Mittwoch, 25. Februar 2026

GT-Masters: FK Performance startet 2026 mit starkem Duo die Titeloffensive

  • Vizemeister Leyton Fourie und Tim Zimmermann erneut im BMW M4 GT3 Evo
  • FK Performance Motorsport geht in vierte ADAC GT Masters-Saison

2026 hat das Duo den Titel im Visier
Foto: Felix Huber

Titel klar im Visier: FK Performance Motorsport aus Bremen startet 2026 in seine vierte Saison im ADAC GT Masters. Zum Einsatz kommt erneut der BMW M4 GT3 Evo, der von den Vizemeistern des Vorjahres pilotiert werden wird: Leyton Fourie (20/ZAF) und Tim Zimmermann (29/Langenargen). Ihren ersten Einsatz haben sie vom 24. bis 26. April 2026 am Red Bull Ring, wo das ADAC GT Masters im Rahmen der DTM seinen Saisonauftakt bestreitet. Für das Österreich-Gastspiel sind Tickets ab 49 Euro unter dtm.com erhältlich.

FK Performance Motorsport hat in seiner kurzen Historie im ADAC GT Masters bereits zahlreiche Erfolge vorzuweisen. In den vergangenen beiden Jahren wurde der Rennstall von Fabian Finck und Martin Kaemena Vizemeister der Teamwertung, mit Fourie und Zimmermann kämpfte die Mannschaft in der abgelaufenen Saison bis zum Finalwochenende um die Fahrermeisterschaft. Mit insgesamt sechs Siegen und zwei Pole-Positions seit Einstieg in die Serie liegt FK Performance Motorsport bereits jetzt in den Top-10 der ewigen Bestenliste der GT3-Nachwuchsliga des ADAC.

Tim Zimmermann zählt mit 68 absolvierten Rennen und vier Siegen zu den erfahrensten Piloten des ADAC GT Masters. In seiner zweiten Saison im BMW M4 GT3 Evo ist die Zielsetzung klarer denn je: „Ich bin überzeugt, dass wir in der kommenden Saison noch eine Schippe drauflegen können. Wir treten nicht an, dass wir erneut Zweiter werden, sondern möchten definitiv um die Meisterschaft fahren. Ich sehe es als Vorteil, dass wir mit einem unveränderten Team antreten werden, da wir uns im Vorjahr stetig entwickelt haben. Allerdings muss man auch realistisch sein und die Vorsaisontests abwarten, um zu schauen, wo man genau steht“, sagt Zimmermann, der sich schnell sicher war, 2026 in gleicher Zusammensetzung weiterfahren zu wollen. „FK Performance Motorsport hat sich mit seiner akribischen und professionellen Arbeitsweise einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Wenn alles so gut passt, gibt es keinen Grund zu zögern. Wir haben direkt nach Saisonende gesprochen und waren uns schnell einig.“

Teamkollege Fourie erzielte in seiner Debütsaison 2025 eine Pole-Position, zwei Rennsiege und schrammte nur knapp am Titel vorbei. Der Südafrikaner freut sich, im selben Aufgebot in sein zweites Jahr zu starten. „Es gibt mir viel Selbstvertrauen, die Saison mit bekannten Gesichtern und einem Paket zu beginnen, von dem wir wissen, dass es eine gute Grundlage hat. Ich freue mich sehr darauf und möchte nur noch stärker werden und die Saison stark beginnen“, sagt der 20-Jährige. „Es ist schön, ein weiteres Jahr im ADAC GT Masters dabei zu sein.“

Mercedes-AMG mit starkem Fahrerquartett in der DTM

  • Lucas Auer und Tom Kalender starten für das Mercedes-AMG Team Landgraf
  • Mercedes-AMG Team Winward Racing setzt auf Maro Engel und Jules Gounon
  • Erfolgreichster Hersteller der DTM will ersten Fahrertitel seit 2021

Tom Kalender, Lucas Auer, Maro Engel und Jules Gounon (l-r)
Foto: ADAC-Motorsport

Mission Titelgewinn in der DTM: Mercedes-AMG greift in der Saison 2026 mit zwei Teams und vier starken Piloten nach der Fahrerkrone. Das Mercedes-AMG Team Landgraf schickt Lucas Auer (A) und Tom Kalender (Hamm/Sieg) in zwei Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. Winward Racing vertraut auf den Wahlmonegassen Maro Engel und Jules Gounon (F) und setzt die Fahrzeuge als Mercedes-AMG Team Ravenol sowie als Mercedes-AMG Team Mann-Filter ein. Damit setzt der erfolgreichste Hersteller der Seriengeschichte in seiner 37. DTM-Saison auf das bewährte Aufgebot aus dem Vorjahr. Die Marke aus Affalterbach gewann in der DTM bisher zwölf Fahrer- und 16 Hersteller-Meisterschaften sowie 210 Rennen.

Auer holte 2025 zwei DTM-Siege und beendete die Saison nach langer Tabellenführung als Vizemeister. „Es ist kein Geheimnis, dass die DTM für mich ein Stück Motorsport-Heimat bedeutet“, sagt der 31-Jährige. „Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die neue Saison. Ich gehe in mein zweites Jahr mit dem Mercedes-AMG Team Landgraf – 2025 haben wir stark vorgelegt und eine unglaublich intensive, schöne und erfolgreiche Saison erlebt. Daran wollen wir 2026 anknüpfen und wieder voll angreifen.“

Engel feiert dieses Jahr Jubiläum und startet in seine zehnte DTM-Saison. Vergangenes Jahr holte der geborene Münchener wie bereits 2024 den dritten Gesamtrang. Nun soll der Titel her: „Die DTM ist Motorsport auf allerhöchstem Niveau – eine enorme Herausforderung, packende Zweikämpfe und Racing am absoluten Limit. Genau darauf freue ich mich. Wir wissen, was wir können, aber ich bin auch davon überzeugt, dass wir uns noch weiter steigern können. Darauf wollen wir uns konzentrieren und dafür geben wir alles. Das große Ziel ist der DTM-Titel.“

Gounon bestritt 2025 seine erste komplette DTM-Saison – der ADAC GT Masters-Champion von 2017 unterstrich sein Talent mit drei Podestplätzen. „Die DTM ist eine Meisterschaft, die ich wirklich genieße, weil sie kompromisslos ist“, sagt der Franzose, der unter der Lizenz von Andorra startet. „Wenn man in der DTM ein starkes Ergebnis erzielt, fühlt es sich wie eine echte Sensation an. Mein Ziel ist es, alles zu geben und die Saison Rennen für Rennen anzugehen. Letztes Jahr war mein erstes Jahr in der DTM und auch das erste Mal, dass ich mit meinem Ingenieur zusammengearbeitet habe. Inzwischen kenne ich die Serie deutlich besser, und wir kennen uns gegenseitig viel besser. Darauf wollen wir aufbauen.“

Jüngster Pilot im Aufgebot von Mercedes-AMG ist Kalender. Der 17-Jährige debütierte vergangene Saison als jüngster DTM-Fahrer aller Zeiten. „Die DTM bedeutet mir viel und ich freue mich sehr auf den Saisonstart“, verrät der Pilot aus dem Westerwald. „2025 war mein Rookie-Jahr, mit guten Rennen, aber auch einigen Rückschlägen, aus denen ich viel gelernt habe. Das Gelernte möchte ich nun noch besser umsetzen, näher an die anderen Mercedes-AMG-Fahrer herankommen und mich konstant in den Top 10 etablieren. Über den Winter habe ich intensiv gearbeitet – körperlich und mental – und gehe mit etwas weniger Druck in die neue Saison.“

Für Christoph Sägemüller, Leiter Mercedes-AMG Motorsport, liegt in diesem Jahr der Fokus auf der Fahrerkrone, die der Hersteller zuletzt vor fünf Jahren mit Maximilian Götz holte: „Die DTM ist eine besondere Plattform. Nach dem Gewinn des Fahrertitels 2021 ist es unser klares Ziel, die Meisterschaft wieder nach Affalterbach zu holen. Mit zwei Vizemeisterschaften in den vergangenen Jahren waren wir zweimal sehr nah dran.“


Montag, 23. Februar 2026

Sportbike: ViVa Endurance verstärkt sich mit Tobias Kitzbichler

Tobias Kitzbichler (links) startet 2026 für das ViVa Endurance Team.
Michael Rapp u. Sven Seidler freuen sich über den Neuzugang
Foto: ViVa Endurance

Während sich die Fahrerfelder in den Supersport- und Superbike-Klassen zunehmend füllen, nimmt auch die Sportbike-Kategorie weiter Fahrt auf. Das Team ViVa Endurance hat seine Planungen vorangetrieben und präsentiert mit Tobias Kitzbichler einen vielversprechenden Neuzugang.

Nach dem Debütjahr und dem klaren Entschluss, das Projekt zur Saison 2026 weiter auszubauen, ist die Suche nach einem zweiten Fahrer nun abgeschlossen. Kitzbichler wird künftig an der Seite von Routinier Sven Seidler antreten. Der 16-jährige Österreicher, der gelegentlich von Rennfahrer-Legende Gustl Auinger unterstützt wird, machte in den vergangenen Jahren im Northern Talent Cup mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und gilt als eines der aufstrebenden Talente im Nachwuchsbereich.

An seiner Seite bleibt mit Sven Seidler eine feste Größe erhalten. „Sven ist seit Jahren eine Konstante in unserem Team. Mit der im vergangenen Jahr gesammelten Erfahrung wollen wir das EURO-MOTO-Projekt gemeinsam weiterentwickeln“, erklärt Teamchef Michael Rapp, der mit Seidler zusammen bereits viele Jahre erfolgreich im Deutschen Langstrecken Cup (DLC) unterwegs war, ehe 2025 der Schritt in die IDM erfolgte. Die Kombination aus Seidlers Routine und Kitzbichlers Entwicklungspotenzial kann nun für frischen Schwung und stabile Ergebnisse sorgen.

Die erste gemeinsame Praxis auf der Rennstrecke lässt nicht lange auf sich warten: Bereits in wenigen Tagen geht es für das Team nach Spanien zum Testen, wo sich Seidler und Kitzbichler erstmals gemeinsam im Sattel ihrer Aprilia RS 660-Motorräder zeigen werden.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Supersport: AF-Racing verpflichtet Importschlager Brenner

Marcel Brenner #25
Foto: Jens Hawrda

Nachdem sein Aufbaujahr mit einem Podiumsplatz geglückt ist, hat der Schweizer Marcel Brenner einen Platz im polnischen AF-Racing Team erhalten. Supersport-Titelfavorit Daniel Blin ist damit kein Solist mehr in der Ducati-Mannschaft.

„Super, wir sehen uns auf der Rennstrecke“, hat Daniel Blin seinem neuen Teamkollegen eine Nachricht auf Instagram hinterlassen. Der Gesamt-Dritte des letzten Jahres ist gespannt, was auf ihn zukommt. Der Ducati-Fahrer aus Polen hatte in Most gesiegt und noch acht weitere Podiumsplatzierungen für das AF-Racing Team geholt. Alles hatte sich nur um den 24-jährigen Erfolgsschlager aus Toruń gedreht.

Sein Ziel für 2026 klingt logisch: Meister werden in der neuen EURO MOTO Supersport. Was sonst? Der aktuelle Champion Andreas Kofler ist in die Supersport-WM abgewandert. Vize Dirk Geiger ist zu Yamaha gewechselt. Blin soll stechen wie der Bube im Skat.

Eigentlich sollte es keinen zweiten Fahrer neben ihm geben, doch für Marcel Brenner wurde eine Ausnahme gemacht. „Wegen meiner Erfahrung und meinem Speed“, berichtet der 28-jährige Schweizer.

Brenner wird eine vom Team vorbereitete Ducati V2 Panigale erhalten und über das gleiche Material wie Blin verfügen können. „Sie wollen, dass nicht nur Daniel, sondern auch ich schnell bin.“ Der erste Test soll im April in Rijeka stattfinden.“

„Ich bin wieder ganz der Alte und besser als zuvor“, sagt Brenner, der im August 2024 wegen gesundheitlicher Probleme aus der Supersport-WM ausgeschieden war. Schwächeanfall, mentale Erschöpfung, eine Art von Burnout, Panikattacken. Mittlerweile hat der Rennfahrer aus der 4000-Seelen-Gemeinde Schüpfen im Kanton Bern die Krankheit im Griff. „Ich weiß wie ich mich verhalten muss und kann wieder richtig Spaß haben auf dem Motorrad. Das letzte Jahr in der IDM Supersport war ein Aufbaujahr, aber jetzt geht es zur Sache. Dass es mit AF-Racing geklappt hat, ist grandios, weil mein Sponsor Moto-Tech Schweiz AG ein großer Ducati-Händler ist.“

Die vergangene Saison hat Brenner als Gesamt-Sechster abgeschlossen. Im tschechischen Most wurde er im ersten Supersport-Rennen als Dritter gewertet.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek


Freitag, 20. Februar 2026

TGI Team by GRT greift mit neuem Lamborghini und Ex-Champion an

  • Österreichisches Team startet mit zwei neuen Lamborghini Temerario GT3
  • Ehemaliger DTM-Champion Mirko Bortolotti verstärkt Rennstall
  • DTM-Rennsieger Maximilian Paul ebenfalls neu im Team

Das TGI Team by GRT setzt zwei neue Lamborghini Temerario GT3 ein
Foto: GRT

Neues Fahrzeug und neues Line-up mit zwei alten Bekannten: Das TGI Team by GRT setzt 2026 in der DTM zwei neue Lamborghini Temerario GT3 ein. Pilotiert werden die rund 585 PS starken italienischen GT-Sportwagen von Mirko Bortolotti (I), DTM-Champion 2024, und dem Dresdner Maximilian Paul. Der Rennstall aus Österreich startet vom 24. bis 26. April mit einem Heimspiel auf dem Red Bull Ring in die neue DTM-Saison.

Bortolotti und das TGI Team by GRT haben eine langjährige gemeinsame Vergangenheit. Der italienische Lamborghini-Werksfahrer trat bereits von 2015 bis 2022 für den Rennstall von Gottfried Grasser an. Nach Erfolgen im ADAC GT Masters kämpften sie in ihrer bisher letzten gemeinsamen Saison auf Anhieb in der DTM um den Titel. 2024 gewann der Italiener dann mit einem anderen Team die DTM-Krone. „Ich freue mich sehr, wieder bei GRT zu sein und die Herausforderung Temerario GT3 zusammen anzugehen“, sagt der 36-Jährige. „Gemeinsam haben wir in der Vergangenheit unzählige internationale Erfolge gefeiert und in dieser Kombination auch in der DTM das bis dato beste Ergebnis des Teams erzielt. Daran möchten wir anknüpfen, wissen aber auch, dass die Prioritäten mit dem neuen Auto erstmal woanders liegen werden.“

Teamkollege Paul, unlängst zum Lamborghini-Werksfahrer befördert, fuhr ebenfalls bereits für den Rennstall aus der Steiermark: Als Gaststarter holte der Sachse 2023 auf dem Nürburgring an seinem ersten DTM-Rennwochenende auf Anhieb einen Sieg. „Ich bin unbeschreiblich dankbar für die Möglichkeit, mit GRT in der DTM anzutreten“, sagt der 25-Jährige. „Wieder einen Lamborghini von GRT zu fahren, ist etwas ganz Besonderes. Wir haben damals gemeinsam unseren ersten DTM-Sieg gefeiert und seitdem immer einen engen Austausch gepflegt.“

Gottfried Grasser, Teamchef von GRT, erklärt: „Nach über einem Jahrzehnt mit dem Lamborghini Huracán GT3 freuen wir uns auf den Temerario GT3. Mit unserem Line-up fühlen wir uns für das bevorstehende Lehrjahr perfekt aufgestellt. Mirko ist ein integraler Bestandteil der Erfolgsgeschichte von Lamborghini und GRT. Wir haben 2022 in der DTM auf Anhieb um den Titel gekämpft und sind bereit für eine Revanche. Max ist als erster DTM-Sieger unseres Teams ebenfalls ein wichtiger Teil dieser Geschichte. Er bildet zusammen mit Mirko ein starkes Team. Wir sind zuversichtlich, von Anfang an gute Ergebnisse einfahren zu können.“