Freitag, 22. Mai 2026

Schnellster im Freien Training: Cairoli jagt durch die Dünen in Zandvoort

  • Italiener entscheidet am Freitag beide Trainings-Sessions der DTM
  • McLaren-Pilot Ben Dörr überzeugt mit starker Performance
  • Mirko Bortolotti macht im neuen Lamborghini einen Sprung nach vorn

Matteo Cairoli präsentierte sich beim DTM-Training in Topform
Foto: ADAC-Motorsport

Matteo Cairoli (Emil Frey Racing) ist in der DTM angekommen und zeigte sich am Freitag auf dem Circuit Zandvoort in Top-Form. Im ersten Freien Training gelang dem Neuzugang aus Italien mit 1:34,289 Minuten die beste Runde, in der zweiten Session am Nachmittag knackte der Ferrari-Pilot mit 1:33,803 Minuten als einziger Fahrer die 1:34.000-Minuten-Marke. „Ich komme immer gerne nach Zandvoort, die Strecke ist einfach großartig. Das Fahrzeug fühlt sich deutlich besser an als beim Auftakt. Vor allem bei der Balance haben wir einen großen Schritt nach vorn gemacht. Das stimmt mich positiv fürs Wochenende. Wir wollen in beiden Rennen möglichst weit vorne starten, dann ist vielleicht sogar ein Podiumsplatz drin“, erklärte Cairoli.

Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) startete als Zweitschnellster ebenfalls stark in das zweite DTM-Wochenende. „Unser Fokus lag im Freien Training weniger auf Experimenten am Setup, sondern ganz klar auf viel Fahrzeit. Hinten raus bin ich mit frischen Reifen mehrere schnelle Runden gefahren, um mich bestmöglich auf das Qualifying vorzubereiten. Ich fühle mich gut gerüstet fürs Wochenende und bin optimistisch, dass wir vorne mitmischen können“, gab sich Dörr kämpferisch. Thomas Preining (A/Manthey) beendete das Freie Training im Porsche 911 GT3 R auf Rang drei. Stark verbessert gegenüber dem Auftakt im österreichischen Spielberg zeigte sich Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), der im neuen Lamborghini Temerario GT3 viertschnellster Pilot wurde. Ricardo Feller (CH/Manthey) steuerte den zweiten Neunelfer vom Team Manthey auf Position fünf, Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) unterstrich nach seinem Sieg beim ADAC Ravenol 24h Nürburgring als Sechster seine zurzeit gute Form.

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 25 Grad begleiteten das Feld am Freitag beim Freien Training auf dem Formel-1-Kurs in den Niederlanden. Während die meisten Fahrer in der ersten Session verschiedene Einstellungen an den Fahrzeugen testeten, schalteten sie am Nachmittag am Ende der zweiten Einheit in den Qualifying-Modus um und fuhren Top-Zeiten. Cairoli gelang die Bestmarke spät in seinem 15. Umlauf, Dörr schob sich in seiner letzten Runde auf Rang zwei vor.

Das erste Qualifying am Circuit Zandvoort wird am Samstag um 9:45 Uhr gestartet.


Euro Moto: Autodrom Brünn - Vom Straßenkurs zum MotoGP-Zielort

Foto: Autodrom Brno, #czechadrenalinefactory

Schnelle Kurven, technische Abschnitte, beträchtliche Höhenunterschiede und ein zuschauerfreundliches Layout – das sind die Highlights des Autodroms Brno (Brünn). Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 gastiert die neue EURO MOTO auf dem tschechischen Kurs, auf dem im Sommer auch ein Lauf zur MotoGP-Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Unmittelbar nach dem Saisonauftakt steht damit eine weitere WM-Strecke auf der Agenda. Das Autodrom Brünn ist international als erstklassige Rennsport-Destination bekannt.

Die Geschichte der Rennstrecke reicht weit zurück. Um 1930 war sie ein öffentlicher Straßenkurs über beachtliche 29,1 Kilometer. Sie führte durch Wälder und die umliegenden Dörfer. Sicherheitsbestimmungen und die immer schneller werdenden Motorräder führten dazu, dass 1985 eine permanente Rennstrecke errichtet wurde. Sie befindet sich innerhalb des alten Ringes.

Für tausende Motorradfans aus Ost und West war der Große Preis von Tschechien über 23 Jahre lang das Highlight nach dem Neubau der Strecke. Doch 2021 fehlte der Austragungsort im Terminkalender der Motorrad-Weltmeisterschaft. Der Asphalt war in die Jahre gekommen. Die Bodenwellen waren zu riskant. Im März 2025 erhielten die Strecke sowie auch Teile des Fahrerlagers eine komplett neue Asphaltdecke. Auslaufzonen wurden erweitert.

Die MotoGP kehrte 2025 nach fünfjähriger Pause ins Autodrom Brünn zurück. Die sanierte Strecke misst 5,403 Kilometer und ist mit ihren acht Rechts- und sechs Linkskurven eine Herausforderung an Fahrer und Motorräder. Die EURO MOTO feiert am letzten Mai-Wochenende ihre Premiere auf der beeindruckenden Berg- und Talbahn.

Das Autodrom Brno (auch Automotodrom Brno oder Masaryk-Ring genannt) liegt in einem Waldgebiet zwischen den Ortschaften Ostrovačice und Žebětín. Das Zentrum der Stadt Brünn ist etwa 20 Kilometer entfernt. Von der Autobahn D1 (Prag – Brünn) gibt es die beiden Ausfahrten 178 und 182, die direkt zur Strecke führen.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

Donnerstag, 21. Mai 2026

Superbike: Marcel Schrötter will das „perfekte“ Ergebnis

Marcel Schrötter
Foto: Jens Hawrda

Vor fast 20 Jahren bestritt Marcel Schrötter sein erstes Rennen in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. 2008 holte er in der Achtelliterklasse den ersten Titel. Jetzt hat der mittlerweile 33-Jährige den Gesamtsieg in der IDM-Nachfolge-Serie EURO MOTO im Visier. Sein Ziel ist es, „die rote Maschine“ zu schlagen.

Die erste Duftmarke ist gesetzt: ein Podiumsplatz auf der BMW M 1000 RR beim EURO MOTO Auftakt auf dem Sachsenring. Doch Schrötter will mehr. Der Neuzugang vom Team GERT56 by RS Speedbikes sagt: „Ich freue mich sehr über den zweiten Platz im ersten Rennen. Besonders, da das Podium für mich etwas überraschend kam, nachdem ich aus der dritten Reihe starten musste. Und weil ich keine Erfahrungen mit den Reifen über die Distanz hatte.“ Für den Bayern war es das fast perfekte Rennen. Denn er weiß auch: „Natürlich ist es nur wirklich perfekt, wenn man als Sieger ganz oben auf dem Podium steht. Aber ich muss auch sagen, dass die Ducati mit Lukas Tulovic ganz vorne momentan in einer eigenen Liga fährt. Am Sachsenring konnten wir einfach nichts dagegen ausrichten. Daher war der zweite Platz das maximal Mögliche, aber das sollte nicht der Standard für den Rest der EURO MOTO-Saison sein. Das Ziel ist ganz klar, die rote Maschine zu schlagen.“

Wie schwer Schrötter dafür ackert und ausprobiert, zeigte der zweite Lauf: „Aufgrund der Erfahrungen aus dem ersten Rennen hatten wir einige technische Änderungen vorgenommen. Leider hat die Wahl eines anderen Vorderreifens nicht den erhofften Schub gebracht. Diese Entscheidung hat die Vorteile, die ich im ersten Rennen gegenüber meinen direkten Konkurrenten hatte, zunichte gemacht. Generell hatte ich mehr Schwierigkeiten, meine Linie zu halten und meine Schaltpunkte richtig zu treffen. Es war ein bisschen schade, denn ich hatte die Pace und die Power für einen zweiten Podiumsplatz. Letztendlich ist es, wie es ist, da wir diese Entscheidung als Team getroffen haben und ich als Fahrer das letzte Wort hatte. Der vierte Platz ist immer noch keine Katastrophe, vielmehr haben wir eine gute Schadensbegrenzung betrieben. Noch wichtiger ist, dass die Informationen, die wir sammeln konnten, uns beim nächsten Mal in Brünn definitiv sehr helfen werden.“ Denn vom 29. bis zum 31. Mai 2026 heißt es im tschechischen Autodrom: Auf ein Neues!

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Dienstag, 19. Mai 2026

Strandausflug zu Pfingsten: Das ADAC GT Masters in Zandvoort

  • Das ADAC GT Masters gastiert zum zwölften Mal im niederländischen Zandvoort
  • Zuwachs in den Dünen: Pure Rxcing tritt als Gaststarter mit dem Porsche 911 GT3 R an
  • Alle Rennen live auf Joyn, ServusTV On und Youtube sowie sonntags auf Sport1 im TV

FK Performance Motorsport hat bereits zwei Siege in Zandvoort erzielt
Foto: ADAC-Motorsport

Zweite Saisonstation in die niederländischen Dünen: Über das Pfingstwochenende (22. bis 24. Mai) gastiert das ADAC GT Masters auf der legendären Formel-1-Rennstrecke in Zandvoort. Im Rahmen der DTM bestreitet die GT3-Nachwuchsliga des ADAC ihr zweites Saisonevent. Tickets sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich. Die Rennen starten am Samstag und Sonntag jeweils um 15:10 Uhr, der zweite Lauf wird live auf Sport1 im Free TV übertragen, die gesamte Liveaction gibt es im Stream auf Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports zu sehen.

Gaststarter Pure Rxcing in Zandvoort

In Zandvoort wird Pure Rxcing mit einem Porsche 911 GT3 R als Gaststarter an Bord sein. Pilotiert wird das Auto mit der Startnummer 9 von Aliaksandr Malykhin (38/GBR) und Alexey Nesov (22). Das litauische Team Pure Rxcing wurde 2022 durch Teamchef Edgar Kochanovskij gegründet und ist seither international erfolgreich. Pilot Alex Malykhin hält dem Team von Beginn an die Treue. Er tritt in der Saison 2026 auch in einer anderen Rennserie gemeinsam mit Teamkollege Alexey Nesov an. „Wir freuen uns sehr auf den Gaststart im ADAC GT Masters“, erklärt Teamchef Kochanovskij. „Die Leistungsdichte der Meisterschaft ist sehr hoch und es wäre vermessen, mit zu hohen Erwartungen an den Start zu gehen. Wir möchten die Serie gerne kennenlernen und ein Gaststart in Zandvoort erschien uns dazu die perfekte Gelegenheit.“

Wetter, Sand und Grip: Die Herausforderungen in Zandvoort

Mit hohen Erwartungen reist Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) an die Nordsee. Nach einem Sieg und einem weiteren Podiumsplatz beim Saisonauftakt am Red Bull Ring führt der 21-Jährige mit seinem Teamkollegen Felix Hirsiger (27/CHE) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 die Fahrermeisterschaft an und hat zudem äußerst gute Erinnerungen an Zandvoort im Gepäck. „Dort habe ich vergangenes Jahr meinen ersten Rennsieg im ADAC GT Masters gefeiert. Das war etwas ganz Besonderes“, erinnert sich Zulauf zurück, der sich 2025 auch die Pole-Position auf dieser Strecke sicherte.

Zur Herausforderung wird Jahr für Jahr die Nähe zum Strand und die damit verbundenen Wetterkapriolen. „In der ersten Session des Wochenendes liegt immer extrem viel Sand auf der Strecke durch die Dünen rundherum. Die Gripverhältnisse sind schwierig einzuschätzen, weil das Wetter sehr schnell umschlägt und von Wind und Regen über Sonne und Wärme alles innerhalb kürzester Zeit passieren kann“, erläutert Zulauf.

Die Favoriten in Zandvoort

Das ADAC GT Masters wird zum insgesamt zwölften Mal in Zandvoort an den Start gehen. Die mit Abstand erfolgreichsten Marken der Vergangenheit waren Audi mit fünf und Lamborghini mit drei Siegen. Diese Statistik würde Simon Connor Primm (21/Großschirna) gerne erweitern. Mit seinem Team HGL Racing, das 2026 im ADAC GT Masters debütiert, zeigte er beim Saisonauftakt starke Ergebnisse im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 und hat aus der abgelaufenen Saison auch schon einen Sieg in Zandvoort auf der Habenseite: „Es sind natürlich schöne Erinnerungen und ein gutes Gefühl, an diese Strecke zurückzukehren“, verrät Primm. „Die Atmosphäre direkt am Meer ist einzigartig und generell ist es ein spektakulärer Kurs. Unser Ziel ist es, erneut in die Top-5 zu fahren, aber über mehr beschweren wir uns selbstverständlich nicht.“

Besonders eindrucksvoll und beliebt ist der 4,259 km lange Kurs durch seine Steilkurven. Die „Hugenholtzbocht“ (Kurve 3) und die „Arie Luyendykbocht“ - die letzte Kurve vor der Start-Ziel-Geraden - haben eine Neigung von 32 Prozent. Die erste Kurve, die legendäre „Tarzanbocht“ ist für spektakuläre Überholmanöver bekannt. Als wirkliche Old-School-Strecke erlaubt Zandvoort durch die Kiesbetten direkt neben dem Kurs keine Fehler und der Fahrer steht noch mehr im Fokus als gewöhnlich.

Tim Zimmermann (29/Langenargen) ist der dienstälteste Pilot des ADAC GT Masters und wurde vergangenes Jahr Vizechampion. Der BMW-Pilot blickt auf einen Sieg sowie zwei Podiumsplatzierungen auf dem Dünenkurs zurück und auch sein Team FK Performance Motorsport hat bereits zwei Erfolge in der Bilanz. „Ich gehe ohne Erwartungen nach Zandvoort, da viele Faktoren eine Rolle spielen“, so Zimmermann. „Für mich ist es die Rennstrecke mit dem größten Charakter. Ich mag sie sehr und sie liegt mir auch. In den vergangenen Jahren hat es immer gut gepasst.“


24h-Nürburgring-Sieger Engel über Lackaustausch in der DTM und die "kleine Nordschleife" Zandvoort

Maro Engel kommt als DTM-Tabellenführer nach Zandvoort
Foto: ADAC-Motorsport

Maro Engel (Monaco) ist traumhaft in die Motorsportsaison 2026 gestartet. Nach einem Sieg und einem dritten Platz beim DTM-Auftakt am Red Bull Ring jubelte der Mercedes-AMG-Pilot vergangenes Wochenende auch über den Gesamtsieg des ADAC Ravenol 24h Nürburgring. Diese Erfolgsserie möchte Engel beim anstehenden DTM-Stopp in Zandvoort (22. bis 24. Mai) ausbauen. Vor dem Rennwochenende an der niederländischen Nordsee spricht der DTM-Tabellenführer über seine besondere Beziehung zur DTM, den Geparden auf seinem Mercedes-AMG GT3 und die Vorfreude auf den Dünenkurs.

Maro, du feierst dieses Jahr Jubiläum und bestreitest deine zehnte DTM-Saison. Welche Bedeutung hat die DTM für dich?

Die DTM steht für mich für absoluten Spitzensport. Es geht eng zu, Tür an Tür, Rad an Rad, ab und an mit ein bisschen Lackaustausch - und genau das macht es so spannend. Die DTM ist eine unglaublich harte Serie, von der ich schon als Kind Fan war. Zu Events wie dem Norisring kommen über 100.000 Zuschauer, die genau diesen Motorsport sehen wollen. Für mich ist die DTM kein Sprungbrett, sondern eine Serie, in der man angekommen ist und sich mit den besten GT-Profis der Welt misst. Genau darin liegt der Reiz. In meine zehnte Saison zu gehen, macht mich stolz und ich freue mich nach wie vor auf jedes bevorstehende Rennen.

Wie blickt man als Tabellenführer mit einigen Tagen Abstand auf das DTM-Auftaktwochenende?

Der Sieg auf dem Red Bull Ring war ein gelungener Saisonstart und eine Bestätigung für die harte Arbeit, die wir im Winter investiert haben. Bei den Testfahrten ging es vor allem darum, die neuen Reifen schnell zu verstehen. Dass wir das direkt in ein so starkes Wochenende am Red Bull Ring umsetzen konnten, fühlt sich sehr gut an. Mein letzter Sieg war auch schon eine Weile her – das hat den Moment umso schöner gemacht und ich habe ihn einfach genossen. Den Abend haben ich gemeinsam mit meiner Frau beim Konzert von Umberto Tozzi ausklingen lassen, was das perfekte Ende für einen sehr schönen Tag war.

Nächster Stopp der DTM ist Zandvoort – was verbindest du mit dem niederländischen Dünenkurs?

Vor allem ganz besondere Erinnerungen an meinen Sieg in der Saison 2023. Das war ein fantastisches Wochenende – tolles Wetter, ein starkes Qualifying und ein sehr gutes Rennen. Für mich war es der erste Sieg in der GT3-Ära der DTM. Wenn du in der DTM auf dem Podium stehst, hast du schon einen sehr guten Job gemacht. Wenn du ganz oben stehst, sind das ganz besondere Momente, auf die man mit Stolz zurückblickt.

War die Macht den Circuit Zandvoort so besonders?

Zandvoort ist für mich eine der schönsten Strecken im Kalender. Sie wird nicht umsonst oft als "kleine Nordschleife" bezeichnet: Es geht bergauf und bergab mit einer Mischung aus schnellen und langsamen Kurven. Die Strecke ist in die Natur eingebettet und jede Runde macht einfach Spaß. Die beiden Steilkurven haben die Strecke noch spektakulärer gemacht. Dazu ist die Atmosphäre dort immer besonders.

Allein seit 2024 stehen 13 Podiumsplätze in deiner DTM-Bilanz. Woher kommt diese Konstanz und wie wichtig ist sie im Titelkampf?

Konstanz ist in der DTM extrem wichtig und entscheidend, wenn du den Titel holen willst. Darauf legen wir als Mercedes-AMG Team Ravenol auch großen Wert. Wir hinterfragen uns nach jeder Session, nach jedem Einsatz und versuchen, uns ständig zu verbessern. Wenn man konsequent das Maximum herausholt, folgen auch die Ergebnisse.

Dein Mercedes-AMG GT3 fällt mit seinem Design sofort ins Auge. Wie ist die Idee entstanden?

Das Design finde ich richtig cool. Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt, passt damit perfekt zum Rennsport und verleiht dem Auto einen besonders prägnanten Look. Die Idee kam tatsächlich von meinem Vater, der in seinem Berufsleben als Designer tätig war, als er mich bei einem Rennen am Norisring besucht hat. In einem Gespräch mit den beiden Verantwortlichen von Ravenol nahm das Ganze dann konkrete Formen an. Mir gefällt es super und ich freue mich darauf, bei den nächsten DTM-Rennen mit dem Gepard wieder auf die Jagd nach weiteren Siegen zu gehen.