Samstag, 25. April 2026

ADAC GT4 Germany: Porsche und Aston Martin starten von Pole-Position

Lachlan Robinson und Philipp Gogollok waren in den beiden Qualifikationen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring nicht zu schlagen. Neben Porsche und Aston Martin auch BMW auf den Top-Positionen platziert.

Spannende Action in den beiden Qualifikationen der ADAC GT4 Germany beim Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring – und mit Porsche sowie Aston Martin konnten Fahrzeuge von zwei verschiedenen Herstellern die jeweilige Pole-Position erzielen. Lachlan Robinson (22/AUS) setzte sich im 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport in der Session für das Samstagsrennen durch. Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) wird im Vantage GT4 AMR Evo von COSY Racing by ESM das Sonntagsrennen vom ersten Platz aus beginnen.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Qualifikation. Wir waren bereits über das gesamte Rennwochenende und auch beim Vortest stark. Jedoch mussten wir diese Performance auch in der Qualifikation zusammenbekommen. Das ist uns gelungen“, freute sich Robinson über seine Zeit von 1:35,207 Minuten. „Das Auto fühlt sich an, als ob es auf Schienen über die Strecke fahren würde. Wir freuen uns nun auf das Rennen. Der Sieg ist das Ziel.“

Hinter Robinson, der im Rennen gemeinsam mit Denny Berndt (21/Berlin) startet, belegte der Aston Martin von Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok Platz zwei in der Qualifikation für das Samstagrennen. Springob hatte die Session lange Zeit angeführt, wurde final aber um knappe 0,138 Sekunden geschlagen.

Rang drei ging an Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg), die in einem weiteren Porsche von AVIA W&S Motorsport 0,479 Sekunden zurücklagen. Die Top Vier komplettierten Nicolas Guillaume (19/BEL) und Frederic Zebis (17/DEN, beide ebenfalls AVIA W&S Motorsport).

Im Sonntagsrennen wird dann der Aston Martin von Philipp Gogollok ganz vorne im Grid stehen. „Die Saison 2026 beginnt für mich genauso wie 2025 aufgehört hat – mit einer Pole-Position“, jubelte Gogollok über die Zeit von 1:35,075 Minuten. „Damit bin ich natürlich zunächst einmal sehr zufrieden. Wir dürfen uns jedoch nicht auf dem Ergebnis ausruhen, sondern müssen fokussiert ins Rennen gehen. Hoffentlich nehmen wir dann eine Trophäe mit nachhause.“

Mit einem Rückstand von 0,220 Sekunden belegte der Porsche von Gabbay/ Schreyer Platz zwei vor deren AVIA W&S Motorsport-Teamkollegen Robinson/Berndt. Vierte in der Qualifikation für das Sonntagsrennen wurden Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4 Evo.

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT Masters: Finn Zulauf erzielt die erste Pole-Position der Saison am Red Bull Ring

Die erste Pole-Position der ADAC GT Masters-Saison 2026 auf dem Red Bull Ring geht an Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus) und das Liqui Moly Team Engstler Motorsport. Der 21-Jährige fuhr in seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 eine Zeit von 1:28.563 Minuten. Zulauf, der sich sein Auto mit Felix Hirsiger (27/CHE) teilt, sicherte sich die dritte Pole-Position seiner ADAC GT Masters-Karriere und wie bereits im Vorjahr die beste Ausgangsposition für das erste Saisonrennen, wo er ebenfalls Platz eins im Qualifying erzielte. 

„Ich hatte mit einem Top-5-Ergebnis spekuliert und bin sehr glücklich, dass es jetzt die Pole geworden ist. Es freut mich richtig fürs Team, das über den ganzen Winter einen so tollen Job gemacht hat. So ins Jahr zu starten, ist super“, strahlte Zulauf, der Engstler Motorsport die erste Pole-Position im ADAC GT Masters seit 2011 bescherte. „Das Auto hat sich sehr gut angefühlt, bei den kühleren Temperaturen habe ich allerdings ein paar Runden gebraucht, um mich anzupassen. Die Balance war etwas anders, aber zum Schluss hat es zum Glück geklappt und ich konnte die Pole nach Hause bringen. Während der Trainings am Freitag im Warmen hat sich unser Auto ebenfalls super angefühlt, deshalb bin ich sehr zuversichtlich für das Rennen.“

Mit lediglich 1,8 Grad Luft- und nur knapp 10 Grad Streckentemperatur präsentierte sich der Red Bull Ring zwar kalt, aber mit strahlendem Sonnenschein. Ein klarer Favorit kristallisierte sich in der 20-minütigen Qualifying-Session nicht heraus, da die Führung laufend wechselte. Bis kurz vor der karierten Flagge hatte Jamie Day (GBR/20/Comtoyou Racing) im Aston Martin Vantage GT3 wie der Pole-Setter ausgesehen, wurde aber in letzter Sekunde mit 0,020 Sekunden Rückstand auf Startplatz zwei verdrängt. „Ich bin recht happy mit dem Ergebnis. Es ist das erste Mal für das Team und mich im ADAC GT Masters und das Auto direkt in die erste Startreihe zu stellen, ist super“, freute sich Day. 

Startplatz drei für das Samstagsrennen sicherte sich Colin Bönighausen (21/Isernhagen). Beim Heimspiel seiner Mannschaft Razoon – more than Racing kam der Rookie im Porsche 911 GT3 R mit 0,091 Sekunden Rückstand über die Linie. Er wird mit Kiano Blum (18/AUT/Haupt Racing Team) einen weiteren Rookie neben sich in der zweiten Startreihe haben. Der Österreicher im Ford-Mustang GT3 lag 0,206 Sekunden hinter der Bestzeit. Die Top-5 werden von seinem Teamkollegen Max Reis (19/Ramstein) komplettiert. Dem Ford-Piloten fehlten 0,415 Sekunden zur Spitze.

Insgesamt präsentierte sich das Feld des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring sehr eng beisammen. 13 Piloten lagen im Qualifying innerhalb von einer Sekunde. Das verspricht ab 15:10 Uhr ein spannendes erstes Rennen mit vielen Positionskämpfen.

Quelle: adac-motorsport.de


Freitag, 24. April 2026

Lucas Auer startet stark in die DTM-Saison 2026

  • Mercedes-AMG-Pilot am Freitag Trainingsschnellster auf dem Red Bull Ring
  • McLaren-Duo Dörr und Glock mit Platz vier und sechs in Spielberg
  • Enge Abstände in den ersten Sessions der neuen DTM-Saison

Freut sich auf sein Heimspiel in Spielberg: Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer
Foto: ADAC-Motorsport

Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer (A) ist bereit für sein Heimspiel: Der Lokalmatador vom Mercedes-AMG Team Landgraf fuhr am Freitag beim Freien Training der DTM auf dem Red Bull Ring die schnellste Runde. Auer setzte mit 1:28,204 Minuten die Bestzeit in der zweiten von insgesamt drei Sessions. Diese 20-minütige zusätzliche Einheit diente als Qualifying-Simulation für den für die DTM neu entwickelten Pirelli-Slick. „Das war ein guter Auftakt bei meinem Heimspiel. Wir werden im ersten Qualifying am Samstag sehen, wo wir mit dem neuen Reifen stehen. Es ist für mich immer wieder etwas ganz Besonderes, auf diesem tollen Kurs zu fahren. Vor allem in den ersten drei Kurven wird es in den Rennen zur Sache gehen, denn dort kann man am besten überholen“, erklärte Auer.

Hinter dem 31-Jährigen belegten seine Markenkollegen Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) und Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) die Ränge zwei und drei – das Trio lag innerhalb von nur sechs Tausendstelsekunden. Viertschnellster Pilot auf dem Formel-1-Kurs war Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport), dem in der ersten Session am Vormittag mit 1:28,567 Minuten die Bestmarke gelang. „Wir haben viel gearbeitet und ich habe viel Zeit im Auto verbracht. Das hat sich ausgezahlt, ich bin weiter als im vergangenen Jahr. Der Streckenverlauf liegt mir, bei schönem Wetter könnte im Zeittraining am Samstag die 1:28,000-Minuten-Marke geknackt werden“, sagte der McLaren-Pilot. Tom Kalender (Hamm/Sieg/Mercedes-AMG Team Landgraf) steuerte einen weiteren Mercedes-AMG auf Position fünf. Dörrs Teamkollege Timo Glock (Kreuzlingen) folgte auf Platz sechs.

Alle drei Trainingsläufe fanden bei strahlendem Sonnenschein auf der 4,326 Kilometer langen Rennstrecke vor der imposanten Alpenkulisse in der Steiermark statt. Während in der Qualifikations-Simulation am Mittag die Top-Zeiten gefahren wurden, waren die beiden anderen Sessions etwas langsamer. Die schnellste Runde im dritten Freien Training am Nachmittag markierte mit 1:28,841 Minuten der 18-jährige Kalender.

Das erste Qualifying der DTM 2026 wird am Samstag um 9:40 Uhr gestartet.


ADAC GT4 Germany: Springob im Aston Martin im zweiten Training vorne

#4 Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok / Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo / EastSide Motorsport
ADAC-Motorsport

Jan Philipp Springob war der schnellste Pilot im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring. Ausgeglichenes Feld mit Aston Martin, Porsche und BMW in den Top Drei.

Souveräne Leistung von COSY Racing by ESM am Trainingstag der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring: Jan Philipp Springob (25/Olpe) war im zweiten freien Training auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs mit 1:36,375 Minuten nicht zu schlagen. Bereits in der ersten Session das Tages lag der Aston Martin Vantage GT4 AMR Evo des Rennstalls aus Sachsen ganz oben im Klassement, als Teamkollege Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) mit 1:35,881 Minuten die Tagesbestzeit aufstellte.

„Es war einfach der perfekte Freitag. Wir fühlen uns hier richtig wohl. Das Auto funktioniert super“, strahlte Springob. „Ich hatte eine perfekte Runde zusammenbekommen. Wir haben alles gegeben. Für heute sind wir sehr zufrieden. Am Samstag ist zunächst die Pole-Position mein Ziel - und dann schauen wir einmal, wie das Rennen verläuft. Ich denke, dass wir grundsätzlich recht gut aufgestellt sind.“

Mit einem Rückstand von 0,502 Sekunden ging Platz zwei der zweiten Session an Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche 718 Cayman GT4. Direkt dahinter folgte der BMW M4 GT4 Evo von Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (21/Euskirchen, beide ME Motorsport), die 0,629 Sekunden zurücklagen. Damit befanden sich Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Marken auf den ersten drei Positionen.

Platz vier sicherten sich Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport), die in einem weiteren Porsche 0,703 Sekunden Rückstand auf die Spitze hatten. Die Top Fünf rundeten Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport) im BMW ab.

Am Samstag geht es in der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring noch mehr zur Sache. Der Tag beginnt ab 8:45 Uhr mit den beiden Qualifikationen.

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT Masters: Rookie Bönighausen setzt Trainings-Bestzeit am Red Bull Ring

#41 Colin Bönighausen / Leo Pichler / Porsche 911 GT3 R (992) / razoon - more than racing
Foto: ADAC-Motorsport

Colin Bönighausen (21/Isernhagen/Razoon - More than Racing) hat sich die Freitags-Bestzeit des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring gesichert. In der Vormittagssession fuhr der Rookie im Porsche 911 GT3 R mit 1:29.248 Minuten die schnellste Zeit des Trainingstages. „Das Auto fühlt sich grundsätzlich sehr gut an“, erklärte der Razoon-Pilot. „Die Strecke hat mehr Grip bekommen durch die höheren Temperaturen und die anderen Serien. Ich konnte in den Kurven weiter ausholen, da dort mehr Gummi liegt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir auch morgen gut dabei wären und aufs Podium fahren würden.“

Mit rund 20 Grad Luft- und knapp 40 Grad Streckentemperatur präsentierte sich der Red Bull Ring zum Saisonauftakt perfekt. Mit diesen Bedingungen kam Lokalmatador Razoon sehr gut zurecht, denn die zweitschnellste Zeit des Tages ging mit 0,452 Sekunden Rückstand an Bönighausens Teamkollegen Leo Pichler (24/AUT). Die Top-3 komplettierte Alain Valente (29/CHE/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3, dem 0,458 Sekunden nach ganz vorne fehlten.

Platz vier in der Tageswertung ging an Sandro Holzem (21/Polch/Schubert Motorsport). Er teilt sich seinen BMW M4 GT3 mit Zwillingsbruder Juliano, der ebenfalls schnell unterwegs war. „Das Gefühl ist sehr gut. Wir wissen, dass wir schnell genug sind“, erklärte Sandro Holzem. „Wir haben Dinge aussortiert und verstehen, was funktioniert und was nicht. Wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet auf das Qualifying morgen. Ich denke, die heißeren Temperaturen kommen uns nicht unbedingt entgegen, aber es sollte keinen großen Einfluss auf das Ergebnis haben. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, aber ein Platz in den Top-3 sollte im Qualifying morgen auf jeden Fall möglich sein.“

Die Top-5 komplettierte Neueinsteiger Comtoyou Racing. Rookie Baudouin Detout (25/FRA) setzte in der Vormittagssession im Aston Martin Vantage GT3 eine Zeit von 1:29.743 Minuten. 

Das erste Qualifying des ADAC GT Masters in der Saison 2026 findet am Samstag um 08:15 Uhr statt.

Quelle: adac-motorsport.de