Sonntag, 3. Dezember 2017

DTM: Interview mit Paul Di Resta (Teil 1)

Mit drei Jahren zum ersten Mal in einem Kart, mit 24 DTM-Champion, mit 25 der Traum von der Formel 1: Paul Di Resta lebt auf der Überholspur. Wir stellen in einer dreiteiligen Interview-Reihe den Menschen hinter dem Rennfahrer vor. Im zweiten Teil spricht Paul über...

  • seine Frau Laura: „Sie passt auf die Kinder auf, während ich in einer Traumwelt lebe und Autorennen fahre.“
  • seine Kinder: „Vater zu werden ist das beste Gefühl überhaupt.“
  • seinen Bruder: „Er ist mein bester Freund und es ist schön, wenn dein Bruder deinen Helm lackiert und damit seiner Leidenschaft nachgehen kann.“
Paul Di Resta
Foto: Jens Hawrda
Paul, wann hast du deine Frau Laura kennengelernt?

Paul Di Resta: Kurz bevor ich 18 geworden bin. Wir waren beide noch sehr jung und wohnten in der gleichen Gegend. Sie begann gerade an der Universität zu studieren, während ich mich durch die Nachwuchsserien arbeitete. Sie war also von Anfang an mit dabei und hat mich bei allem begleitet, was ich erreicht habe. Sie war ein wahnsinnig wichtiger Teil davon. Zu Beginn war sie kein großer Motorsportfan, aber sie ist mit der Zeit zu einem geworden. Sie unterstützte mich von Anfang an, hat niemals in Frage gestellt, was ich tue. Sie macht sich keine Sorgen und weiß, dass ich mein Bestes gebe, damit alles so sicher wie möglich ist.

Wie wichtig ist es, dass sie dich schon kannte, bevor du Erfolg hattest?

Paul Di Resta: Es heißt immer: „Happy Wife, Happy Life.” Mein Leben hatte mit ihr einen Anker und wir können es beide gemeinsam genießen. Wie oft darf man schon die Welt umreisen und gleichzeitig seinen Job ausüben? Wir hatten in meiner Formel-1-Zeit drei schöne Jahre, in denen wir unterschiedliche Kulturen kennenlernen durften. Das fehlte mir sehr, nachdem ich nicht mehr in der Formel 1 gefahren bin. Aber diese Reise mit jemandem zu teilen, ist etwas ganz Besonderes, das nicht viele Leute erleben dürfen. Schon gar nicht, wenn man sich bereits so früh kennengelernt hat. Wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen.

Wie hat sich dein Leben als Vater verändert?

Paul Di Resta: Vater zu werden ist das beste Gefühl überhaupt. Motorsport ist natürlich immer noch ein großer Teil meines Lebens, es ist mein Hobby, meine Leidenschaft, dem habe ich mich verschrieben. Aber mein Kind am Morgen lächeln zu sehen oder von ihm geküsst oder umarmt zu werden – das ist einmalig. Es hat mich als Menschen verändert. Ich weiß Dinge jetzt viel mehr zu schätzen. Die Leute sagen immer: „Wenn du Kinder hast, veränderst du dich zum Besseren.“ Es ist fantastisch, schon jetzt die verschiedenen Persönlichkeiten zu beobachten. Sie nehmen unsere guten und schlechten Eigenschaften an. Es ist unglaublich und ich hoffe, dass meine Kinder mir so eng verbunden bleiben wie ich meinen Eltern. Es beeinflusst meine Ziele nicht, denn ich weiß, dass Laura und die Kinder mich darin unterstützen. Eigentlich ist Laura der Star in der Familie, sie hält alles am Laufen, wenn ich unterwegs bin. Sie passt auf die Kinder auf, während ich in einer Traumwelt lebe und Autorennen fahre. Aber das mache ich, um für sie sorgen zu können – und das weiß sie.

Was würdest du sagen, wenn deine Kinder Rennfahrer werden wollten?

Paul Di Resta: Ehrlich gesagt, würde es mein Leben einfacher machen, da dann mein Dad beschäftigt wäre. Ich bin mit der Einstellung aufgewachsen: Was immer du machen willst, wir werden einen Weg finden, um es umzusetzen. Wenn sie zu 100% davon überzeugt sind, dass sie Rennen fahren wollen, dann wäre ich voll dabei. Es gehört zum Erwachsenwerden dazu, deinen Kindern zu helfen. Und es hält die Familie auch zusammen.

Apropos Familienbande: Dein Bruder designt deine Helme. Wie wichtig ist das für dich?

Paul Di Resta:
Ich stehe meinem Bruder sehr nahe. Er ist mein bester Freund. Er ist künstlerisch veranlagt und es ist schön, wenn dein Bruder deinen Helm lackiert und damit seiner Leidenschaft nachgehen kann. Es gefällt ihm und ist ein wichtiger Teil von ihm. Ich sage ihm immer grob, was ich mir vorstelle, und der Rest ist dann seine Spielweise, um sich auszutoben. Und es ist kostenlos – ich muss ihn nicht bezahlen! (lacht) Ich bin nun mal Schotte, da denkt man an sowas...

Samstag, 2. Dezember 2017

Formel E: Sieg für Sam Bird, Nick Heidfeld wird Dritter

Das erste Rennen der Forme-E-Saisin 2017/2018 hat Sam Bird gewonnen. Der Brite siegte trotz einer Strafe vor Pole-Sitter Jean-Eric Vergne (Techeetah) und Nick Heidfeld (Mahindra). Vierter wurde Nelson Piquet jr. im Jaguar vor Audi-Pilot Daniel Abt.

Sam Bird - Virgin Racing, siegt im ersten Saisonrennen
Foto: Forme-E Media, Sam Bloxham
Das Rennen war von Beginn an sehr spannend. Mit einem Blitzstart setzte sich Oliver Turvey sofort auf Platz manövrierte, auch Auch Maro Engel gewann vier Plätze.  An der Spitze behauptete sich der Poleman Eric Vergne. Bereits in Runde 1 kam es zu einer Massenkarambolage in der Schikane. Nelson Piquet ließ Andre Lotterer auf der Außenbahn keinen Platz, weshalb der Deutsche in der Schikane stehen bleiben musste. Die Folge: Alle Autos hinter ihm konnten nicht mehr vorbeifahren. Die Rennleitung entschied sich, das Rennen zu unterbrechen. Der Restart erfolgte nach einer Pause hinter dem Safety-Car.

Vergne und Bird konnten sich vom Rest des Feldes sofort deutlich absetzten. Dann griff Buemi di Grassi an wobei sich beide berührten und di Grassi sich seine Hinterradaufhängung beschädigte. Er musste deutlich zu früh an die Box, was sein Rennen zerstörte, am Ende wurde di Grassi sogar überrundet. Beim Boxenstopp leistede sich Bird dann einen Fehler, weshalb ihn die Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe belegte. Trotzdem konnte Bird seine Führungsposition halten und siegte ungefährdet. 

In den letzten Runden ging es im Feld noch mal heiß her. Beim Kampf um Platz zwei biss sich Heidfeld quasi das halbe Rennen lang die Zähne an Vergne aus. Er startete einige Manöver, die Vergne jedoch mit aller Härte abwehrte. Nach dem Rennen beschwerte sich Heidfeld dann auch über die große Härte von Vergne im Zweikampf. Nichtsdestotrotz holte Heidfeld sein bereits achtes Formel-E-Podium - allesamt dritte Plätze.

Der nächste Formel-E-Lauf startet bereits am Sonntagmorgen um 8 Uhr deutscher Zeit.

Ergebnis 1. Rennen Hongkong (Top-Five):

1 - Sam Bird, DS Virgin Racing,
2 - Jean-Eric Vergne, TECHEETAH,
3 - Nick Heidfeld, Mahindra Racing,
4 - Nelson Piquet Jr, Panasonic Jaguar Racing,
5 - Daniel Abt, Audi Sport ABT Schaeffler.

Schwieriger Saisonstart für Audi in der Formel E

  • Daniel Abt nach toller Aufholjagd Fünfter
  • Champion Lucas di Grassi ohne Punkte
Daniel Abt: Platz 5 nach toller Aufholjagd
Foto: Audi-Motorsport
Daniel Abt belegte beim Saisonauftakt der Formel E in Hongkong im ersten Rennen den fünften Platz. Titelverteidiger Lucas di Grassi blieb nach einer Kollision mit Sébastien Buemi am Samstag ohne Punkte.

Die neuen Audi e-tron FE04 des Teams Audi Sport ABT Schaeffler hinterließen von Anfang an einen starken Eindruck, doch das Glück war am Samstag nicht auf der Seite der beiden Audi-Piloten. Eine Rote Flagge in ihrer Qualifying-Gruppe sorgte dafür, dass sich Daniel Abt und Lucas di Grassi mit den Startplätzen vier und sechs zufriedengeben mussten.

Daniel Abt fuhr im turbulenten Rennen auf Podiumskurs, ehe er beim Boxenstopp viel Zeit verlor und auf den neunten Platz zurückfiel. „Das war extrem schade“, trauerte Audi-Motorsportchef Dieter Gass einer vergebenen Chance nach. Abt konnte sich anschließend noch auf Platz fünf vorarbeiten. „Positiv ist, dass wir ein richtig schnelles Auto haben“, sagte der neue Audi-Werksfahrer. „Aber natürlich bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Es ist ärgerlich, dass das zweite Auto nicht sofort startete – aus welchen Gründen auch immer. Aber mein 25. Geburtstag ist ja erst morgen, im zweiten Rennen greifen wir wieder an.“
Daniel Abt (rechts) und Lucas di Grassi vor dem Start
Foto: Audi-Motorsport
Lucas di Grassi lieferte sich in der Anfangsphase ein hartes Duell um den sechsten Platz mit seinem Erzrivalen Sébastien Buemi. Nach einer Attacke des Schweizers kam es zu einer Berührung, bei der die rechte Hinterradaufhängung beschädigt wurde. In der Folge musste di Grassi vorzeitig auf das zweite Auto umsteigen. Der amtierende Champion kam mit einer Runde Rückstand als 18. ins Ziel. „Null Punkte sind hart, denn das Auto war im Rennen richtig schnell“, sagte di Grassi. „Manchmal gibt es solche Tage.“

„Bei Lucas haben wir eine Fortsetzung des Duells mit Buemi aus der letzten Saison gesehen“, sagte Teamchef Allan McNish. „Nach der Berührung musste er extrem früh an die Box und hatte so keine Chance mehr. Für Daniel tut es mir unheimlich leid. Er ist ein richtig starkes Rennen gefahren, doch dann startete sein Auto nicht, wofür er nichts konnte, aber auch wir waren machtlos. Danach war er wieder unheimlich schnell. Er hat 20 Sekunden verloren, am Ende fehlten ihm 17 Sekunden zu einem möglichen Sieg.“

Formel E: Aktuelles und Buntes aus Hongkong

  • Mehr als 40.000 Zuschauer an der Rennstrecke erwarte
  • Tai-Chi-Training für Daniel Abt und Lucas di Grassi
  • Audi Hongkong präsentiert neues Audi RS 5 Coupé
Audi-Box im Fahrerlager von Hongkong
Foto: Audi-Motorsport
Für das Team Audi Sport ABT Schaeffler wird es an diesem Wochenende ernst: In Hongkong beginnt die neue Formel-E-Saison.

Bereits zum zweiten Mal ist Hongkong Schauplatz des Formel-E-Auftakts. Die Organisatoren rechnen in diesem Jahr an beiden Renntagen mit insgesamt mehr als 40.000 Zuschauern und planen langfristig mit der Elektro-Rennserie. „Wir wollen unseren Event zum Monaco der Formel E machen“, sagt Organisationschef Alan Fang.

Auch das Pressezentrum in Hongkong platzt aus allen Nähten: Mehr als 500 Medienvertreter haben sich für den Saisonauftakt der Formel E akkreditiert. Kaum ein Fahrerlager der Welt liefert bei Nacht so spektakuläre Bilder wie jenes im Hafen von Hongkong. In diesem Jahr dürfen sich die Fotografen auf noch bessere Motive freuen: Parallel zum Formel-E-Rennen feiert an der Skyline der asiatischen Metropole eine neue Variante der berühmten Multimedia-Lichtshow „A Symphony of Lights“ ihre Premiere.

Mit dem chinesischen Volkssport Tai-Chi stimmten sich Daniel Abt und Lucas di Grassi auf den Saisonauftakt der Formel E ein: Der einzige Tai-Chi-Lehrer Hongkongs weihte die beiden Audi-Piloten in die Geheimnisse der Kampfkunst ein, die von Millionen Chinesen und auch weltweit vor allem zur Entspannung und Meditation ausgeübt wird.

Der lokale Audi-Importeur nutzte den Formel-E-Saisonstart zur Hongkong-Premiere des neuen Audi RS 5 Coupé (Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,7; CO2-Emission kombiniert in g/km: 197). Stargäste der Audi Sport-Party im China Merchant Warf Pier waren am Freitagabend auch die beiden Audi-Formel-E-Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi.

Für Wolfgang Ullrich ist der Hongkong E-Prix ein besonderer Event: Für den langjährigen Audi-Motorsportchef sind es die letzten beiden Rennen vor Beginn des Ruhestandes. Bereits im Januar hatte Ullrich sein Amt an Nachfolger Dieter Gass übergeben.

Audi-Motorsportchef Dieter Gass
Foto: Audi-Motorsport
Zu Besuch bei der Formel E in Hongkong ist auch Ernst Moser. Der Teamchef des Audi Sport Team Phoenix aus der DTM legte ein Geschäftsmeeting in Asien extra so, dass er den Saisonauftakt der Elektro-Rennserie verfolgen kann.

Die Audi e-tron FE04 sind in Hongkong erstmals in ihrem endgültigen Design zu sehen. Nach der Präsentation in Neuburg und den Testfahrten in Valencia gab es noch einige Detailänderungen. Dazu zählt das Felgendesign der Elektro-Rennwagen: Daniel Abt fährt ab sofort mit roten, Titelverteidiger Lucas di Grassi mit grünen Streifen. Die unterschiedliche Farbgebung soll es den Zuschauern erleichtern, die Autos zu unterscheiden.

Schon vor seinem 25. Geburtstag am Sonntag bekam Daniel Abt im Fahrerlager von Hongkong Geschenke seiner Fans überreicht, unter anderem einen selbst gebackenen Kuchen. Am Donnerstag besuchte der neue Audi-Werksfahrer die Zentrale der LGT-Bank in Hongkong. Abt ist Markenbotschafter der Liechtensteiner Privatbank, schrieb bei seinem Besuch fleißig Autogramme für die Mitarbeiter und stand für jede Menge Selfies zur Verfügung.
Allan McNish, Lucas di Grassi, Wolfgang Ullrich, Lothar Korn, Daniel Abt, Dieter Gass (v.l.)
Foto: Audi-Motorsport
Auch in der Saison 2017/2018 erhalten in jedem Formel-E-Rennen drei Fahrer einmalig 100 kJ zusätzliche Energie per Knopfdruck. Über fanboost.fiaformulae.com und Twitter können die Fans für ihre Lieblingsfahrer abstimmen. Am Freitag behauptete Daniel Abt beim Fanboost-Voting den zweiten Platz. TV-Sender Eurosport überträgt alle Formel-E-Rennen in den meisten europäischen Ländern live. Co-Kommentatorin der deutschen Eurosport-Übertragung ist an diesem Wochenende Rahel Frey, die viel Asien-Erfahrung im Audi R8 LMS Cup gesammelt hat. Sendebeginn ist am Samstag und am Sonntag jeweils um 7.45 Uhr MEZ.

Freitag, 1. Dezember 2017

Porsche Carrera Cup startet ab 2018 beim ADAC GT Masters

  • Markenpokal wird fester Bestandteil des ADAC GT Masters
  • ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4 auch 2018 am Start
Foto: Porsche-Motorsport
Der Porsche Carrera Cup Deutschland startet ab 2018 im Rahmen des ADAC GT Masters. Deutschlands schnellster Markenpokal wird an sechs Rennwochenenden der „Liga der Supersportwagen“ antreten und jeweils zwei Läufe austragen. Saisonstart ist vom 13. bis 15. April 2018 in der Motorsport Arena Oschersleben.

Der Porsche Carrera Cup Deutschland war bereits in den vergangenen Jahren sporadisch Gastserie im Rahmen des ADAC GT Masters. Ab der kommenden Saison wird Deutschlands ältester Markenpokal, der seit 1990 ausgetragen wird, fester Bestandteil der Veranstaltungsplattform ADAC GT Masters und 2018 bei allen deutschen Läufen sowie auf dem Red Bull Ring (A) und in Zandvoort (NL) antreten. Der Porsche Carrera Cup hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder als ein vielversprechendes Sprungbrett erwiesen: Zahlreiche spätere ADAC GT Masters-Piloten wie die ehemaligen Champions Sebastian Asch, René Rast oder Connor De Phillippi sammelten dort erste Erfahrungen im GT-Sportwagen.

„Wir freuen uns sehr, dass der Porsche Carrera Cup Deutschland ab der kommenden Saison beim ADAC GT Masters startet“, so ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Dadurch werden die Events des ADAC GT Masters noch attraktiver. Den Fans bieten die Rennen des Porsche Carrera Cup immer beste Unterhaltung.“

„Das ADAC GT Masters bietet eine ideale Plattform für den Porsche Carrera Cup Deutschland“, sagt Oliver Köppen, Projektleiter Porsche Carrera Cup Deutschland. „Dies haben wir 2017 bei unseren beiden gemeinsamen Rennwochenenden erneut festgestellt. Daher ist es toll, dass wir die Zusammenarbeit nun für 2018 ausbauen. Der Kalender ist mit seinen anspruchsvollen Rennstrecken im In- und Ausland sehr attraktiv. Unsere Teams und Fahrer werden sich auf hochinteressante Events freuen können.“

Die ADAC TCR Germany bleibt auch 2018 fester Bestandteil des Rahmenprogramms des ADAC GT Masters. Sie startet bei allen sieben Saisonläufen. Die ADAC Formel 4 tritt zusätzlich bei den vier Rennwochenenden in Deutschland sowie auf dem Red Bull Ring in Österreich an. Bei vier Veranstaltungen im kommenden Jahr startet auch der Renault Clio Cup Central Europe, beim Finale in Hockenheim ist zudem der Formel Renault 2.0 Eurocup dabei.