den Sieg. Marvin hat gleich beim Start die Führung übernommen. Danach wurde es durch die Unterbrechung noch einmal spannend, da unser Vorsprung dahin war. Aber wir hatten eine gute Strategie, und ich bin mit einem großen Vorsprung auf die Strecke gefahren. Danach konnte ich den Sieg nach Hause fahren." 

DTM: Rookie Sheldon v. d. Linde holt Pole

Sheldon van der Linde holt seine erste DTM-Pole
Foto: BMW-Motorsport
Rookie Sheldon van der Linde holte sich mit einer starken Leistung seine erste Pole-Position in der DTM. Damit erweitert er die Pole-Serie von BMW auf vier Pole-Positions bei vier Rennen in dieser Saison.

Van der Linde fuhr seine persönliche Bestzeit von 1:21,590 Minuten bereits früh im Training und blieb bis zum Schluss ganz vorne. Die Pole-Position für den Südafrikaner bedeutet auch ein weiterer Erfolg beim Heimspiel für sein belgisches Einsatzeam RBM.

„Ich bin vielleicht sogar noch glücklicher als Philipp nach seinem Rennsieg von gestern“, lachte van der Linde. „Ich kann es kaum fassen! Es ist erst mein viertes Rennen in der DTM. Wir hätten nie gedacht, dass wir so schnell so große Fortschritte machen würden. Davon habe ich bereits seit meinen jüngsten Jahren geträumt. Es war schon toll, überhaupt in der DTM zu fahren, aber die erste Pole ist einfach nur unfassbar.“

Nur 0,006 Sekunden hinter van der Linde belegte René Rast wie schon gestern als bestplatzierter Audi-Fahrer Rang zwei in der Startaufstellung.

Philipp Eng, der Rennsieger von gestern, qualifizierte sich als Dritter, unmittelbar vor Lokalmatador Robin Frijns. Timo Glock, Mike Rockenfeller, Marco Wittmann, Jonathan Aberdein, Jamie Green und Joel Eriksson komplettierten die Top Ten.

Thriller in Most: Antti Buri gewinnt im Audi zweites Rennen

  • Buri gelingt im Audi der zweite Saisonsieg in der ADAC TCR Germany
  • Honda-Pilot Bradley Burns feiert erstes Podium und Sieg in der Honda Junior Challenge
  • Nächstes Rennwochenende steigt in drei Wochen am Red Bull Ring
Antti Buri (Audi RS3 LMS) siegt im zweiten Lauf in Most
Foto: Jens Hawrda

Mit einem spektakulären Überholmanöver in der letzten Runde hat Antti Buri (30, Finnland, LMS Racing) im Audi RS3 LMS das zweite Rennen der ADAC TCR Germany im tschechischen Most gewonnen. Buri, der von Platz zwei aus ins Rennen gegangen war, setzte zu Beginn des letzten Umlaufs das entscheidende Manöver gegen Bradley Burns (17, Großbritannien) im Honda Civic TCR. Buri sicherte sich nach dem Sieg im Sonntagsrennen in Oschersleben seinen zweiten Triumph in dieser Saison. Burns bejubelte mit Rang zwei seinen ersten Podestplatz in der Tourenwagenserie und zudem den Sieg in der Honda Junior Challenge. Platz drei belegte Honda-Pilot Dominik Fugel (22, Chemnitz, Team Honda ADAC Sachsen). Für Fugel war es das erste Podium seit dem Rennen am Nürburgring im vergangenen Jahr. Im Samstagsrennen hatte er den dritten Platz in der letzten Runde noch abgeben müssen. 

Der Gesamtführende Mike Halder (23, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen) belegte im Honda den vierten Platz und reist als souveräner Spitzenreiter zum nächsten Lauf an den Red Bull Ring in Österreich. Mit 152 Punkten liegt er 15 Zähler vor Max Hesse (17, Wernau, Hyundai Team Engstler), der im Hyundai i30 N TCR Fünfter wurde. 

"Am Start habe ich leider etwas geschlafen", sagte Buri lachend. In der Folge bewies der Finne aber Geduld und ging sowohl an Fugel als auch mit einem beherzten Manöver an Burns vorbei. "Es ging nur darum, die Hondas zu schnappen", erklärte er. Die Vorgehensweise war dabei zweimal dieselbe: Beim Herausbeschleunigen aus der Schikane positionierte er sich besser und zog mit einem Geschwindigkeitsüberschuss vorbei. "In den schnellen Kurven haben wir etwas Zeit verloren, also war das meine einzige Option", schilderte Buri. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Sonntagsrennen der Saison entwickelt er sich allmählich zum Spezialisten für das zweite Rennen. 

Der Start verlief ohne Zwischenfälle, alle Fahrer zeigten sich auf dem Weg zur Schikane diszipliniert. Burns verteidigte seine Spitzenposition, dahinter machte Fugel bereits auf den ersten Metern drei Plätze gut und folgte auf Rang zwei. Buri beendete die erste Runde als Dritter vor Hesse und Hyundai-Fahrer Theo Coicaud (19, Frankreich, Hyundai Team Engstler). Lukas Niedertscheider (24, Österreich, HP Racing International), der im Hyundai von Platz drei gestartet war, verlor drei Positionen. Vortagessieger Mike Halder sortierte sich auf Platz sieben ein. 

Burns kontrollierte das Rennen zu Beginn, während Buri Druck auf Dominik Fugel machte. Niedertscheider arbeitete sich unterdessen nach vorne und hing schnell im Heck von Hesse. Im Kampf um Platz vier holte Halder auf Hesse und Niedertscheider auf. Zur Halbzeit des Rennens machte Halder kurzen Prozess mit Niedertscheider und ging vorbei. 

In der zwölften Runde unterlief Fugel im Duell mit Buri ein teurer Fehler. In der ersten Kurve verbremste er sich, der Finne nutzte den Vorteil beim Herausbeschleunigen und eroberte den zweiten Platz. In derselben Runde zeigte erneut Halder seine Klasse und überholte im Kampf um Rang vier in der letzten Kurvenkombination Hesse. 

Spektakulär wurde es in der letzten Runde. In der ersten Kurve versuchte sich Burns gegen Buri zu wehren, doch der Finne nutzte die bessere Linie beim Herausbeschleunigen. Es kam zu einem leichten Kontakt, aber Buri verteidigte die Spitzenposition und fuhr als Erster über die Ziellinie. Hinter Burns, Fugel, Halder und Hesse belegte Niedertscheider den sechsten Platz vor Coicaud. Titelverteidiger Harald Proczyk (43, Österreich, HP Racing International) wurde im Hyundai Achter. Die Top Ten komplettierten Cupra-Fahrer Julien Apotheloz (18, Schweiz, TOPCAR Sport) sowie Opel-Pilot Steve Kirsch (39, Chemnitz, ADAC Sachsen e.V.). 

Das nächste Rennwochenende der ADAC TCR Germany findet in drei Wochen (07. bis 09. Mai) am Red Bull Ring in Österreich statt. SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV, online sind die Läufe auch weiterhin im Livestream im Facebook-Kanal der ADAC TCR Germany, auf YouTube.com/adac, sport1.de und adac.de/motorsport zu sehen. 

Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany 

Bradley Burns (Zweiter und Sieger der Honda Junior Challenge): "Ich bin zufrieden mit dem Rennen. Wir hatten ein gutes Setup, am Ende hat mich Antti in der ersten Kurve ausgebremst. Aber ich bin gar nicht enttäuscht. Unser Ziel in diesem Jahr ist es, die Honda Junior Challenge zu gewinnen. Dafür haben wir wichtige Punkte geholt, nachdem es gestern nicht so gut lief." 

Dominik Fugel (Dritter, Team Honda ADAC Sachsen): "Gestern war super bitter für das ganze Team, ich bin froh, dass es jetzt endlich geklappt hat und dass ich den Jungs etwas zurückgeben konnte. Der Start war richtig gut, danach war ich lange vor Antti Buri, der aber viel schneller war. Am Ende kam auch Mike noch nah heran, aber er war sehr fair. Meine Haupterkenntnis aus diesem Wochenende ist klar: Das Rennen ist erst vorbei, wenn es abgewunken ist." 

Sonntag, 19. Mai 2019

IDM Superbike: Pole für Mikhalchik am Lausitzring

Ilya Mikhalchik (BMW)
Foto: Jens Hawrda
Es war fast zu erwarten, so wie das letzte Jahr aufgehört hat fängt die neue Saison an, es dominiert ein Fahrer: Ilya Mikhalchik. Aber eines ist anders, sein Teamkollege Julian Puffe sitz ihm im Nacken. Das erste Training hatte Puffe für sich entschieden und auch im Qualifying sa es lange so aus als könnte Puffe für eine Sensation sorgen, aber dann schlug Mikhalchik wieder zu, er platzierte sich mit elf Hundertsteln Sekunden Vorsprung für die Pole Position des ersten Superbike-Laufes.

Puffe steht auf Startplatz zwei und war zufrieden. Der Dritte Erwan Nigon, von dem niemand wissen konnte, wie schnell er nach seinen IDM-Triumph vor sieben Jahren noch ist, präsentierte sich für Kawasaki glücklicherweise immer noch in Bestform. Er ist nicht nur in der Langstrecken-WM ein Spitzenkandidat, sondern entpuppte sich auch im Sprint in der Lausitz als konkurrenzfähiger Kandidat für die Titeljagd. Zudem äußerte sich der Franzose beim IDM-Comeback sehr optimistisch. „Podium? Ja, das ist nicht unmöglich. Ich gehe davon aus, dass wir das schaffen.“ Die Kawasaki-Crew von Weber Motos baute das Fahrwerk der ZX-10R nach seinen Wünschen um. Nigon ist einer derjenigen Fahrer, die analysieren und exakte Aussagen treffen können.
IDM-Rückkehrer Erwan Nigon startet von Platz 3
Foto: Jens Hawrda
Marc Moser (Yamaha) eröffnet als Vierter die zweite Startreihe, gefolgt von Maximilian Weihe. Der Rookie knallte in einem Zug von der zehnten auf die fünfte Position nach vorn. Komplettiert wird die zweite Startreihe durch Toni Finsterbusch (Suzuki). Alessandro Polita (Honda) auf dem achten Platz sorgte dafür, dass alle in der IDM Superbike 1000 vertretenen fünf Motorradmarken sich mit mindestens einem Superbike unter den Top Ten in der Startaufstellung platzierten.

Podium für Audi beim DTM-Comeback in Zolder

  • Nico Müller profitiert im Samstagsrennen von einem Safety-Car-Einsatz
  • René Rast nach starkem Qualifying im Rennen ohne Punkte
  • Audi weiter Spitzenreiter der Herstellerwertung

Nico Müller fährt für Audi am Samstag aufs Podium
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 
Beim Comeback der DTM im belgischen Zolder hat Nico Müller für Audi den dritten Platz geholt. Auch die Plätze vier, fünf und sechs gingen an Audi-Piloten. Das Ergebnis des Samstagsrennens wurde durch einen Safety-Car-Einsatz weitgehend auf den Kopf gestellt.

Das Safety Car brachte jene Fahrer um alle Chancen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ihren Pflichtboxenstopp absolviert hatten. Dazu zählten mit René Rast und Robin Frijns auch die beiden bis dahin bestplatzierten Audi-Piloten. Beide gingen am Ende leer aus. 

Nico Müller holte sich dagegen genau im richtigen Moment frische Reifen. In der Schlussphase lieferte sich der Schweizer aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline dann ein packendes Duell mit BMW-Pilot Joel Eriksson. Nur 184 Tausendstelsekunden hinter dem Schweden überquerte Müller die Ziellinie als Dritter. „Es war ein guter Kampf mit Eriksson“, sagte Müller. „Ich habe alles versucht, an ihm vorbeizukommen. Aber er hat sich sehr clever verteidigt, und das Überholen ist auf dieser Strecke ohnehin sehr schwierig. Ich freue mich über das Podium und die Punkte – vor allem nach einem für mich nicht optimal verlaufenen Qualifying.“

Mit Aufholjagden glänzten Loïc Duval und Mike Rockenfeller vom Audi Sport Team Phoenix. Duval kämpfte sich von Startplatz 14 auf Rang vier nach vorn. Rockenfeller musste wegen einer Reparatur an der Kupplung nach dem Qualifying vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Mit einer Zwei-Stopp-Strategie fuhr der Audi-Pilot noch auf Rang fünf nach vorn – ein schöner Lohn für seine Mechaniker, die bis in die frühen Morgenstunden an seinem Audi RS 5 DTM gearbeitet hatten.

Für das Audi Sport Team Rosberg war der sechste Platz von Jamie Green dagegen nur ein schwacher Trost, nachdem René Rast im Qualifying die Pole-Position nur um 42 Tausendstelsekunden verpasst hatte. Der DTM-Champion des Jahres 2017 lag knapp hinter den beiden führenden BMW auf Platz drei, als das Safety Car auf die Strecke ging. Rast musste seinen Pflichtboxenstopp nach dem Restart absolvieren und fiel so aus den Punkterängen heraus. Wegen eines technischen Problems stellte er seinen Audi RS 5 DTM schließlich vorzeitig ab.

„Das war ein schwieriges Rennen, unter anderem wegen des Safety Cars“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Auch die Tatsache, dass Überholmöglichkeiten hier in Zolder sehr rar sind, hat das Rennen für uns nach einer durchschnittlichen Qualifying-Performance noch schwieriger gemacht. Es gab Situationen, in denen wir potenziell schneller waren als unsere Gegner, aber einfach nicht überholen konnten. Wir müssen heute mit den Plätzen drei, vier, fünf und sechs leben und morgen stärker zurückkommen.“