Montag, 27. April 2026

ADAC GT Masters: Razoon jubelt über Doppelsieg am Red Bull Ring

  • Porsche-Piloten Pichler/Bönighausen gewinnen vor ihren Teamkollegen Kastelic/Lefterov
  • Hirsiger/Zulauf im Lamborghini als Dritte erneut auf dem Podium
  • Finn Zulauf feiert den Wochenend-Sieg in der „Road-to-DTM“

Leo Pichler und Colin Bönighausen jubeln über ihren Sieg
Foto: ADAC-Motorsport

Heimsieg-Party in Österreich: Lokalmatador Leo Pichler (24) aus Weiz bei Graz und Colin Bönighausen (21/Isernhagen) haben im Porsche 911 GT3 R vom österreichischen Team Razoon – more than Racing den Sonntagslauf gewonnen. Im Ziel lagen sie 5,8 Sekunden vor ihren Teamkollegen Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR) und bescherten ihrem Team einen perfekten Tag beim Heimspiel. Pichler ist nach 15 Jahren der erste österreichische Pilot, der sich einen ADAC GT Masters-Sieg in der Heimat sichern konnte. „Es war immer ein großer Traum von mir, hier am Red Bull Ring ein Rennen zu gewinnen. Es fühlt sich unglaublich an. Der ganze Tag war einfach perfekt mit der guten Startposition und diesem starken Rennen. Das Team hat die Autos super vorbereitet und dieser Doppelsieg ist für jeden einzelnen mehr als verdient“, strahlte Pichler. Teamkollege Bönighausen fuhr sein erstes Wochenende im ADAC GT Masters überhaupt und strahlte: „Ich bin mega happy. Wir hatten schon gestern auf den Sieg gehofft, da hat leider das Glück gefehlt. Heute lief es dafür umso besser. Vielen Dank ans Team, das Auto war mega.“ Das Podium komplettierten Felix Hirsiger (27/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport).

Bei 21 Grad und strahlendem Sonnenschein ging Kastelic von der Pole-Position aus ins Rennen und hielt diese Position bis zu einem kleinen Fehler. Dieser erlaubte es seinem Teamkollegen Pichler im zweiten Porsche 911 GT3 R sich an die Spitze zu schieben. Von diesem Moment an fuhren zunächst Pichler und später sein Teamkollege Bönighausen einem ungefährdeten Sieg entgegen. Auch bei Kastelic und Lefterov überwog am Ende die Freude über das Podium am Debüt-Wochenende im ADAC GT Masters und den Doppelsieg des Teams. „Ich freue mich unglaublich für Razoon. Wir hatten den Sieg heute nicht verdient, denn Leo und Colin waren einfach das bessere Duo und schneller als wir“, so Kastelic. „Leo war nach dem Start immer dicht hinter mir und ich hätte auch ohne meinen Fehler in der letzten Kurve keinen Zweikampf angefangen und damit eventuell den Doppelsieg gefährdet. Es war mein erstes Wochenende und ich habe mein erstes Podium erzielt, darüber freue ich mich sehr.“

Mit 7,3 Sekunden Rückstand zur Spitze kamen Hirsiger/Zulauf als Dritte ins Ziel. Die Vortagessieger vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 sicherten sich mit diesem Ergebnis die frühe Tabellenführung in der Meisterschaft und Zulauf zusätzlich den Sieg in der „Road-to-DTM“-Wertung des Wochenendes. „Aus unserer Sicht war es wirklich ein perfektes Rennen, denn die Porsche waren für uns heute außer Reichweite“, freute sich Hirsiger. „Wir mussten beide eine Stunde am Limit und ohne Fehler fahren, um hier auf dem Podium zu stehen. Wir haben alle bisher gesetzten Ziele erreicht und die Tabellenführung wollen wir natürlich nicht mehr abgeben.“

Den vierten Rang erzielten Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Dahinter sortierten sich Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (18/AUT/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 und Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) im zweiten BMW ein. Ihre Markenkollegen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport) fuhren auf Rang sieben, dahinter folgten die Neueinsteiger von HGL Racing im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 mit Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirna). Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team) wurden im Ford Neunte, während Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA) im Aston Martin Vantage GT3 Evo des zweiten Debütanten-Teams, Comtoyou Racing, die Top-10 komplettierten. Der Sieg im Pro-AM Cup ging erneut an Ernst Kirchmayr (70/AUT)/Axcil Jefferies (34/ZWE/beide Baron Motorsport). Die Gaststarter von Baron Motorsport im Ferrari 296 GT3 kamen als Zwölfte ins Ziel.

Das nächste Rennwochenende des ADAC GT Masters findet vom 22. bis 25. Mai im niederländischen Zandvoort statt. Das zweite Auslandsgastspiel der GT3-Nachwuchsliga des ADAC wird erneut im Rahmen der DTM ausgetragen.


Sonntag, 26. April 2026

DTM: Mit Blitzstart zum Sieg - Engel triumphiert in Spielberg

  • Mercedes-AMG-Pilot feiert auf dem Red Bull Ring dritten DTM-Erfolg
  • Marco Wittmann erkämpft sich nach starker Aufholjagd Platz zwei
  • 51.000 Besucher erleben spektakulären DTM-Auftakt in der Steiermark

Großer Jubel bei Maro Engel über den Sieg im DTM-Sonntagslauf
Foto: ADAC-Motorsport

Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) hat am Sonntag auf dem Red Bull Ring den zweiten DTM-Saisonlauf klar gewonnen. Der Routinier überholte gegen Mitte des Rennens den in Führung liegenden Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) und feierte nach 37 Runden seinen dritten DTM-Erfolg. „Ich bin überglücklich, endlich wieder einen Meisterschaftslauf gewonnen zu haben“, freute sich der Mercedes-AMG-Pilot über seinen ersten DTM-Triumph seit Juni 2023. „Nachdem es am Samstag leider nicht geklappt hat, fühlt sich der Sieg umso besser an. Der Schlüssel war ein super Start, als ich direkt auf den zweiten Platz vorfahren konnte.“ Den zweiten Platz belegte der taktisch klug fahrende Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport), der als Neunter in das Rennen gegangen war. Lokalmatador Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) fuhr bei seinem Heimrennen nach Rang zwei am Samstag erneut auf das Podium und wurde Dritter. Die DTM startete erstmals auf dem Formel-1-Kurs in den Alpen in die Saison. 51.000 Besucher erlebten den Auftakt live vor Ort.

Keyfacts, Red Bull Ring, Spielberg, Saisonrennen 2 von 16

  • Streckenlänge: 4.326 Meter
  • Wetter: 20 Grad, sonnig
  • Pole-Position: Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 Evo #3), 1:27,575 Minuten
  • Sieger: Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol, Mercedes-AMG GT3 #80)
  • Schnellste Rennrunde: Nicki Thiim (Comtoyou Racing, Aston Martin Vantage GT3 #7), 1:28,497 Minuten

Engel startete stark in den Sonntagslauf auf dem Red Bull Ring: Der Routinier konnte gleich zu Beginn drei Plätze gutmachen und verbesserte sich hinter Pole-Setter Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) auf Position zwei. Auf dem dritten Rang folgte sein Markenkollege Auer, Wittmann war zu diesem Zeitpunkt im BMW M4 GT3 Evo Siebter. Nach dem ersten Boxenstopp übernahm Engel die Führung. Wittmann, der seinen Reifenwechsel sehr früh absolvierte, kämpfte sich auf Platz zwei vor, nachdem er van der Linde und Auer überholen konnte. Auf Rang fünf folgte Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter).

Auch nach dem zweiten Pflichtboxenstopp blieb Engel vorn und setzte sich im weiteren Verlauf von seinen Konkurrenten ab. Im Ziel hatte er einen Vorsprung von 4,857 Sekunden vor Wittmann. Auer überquerte als Dritter die Ziellinie, Gounon und Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) sicherten sich die Positionen vier und fünf. Pole-Setter van der Linde konnte an seine gute Leistung im Qualifying nicht anknüpfen und beendete den zweiten Meisterschaftslauf in der Steiermark als Sechster. Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) steuerte seinen McLaren 720S GT3 Evo auf Rang sieben. Neuling Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) sicherte sich im Ford Mustang GT3 mit Platz acht seine erste Top-Ten-Platzierung in der DTM. Bester Ferrari-Pilot war Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing) als Neunter. Nachwuchsfahrer Bastian Buus (DK/Land-Motorsport) beendete den Sonntagslauf auf Rang zehn.

Stimmen zum Rennen

Marco Wittmann: „Ein unglaublich starkes Ergebnis! Wir hatten schnelle Boxenstopps, dazu konnte ich direkt nach dem ersten Reifenwechsel mehrere Plätze gutmachen. Lucas Auer kam zwischenzeitlich extrem dicht an mich heran. Ich durfte mir keinen einzigen Fehler erlauben, da war höchste Konzentration gefragt.“

Lucas Auer: „Zweimal beim Heimspiel auf dem Podium, viel besser geht es nicht. Durch die zwei Boxenstopps kommt es noch stärker auf die richtige Strategie an, da hat das Team einen super Job gemacht. Die Atmosphäre war über das komplette Wochenende sensationell, der DTM-Auftakt hat mir großen Spaß gemacht.“


Ergebnis, 2. Meisterschaftslauf, Red Bull Ring (top-Five)

1. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol)

2. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +4,857 Sekunden

3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +5,429 Sekunden

4. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +6,220 Sekunden

5. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing), +9,203 Sekunden


Aston Martin-Erfolg im Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring

  • Jan Philipp Springob und Philipp Gogollok gewinnen in der ADAC GT4 Germany
  • Mit Aston Martin, BMW und Porsche drei Marken auf dem Podium
  • Gabriele Piana/Benjamin Sylvestersson reisen als Tabellenführer ab

Große Freude bei Philipp Gogollok (li.) und Jan Philipp Springob
Foto: ADAC-Motorsport

Britischer Triumph beim Auslandsgastspiel der ADAC GT4 Germany in Österreich: Mit einem souveränen Start/Ziel-Sieg gewannen Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo von COSY Racing by ESM das Sonntagrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring. Durch Platz zwei der BMW M4 GT4 Evo-Piloten Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) und Rang drei für das Porsche 718 Cayman GT4-Duo Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) konnten Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Herstellern auf die ersten drei Positionen fahren. Für Sieger Gogollok ist es nach 2024 und 2025 bereits der dritte Sieg in Folge auf der Rennstrecke in Österreich.

Bereits in der Qualifikation konnte Gogollok glänzen und sich die Pole-Position sichern. Die gute Ausgangslage wandelte der Hesse direkt in die Rennführung um. Bis zur Rennmitte baute er den Lead auf rund vier Sekunden aus. Hinter dem Aston Martin ging es jedoch mächtig zur Sache. Alon Gabbay (22/ISR) im Porsche, sein AVIA W&S Motorsport-Teamkollege Berndt und BMW-Pilot Sylvestersson kämpften sehenswert um die zweite Position, wobei Gabbay in der ersten Rennhälfte die Oberhand behielt.

In der Phase der Boxenstopps wechselte die Reihung jedoch signifikant. Mit einem perfekt getimten Stopp übernahm Robinsons Partner Berndt den zweiten Rang vor Gabriele Piana, der von Sylvestersson übernommen hatte, und Gabbays Partner Maximilian Schreyer (17/Marburg). An der Spitze drehte derweil Springob, der für Gogollok in den Aston Martin stieg, souverän seine Runden. Piana machte im weiteren Rennverlauf ordentlich Druck auf Robinson und konnte den Australier rund zehn Minuten vor Rennende überholen - und so Platz zwei klarstellen. Somit reisen Piana/Sylvestersson als Tabellenführer zum nächsten Rennwochenende auf dem Norisring. Unbeeindruckt von allem fuhr Springob zum Tagessieg, der für Gogollok zudem den Triumph in der Junior-Wertung bedeutete.

Um Platz drei gab es zu Rennende nochmals einen spannenden Zweikampf zwischen Robinson und BMW-Pilot Luca Link (22/Günzburg, FK Performance Motorsport), in dem sich der Porsche-Fahrer aber durchsetzte. Link und Partner Luis Moser (17/AUT) belegten somit die vierte Position. Fünfte wurden Gabbay/Schreyer vor den beiden BMW von Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (21/Euskirchen, beide ME Motorsport) sowie Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport). Rang acht ging an Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) vor deren Mercedes-AMG GT4-Markenkollegen Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport). Schmid gewann somit die Rookie-Wertung. Die Top Zehn komplettierten die PRO-AM-Sieger Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche.

Jan Philipp Springob – Sieger für COSY Racing by ESM: „Vielleicht sah es von außen langweilig aus, doch wir haben jede Runde maximal gepusht. Denn wir wussten, dass der BMW zum Rennende immer stark ist. Somit galt es, konstant die Runden abzuspulen und keine Fehler zu machen. Das ist uns gelungen. Insgesamt sind wir extrem happy über den Sieg.“

Philipp Gogollok – Sieger für COSY Racing by ESM: „Der Start war recht turbulent, doch wir konnten uns aus allem heraushalten und vorne ein wenig wegfahren. Es war ein solider Stint von meiner Seite. Jan Philipp hat dann dafür gesorgt, dass die Lücke groß blieb. Somit können wir mit dem Rennwochenende sehr zufrieden sein.“

Gabriele Piana – Platz zwei für FK Performance Motorsport: „Der zweite Platz ist sicherlich ein wenig süßsauer, denn wir hatten das Potenzial, nach dem Samstagsrennen auch am Sonntag zu gewinnen. Wir steckten im Rennen aber irgendwie immer im Verkehr und verloren dadurch Zeit. Auf jeden Fall ist es schön, die Tabellenführung inne zu haben - noch besser wäre es jedoch, nach dem letzten Saisonrennen in der Tabelle ganz oben zu stehen.“

Benjamin Sylvestersson – Platz zwei für FK Performance Motorsport: „Mit einem ersten und zweiten Platz vom Red Bull Ring abzureisen, ist natürlich klasse. Das war ein richtig guter Saisonstart. Hoffentlich können wir am Norisring genauso weitermachen. In meinem Stint hatte ich ein paar ganz gute Zweikämpfe, die wirklich Spaß machten.“

Lachlan Robinson – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Wir standen hier zweimal auf dem Podium und fuhren dadurch viele Punkte im Titelrennen ein. Beide Rennen waren für mich sehr actionreich mit vielen Zweikämpfen. Es war exzellentes Racing und alles lief sauber ab. Das war großartig.“

Denny Berndt – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Es war ein guter Tag und wir sind mit dem Podium natürlich sehr zufrieden. Wie Lachlan schon erwähnte, gab es gute Kämpfe, denn die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist extrem stark. Danke auch an das Team, da unser Boxenstopp super funktionierte. Wir freuen uns nun bereits auf den Norisring.“

ADAC GT Masters: Erste Startreihe für Lokalmatador Razoon am Red Bull Ring

#14 Pavel Lefterov / Mark Kastelic / Porsche 911 GT3 R (992) / razoon - more than racing
Foto: ADAC-Motorsport

Mark Kastelic (18/SLO) hat sich am Sonntag die Pole-Position für das zweite Rennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring gesichert. In seinem Porsche 911 GT3 R fuhr er eine Zeit von 1:28.954 Minuten und bescherte damit seinem Team Razoon – more than Racing die erste Startposition beim Heimspiel in Österreich. Teamkollege Leo Pichler (24/AUT) machte mit 0,213 Sekunden Rückstand die erste Startreihe für die Lokalmatadoren perfekt.

„Es hätte einfach nicht besser laufen können. Ich habe mir das die ganze Zeit gewünscht“, jubelte der 18-jährige Rookie, der sich seinen Porsche mit Pavel Lefterov (28/BGR) teilt. „Die Rundenzeiten waren heute etwas langsamer als gestern und ich hatte zuerst das Gefühl, sehr langsam zu sein. In meine letzte Runde habe ich alles reingelegt und die Rundenzeit war in Ordnung. Als sie mir am Funk sagten, dass ich die Pole habe, konnte ich es nicht fassen. Jetzt heißt es gewinnen. Wir haben die beste Ausgangslage und es gibt keine Ausreden mehr.“

Mit knapp sieben Grad Außentemperatur und strahlendem Sonnenschein gingen die Piloten ins zweite Qualifying der Saison 2026. Erneut wechselten die Bestzeiten an der Spitze im Sekundentakt, bis sich ganz zum Schluss die beiden Razoon-Porsche vorne platzierten. Vom dritten Startplatz aus gehen die Sieger des Vortages ins Rennen. Felix Hirsiger (27/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) kam in seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 0,249 Sekunden hinter der Bestzeit über die Linie.

Die zweite Startreihe komplettiert Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport) im besten BMW M4 GT3 Evo vor seinem Markenkollegen Sandro Holzem (21/Polch/Schubert Motorsport), der von Startplatz fünf aus ins Rennen geht.

Quelle: adac-motorsport.de

Kelvin van der Linde holt seine erste BMW-Pole in der DTM

#3 Kelvin van der Linde (ZAF / BMW M4 GT3 Evo / Schubert Motorsport)
Foto: ADAC-Motorsport

DTM-Rückkehrer Kelvin van der Linde hat beim zweiten Qualifying auf dem Red Bull Ring ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Südafrikaner fuhr am Sonntagvormittag am Steuer des BMW M4 GT3 Evo mit 1:27,575 Minuten die schnellste Runde und sicherte sich damit die zehnte Pole-Position in seiner DTM-Karriere.

"An meinem ersten DTM-Rennwochenende für BMW direkt auf der Pole-Position zu stehen, macht mich unglaublich stolz. Nach meinem Ausfall im Samstagsrennen hat das Team an einem langen Abend einen super Job gemacht. Das Auto war im Qualifying wie eine Rakete. Der Druck in der DTM ist enorm hoch, aber ich freue mich riesig auf das Rennen", sagte der Gewinner des Pirelli Pole Position Award.

Neuling Finn Wiebelhaus überraschte mit einem starken zweiten Platz und hatte im Ford Mustang GT3 einen Rückstand von nur 0,085 Sekunden auf den Pole-Setter. Lokalmatador Lucas Auer belegte Rang drei und hat damit im zweiten Meisterschaftslauf gute Chancen, seinen ersten Heimsieg in der Steiermark einzufahren. Jules Gounon steuerte seinen Mercedes-AMG GT3 auf Position vier, Markenkollege Maro Engel komplettierte dahinter das Mercedes-AMG-Trio unter den Top Fünf.

m zweiten Zeittraining auf der Alpen-Achterbahn war van der Linde am Sonntagvormittag einer der aktivsten und aggressivsten Fahrer. Der BMW-Pilot setzte gut dreieinhalb Minuten vor Ende des Qualifyings die erste Bestmarke, die er danach mehrfach unterbot. In seinem neunten Umlauf gelang ihm kurz vor Schluss die Top-Zeit. Wiebelhaus schob sich in seiner sechsten Runde auf Rang zwei vor und lag damit nur 0,008 Sekunden vor Auer.

Ergebnis Qualifikation, 2. Saisonlauf, Red Bull Ring (Top-Five) 

  1. Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport), 1:27.575 Minuten
  2. Finn Wiebelhaus (D/HRT Ford Racing), +0.085 Sekunden
  3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,093 Sekunden
  4. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +0,105 Sekunden
  5. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +0.134 Sekunden

Quelle: dtm.com